Das Feuer ist verloschen

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Das Volk trauert um Schnulzensänger Sandro

Von Valerie Thurner

sandro22.jpgEr war die personifizierte Leidenschaft, Identifikationsfigur einer ganzen Generation, versprühte eine grenzenlose Lebensenergie, die nun für immer verloschen ist. “Sandro de América” ist am Abend des 4. Januar im italienischen Spital in Mendoza im Alter von 64 Jahren verstorben.

Seine Stimme hatte ein eindringliches Tremolo, das selbst das trockenste Auge jedes Romantikverweigerers zu netzen vermochte. Die charismatische Präsenz war dank seiner markanten Gesichtszüge mit geschwungenem Schmollmund und dunklen, feurigen Augen obendrein auch sehr fotogen. Unzählige Filme vor allem aus den 70er Jahren bezeugen dies, wo Sandro, den stereotypen Latino-Macho mimend, Projektionsfläche für die Träume von Frauen jeder Altersklasse war. Sein Hüftschwung stand demjenigen von Elvis Presley in nichts nach, der sein Vorbild und Maßstab war.

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El fuego se apagó

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El pueblo llora a Sandro, el cantante de América

Por Valerie Thurner

sandro22.jpgEra pasión personificada, figura que identificó a una generación entera, esparció una energía sin límites que ahora se apagó para siempre. Con 64 años, el 4 de enero en el Hospital Italiano de Mendoza falleció “Sandro de América”.

Su voz tenía un intenso trémolo que podía humedecer los ojos secos de cualquier opositor del romanticismo. Su carismática presencia era muy fotogénica. Las marcadas facciones de su rostro, su vibrante trompa, sus ojos oscuros y fogosos. Esto lo testimonian la gran cantidad de películas filmadas durante los años 70, en las que Sandro representaba el prototipo de macho-latino con el que soñaban mujeres de todas las edades. Su meneo no tenía nada que envidiarle al de Elvis Presley, que era su modelo y figura.

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Weltreise mit Werner Bischof

Ausstellung des Schweizer Pressefotografen zeigt Leben der 50er Jahre

Von Nils Witte

bischof11.jpg“Nichts hat mich so fasziniert wie Lateinamerika”, schwärmt Marco Bischof, Kurator der Fotoausstellung “Werner Bischof Imágenes”, die derzeit im Centro Cultural Borges zu sehen ist. Eine Neigung, die er mit seinem Vater geteilt hätte. Jener starb vor über 50 Jahren während einer Südamerikareise bei einem Autounfall in den peruanischen Anden. “Argentinien war sein Traumziel. Feuerland sollte die letzte Reisestation sein”, erklärt Kurator Bischof, warum die Retrospektive jetzt in Buenos Aires zu sehen ist, “aber Ushuaia ist für eine Ausstellung dieser Größe weniger geeignet.” Buenos Aires ist die zweite Station der 106 Werke umfassenden Ausstellung, die über die nächsten Jahre auf Tournee in Lateinamerika gehen soll. Gestartet hat sie in Lima, dem Ort, in dem Werner Bischof begraben liegt. Später soll sie weiter nach Kolumbien, Venezuela und Mexiko wandern.

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Wenn Gedanken Materie werden

“Sinestesia” – junge Künstler im neuen “Espacio Itaú Cultural”

Von Susanne Franz

Sintensia11.jpgEin wahres Feuerwerk der Kreativität entfaltet sich im am 9. Dezember neu eröffneten “Espacio Itaú Cultural”, der nur wenige hundert Meter vom Obelisken entfernt mitten im Stadtzentrum liegt. “Hier finden Materie und Sinne zusammen”, verheißt die Ausstellung “Sinestesia”, und das ist nicht zuviel versprochen: Der lichtdurchflutete, fünf Meter hohe Raum, der sowohl zur Straße Cerrito gleich neben der 9 de Julio, als auch zur Viamonte vom Boden bis zur Decke verglast ist, erlaubt es, Werke zu zeigen, die in einer “normalen” Galerie und selbst den meisten Museen gar nicht ausgestellt werden könnten.

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Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender 09/01/10-16/01/10

Von Susanne Franz

messina11.jpgDie Sommerferien haben begonnen, die Stadt ist ruhiger und entspannter, man hält es gut aus mit weniger Menschen, weniger Verkehr, weniger Lärm und Smog… Sogar die Ausstellung, die wir diese Woche besonders empfehlen, ist ruhig und entspannt, man muss nicht mal aus dem Haus und durch die Hitze gehen, um sie zu sehen, sie ist nur einen Mausklick entfernt. Das wunderschöne Video “Amor a mano” der Künstlerin Andrea Servera ist seit kurzem in der virtuellen Galerie der Psychologischen Fakultät der UBA permanent ausgestellt. Man kann auch seinen Entstehungsprozess nachvollziehen, der Tanz, Performance, Stickerei, Musik, Gesang und vieles mehr umfasst. Es lohnt sich.

Für diejenigen, die dennoch auch gerne rausgehen, gibt es einige sehr gute Angebote…

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 09/01/10-16/01/10

Por Susanne Franz

messina11.jpgEmpezó la época de las vacaciones de verano, y se nota. La ciudad está más tranquila, hay menos gente, menos ruido, menos smog… Hasta nuestra muestra recomendada de la semana es muy tranquila, ni siquiera hay que salir de casa para verla, está a un click. El lindísimo video “Amor a mano” de la artista Andrea Servera está permanentemente expuesto en la galería virtual de la Facultad de Psicología de la UBA. Se puede ver también el proceso de su creación que incluye danza, performance, bordado, música, canto, y más. Vale la pena.

Para los que se les gusta salir para ver, también hay buenas propuestas…

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Großer Musiker und leidenschaftlicher Lehrer

Violinist Alberto Lysy gestorben

Von Susanne Franz

lysy11.jpgDer argentinische Star-Violinist Alberto Lysy ist am Mittwoch vergangener Woche nach schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren in der Schweiz gestorben. Der brillante Musiker, Musikpädagoge und Gründer der Camerata Bariloche (1966) war zuletzt Künstlerischer Leiter der Yehudi Menuhin-Akademie in Gstaad. Menuhin war Lysys Lehrer in Europa, nachdem der in Buenos Aires geborene Musiker ab seinem 5. Lebensjahr zunächst von seinem Vater, dann von Maestro Ljerko Spiller unterrichtet worden war. Mit der Camerata Bariloche reiste Lysy um die Welt. 1971 verließ er das Ensemble und gründete die Camerata Lysy, mit der er weitere Erfolge feierte. In Europa war Lysy Gründer mehrerer Musikfestivals in Italien. Neben der Menuhin-Akademie in Gstaad leitete er die Genfer Musiktreffen und das Europäische Zentrum für Kammermusik in Berlin. Seine Heimatstadt besuchte Alberto Lysy zuletzt vor eineinhalb Jahren, als er am Planetarium mit vielen seiner Schüler und ehemaligen Schüler ein umjubeltes Freilichtkonzert gab.

Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender 02/01/10-09/01/10

Von Susanne Franz

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Leider nur gerade mal eben zwei Wochen (bis zum 12. Januar) ist im Naturhistorischen Museum von Buenos Aires, dem Museo Argentino de Ciencias Naturales Bernardino Rivadavia, die Ausstellung „Florian Paucke, un misionero en el Gran Chaco del siglo XVIII“ (Florian Paucke, ein Missionar im Chaco des 18. Jahrhunderts) zu sehen. Florian Paucke (1719-1780) war ein jesuitischer Missionar deutsch-österreichischen Ursprungs, der im Jahre 1749 am Río de la Plata ankam. Er hinterließ mehr als hundert wunderschöne Zeichnungen, die die Flora und Fauna sowie die Lebensgewohnheiten der Mocoví-Indios im Chaco dokumentieren. Die Ausstellung zeigt über 20 großformatige Reproduktionen dieser Zeichnungen und einige Fotografien zum Thema.

Lesen Sie dazu auch „Kunst eines Jesuitenpaters“.

Auch sonst ist Anfang Januar einiges los im Städtchen…

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 02/01/10-09/01/10

Por Susanne Franz

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Sólo durante apenas dos semanas (hasta el 12 de enero) se puede visitar la muestra “Florian Paucke, un misionero en el Gran Chaco del siglo XVIII” en el Museo Argentino de Ciencias Naturales Bernardino Rivadavia. Florian Paucke (1719-1780) fue un misionero jesuita austríaco-alemán que llegó al Río de la Plata en 1749. Paucke dejó más de un centenar de dibujos que ilustran la flora, la fauna y la etnografía de los aborígenes mocovíes del gran chaco santafesino. La muestra reúne más de veinte reproducciones a gran tamaño y enmarcadas bajo vidrio de aquellos dibujos, junto a algunas fotografías sobre el tema.

Hay más información sobre Paucke (en alemán) en el artículo “Kunst eines Jesuitenpaters”.

A continuación, las demás ofertas culturales en la ciudad…

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