Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 31.05.08-07.06.08

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Bis Montag, 2. Juni, einschließlich, kann man die Kunstmesse “arteBA08” im Messegelände La Rural, Av. Sarmiento 2704, besuchen. (Auf dem Foto ein Werk von Carlos Bissolino, „Idea de un paisaje (Day and Night)“, 2007, Acryl auf Leinwand, 150 x 170 cm. Bei Wussmann, Stand H68.)

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 12 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 6 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): „Arte latinoamericano del siglo XX. Obras de la colección“ (Lateinamerikanische Kunst des 20. Jahrhunderts. Werke aus dem Museumsschatz). Säle 1 und 2. / Tarsila do Amaral, „Viajera“. 28.3.-2.6.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Di-Fr 12.30-19.30, Sa und So 9.30-19.30 Uhr. Eintritt frei): „Las armas de la pintura. La Nación en construcción (1852-1870)“. 1. Stock, Saal 106. 18.3.-1.6. / „Ayerza, Witcomb, Paillet – orígenes de la fotografía en la Argentina“. 2. Stock. 18.3.-1.6. / „Peppermint Candy. Caramelo de menta“, zeitgenössische koreanische Kunst. Kuratorin: Seungwan Kang. Erdgeschoss, „Pabellón“. 7.5.-6.7.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Di-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr, Eintritt 1 Peso): Pablo Suárez, Retrospektive. Kuratorin: Patricia Rizzo. Cronopios-Saal. 20.5.-22.6. / Liliana Maresca, „Transmutaciones“. Kuratorin: Adriana Lauría. Säle „C“ und „J“. 20.5.-22.6. / Cynthia Cohen, „Sin palabras“. Säle 5 und 6. 23.5.-16.6. / Virginia Del Giudice, „Vanitas/Paladiotipos“. Saal 7. 23.5.-16.6. / José Trujillo, Gemälde. Saal 8. 23.5.-16.6.
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Agenda de Muestras 31/05/08-07/06/08

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Hasta el lunes, 2/6, se puede visitar “arteBA08” en La Rural, Av. Sarmiento 2704. (En la foto una obra de Jorge Miño, “Sin título”, de la serie “Sin destino confirmado”, 2008, 120 x 160 cm. Ernesto Catena Fotografía Contemporánea, Stand G54.)

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 12 pesos, docentes y mayores de 65 años 6 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): “Arte latinoamericano del siglo XX. Obras de la colección”. Salas 1 y 2. / Tarsila do Amaral, “Viajera”. 28.03.-02.06.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Mar-Vie 12.30-19.30, Sab y Dom 9.30-19.30 hs. Entrada libre): “Las armas de la pintura. La Nación en construcción (1852-1870)”. Primer piso, Sala 106. 18.03.-01.06. / “Ayerza, Witcomb, Paillet – orígenes de la fotografía en la Argentina”. Segundo piso. 18.03.-01.06. / “Peppermint Candy. Caramelo de menta”, arte contemporáneo de Corea. Curadora: Seungwan Kang. PB, Pabellón. 07.05.-06.07.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Mar-Vie 14-21, Sab, Dom y feriados 10-21 hs, entrada 1 peso): Pablo Suárez, retrospectiva. Curadora: Patricia Rizzo. Sala Cronopios. 20.05.-22.06. / Liliana Maresca, “Transmutaciones”. Curadora: Adriana Lauría. Salas “C” y “J”. 20.05.-22.06. / Cynthia Cohen, “Sin palabras”. Salas 5 y 6. 23.05.-16.06. / Virginia Del Giudice, “Vanitas/Paladiotipos”. Sala 7. 23.05.-16.06. / José Trujillo, pinturas. Sala 8. 23.05.-16.06.
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Eine Welt großer und kleiner Wunder

Die 17. Kunstmesse arteBA wurde am Donnerstagabend eröffnet

Von Susanne Franz

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Feierliche Eröffnung: (v.l.) Alejandro Corres, Facundo Gómez Minujín, Decio Oddone, Mauricio Macri, Julio Cobos, José Nun, Hernán Lombardi und Juan Vergez.

Qualität und Magie sind die zwei Begriffe, mit denen man am ehesten diese „arteBA08“, die wichtigste Messe für zeitgenössische Kunst in Lateinamerika, beschreiben mag. Die Auswahlkriterien lagen in diesem Jahr offensichtlich noch erheblich höher als bei den vergangenen Editionen der Messe, und dies hat sich ausgezahlt. Und obwohl 81 Galerien ihre Künstler vorstellen, davon 50 aus Argentinien, die übrigen aus anderen lateinamerikanischen Ländern, Frankreich, Spanien und den USA, ist es nicht überfüllt, man ist nicht gierig oder unsicher, sondern zeigt selbstbewusst nur das Feinste.

Am Donnerstagabend wurde die Kunstmesse offiziell vom Vorstandsvorsitzenden der Stiftung arteBA Facundo Gómez Minujín, dem argentinischen Vizepräsidenten Julio Cobos, dem Bürgermeister von Buenos Aires Mauricio Macri, dem Kultursekretär der Nation José Nun, dem Kultursekretär der Stadt Buenos Aires Hernán Lombardi, dem Geschäftsführenden Direktor von Petrobras, Decio Oddone, den arteBA-Vorstandsmitgliedern Alejandro Corres und Julio Vergez und anderen Würdenträgern eröffnet. Schon bevor das blau-weiße Band durchschnitten wurde, hatten sich zahlreiche Gäste bei der Eröffnung eingefunden, die bald die Gänge zwischen den Boxen füllten, begeistert von Stand zu Stand schlenderten und nur ab und zu bei einem Glas Sekt Rast machten.

Die Messe ist seit Freitag bis einschließlich Montag, den 2. Juni, täglich von 13 bis 22 Uhr fürs Publikum geöffnet. Der Eintritt kostet 20 Pesos, für Rentner und Studenten mit Ausweis 10 Pesos, Kinder unter 12 Jahren können Eltern gratis mitnehmen. Im Blauen und Grünen Pavillon des Messegeländes Rural (Eingang Av. Sarmiento 2704) gibt es zwei Cafés, an einigen Stellen auch ein paar bequeme Sessel zum Ausruhen, so zum Beispiel vor dem Bereich für Videokunst „Caja Negra/Cubo Blanco“. Für diejenigen, die sich in ein Kunstwerk verlieben, aber nicht genügend Kleingeld dabeihaben, stellt Banco Galicia wieder einen Transporter mit Geldautomat vor dem Eingang der Messe bereit. Der Kunstliebhaber oder angehende bzw. geübte Sammler muss sich also nur noch einlassen auf die Welt der großen und kleinen Wunder, die in den zwei Messehallen auf ihn wartet.

Einer der interessantesten Anziehungspunkte ist auch in diesem Jahr die Ausstellung des (mittlerweile fünften) arteBA-Petrobras-Preises, der unter der Leitung des Kunstkritikers Fabián Lebenglik stand. Unterstützt von einer Jury wählte dieser aus über 400 Vorschlägen acht Projekte aus, deren Verwirklichung in den vergangenen zwei Monaten mit jeweils 8000 Pesos gefördert und von Lebenglik kuratoriell begleitet wurde.

Am Freitag, dem 1. Messetag, wurden bereits feierlich die beiden Gewinner des arteBA-Preises bekanntgegeben: Der mit 30.000 Pesos dotierte Erste Preis ging an Mauro Guzmán, der mit 10.000 Pesos dotierte Zweite Preis an Marisa Rubio. Doch jedes der hier gezeigten Projekte ist von herausragender Qualität, und hier findet man vor allem die eingangs erwähnte Magie – einen Zauber, dem sich wohl niemand wird entziehen können, der in Martín Bonadeos Installation das „Gras“ wachsen sieht und riecht – und mit seiner Körpertemperatur zum Wachstum und zum Ausschütten des Duftes beiträgt; niemand, der vor Paula Senderowiczs riesiger Stoff-Tsunami-Welle steht oder Vicente Grondonas aus Kohle bestehende Bibliothek bestaunt. Und wer sich gar in Carlos Huffmanns Piratenhöhle wagt… Mauro Guzmáns Autokino lädt zum Träumen ein, Rosalba Mirabellas Rotkäppchen-Videos haben eine tranceähnliche Qualität, die dem Medium widerspricht, das sie benutzt. Marisa Rubios und Leandro Yadanzas Installationen sind zugleich poetisch und intellektuell.

Übersprudelnde Kreativität, jede Menge Talent sowie professionelle und angenehme Ansprechpartner findet der Messebesucher auch im Barrio Joven, dem Jungen Viertel, das den aufstrebenden Galerien gewidmet ist und das man in seinem Rundgang nicht auslassen sollte.

Beeindruckend ist in diesem Jahr der „Open Space“ genannte Messesektor für großformatige Skulpturen und Installationen. Die Kuratorin Eva Grinstein und der großartige Montage-Spezialist Gustavo Vázquez Ocampo haben hier einige denkwürdige Werke gekonnt in Szene gesetzt.

Ein Muss ist auch die von Banco Galicia gesponserte Hommage der drei Maestros Enio Iommi, Clorindo Testa und Gyula Kosice im Eingangsbereich der Messe.

Über das Begleitprogramm im Auditorium und alle weiteren Einzelheiten informiert die Webseite der Messe.

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 31.05.08.

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Kontrolliertes Wagnis

Die Bildhauerin Cristina Tomsig in der Galerie Empatía

Von Susanne Franz

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“En Juego” von Cristina Tomsig.

Neu und doch vertraut: Wenn man die großformatigen Eisenskulpturen der Bildhauerin Cristina Tomsig kennt, ist man zunächst überrascht, wenn man ihren neuen Werken in der Galerie Empatía begegnet. Metall ist zwar noch vorhanden, aber in dünnerer, biegsamerer Form, wie in der großformatigen Skulptur “Movimiento Sostenido” (Festgehaltene Bewegung), einer Art Wippe aus einem dünnen, gebogenen Stahlblech, das durch zwei Drähte in Spannung gehalten scheint und in dessen Mitte sich eine zu einer Schleifen- oder Blumenform gebogene weiße PVC-Bahn befindet. Man hat das Gefühl, dass diese Skulptur so fragil ist, dass sie in jedem Moment auseinanderspringen könnte – was natürlich eine von der Künstlerin exakt geplante Illusion ist – und hat fast Angst, das Objekt in eine Schaukelbewegung zu versetzen (wobei es dann seine Stabilität unter Beweis stellt).

Oder die Skulptur “En Juego” (Auf dem Spiel stehen), die aus zwei einander stützenden Elementen besteht: einem Aluminiumring von mehr als einem Meter Durchmesser und einem aus schwarzem PVC geformten, an der oberen Seite gezackten Halbkreis. Auch diese Skulptur wirkt nicht wuchtig, sondern leicht und verspielt – und auch sie kann in Bewegung versetzt werden. Cristina Tomsigs Werke durchbrechen hier einen ganz entscheidenden “Grundsatz” der Skulpturen – die “normalerweise” ja nicht nur den Raum, den ihre Abmessungen vorschreiben, einnehmen, sondern auch bestimmte Koordinaten des umliegenden “unsichtbaren” Raums einbeziehen. Cristina Tomsigs Skulpturen modifizieren auch diesen Raum und bringen ihn in Schwingung.

Der Prozess, der Cristina Tomsig hin zu diesen “neuen” Objekten geführt hat, begann etwa im Jahr 2005. “Ich wollte mit einem anderen Material als Eisen arbeiten”, sagt die Künstlerin. “Es sollte leichter sein, flexibler: Ich wollte meine Ideen schneller verwirklichen können.” Als sie ihre ersten verspielten Arbeiten aus dünnen, verschlungenen PVC-Streifen sah, erschrak sie zunächst. “Es ist etwas anderes, eine Veränderung zu planen, als diese dann plötzlich vor sich zu sehen!”, beschreibt die anerkannte Künstlerin und IUNA-Dozentin ihre Gefühle.

Dass sie sich auf dem neuen Weg schnell sicher gefühlt hat, hat damit zu tun, dass Cristina Tomsig zwar radikale konzeptuelle Neuerungen in ihr Werk aufgenommen hat, dass sie aber an soliden, rigorosen Grundbedingungen festhält. So nutzt sie die ganze Erfahrung und Weisheit ihres Künstlerlebens und erweitert sie zugleich. In der “Juegos Materiales” (Spiele/Materialien – Materielle Spiele) genannten Ausstellung sind neben den zwei beschriebenen Skulpturen auch kleinformatige Objekte und “Reliefs” aus PVC in verschiedenen Größen zu sehen.

Dass all die Spannung, die Tomsigs Werke erzeugen, dass all dieses Neue dennoch als ruhige und positive Botschaft beim Betrachter ankommt, dafür sorgt die klare Farbgebung der Künstlerin (Schwarz/Weiß/Metallen/Transparent) und ihr perfekt entwickelter Sinn für Proportionen, der selbst den Objekten, die wie “mitten im Sprung” erscheinen, ihren Sinn und ihre Ordnung geben.

  • Cristina Tomsig, „Juegos Materiales“. Empatía, Carlos Pellegrini 1255. Mo-Fr 11-20, Sa 10-13 Uhr. Bis 31.5.

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 24.05.08.

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Ausstellungs-Kalender 24.05.08-31.05.08

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Coming soon: Die Kunstmesse “arteBA08” findet vom 29. Mai bis 2. Juni im Messegelände La Rural, Av. Sarmiento 2704, statt. (Auf dem Foto ein Werk der Galerie 1/1 Caja de Arte.)

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 12 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 6 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Tarsila do Amaral, „Viajera“. 28.3.-2.6.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Di-Fr 12.30-19.30, Sa und So 9.30-19.30 Uhr. Eintritt frei): „Las armas de la pintura. La Nación en construcción (1852-1870)“. 1. Stock, Saal 106. 18.3.-1.6. / „Ayerza, Witcomb, Paillet – orígenes de la fotografía en la Argentina“. 2. Stock. 18.3.-1.6. / „Peppermint Candy. Caramelo de menta“, zeitgenössische koreanische Kunst. Kuratorin: Seungwan Kang. Erdgeschoss, „Pabellón“. 7.5.-6.7.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Di-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr, Eintritt 1 Peso): Pablo Suárez, Retrospektive. Kuratorin: Patricia Rizzo. Cronopios-Saal. 20.5.-22.6. / Liliana Maresca, „Transmutaciones“. Kuratorin: Adriana Lauría. Säle „C“ und „J“. 20.5.-22.6. / Cynthia Cohen, „Sin palabras“. Säle 5 und 6. 23.5.-16.6. / Virginia Del Giudice, „Vanitas/Paladiotipos“. Saal 7. 23.5.-16.6. / José Trujillo, Gemälde. Saal 8. 23.5.-16.6.
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Agenda de Muestras 24/05/08-31/05/08

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Viene “arteBA08”, del 29 de mayo al 2 de junio, en La Rural, Av. Sarmiento 2704. (En la foto una obra de la Galería 1305.)

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 12 pesos, docentes y mayores de 65 años 6 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Tarsila do Amaral, “Viajera”. 28.03.-02.06.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Mar-Vie 12.30-19.30, Sab y Dom 9.30-19.30 hs. Entrada libre): “Las armas de la pintura. La Nación en construcción (1852-1870)”. Primer piso, Sala 106. 18.03.-01.06. / “Ayerza, Witcomb, Paillet – orígenes de la fotografía en la Argentina”. Segundo piso. 18.03.-01.06. / “Peppermint Candy. Caramelo de menta”, arte contemporáneo de Corea. Curadora: Seungwan Kang. PB, Pabellón. 07.05.-06.07.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Mar-Vie 14-21, Sab, Dom y feriados 10-21 hs, entrada 1 peso): Pablo Suárez, retrospectiva. Curadora: Patricia Rizzo. Sala Cronopios. 20.05.-22.06. / Liliana Maresca, “Transmutaciones”. Curadora: Adriana Lauría. Salas “C” y “J”. 20.05.-22.06. / Cynthia Cohen, “Sin palabras”. Salas 5 y 6. 23.05.-16.06. / Virginia Del Giudice, “Vanitas/Paladiotipos”. Sala 7. 23.05.-16.06. / José Trujillo, pinturas. Sala 8. 23.05.-16.06.
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Neue Bücher von zwei Lieblingskünstlerinnen

Teresa Pereda und Ana Lía Werthein: Buchvorstellungen

Von Susanne Franz

Am Dienstag, dem 20.5., um 19 Uhr, stellt die Künstlerin Teresa Pereda im Museo Nacional de Bellas Artes, Av. del Libertador 1773, ihr Buch „Tierra“ vor. Durch die Veranstaltung führen die Kritikerin Mercedes Casanegra und der Künstler Horacio Zabala.

Am Mittwoch, dem 21.5., um 18.30 Uhr, stellt die Künstlerin Ana Lía Werthein im Auditorium des Malba, Av. Figueroa Alcorta 3415, ihr Buch „Más acá del horizonte“ vor. Zu diesem Anlass sprechen der Kritiker und Herausgeber des Buches Rodrigo Alonso, der Psychologe Dr. Roberto Harari und der Künstler Luis Felipe Noé.

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 17.05.08.

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Ausstellungs-Kalender 17.05.08-24.05.08

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Bis Ende Juni kann man die von Graciela Taquini kuratierte Ausstellung „Naturaleza y Artificio“ im Centro Cultural San Martín besuchen.

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 12 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 6 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Tarsila do Amaral, „Viajera“. 28.3.-2.6.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Di-Fr 12.30-19.30, Sa und So 9.30-19.30 Uhr. Eintritt frei): „Las armas de la pintura. La Nación en construcción (1852-1870)“. 1. Stock, Saal 106. 18.3.-1.6. / „Ayerza, Witcomb, Paillet – orígenes de la fotografía en la Argentina“. 2. Stock. 18.3.-1.6. / „Peppermint Candy. Caramelo de menta“, zeitgenössische koreanische Kunst. Kuratorin: Seungwan Kang. Erdgeschoss, „Pabellón“. 7.5.-6.7.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Di-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr, Eintritt 1 Peso): „Carlos Saura – Los sueños del espejo“, Filme, Fotos, Zeichnungen, Arbeitshefte von Drehs, Drehbücher. Kuratoren: Chus Tudelilla und Paco Algaba. Säle 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10. 15.4.-18.5. / Pablo Suárez, Retrospektive. Kuratorin: Patricia Rizzo. Cronopios-Saal. Eröffnung: 20.5., 19 Uhr. Bis 22.6. / Liliana Maresca, „Transmutaciones“. Kuratorin: Adriana Lauría. Säle „C“ und „J“. Eröffnung: 20.5., 19 Uhr. Bis 22.6. / Cynthia Cohen, „Sin palabras“. Säle 5 und 6. Eröffnung: 23.5., 19 Uhr. Bis 16.6. / Virginia Del Giudice, „Vanitas/Paladiotipos“. Saal 7. Eröffnung: 23.5., 19 Uhr. Bis 16.6. / José Trujillo, Gemälde. Saal 8. Eröffnung: 23.5., 19 Uhr. Bis 16.6.
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Agenda de Muestras 17/05/08-24/05/08

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Hasta fines de junio se puede visitar la muestra “Naturaleza y Artificio”, curada por Graciela Taquini, en el Centro Cultural San Martín.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 12 pesos, docentes y mayores de 65 años 6 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Tarsila do Amaral, “Viajera”. 28.03.-02.06.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Mar-Vie 12.30-19.30, Sab y Dom 9.30-19.30 hs. Entrada libre): “Las armas de la pintura. La Nación en construcción (1852-1870)”. Primer piso, Sala 106. 18.03.-01.06. / “Ayerza, Witcomb, Paillet – orígenes de la fotografía en la Argentina”. Segundo piso. 18.03.-01.06. / “Peppermint Candy. Caramelo de menta”, arte contemporáneo de Corea. Curadora: Seungwan Kang. PB, Pabellón. 07.05.-06.07.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Mar-Vie 14-21, Sab, Dom y feriados 10-21 hs, entrada 1 peso): “Carlos Saura – Los sueños del espejo”, muestra de la trayectoria cinematográfica de Carlos Saura a través de una importante selección de proyecciones, fotografías, dibujos, cuadernos de rodaje y guiones. Curadores: Chus Tudelilla y Paco Algaba. Salas 4, 5, 6, 7, 8, 9 y 10. 15.04.-18.05. / Pablo Suárez, retrospectiva. Curadora: Patricia Rizzo. Sala Cronopios. Inauguración: 20.05., 19 hs. Hasta 22.06. / Liliana Maresca, “Transmutaciones”. Curadora: Adriana Lauría. Salas “C” y “J”. Inauguración: 20.05., 19 hs. Hasta 22.06. / Cynthia Cohen, “Sin palabras”. Salas 5 y 6. Inauguración: 23.05., 19 hs. Hasta 16.06. / Virginia Del Giudice, “Vanitas/Paladiotipos”. Sala 7. Inauguración: 23.05., 19 hs. Hasta 16.06. / José Trujillo, pinturas. Sala 8. Inauguración: 23.05., 19 hs. Hasta 16.06.
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Bekenntnis zum Zeitgenössischen

17. Kunstmesse “arteBA08” vom 29. Mai bis 2. Juni

Von Susanne Franz

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“arteBA08” bietet besondere Qualität – wie dieses Werk von José Luis Anzizar (Galerie Elsi del Río).

Große Worte und pompöse Gesten sind nicht mehr nötig, um die bedeutendste Kunstmesse Argentiniens und Lateinamerikas anzukündigen: Am Dienstag wurde die 17. “arteBA08” im “Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires” (Malba) als eine Messe präsentiert, die von Menschen gemacht wurde und wird. Der Präsident des Veranstalters “Fundación arteBA”, Facundo Gómez Minujín, zeigte als ersten der kurzen Videoclips, mit denen er seine Ansprache würzte, Fotos von all denen, die in den vergangenen Jahren die Messe vorwärtsgebracht und geprägt haben. Das Gemurmel auf der Pressekonferenz war groß, man erkannte sich gegenseitig und kommentierte wehmütig Bilder von bereits verstorbenen Persönlichkeiten aus der Kunstszene Argentiniens.

Nach dieser so richtig ans Herz gehenden Einstimmung betonte Gómez Minujín mit berechtigtem Stolz, dass die Messe – “eine Erfolgsgeschichte all dieser Menschen” – von der Konex-Stiftung soeben als eine der besten Kultureinrichtungen der letzten Dekade nominiert worden sei, bevor er gewohnt präzise die Neuerungen und Verbesserungen der diesjährigen Messe bekanntgab.

“arteBA08” findet vom 29. Mai bis 2. Juni im Blauen und Grünen Pavillon des Messegeländes La Rural (Av. Sarmiento 2704) statt und ist täglich von 13-22 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt in diesem Jahr 20 Pesos, für Rentner und Studenten mit entsprechendem Ausweis 10 Pesos; unter 12-jährige Kinder haben freien Zugang zur Messe.

50 Galerien aus Argentinien präsentieren ihre Künstler, neun kommen aus Brasilien, fünf aus Chile und weitere 17 aus Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Frankreich, Kolumbien, Peru, Spanien, Uruguay, den USA und Venezuela. Im ‚Barrio Joven‘, dem Jungen Viertel, zeigen 20 aufstrebende Galerien die neuesten Tendenzen. Als Zeichen für einen Paradigmenwechsel hin zu einem klareren Bekenntnis von “arteBA” zur zeitgenössischen Kunst ist es in diesem Zusammenhang bemerkenswert, dass in diesem Jahr die Avantgarde-Galerie “Appetite”, deren rührige Direktorin Daniela Luna inzwischen auch in New York eine Zweigstelle gegründet hat, aus dem Barrio Joven in den Reigen der etablierten Galerien aufgestiegen ist.

Im von Eva Grinstein kuratierten und von Gustavo Vázquez Ocampo gestalteten Bereich “Open Space” zeigen 12 internationale Künstler Werke wie Installationen oder großformatige Skulpturen, die aus dem üblichen Ausstellungsrahmen herausfallen, darunter Alberto Bastón Díaz (Galerie Maman), Ernesto Ballesteros (Ruth Benzacar) und Luis Benedit (Wussmann).

Die Abteilung Videokunst, “Caja Negra/Cubo Blanco” wurde von Fabiana Barreda und Tobías Ostrander kuratiert und legt besonderes Gewicht auf ausländische Videokünstler. In insgesamt 9 “Cajas” (Boxen) zeigen 16 Künstler bzw. Künstlergruppen ihre Werke.

Banco Galicia sponsort auch in diesem Jahr wieder eine besondere Hommage herausragender argentinischer Künstler: Enio Iommi (1926), Gyula Kosice (1924) und Clorindo Testa (1923) werden im Eingangsbereich der Messe gesonderte Ausstellungs-Flächen gewidmet. Dem Messebesucher wird mit von der Kuratorin Ana Martínez Quijano ausgearbeitetem Informationsmaterial der Zugang zum Werk und zum Lebensweg der drei Meister erleichtert.

Ein weiterer Höhepunkt der Messe wird mit Sicherheit die Ausstellung des diesjährigen fünften arteBA-Petrobras-Preises sein. Der Kunstkritiker Fabián Lebenglik wählte hochinteressante Projekte der acht jungen Künstler Martín Bonadeo, Vicente Grondona, Mauro Guzmán, Carlos Huffman, Rosalba Mirabella, Marisa Rubio. Paula Senderowicz und Leandro Yadanza aus. Zwei davon werden auf der Messe noch einmal gesondert ausgezeichnet: mit einem mit 30.000 Pesos dotierten 1. Preis und einem 10.000 Pesos schweren 2. Preis.

“arteBA08” hat auch einen schrillen Ehrengast: Der Brite Malcolm McLaren, Künstler und Musikproduzent, wird kurz vor seinem Besuch auf der Art Basel nach Buenos Aires reisen. Schon ein wenig in die Jahre gekommen, begründete McLaren seinen Ruhm als Produzent der legendären Punkband Sex Pistols und als Designer an der Seite von Vivienne Westwood.

Ein wie immer interessantes Rahmenprogramm im Auditorium der Messe rückt zwei hochkarätige Persönlichkeiten der internationalen Kunstszene ins Rampenlicht: den Mexikaner Cuauhtémoc Medina (Tate Modern, London) und die Spanierin Rosa Olivares (Herausgeberin der Zeitschrift EXIT), die einige der Rundtischgespräche koordinieren und sicher für Gesprächs- und Debattierstoff sorgen werden.

Die Messe, so Facundo Gómez Minujín, sei sich eben ihrer Verantwortung als Multiplikator bewusst, als Informationsquelle und Kommunikationsplattform. Doch im Vordergrund steht selbstverständlich das Geschäft, für das die Verkaufsmesse “arteBA” schon im Vorfeld viele Wege ebnet: sei es durch Abkommen mit Sponsoren wie Zurich, American Express oder Chandon, die den Kauf von Kunstwerken für Museen oder andere Kultureinrichtungen ermöglichen, sei es durch ein Netzwerk für Sammler und Käufer aus dem Ausland, denen auch viele Kulturangebote und Schönheiten der Stadt Buenos Aires und Argentiniens geboten werden (Infos über das “VIP Program 08” unter der E-Mail-Adresse vip-program08@arteba.org).

Über alle Einzelheiten kann man sich auf der Webseite der Messe informieren.

Führungen per Kopfhörer
“arteBA08” zeigt sich besonders besucherfreundlich: Zum ersten Mal gibt es Führungen per Kopfhörer, sogenannte “Audioguías”. Man kann sogar unter verschiedenen Rundgängen auswählen.

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 10.05.08.

Neue Wege

Alicia Díaz Rinaldi bei RO

Von Susanne Franz

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Die Ausstellung “Dos en Uno” in der Galerie RO zeigt die bekannte Künstlerin Alicia Díaz Rinaldi auf einem neuen Höhepunkt ihres Schaffens. Díaz Rinaldi, eine der bedeutendsten argentinischen Graphikerinnen mit einem internationalen Renommee als Dozentin, geht hier ganz neue Wege: Anstelle der gebräuchlichen graphischen Techniken benutzt sie eine Mischung aus Kaltnadelradierung und Acrylmalerei. Das Resultat ist umwerfend.

Die 12 in der Galerie sehr schön gehängten Werke zeugen von der Meisterhand der Künstlerin gepaart mit einer neuen, unbeschwerten Schaffensfreiheit. Jedes Werk ist ein vollendetes Ganzes, obwohl oder gerade weil auch noch der Kontrast zwischen strengen geometrischen Formen und kritzeligen, wie hingeworfenen Feldern hinzukommt. Die geniale Farbgebung, die an 40er-Jahre-Design und zugleich an Klee erinnert, und die mutige Eroberung des Bildraums führen zu atemberaubenden Ergebnissen.

Zur Ausstellung erschien ein interessanter Katalog mit einem außergewöhnlichen Vorwort von Rosa María Ravera.

  • RO Galería de Arte“>RO Galería de Arte, Paraná 1158. Mo-Fr 11-20, Sa 10.30-13.30 Uhr. Bis 13.5.

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 10.05.08.