Mode im Rampenlicht

Beim Kostümverleih Salón Muaré finden Stars und Stylisten immer das passende Kleid

Von Maria Exner

muare11.jpgWenn “Salón Muaré” ein Modelabel wäre, dann wäre es wohl das begehrteste Argentiniens. Denn Stars und Celebrities sind in dieser Branche die besten Werbeträger, und ob Schauspielerinnen wie Soledad Villamil im Oscar-Anwärter “El secreto de sus ojos” und Mía Maestro im Jubiläumsheft des Patio Bullrich oder Givenchy-Model Antonella Graef in der Kampagne des exklusiven Handtaschen-Labels Prüne – sie alle tragen die Mode von Salón Muaré…

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Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender 31/10/09-07/11/09

Von Susanne Franz

sameer11.jpgWerke von Sameer Makarius sind auf der Messe “Buenos Aires Photo” am Stand Nummer 24 im 2. Stock des Palais de Glace (Posadas 1725) zu sehen. Es handelt sich dabei um eine Hommage an den in diesem Jahr verstorbenen Künstler und an seine ebenfalls verstorbene Frau Eva Reiner de Makarius. Ausgestellt werden zwanzig Fotos des bekannten Fotografen, die zum Teil seine “Serie bíblica” zeigen, die Sameer 1961 mit der legendären Gruppe “Otra Figuración” ausstellte. Außerdem sind Bilder aus seinen Büchern “Buenos Aires mi Ciudad” und “Buenos Aires y su Gente” zu sehen. Fotos von Makarius stellt auch die Fotokollektion “Panorama de la Fotografía Argentina/Colección Rabobank” aus, die wichtigen Fotografen ermöglichen will, ihre Werke einem größeren Personenkreis vorzustellen. Hier werden unter anderem Bilder von Horacio Coppola, Annemarie Heinrich, Adriana Lestido, Marcos López, Gabriel Valansi und Grete Stern gezeigt. Die Photomesse findet bis zum 1.11. statt. Der Eintritt kostet 20 Pesos. Hier das weitere Kunst-Angebot…

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 31/10/09-07/11/09

Por Susanne Franz

sameer11.jpgUn homenaje al fotógrafo recientemente fallecido Sameer Makarius se puede ver en el Stand 24 de la feria “Buenos Aires Photo”, en el 2º piso del Palais de Glace (Posadas 1725). Entre las 20 imágenes expuestas hay obras de su “Serie bíblica” que expuso con el legendario grupo “Nueva Figuración”, en 1961, y fotografías de los libros “Buenos Aires mi Ciudad” y “Buenos Aires y su Gente”. Además hay obras de Makarius en el “Panorama de la Fotografía Argentina/Colección Rabobank”, que también expone fotógrafos importantes como Horacio Coppola, Annemarie Heinrich, Grete Stern, Adriana Lestido, Marcos López y Gabriel Valansi. La feria se extiende hasta el 1º de noviembre, las entradas cuestan 20 pesos. Aquí sigue la oferta cultural…

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Zeit in der Schwebe

Ana Eckells Werke bei Praxis

Von Susanne Franz

ana22.jpgAm Mittwoch schloss die Gemälde-Ausstellung “Tiempo suspendido” der bekannten Malerin Ana Eckell in der Galerie Praxis. Bei einem Glas Sekt nahmen viele Freunde und Persönlichkeiten aus dem Kunstbetrieb die Gelegenheit wahr, die neuen Werke der Künstlerin, die schon lange nicht mehr an die Öffentlichkeit getreten ist, zu sehen. Man wurde belohnt: mit Riesenformaten in Gelb und Rot, die Eckells Bildsprache zwar klar zu erkennen geben, in denen aber mehr Freiheit und zugleich größere Klarheit herrscht, so dass eine neue Entwicklung im kreativen Prozess der Künstlerin und Autorin deulich zutage tritt. In einer ganz neuen Serie etwas kleinerer Bilder, weiß auf grauem Grund, beginnen Eckells Figuren langsam zu verschwinden – wohin? Wer die Ausstellung verpasst hat, findet Eckells Werke noch in der Trastienda der Galerie (Arenales 1311).

Messina: destruida pero hermosa

“Panorama de Messina destruida” de Augusto Ferrari estuvo en exposición en la Fotogalería del Centro Cultural Rojas

Por Paula Bonnet

messina11.jpgProbablemente la palabra “dantesco” figuró en la tapa de todos los diarios de Italia el 29 de diciembre de 1908, el día después de que un terremoto y un tsunami destruyeran casi enteramente la ciudad de Messina.

Augusto Ferrari (el padre del reconocido artista León) visitó el lugar un año más tarde y sacó una foto panorámica en blanco y negro que, a simple vista, no impresiona, ni parece el retrato de una situación fea. Es una imagen gigante, extrema, y abarca tantas cosas que los detalles se pierden y sólo queda un perverso sentimiento de amor a primera vista.

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Fünf der besten Bildhauer des Landes

Skulpturenausstellung bei Laura Haber verlängert

Von Susanne Franz

tomsig11.jpgDie Ende September eröffnete Ausstellung “5 escultores y su tiempo” in der Galerie Laura Haber (Juncal 885, entrepiso) ist wegen der großen Publikumsnachfrage bis zum 17. November verlängert worden. Bleibt also noch Zeit, sich die Arbeiten von fünf der besten Bildhauer des Landes anzusehen: Bastón Díaz, Pájaro Gómez, Hernán Dompé, Cristina Tomsig (Bild) und Dora Isdatne. Isdatne präsentiert unter ihren farbenfrohen, verspielt-gewagten Keramiken auch eine in größerem Format, ansonsten beschränken sich die Meister auf Werke in kleineren (und so auch erschwinglicheren) Ausmaßen. So unterschiedlich die Ausdruckssprachen der fünf vielfach preisgekrönten Künstler auch sein mögen, treten sie doch in der Galerie in einen lebhaften, harmonischen Dialog. Frau Haber ist eine kompetente Galeristin, deren Fachwissen und Savoir-vivre den Maestros aus Buenos Aires und Córdoba (Dompé) mehr als gerecht wird.

Noch mehr Pop Art im MNBA

“El Pop Art en la Colección del IVAM” im Museum der Schönen Künste

Von Nils Witte

Guernica11.jpgParallel zu “Mr. America” läuft im Museo Nacional de Bellas Artes die Ausstellung “El Pop Art en la Colección del IVAM” mit Werken aus der Sammlung des spanischen Instituto Valenciano de Arte Moderno. Die Kuratoren William Jeffett (Dalí-Museum St. Petersburg, USA) und Consuleo Císcar (IVAM) haben 59 repräsentative Kunstwerke der Pop Art ausgewählt, um zu zeigen, wie die von den Vereinigten Staaten ausgehende Stilrichtung sich in Spanien fortentwickelt hat. Zu sehen sind Fotographien, Collagen, Lithographien, Malerei und Objektkunst.

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“Ordnung langweilt mich”

Ein Interview mit dem argentinischen Künstler Luis Felipe Noé

Von Maria Exner

noe11.jpgAm 5. Oktober 1959 eröffnete die Galerie Witcomb im Zentrum von Buenos Aires die erste Einzelausstellung von Luis Felipe Noé – der Ausgangspunkt eines bewegten Künstlerlebens. Genau 50 Jahre später widmet jetzt die Galerie Rubbers dem großen argentinischen Maler eine Werkschau unter dem Titel “Y son cincuenta, sin cuento” – “Es sind 50, im Ernst!”. Erst im Mai vertrat Luis Felipe Noé Argentinien mit zwei großformatigen Werken bei der Biennale in Venedig. Ein Beleg seiner enormen Popularität. In einem Gespräch berührte der Maler, Kunsttheoretiker und Autor Themen wie das Konzept der Zeit, das Durcheinander in der Welt und Buenos Aires…

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Der persönliche Blick

José Luis Anzizar und zwölf weitere Künstler bespielen die Säle im Centro Cultural Recoleta

Von Maria Exner

jose22.jpgZum Vernissagen-Hopping lud am 20. Oktober das Centro Cultural Recoleta, und mehrere Dutzend Porteños in Anzug und Abendkleid kamen. Nur wenige Tage nach dem Ende der sehenswerten Ausstellung zur Internationalen Architektur Biennale Buenos Aires baten gleich sieben städtische Künstler zur Präsentation ihrer Arbeiten in das labyrinthische Kulturzentrum. Da kein gemeinsames Dachthema sie eint, beherbergt jeder Saal nun einen eigenen Mikrokosmos – die Darstellungsformen reichen von dokumentarischer Fotografie über Licht-Objekte bis hin zu verfremdeten technischen Zeichnungen; die Themen betreffen den Alltag in Buenos Aires oder sehr persönliche Empfindungen der Künstler…

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Kunst trifft Design

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Pablo Reinosos “Enredamaderas” im Malba

Von Maria Exner

rei11.jpgMit Pablo Reinoso stellt noch bis März ein argentinischer Designstar im Malba aus. Der Wahl-Franzose – jahrelang Artdirector des französischen Modehauses Givenchy, für das er unter anderem Parfumflakons und Schmuck entworfen hat – nutzt den großzügigen, lichten Patio des Museums in seiner Heimatstadt für seine Holzinstallation “Enredamaderas”. Die Stücke aus der Serie “Espaguetis” sind Parkbänken nachempfunden, die sich jedoch an einem Ende in fadenartige Strukturen auflösen. Diese scheinen über die Brüstung des obersten Stockwerks nach unten zu kriechen, wo sie sich auf einem Sockel verknoten, um von dort lianengleich wieder hervorzuwachsen und in einer zweiten Bank im ersten Stock zu enden.

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Cuando el arte se encuentra con el diseño

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Las “Enredamaderas” de Pablo Reinoso en el Malba

Por Maria Exner

rei11.jpgHasta marzo, estará en exposición en el Malba la obra de Pablo Reinoso, una estrella del diseño argentino. El francés por elección –durante años fue director artístico de Givenchy, donde ideó, entre otras cosas, envases de perfumes y maquillajes– realiza “Enredamaderas”, una instalación de madera, que ocupa el amplio y luminoso patio del museo de su ciudad de origen. Las obras de la seria “Espaguetis” comprenden unos bancos de plaza que se dispersan en filiformes estructuras. Ellas parecen deslizarse de la baranda del piso más alto a la planta baja, donde se enredan en un zócalo para volver a trepar como lianas hasta terminar en un segundo banco del segundo piso.

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