{"id":1017,"date":"2007-05-06T10:37:50","date_gmt":"2007-05-06T13:37:50","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/05\/06\/vom-lesenden-kind-zum-bestsellerautor\/"},"modified":"2007-05-06T10:47:51","modified_gmt":"2007-05-06T13:47:51","slug":"vom-lesenden-kind-zum-bestsellerautor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/05\/06\/vom-lesenden-kind-zum-bestsellerautor\/","title":{"rendered":"Vom lesenden Kind zum Bestsellerautor"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der deutsche Schriftsteller Daniel Kehlmann \u00fcber die spanische Ausgabe seines Werkes \u201cDie Vermessung der Welt\u201d<\/p>\n<p><em>Von Christina Liebl<\/em><\/strong><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image1020\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2007\/05\/dani05.JPG\" alt=\"dani05.JPG\" \/><br \/>\n<em>Der Autor Daniel Kehlmann bei einem Gespr\u00e4ch \u00fcber sein Buch \u201cDie Vermessung der Welt\u201d, s\u00fcdamerikanische Literatur und seine neue Ber\u00fchmtheit.<\/em><\/div>\n<p>Eine Million verkaufter Exemplare und \u00dcbersetzungen in 35 Sprachen: Das ist die Erfolgsgeschichte von \u201cDie Vermessung der Welt\u201d des 32-j\u00e4hrigen Schriftstellers Daniel Kehlmann. Auf der 33. Buchmesse von Buenos Aires pr\u00e4sentierte der Autor die ins Spanische \u00fcbertragene Ausgabe \u201cLa medici\u00f3n del mundo\u201d. In einem Interview mit dem Argentinischen Tageblatt sprach er \u00fcber sein Buch, seine Arbeit als Schriftsteller und deutschen Humor.<\/p>\n<p><strong><em>Wodurch kam Ihnen die Idee zu \u201cDie Vermessung der Welt?\u201d<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Haupts\u00e4chlich, als ich vor ein paar Jahren in Mexiko war, \u00fcber das Land gelesen habe und \u00fcberrascht war, wie komisch Humboldt als Figur sein kann &#8211; auf eine sehr deutsche Art komisch. Gau\u00df hatte mich immer schon fasziniert. Schlie\u00dflich habe ich herausgefunden, dass Gau\u00df 1828 Hausgast bei Humboldt war w\u00e4hrend des zweiten Deutschen Naturforscher-Kongresses. Da habe ich die Struktur des Romans vor mir gesehen.<\/p>\n<p><strong><em>Wenn Sie sagen, dass die Figuren auf \u201cdeutsche\u201d Art komisch sind, glauben Sie, dass jemand aus einem anderen Kulturkreis das ebenso verstehen kann und es genauso komisch findet?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das ist sehr interessant f\u00fcr mich. Ich kann es nur hoffen. Ich bemerke sehr unterschiedliche Reaktionen in verschiedenen L\u00e4ndern. Das Buch kommt in England sehr gut an, was sicher damit zu tun hat, dass mein Humor dem englischen verwandt ist, und dass die Engl\u00e4nder diese Tradition von spleenigen Forschern selbst haben. Was S\u00fcdamerika angeht, war ich ein wenig unsicher, ob das Buch hier funktionieren k\u00f6nnte. Aber die ersten Reaktionen, die ich bekommen habe, sind sehr gut. Ich spiele mit Elementen des s\u00fcdamerikanischen Erz\u00e4hlens und ich habe das Gef\u00fchl, dass in S\u00fcdamerika gewisse Kleinigkeiten oder Anspielungen naturgem\u00e4\u00df viel besser erkannt werden als anderswo. In Argentinien ist das Buch ja gerade erst erschienen und ich bin sehr neugierig, wie die Reaktionen sein werden.<\/p>\n<p><strong><em>Wie haben Sie f\u00fcr das Buch recherchiert?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich habe nicht Humboldts Reisen nachgemacht. Erstens h\u00e4tte mich das f\u00fcnf Jahre gekostet und zweitens geht das nicht, weil die Welt sich seither ver\u00e4ndert hat, nicht nur politisch und architektonisch in den St\u00e4dten, sondern sogar geologisch. Humboldts Andenreise ist heute so nicht mehr nachvollziehbar, weil sich durch Hangrutsche die Oberfl\u00e4che gewisser Strecken zu stark ver\u00e4ndert hat. Ich hatte mich von Anfang an entschieden, auf Lokalkolorit zu verzichten. Das ist ein spielerisches Buch, ein kom\u00f6diantisches und keines, das von Lokalschilderungen lebt. Die Hauptrecherche war sehr viel lesen. Das geht nur in einem Gebiet, das mich interessiert. Ich k\u00f6nnte mich nicht \u00fcber ein Jahr lang in ein Thema hineinversenken, das mich selbst \u00fcberhaupt nicht betrifft.<\/p>\n<p><strong><em>Wo haben Sie selbst die Grenze zwischen Realit\u00e4t und Fiktion gezogen? Zum Beispiel, wenn Sie einen Dialog schreiben und den Personen Dinge in den Mund legen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Deswegen habe ich bei den Dialogen die Technik gew\u00e4hlt, fast alle in indirekter Rede wiederzugeben. Dadurch entsteht etwas Pseudodistanziertes: Das ist inhaltlich so gesagt worden, aber w\u00f6rtlich nat\u00fcrlich nicht. So w\u00fcrde es ein Historiker machen. Grunds\u00e4tzlich habe ich viel erfunden. Das Buch ist ein Roman, und immer da, wo Roman draufsteht, muss man sogar erfinden. Ich habe aber versucht, meinem Bild, das ich mir von diesen Menschen gemacht habe, treu zu bleiben.<\/p>\n<p><strong><em>Greifen Sie bei den Charakterzeichnungen auch auf schriftliche Quellen zur\u00fcck?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das ist unterschiedlich. Im Fall von Gau\u00df hat man sehr viele Briefe, bei deren Lekt\u00fcre ein nachvollziehbares menschliches Bild entsteht. Man hat das Gef\u00fchl, da steht ein Mensch vor einem. Man versteht, was seelisch in ihm vorgegangen ist. Bei Humboldt ist das anders. Humboldt hat ungeheuer viel geschrieben, aber er ist immer distanziert. Meine Erfahrung beim Recherchieren \u00fcber Humboldt habe ich dann dem Wahrsager in den Mund gelegt, der ihm aus der Hand liest am Orinoko und sagt, er sehe niemanden. Humboldt hat etwas Roboterhaftes an sich.<!--more--><\/p>\n<p><strong><em>Halten Sie das \u00c4lterwerden f\u00fcr etwas Positives, gerade dieses Schrullige, wie Sie es im Buch beschreiben?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube nicht, dass das positiv ist. Es ist die gr\u00f6\u00dfte Tragik des Lebens, verst\u00e4rkt im Fall von Leuten, die etwas Bedeutendes leisten und danach nicht sofort sterben. Es gibt diesen Effekt, dass jemand etwas Gro\u00dfes geleistet hat, noch da ist, aber nicht mehr in der Lage ist, diese gro\u00dfen Dinge zu wiederholen. Man lebt als sein eigenes Relikt, als sein eigenes Monument. Das hat mich immer fasziniert. Im letzten Drittel des Buches habe ich versucht, das darzustellen: Einerseits die Tragik der nachlassenden Kr\u00e4fte des Alters, andererseits das Seltsame, dass erst, als die Kr\u00e4fte nachlassen, der Ruhm mit voller Kraft einsetzt.<\/p>\n<p><strong><em>Erfahren Sie in \u00e4hnlicher Weise, dass man mit zunehmender Bekanntheit nicht mehr dieselben Freiheiten hat?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, das habe ich versucht, darzustellen und zuzuspitzen. Das beginnt bei Humboldt, sobald die ersten Journalisten auftauchen, in Mexiko ist er schon so umgeben von Menschen, dass seine Bewegungsfreiheit sehr eingeschr\u00e4nkt ist, in Sibirien kann er \u00fcberhaupt nichts mehr machen. Grunds\u00e4tzlich ist jede Art der Bekanntheit eine Einschr\u00e4nkung der Bewegungs- und Handlungsfreiheit, an die man sich erst gew\u00f6hnen muss. Aber die Bekanntheit, die man als Schriftsteller erreichen kann, ist gering. Selbst an einem mittelm\u00e4\u00dfigen Schauspieler gemessen ist der ber\u00fchmteste Schriftsteller vollkommen unbekannt. Auch wenn man als Schriftsteller auf der Stra\u00dfe erkannt wird, schr\u00e4nkt es das normale Leben nicht ein.<\/p>\n<p><strong><em>Wollten Sie mit dem Buch eine bestimmte Botschaft vermitteln?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nein. Ich wollte einen Roman \u00fcber zwei Menschen schreiben, auf der Suche nach Wissen, was ihnen das bringt und was sie das kostet. Ich wollte keine Botschaft vermitteln, und ich wollte niemandem etwas beibringen. Ich halte es f\u00fcr m\u00f6glich, dass viele Leute das Buch kaufen, um etwas zu lernen, \u00fcber diese Zeit der Wissenschaft und der Entdeckungen, \u00fcber Gau\u00df, \u00fcber Humboldt. Ich kann nur sagen, man sollte keinen Roman lesen, um etwas zu lernen, sicherlich nicht meinen. Man sollte keinen Informationen vertrauen, die darin stehen.<\/p>\n<p><strong><em>Das Buch verf\u00fchrt nat\u00fcrlich dazu.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, es spielt auch damit. Es hat den Ton einer ernsthaften Monographie. Das ist es aber nicht. Ich finde, der einzige Zweck eines Romans sollte \u00e4sthetischer Natur sein: eine Geschichte zu erz\u00e4hlen auf eine formal interessante, \u00fcberraschende Art. Ich denke, ich werde nie bei einem Roman etwas anderes wollen, als ein gutes Buch zu schreiben.<\/p>\n<p><strong><em>Sie sagen, ein Roman soll etwas \u00c4sthetisches sein. Denken Sie viel \u00fcber Ihren eigenen Stil nach?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, extrem. Man kann ohne das nicht schreiben. Stil ist letztlich alles, was man hat. Ein Buch besteht aus Worten, auch die Figuren, auch die Geschichten setzt man aus S\u00e4tzen zusammen. Gerade bei \u201cDie Vermessung der Welt\u201d musste ich sehr lange dar\u00fcber nachdenken, bevor ich auf diesen Stil gekommen bin, diesen pseudo-sachlichen, distanzierten Stil mit der indirekten Rede. Ohne den h\u00e4tte ich es nicht schreiben k\u00f6nnen. Die meisten Pointen und komischen Stellen leben vom Zusammentreffen dieses distanzierten Stils mit Episoden, die man eigentlich nicht in einem solchen Stil erz\u00e4hlen w\u00fcrde, also von diesem Kontrast von Form und Inhalt. Ich war am Anfang unsicher, ob das funktionieren w\u00fcrde, ob mit so viel indirekter Rede \u00fcberhaupt ein lesbarer Text entsteht. Das findet man dann durch Probieren \u00fcber lange Zeit heraus, durch Versuch und Irrtum.<\/p>\n<p><strong><em>W\u00fcrden Sie das Schreiben dann eher als Handwerk oder als Eingebung bezeichnen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Handwerk klingt so technisch. Wenn man Tischlermeister ist, kann man ziemlich sicher sein, dass man keinen schlechten Tisch mehr herstellt. Er wird vielleicht nicht der beste sein, den man gemacht hat, aber man wird sich damit nicht furchtbar blamieren. Als Schriftsteller hat man diese Sicherheit nicht, man kann nach mehreren wirklich gelungenen B\u00fcchern pl\u00f6tzlich eines schreiben, das furchtbar schlecht ist und es selbst offenbar nicht merken. Es gibt genug Beispiele daf\u00fcr. Schreiben ist viel mehr Arbeit als Inspiration. Inspiration muss durch viel Arbeit geformt und genutzt werden. Aber im Unterschied zum Handwerk gibt es nie den Punkt, an dem man sich auf seine technischen F\u00e4higkeiten verlassen kann.<\/p>\n<p><strong><em>Spielt Ihr Studium der Literaturwissenschaft eine Rolle f\u00fcr Sie, wenn Sie schreiben?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nein, soll es auch nicht. Es ist nicht die Aufgabe eines Literaturstudiums, einem richtig schreiben beizubringen. Aber ich habe im Hauptfach Philosophie studiert, das hat mich viel st\u00e4rker gepr\u00e4gt: Die Ideen, Leute, die von und mit Ideen leben, was letztlich f\u00fcr die beiden Wissenschaftler hier auch gilt. Auch stilistisch kann man von den gro\u00dfen Philosophen viel lernen. Es gibt kaum jemanden, der deutsche Prosa so sch\u00f6n und perfekt schreibt wie Arthur Schopenhauer.<\/p>\n<p><strong><em>Wie wichtig ist Ihnen die \u00dcbertragung Ihres Buches in eine andere Sprache, besonders in das Spanische?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das ist ganz wichtig: Erst mal ist es die gr\u00f6\u00dfte Ehre, die einem Autor passieren kann, dass sein Buch \u00fcbersetzt wird, dass man sich die Zeit nimmt, sich damit auseinandersetzt. Und, das Buch hei\u00dft ja schon \u201cDie Vermessung der Welt\u201d: Irgendwie ist es in der Konstellation des Romans schon angelegt, dass es ein Buch ist, das man gerne in die Welt hinausschicken w\u00fcrde. Es ist sehr interessant, die Reaktionen in unterschiedlichen L\u00e4ndern zu sehen: Man lernt selbst etwas dar\u00fcber, wie andere Gesellschaften und L\u00e4nder funktionieren. Alleine die verschiedenen Cover bringen einem so viel dar\u00fcber bei, wie die Welt in anderen L\u00e4ndern ist, oder was Kritiker dort f\u00fcr wichtig halten. Es ist ja ein und dasselbe Buch.<\/p>\n<p><strong><em>Glauben Sie, dass das Buch in Lateinamerika eine besondere Rolle spielen wird, gerade weil es thematisch durch Humboldt so eng mit dem Kontinent verkn\u00fcpft ist?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das zu glauben, w\u00e4re vermessen. Es w\u00fcrde mich sehr freuen, eben weil es meine eigene Auseinandersetzung mit dem Kontinent und der lateinamerikanischen Literatur ist. Aber es ist die Auseinandersetzung eines deutschen Autors. Somit ist bestimmt mehr Deutsches darin als S\u00fcdamerikanisches, nur gefiltert durch das S\u00fcdamerikanische. Deswegen bin ich auch hier. Das Buch erscheint jetzt in sehr vielen \u00dcbersetzungen. Vielen L\u00e4ndern musste ich sagen: Ich schaffe das nicht, ich kann da nicht auch noch hinfliegen. Aber mir ist das Schicksal von \u201cDie Vermessung der Welt\u201d in S\u00fcdamerika besonders wichtig.<\/p>\n<p><strong><em>Was genau interessiert Sie so an der s\u00fcdamerikanischen Literatur?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Schwer, so allgemein zu sagen. Es ist eine Literatur voll von Experimenten, die aber gleichzeitig immer auf eine kraftvolle Art narrativ ist. Sie ist nie abstrakt. Es werden immer mitrei\u00dfende Geschichten von Menschen erz\u00e4hlt. Aber gleichzeitig wird das Experiment nicht geopfert. Um ein Beispiel zu nennen: Vargas Llosas Technik, Handlungsstr\u00e4nge, die nur thematisch verkn\u00fcpft sind, aber nicht inhaltlich, so miteinander zu verbinden, dass er oft innerhalb eines Satzes zwischen ihnen herumspringt, zwischen unterschiedlichen Zeiten und Handlungen. Das fasziniert mich unglaublich. S\u00fcdamerikanische Literatur verlangt einem durchaus etwas ab, aber man wird immer belohnt f\u00fcr diese M\u00fche, weil es nie steril wird. Je mehr man sich hineinversenkt, desto lebendiger wird es.<\/p>\n<p><strong><em>Wieso haben Sie zu schreiben begonnen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Daf\u00fcr gibt es keinen Grund. Leute, die sp\u00e4ter Schriftsteller sind, waren Kinder, die gerne und viel lesen. Jemand, der als Kind nicht gelesen hat und sp\u00e4ter entschieden h\u00e4tte, ich werde Schriftsteller, ich glaube, das gibt es gar nicht. Ich habe jedenfalls noch nicht davon geh\u00f6rt. Ich war eines von diesen lesenden Kindern und das Schreiben hat sich daraus entwickelt. Schreiben entwickelt sich daraus, dass einem Literatur wichtig ist und dass man B\u00fccher liebt. Erstaunlich viele Leute, die gerne lesen, fangen auch irgendwann an, etwas zu schreiben und lassen es dann in den meisten F\u00e4llen liegen. Der Unterschied zu den sp\u00e4teren Schriftstellern ist, dass diese es fertigmachen und dann etwas Neues anfangen.<\/p>\n<p><strong><em>Als abschlie\u00dfende Frage: Was ist Ihr n\u00e4chstes Projekt?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das kann ich nicht verraten. Da bin ich abergl\u00e4ubisch. Nur so viel: Ich bin schon bei der Arbeit und es geht ganz gut voran.<\/p>\n<p><em>Erschienen im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221; vom 05.05.07.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Schriftsteller Daniel Kehlmann \u00fcber die spanische Ausgabe seines Werkes \u201cDie Vermessung der Welt\u201d Von Christina Liebl Der Autor Daniel Kehlmann bei einem Gespr\u00e4ch \u00fcber sein Buch \u201cDie Vermessung der Welt\u201d, s\u00fcdamerikanische Literatur und seine neue Ber\u00fchmtheit. 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