Wie Rassismus klingt
Soziologin Bojadzijev präsentierte im Goethe-Institut “Politkunst”
Von Nils Witte
Rassismus nimmt viele Formen an. Je nach Land und Kultur unterscheiden sich die Ziele und die Art der Äußerung rassistischer Ressentiments. Ihre Arbeit zum Thema Rassismus präsentierte jetzt Manuela Bojadzijev vom Künstlerkollektiv Ultra-Red auf Einladung des Goethe-Instituts Buenos Aires. “Wir führen vor Ort Militant Sound Investigations durch”, versucht die Soziologin die Arbeit der aus kunstinteressierten Politaktivisten zusammengesetzten Gruppe zu erklären. Ultra-Red, das seine Projekte u.a. in der Tate Gallery London und der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main präsentierte, nähert sich dem Rassismus also über Geräusche.
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Neue Attraktion im
“Kultur reißt Mauern nieder.” Unter diesem Motto hatten die deutsche Botschaft in Buenos Aires und das Kulturministerium der argentinischen Hauptstadt am 15. November eingeladen, um mit einer Großveranstaltung an den Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren zu erinnern. Hauptereignis war der Domino-Effekt, bei dem 224 große, bemalte Styroporblöcke auf der Avenida de Mayo nacheinander zu Fall gebracht wurden. Ein ähnliches Spektakel hatte es bereits wenige Tage zuvor am 9. November beim “Fest der Freiheit” in Berlin gegeben. Buenos Aires als Partnerstadt der Spree-Metropole war aber weltweit die einzige Stadt, die den Domino-Effekt wiederholte.
Nietzsche decía que aquel que niega su propia vanidad suele poseerla en forma brutal. Tres fotógrafos decidieron tomar esta característica humana y ponerla en una bandeja de plata para que todos puedan verla y, así, por fin aceptarla.
Hace ya ocho años que Emiliano Blanco fundó junto a Camila Milessi
Wenn die Schweizer etwas tun, dann machen sie es richtig. Als am 29. September 2009 in der eleganten Brasserie El Petanque in San Telmo mit dem Schweizer Frauentrio Artemis die offizielle Neugründung der “Fundación Cultural Suizo Argentina” gefeiert wurde, war dies keine Absichtserklärung – der Motor brummte bereits seit über einem Jahr wieder… 
Die Inspiration für die Ausstellung „Bordado en la piel de la memoria“ kommt aus den Kindheitserinnerungen der Künstlerin Mirta Kupferminc. „So bin ich aufgewachsen: festgehalten von den mit KZ-Nummern tätowierten Armen meiner Eltern, beide Auschwitz-Überlebende“, sagt Kupferminc. In ihrer Videoinstallation/Performance stellt die Künstlerin einen Zusammenhang her zwischen modernen ornamentalen Tätowierungen und denen, die an KZ-Häftlingen vorgenommen wurden, und spricht Themen wie Identität, Diskriminierung und Kontrolle über den eigenen Körper an. In der Galerie Arcimboldo. Im Anschluss das Kunstangebot der Woche… 


