Volles Programm im Complejo Teatral

Spielzeit 2010 des CTBA angekündigt

Von Nils Witte

teatro1.jpg
Kive Staiff (2.v.l.) und Hernán Lombardi (3.v.l.) bei der Vorstellung der Spielzeit 2010 im Teatro San Martín.

“Es war ein gutes Jahr und es wird ein noch besseres Jahr werden”, so der optimistische Ausblick von Kive Staiff, dem Generaldirektor und Künstlerischen Leiter des Complejo Teatral der Stadt Buenos Aires. Am Dienstag lud der Theaterverbund zur traditionellen Verkündung der neuen Spielzeit ein. Zu dem Verbund gehören das Teatro San Martín, das Teatro Pte. Alvear, das Teatro Ribera, das Teatro Regio und das Teatro Sarmiento. Außer Schauspiel, werden Ballett, Kino, Fotografie und Zeitgenössische Musik zu hören und zu sehen sein.

“Besonderen Wert haben wir für die kommende Spielzeit auf das Angebot für junge Menschen gelegt”, betonte Kulturminister Hernán Lombardi und kündigte 66 Aufführungen unter freiem Himmel an. Für die ganz Kleinen wird zudem Puppentheater geboten. Auch will man sich wieder stärker dem Tango zuwenden. Schon am 14. Januar wird Milena Plebs’ Tramatango am Teatro Alvear wiederaufgenommen. Ebenfalls in der zweiten Januarwoche wird Shakespeares “Mucho ruido y pocas nueces” – inszeniert von der argentinischen Regie-Berühmtheit Oscar Barney Finn – erstmals im Teatro San Martín aufgeführt. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des spanischen Skandalregisseurs Calixto Bieito, dessen Inszenierung des Dramas “La vida es sueño” von Calderón de la Barca Mitte Juli zu sehen sein wird.

Am Ende der Spielzeit treten im Rahmen des Zyklus Zeitgenössische Musik auch viele deutsche Künstler auf, u.a. das Berliner Ensemble Mosaik. Nicht zuletzt will man argentinisches Theater wieder in die Welt tragen. Stolz verkündete Lombardi: “Wir werden an mehreren Theaterfestivals teilnehmen, unter anderem in Bogotá und in Barcelona.”

Lesen Sie weiter / Seguir leyendo »

Kalender / Agenda

Click aquí para leer la versión en castellano.

Ausstellungskalender 26/12/09-02/01/10

Von Susanne Franz

chillida11.jpgEine relativ unbekannte Seite des berühmten katalanischen Bildhauers Eduardo Chillida, der für seine monumentalen Skulpturen berühmt ist, zeigt das Centro Cultural de España en Buenos Aires (CCEBA) in der Straße Paraná 1159. Die von Julio Niebla kuratierte Ausstellung „Chillida: la poética del papel“ umfasst Graphiken, Zeichnungen und Gravitationen aus der Serie „Hommage für Bach“ und ist bis zum 30. Januar 2010 zu sehen. Sogar bis zum 13. März kann man in der Galerie ZavaletaLab unter dem Titel „Fosforescencia“ neueste Werke des argentinischen Superstars León Ferrari bewundern. Der fast 90-Jährige verwendet hier ganz unerschrocken die neuesten Techniken. Auch ältere Werke aus den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts des hellwachen Provokateurs sind ausgestellt, diese allerdings nur bis Mitte Januar. Über die kulturelle Durststrecke des Sommers helfen auch Andy Warhol im Malba, Yuyo Noé im Museo Nacional de Bellas Artes, und einige weitere Angebote…

Lesen Sie weiter / Seguir leyendo »

Agenda / Kalender

Klicken Sie hier, um die deutsche Version zu lesen.

Agenda de Muestras 26/12/09-02/01/10

Por Susanne Franz

chillida11.jpgEl Centro Cultural de España en Buenos Aires (CCEBA), en su sede Paraná 1159, presenta una cara menos conocida del artista catalán Eduardo Chillida, famoso por sus esculturas monumentales. La muestra “Chillida: la poética del papel”, curada por Julio Niebla, reúne grabados, dibujos y la serie de gravitaciones titulada “Homenaje a Bach”. Se puede visitar hasta el 30 de enero de 2010. Hasta el 13 de marzo, en la galería ZavaletaLab, se puede apreciar la muestra “Fosforescencia” del megastar argentino León Ferrari. Con sus casi 90 años, no teme utilizar las técnicas más modernas. A la vez, algunas de sus obras de los años 60 del siglo pasado, también expuestas, demuestran que siempre ha sido un provocador de los más despiertos. La parte de la muestra con obra histórica de Ferrari se levanta a mitades de enero. Para sobrevivir el bache cultural del verano, ayudan también Andy Warhol en el Malba, y Yuyo Noé en el Museo Nacional de Bellas Artes, y algunas muestras más…

Lesen Sie weiter / Seguir leyendo »

Moderne Klassik im Goethe-Institut

Hommage an den Komponisten für Neue Musik Mauricio Kagel

Von Nils Witte

kagel111.jpg“Musik ist in Buenos Aires lebensnotwendig”, sagt der Komponist für Neue Musik Mauricio Kagel. “Sie ist Ersatz für das, was nicht klappt in Politik und Gesellschaft.” Der in Buenos Aires geborene Künstler starb im September 2008. Das Goethe-Institut seiner Geburtsstadt widmete ihm jetzt eine Hommage und lud dazu Künstler ein, die in den letzten Jahren mit dem Deutsch-Argentinier zusammengearbeitet haben. “Für uns war Kagel ein Sinnbild der zeitgenössischen Musik”, schwärmt Dirigent Marcelo Delgado, der zur Hommage an drei Abenden das Orquesta Compañía Oblícua leitete. Die Musiker hatten im Sommer 2006 mit Kagel, der bereits 1959 nach Deutschland ausgewandert war, zusammengearbeitet und spielten im Rahmen eines ihm gewidmeten Festivals u.a. im Teatro Colón.

Lesen Sie weiter / Seguir leyendo »

Erbe verpflichtet

Click aquí para leer la versión en castellano.

Die “12 Sibyllen von San Telmo” ohne passenden Ausstellungsort

Von Maria Buck

Sibilas33.jpgDie “Sibyllen von San Telmo”, eine einmalige Bilderserie aus dem 18. Jahrhundert, zählen zu den beeindruckendsten und wichtigsten Kunstschätzen der lateinamerikanischen Kolonialmalerei. Dargestellt sind die zwölf Sibyllen, welche das Leben Jesu Christi vorhersagen. Man sollte annehmen, diese zwölf Gemälde sind in einem der vielen wunderschönen Museen in Buenos Aires ausgestellt, perfekt beleuchtet und jederzeit für die Öffentlichkeit zugänglich. Doch weit gefehlt. Die Bilder befinden sich in der Sakristei von “San Pedro Giménez Telmo” in San Telmo, kaum zugänglich in einem für sie völlig unwürdigen Raum, da die Sakristei in einem desolaten Zustand ist und dringend renoviert werden muss. Feuchte Wände, abbröckelnder Putz, ein modriger Geruch und außer einer grellen Lampe in der Raummitte alles recht dunkel – keine passenden Voraussetzungen also, um antike Bilder unterzubringen.

Lesen Sie weiter / Seguir leyendo »

Las 12 sibilas de San Telmo

Klicken Sie hier, um die deutsche Version zu lesen.

Las 12 sibilas de San Telmo no encuentran un lugar de exhibición

Por Maria Buck

Sibilas33.jpgLas sibilas de San Telmo, una singular serie de pinturas del siglo XVIII, constituyen uno de los tesoros artísticos más impresionantes y significativos de la pintura del período colonial latinoamericano. En la serie se encuentran retratadas las doce sibilas que predicen la vida de Jesucristo. Cabría suponer que estas doce pinturas se encuentran expuestas en alguno de los numerosos y bellos museos de Buenos Aires, perfectamente iluminadas y accesibles para el público en general. Todo lo contrario. Los cuadros se encuentran en la sacristía de la iglesia “San Pedro Giménez Telmo” en el barrio de San Telmo, donde prácticamente no se las puede visitar, en un espacio absolutamente indigno de ellas, porque la sacristía está en un estado deplorable y requiere una urgente restauración: paredes húmedas, revoque descascarado, olor a moho y un ambiente oscuro con una sola estridente lámpara central – evidentemente, allí no se cuenta con las condiciones adecuadas para conservar pinturas antiguas.

Lesen Sie weiter / Seguir leyendo »

Preis ohne Grenzen

7. arteBA-Petrobras-Preis 2010

Von Susanne Franz

Der nächstjährige arteBA-Petrobras-Preis hat erstmals keine Altersbegrenzung: “Alle sind eingeladen”, schreibt Rafael Cippolini, der den zum 7. Mal ausgeschriebenen, renommierten Preis im Jahr 2010 koordiniert. Außerdem wird die Messlatte höher gelegt: Es werden nur noch fünf Projekte ausgewählt (im vergangenen Jahr waren es acht), die eine Förderung von jeweils 12.000 Pesos für ihre Verwirklichung erhalten, und es wird nur noch ein einziger Preis von 50.000 Pesos verliehen. Einsendeschluss ist der 26. Februar 2010. Infos zum Preis bei arteBA Fundación unter der E-Mail-Adresse premio@arteba.org oder auf der Webseite der Stiftung. Die 19. Messe Zeitgenössischer Kunst arteBA 2010 findet vom 25. bis 29. Juni im Rural-Messezentrum statt.

Viki Otero y HE en cinco momentos

Charla “Diseño Argentino en Evolución” en el marco de “Por la Calle”

Por Paula Bonnet

localvickiotero11.jpgComo apertura de “Por la Calle” (ver “El camino del color”) tuvo lugar en el Hotel Axel de San Telmo la charla “Diseño Argentino en Evolución”, con la participación de la diseñadora Vicki Otero y de los creadores de HE, Javier y Alejo Estebecorena.

El objetivo de la presentación era que los diseñadores muestren en cinco prendas cómo fue cambiando su visión, estilo y forma de producir a través de los años.

Lesen Sie weiter / Seguir leyendo »

Kalender / Agenda

Click aquí para leer la versión en castellano.

Ausstellungskalender 19/12/09-26/12/09

Von Susanne Franz

cartasdeamor1,jpg.jpg
Wer noch ein originelles und romantisches Geschenk für den oder die Angebetete oder ein junges oder noch immer verliebtes Paar sucht: Die Künstlerin Diana Schufer hat wieder eine exklusive Serie ihrer mit Liebesbriefen bedruckten Bettwäsche vorbereitet.

Mehr darüber kann man in “Nicht nur zum Valentinstag” lesen.

In Museen und Galerien gibt es auch weiterhin noch viel Schönes zu sehen, denn man muss sich im vorweihnachtlichen Stress ja auch ab und zu eine Pause gönnen…

Lesen Sie weiter / Seguir leyendo »

Agenda / Kalender

Klicken Sie hier, um die deutsche Version zu lesen.

Agenda de Muestras 19/12/09-26/12/09

Por Susanne Franz

cartasdeamor1,jpg.jpg
Quien busca un regalo original y romántico para su media naranja, o para una pareja joven o todavía enamorada: La artista porteña Diana Schufer ha preparado una nueva serie exclusiva de sus sábanas con cartas de amor.

Siguen algunas lindas muestras en los museos y galerías, para tomarse una pausa en medio del estrés pre-navideño…

Lesen Sie weiter / Seguir leyendo »

Argentinische Kunst im Überblick

Das “Centro Virtual de Arte Argentino” geht von der Webseite aufs Papier

Von Nils Witte

librocvaa11.jpgDie Kunst Argentiniens auf einen Blick. Das “Centro Virtual de Arte Argentino” startet seine neue Buchreihe “Los papeles del CVAA” mit einem Einführungswerk in die argentinische Kunst des 20. Jahrhunderts.

Die ästhetischen Spielarten moderner und zeitgenössischer Kunst sollen nicht erschöpfend erörtert werden, das Buch soll lediglich neugierig machen. Es ergänzt das Internet-Angebot des CVAA und soll jenen entgegenkommen, die Wissen lieber vom Papier als vom Bildschirm aufnehmen.

“Una mirada al arte argentino del siglo XX”. Von Adriana Lauría und Enrique Llambías. 52 Seiten mit farbigen Illustrationen. Verkauf: Laden der “Casa de la Cultura”, Av. de Mayo 575, montags-freitags 11-20, samstags 12-20 Uhr. Preis: $ 25.