Ein Chronist unserer Zeit
Der US-Fotograf Steve McCurry stellt im Centro Cultural Borges aus
Von Valerie Thurner
Endlich ist sie da, die längst überfällige Einzelausstellung in Argentinien von einem der besten zeitgenössischen Reportagefotografen. Die von der US-Botschaft unterstützte Schau zeigt eine Auswahl von 150 Fotografien des nordamerikanischen Fotografen Steve McCurry aus dem Zeitraum 1980 bis zur Gegenwart.
McCurry hat bisher über 75 Reisen nach Indien, Nepal, Tibet, Afghanistan, Kambodscha, die Philippinen oder Sri Lanka unternommen, wo er sich, der dokumentarischen Tradition verpflichtet, unermüdlich auf die Suche nach unvergesslichen Eindrücken von Kulturen und spannenden Schauplätzen macht. Vergängliche Augenblicke und flüchtige Impressionen von Realitäten fängt er fotografisch so gekonnt ein, dass er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Robert Capa-Preis (1986) für seine Aufnahmen aus dem kriegsverwüsteten Afghanistan Anfang der 80er Jahre. Seine Bilder sind Zeitzeugen von Alltagsszenen, Straßenaufnahmen oder Aufnahmen von Menschen in Momenten der selbstvergessenen Freude oder Verzweiflung an Kriegsschauplätzen in aller Welt. Eine magnetische Anziehung haben auch seine eindrucksvollen Porträts.
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Mit dem Werk „El Matasiete y el Diablo“ (Acryl auf Leinwand, 235 x 200 cm, 2009) hat der Künstler Diego Perrotta den Großen Preis des “LIV Salón Municipal Manuel Belgrano” in der Kategorie Malerei gewonnen. Wir gratulieren ihm herzlich zu der verdienten Auszeichnung! Heute mittag um 12 Uhr wird der “Salon” im schönen Museo Eduardo Sívori, Av. Infanta Isabel 555 (gegenüber der Brücke zum Rosengarten des Palermo-Parks) eröffnet, mit feierlicher Preisverleihung und Live-Miusik.
Passend zum Ausklang des Frauentages am 8. März, eröffnete Stella Sidi ihre Ausstellung “Ellas…y su imagen” im Foto Club Buenos Aires. Stella Sidi, die sich hauptsächlich mit dem Thema Frau beschäftigt, präsentierte Ausschnitte dreier unterschiedlicher Werkreihen. Liebe, Schmerz, Sexualität, Mutterschaft und Erotik stehen im Vordergrund und werden auf unterschiedliche Art und Weise bildlich dargestellt.
In meinen bald 70 Jahren habe ich kaum ein eindrucksvolleres Buch gelesen als den Weltbestseller “Arm und Reich” (“Guns, Germs, and Steel”, 1997) von Jared Diamond. Er beschreibt hier überzeugend die Schicksale menschlicher Gesellschaften seit 13.000 Jahren. Jared Diamond ist ein Universalgelehrter wie es sie kaum noch gibt: Arzt, Historiker, Geograph, Evolutionsbiologe, Anthropologe, Paläontologe, außerdem, soweit ich es beurteilen kann, ein ausgeglichener und humorvoller Mann.
Im San Martín-Theater wurden am Dienstag vergangener Woche zeitgleich zwei Fotoausstellungen eröffnet, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Alejandro Montes de Oca präsentierte seine Fotoserie “Lo de Leo”, während im ersten Stock des Gebäudes Diego Aaroz seine Schwarzweißfotografie unter dem Ausstellungstitel “Santa Lucía – Arqueología de la Violencia” zur Schau stellte.
Der spanische Kult-Regisseur Pedro Almodóvar war der Überbringer der Glücksbotschaft: Der argentinische Film “El secreto de sus ojos” hat am Sonntagabend bei der 82. Oscarverleihung den Preis für den besten nicht-englischsprachigen Film gewonnen. Regisseur Juan José Campanella nahm die Statue aus den Händen von Almodóvar und Quentin Tarantino entgegen.
Schon wieder eine Attraktion im
El diseño de autor local y la moda de shopping se nuclean todas las temporadas en la Buenos Aires Fashion Week (BAF). La edición otoño invierno 2010 se realizó en la Rural los días 24, 25 y 26 de febrero.
Zentral und doch fast idyllisch abgelegen, ist das Haus nur einen Block von der vielbefahrenen Avenida Cabildo entfernt, nur zwei von der U-Bahnstation José Hernández der Linie D. Verkehrstechnisch ideal angebunden, ist die Ecke Virrey Arredondo/Ciudad de la Paz im Stadtviertel Belgrano dennoch ruhig, hier donnern keine Busse vorbei. Die Zahl der Hochhäuser hält sich in Grenzen, ein wenig hat sich der Viertel-Charakter früherer, ruhigerer Zeiten erhalten.


