{"id":10162,"date":"2012-01-20T12:58:14","date_gmt":"2012-01-20T15:58:14","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=10162"},"modified":"2012-01-28T12:28:41","modified_gmt":"2012-01-28T15:28:41","slug":"poesie-und-musik-unterm-sternenhimmel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2012\/01\/20\/poesie-und-musik-unterm-sternenhimmel\/","title":{"rendered":"Poesie und Musik unterm Sternenhimmel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fernando Noy und Polsick im Rahmen von &#8220;Verano en la Ciudad&#8221;<\/p>\n<p><em>Von Theresia Sprinzl<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/noy.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/noy.jpg\" alt=\"\" title=\"noy\" width=\"250\" height=\"184\" class=\"alignright size-full wp-image-10166\" \/><\/a>Der Sommer in Buenos Aires ist ruhig. Die meisten Porte\u00f1os sind im Urlaub, sie fl\u00fcchten vor der unertr\u00e4glichen Hitze, die in der Stadt herrscht. Kulturell ist nicht so viel los wie in den anderen Jahreszeiten. Doch es gibt trotzdem eine Menge zu entdecken. So bietet etwa die Stadt Buenos Aires diesen Sommer unter dem Slogan <a href=\"http:\/\/www.airesbuenosaires.gob.ar\">&#8220;Verano en la Ciudad&#8221;<\/a> jede Menge Veranstaltungen an, alle kostenlos. Also fuhr ich trotz unglaublicher Hitze am Donnerstagabend ins Amphitheater des Parque Centenario, um dem Spektakel von Fernando Noy und Polsick zu lauschen.<\/p>\n<p>Auf der gro\u00dfen B\u00fchne war nicht viel zu sehen, au\u00dfer einer Leinwand, dem DJ-Pult von Polsick und dem Mikrophon und Stuhl von Noy. Mit dr\u00f6hnendem Bass und 4\/4 Takt gab Polsick, der an der Universit\u00e4t Tres de Febrero in Buenos Aires &#8220;Artes Electr\u00f3nicas&#8221; studiert hat, den Auftakt. Die elektronische Musik passte zu den Bildern, die auf der Leinwand zu sehen waren. Kristallf\u00f6rmige Gestalten, die ineinander verschmelzen, um ein neues Bild zu ergeben. Ich ertappe mich dabei, wie ich mit dem Kopf zur Musik mitgehe und das Verlangen habe, zu tanzen. Aber dieses Gef\u00fchl ist so schnell wie es gekommen ist, auch wieder verschwunden, denn Fernando Noy kommt nach kurzer Zeit auf die B\u00fchne gest\u00fcrmt und zieht die ganze Aufmerksamkeit des Publikums auf sich.<\/p>\n<p>In einem Kaftan-\u00e4hnlichen Kost\u00fcm beginnt der Schauspieler und Poet mit ausladenden Gesten ein Gedicht vorzutragen, welches von Polsick begleitet wird. Mit elektronischen Kl\u00e4ngen, E-Gitarre und Klavier untermalt er das Gesprochene. Der 61-j\u00e4hrige Noy scheint in einer anderen Welt zu sein. Er wirkt wie besessen von seinem eigenen Werk. Ab und zu werden seine Worte von einer jungen Frau mit Gegenst\u00e4nden veranschaulicht. An einer Stelle des Vortrags singt sie unglaublich sch\u00f6n mit einer hervorragenden Sopran-Stimme zu den Worten Fernando Noys.<\/p>\n<p>Haupts\u00e4chlich \u00fcber die Liebe philosophiert der in San Antonio Oeste geborene K\u00fcnstler. Nicht \u00fcber eine bestimmte Person oder eine bestimmte Liebesgeschichte, sondern allgemein mit vielen Metaphern \u00fcber das Thema Liebe. Leider dauert das Zusammenspiel von elektronischer Musik und Poesie weniger als eine Stunde, man h\u00e4tte Lust gehabt, noch viel l\u00e4nger den hypnotischen Worten Noys und den Kl\u00e4ngen Polsicks zu lauschen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fernando Noy und Polsick im Rahmen von &#8220;Verano en la Ciudad&#8221; Von Theresia Sprinzl Der Sommer in Buenos Aires ist ruhig. Die meisten Porte\u00f1os sind im Urlaub, sie fl\u00fcchten vor der unertr\u00e4glichen Hitze, die in der Stadt herrscht. Kulturell ist nicht so viel los wie in den anderen Jahreszeiten. 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