{"id":1005,"date":"2007-04-28T08:15:10","date_gmt":"2007-04-28T11:15:10","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/04\/28\/besser-schoner-grosser\/"},"modified":"2007-04-28T12:07:00","modified_gmt":"2007-04-28T15:07:00","slug":"besser-schoner-grosser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/04\/28\/besser-schoner-grosser\/","title":{"rendered":"Besser, sch\u00f6ner, gr\u00f6\u00dfer"},"content":{"rendered":"<p><strong>16. Kunstmesse arteBA kommt im Mai<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image1006\" alt=Arteba2.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2007\/04\/Arteba2.jpg\" \/><br \/>\n<em>arteBA aus der Vogelperspektive.<\/em><\/div>\n<p>Am Dienstag wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im Malba die 16. Kunstmesse arteBA angek\u00fcndigt, die vom 18. bis 22. Mai im Blauen und Gr\u00fcnen Pavillon des Messezentrums La Rural, Av. Sarmiento 2704, Plaza Italia, stattfinden wird. Mit t\u00e4glichen \u00d6ffnungszeiten von 13 bis 22 Uhr kostet der Eintritt zur Messe dieses Jahr stolze 16 Pesos, f\u00fcr Studenten und Rentner 8 Pesos. Unter 12-J\u00e4hrige haben freien Zugang.<\/p>\n<p>Gewohnt wortgewandt, stellte der Erste Sekret\u00e4r der &#8220;Fundaci\u00f3n arteBA&#8221;, Facundo G\u00f3mez Minuj\u00edn, die diesj\u00e4hrige Messe vor, die sich auf einer Fl\u00e4che von 18.000 m2 pr\u00e4sentiert &#8211; 30% mehr als im Vorjahr. Der Fokus liegt auf Lateinamerika: Von den 76 Galerien aus elf L\u00e4ndern (mit den USA und Spanien als einzigen &#8220;Nicht-Lateinamerikanern&#8221;) kommen allein acht aus Brasilien.<\/p>\n<p>Wie schon im letzten Jahr, kann man sich auch 2007 auf das &#8220;Barrio Joven&#8221; (Junges Viertel) freuen, das diesmal von Chandon gesponsert wird. Hier zeigen 16 junge, aufstrebende Galerien &#8211; auch aus dem Landesinneren Argentiniens sowie aus Chile und Bolivien &#8211; die neuesten Trends.<\/p>\n<p>Der Videokunst-Bereich &#8220;Black Box White Cube&#8221;, erneut von Converse getragen und unter den kuratoriellen Aufsicht der Video-Spezialisten Graciela Taquini und Rodrigo Alonso, stellt sich auf arteBA 2007 etwas abgespeckt dar, ganz nach dem Motto &#8220;Weniger ist mehr&#8221;.<\/p>\n<p>Eine absolute Neuheit: Auf 1400 m2 pr\u00e4sentiert sich erstmals die Sektion &#8220;Open Space&#8221; mit Monumentalwerken und Installationen, die in &#8220;normalen&#8221; R\u00e4umen nie gezeigt werden k\u00f6nnten. Le\u00f3n Ferrari, Juan Carlos Dist\u00e9fano, Augusto Zanela und der Venezolaner Eugenio Espinoza pr\u00e4sentieren hier ihre Werke.<\/p>\n<p>Besonders neugierig darf man wieder auf den mittlerweile vierten &#8220;Premio arteBA-Petrobras&#8221; sein, den am hei\u00dfesten diskutierten Kunstpreis Argentiniens. Welcher der acht Teilnehmenden wird den Hauptpreis von 30.000 bzw. einen zweiten von 10.000 Pesos erhalten?<\/p>\n<p>Mit besonderen Hommage-Veranstaltungen werden auf der arteBA 2007 die Pop-Art-K\u00fcnstler Delia Cancela, Edgardo Gim\u00e9nez, Juan Stoppani und Dalila Puzzovio geehrt.<\/p>\n<p>Viele Unternehmen und Sponsoren haben auch dieses Jahr wieder finanzielle Anreize geschaffen, um die argentinischen Museen zu unterst\u00fctzen. Am Matching Funds-Zurich-Programm, das 5000 Dollar f\u00fcr den Kauf von Werken zum gleichen von den Museen getragenen Betrag &#8220;hinzuschie\u00dft&#8221;, nehmen 2007 das Malba, das &#8220;Museo de Arte Moderno de Buenos Aires&#8221; (Mamba) und die Museen &#8220;Bellas Artes Juan B. Castagnino&#8221; aus Rosario, &#8220;Juan R. Vidal&#8221; aus Corrientes und &#8220;Rosa Galisteo de Rodr\u00edguez&#8221; aus Santa Fe teil.<\/p>\n<p>Die Stiftung American Express spendet dem Museo Nacional de Bellas Artes dieses Jahr 20.000 Dollar f\u00fcr die Vergr\u00f6\u00dferung seines Museumsschatzes.<\/p>\n<p>Das intellektuelle Rahmenprogramm der Messe findet im Auditorium statt &#8211; Vortr\u00e4ge und Rundtischgespr\u00e4che mit illustren G\u00e4sten (Kuratoren, K\u00fcnstlern, Galeristen) drehen sich um das Thema &#8220;Perspektiven des Kunstsammelns&#8221;.<\/p>\n<p>Als Media-Partner hat arteBA die Tageszeitung La Naci\u00f3n und den Fernsehsender Telef\u00e9 gewonnen. Und auch das virtuelle Medium spielt eine immer st\u00e4rkere Rolle: Erstmals in der Geschichte der Messe wird (von Arnet) ein virtueller Rundgang durch arteBA angeboten.<\/p>\n<p>Mauro Herlitzka, der Vorsitzende der Stiftung arteBA, richtete sich mit einer sehr politischen Rede an die Anwesenden der Pressekonferenz. Tenor war, dass die Exzellenz einer Messe wie arteBA nur dann eine nachhaltige Wirkung auf das Kulturleben von Buenos Aires und ganz Argentinien haben kann, wenn auch andere Institutionen, alle Kulturschaffenden, aber vor allem die Kulturpolitik an einem Strang ziehen.<\/p>\n<p>Herlitzka bem\u00e4ngelte, dass das f\u00fcr die Kulturf\u00f6rderung unerl\u00e4ssliche M\u00e4zenengesetz verfallen sei, nachdem es als Gesetzesvorschlag zwei Jahre durch die Kammern gewandert sei, und forderte baldm\u00f6glichst einen neuen Gesetzesentwurf. <\/p>\n<p>Nachdem er darauf hingewiesen hatte, welch gro\u00dfe Bedeutung das Malba (das von dem Privatmann Eduardo Costantini ins Leben gerufene Museum f\u00fcr Lateinamerikanische Kunst, das sich zum zentralen Kulturtempel Argentiniens entwickelt hat) besitzt, forderte Herlitzka, dass das Museum der Sch\u00f6nen K\u00fcnste (Museo Nacional de Bellas Artes) auch wieder einen bedeutenden Platz im Kulturleben des Landes einnehmen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Hoffentlich sind Herlitzkas Worte an die richtigen Ohren gekommen, denn er hat absolut Recht damit, dass ein so herausragender Event wie arteBA, der nur an f\u00fcnf Tagen im Jahr stattfindet, nicht alleine f\u00fcr die kulturelle Bedeutung einer Nation geradestehen kann.<\/p>\n<p>Alle Informationen \u00fcber arteBA 2007 findet man <a href=\"http:\/\/www.arteba.org\/\">auf der Webseite der Messe<\/a> (auf Spanisch, Englisch und Portugiesisch).<\/p>\n<p><em>Erschienen im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221; vom 28.04.07.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16. 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