{"id":1050,"date":"2007-05-27T07:07:16","date_gmt":"2007-05-27T10:07:16","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/05\/27\/unsterbliches-multitalent\/"},"modified":"2007-05-25T16:43:37","modified_gmt":"2007-05-25T19:43:37","slug":"unsterbliches-multitalent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/05\/27\/unsterbliches-multitalent\/","title":{"rendered":"Unsterbliches Multitalent"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/05\/27\/multitalento-provocador\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Gratis-Filmzyklus vom 28. Mai bis 1. Juni im Goethe-Institut anl\u00e4sslich des 25. Todestags von Rainer Werner Fassbinder<\/strong><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image1051\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2007\/05\/Fassb.jpg\" alt=\"Fassb.jpg\" \/><\/div>\n<p>\u201cVielleicht stimmt es, dass alle seine Filme schlecht sind, aber er ist und bleibt der gr\u00f6\u00dfte Filmemacher Deutschlands. Er war da, als Deutschland den Film brauchte, um sich selbst zu finden\u201d, sagte Jean Luc Godard. In der Welt des Films l\u00e4sst sich Rainer Werner Fassbinder (1945-1982) wohl am ehesten mit der Figur des Dracula vergleichen: einer, der niemals stirbt und der denen, die nach ihm kommen, wie ein Vampir auflauert. Er hat weder legitime Erben noch eindeutige Usurpatoren hinterlassen, sondern eher Spuren, die sich auf h\u00f6chst unerwartete Weise zeigen und \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Bis zu dem Grad, dass die deutsche Kritik sogar schon vom \u201cMythos Fassbinder\u201d spricht, wie von etwas, das sich enth\u00fcllen, demontieren und zerst\u00f6ren soll. Es waren seine unerm\u00fcdliche Schaffenskraft, seine Vorreiterrolle in Bezug auf den Neuen Deutschen Film und sein extrem provozierender Charakter, die zu seiner Mystifizierung beitrugen und zu einer weltweit bekannten Ber\u00fchmtheit machten.<\/p>\n<p>Fassbinder war ein Multitalent: Er war Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, arbeitete gleichzeitig f\u00fcr das Kino, das Theater, das Fernsehen und das Radio, und realisierte nicht nur Literaturverfilmungen, Gangster-Filme, schwarze Kom\u00f6dien und Chroniken, sondern auch Theaterst\u00fccke und Filme, bei denen Homosexuelle und Lesben im Mittelpunkt standen. Seine gro\u00dfe Bewunderung f\u00fcr Douglas Sirk veranlasste ihn sogar dazu, das Melodram mit Filmen wie \u201cAngst essen Seele auf\u201d, \u201cMartha\u201d oder \u201cDie Sehnsucht der Veronika Voss\u201d neu zu erfinden.<\/p>\n<p>All das setzte ihn ab von dem Weg anderer europ\u00e4ischer Autoren und verortete ihn eher in die N\u00e4he der typischen K\u00fcnstlerfigur aus Hollywood, die er eigentlich auch immer sein wollte. Dennoch hat er seine Wurzeln in der avantgardistischen Subkultur nie aufgegeben oder verraten.<\/p>\n<p>Als Filmemacher, der in den 70er Jahren lebte und arbeitete, ein Jahrzehnt, in dem es vor allem darum ging, Br\u00fccken zwischen der Realit\u00e4t und der Utopie zu finden, bem\u00fchte sich Fassbinder stets, eine gro\u00dfe Bandbreite von sozio-kulturellen und historischen Themen, die politisch von Bedeutung waren, in seinen Filmen abzudecken. \u201cEs gefiel ihm, die deutsche Geschichte zu ergr\u00fcnden, in ihr nachzubohren, und er hat eine Chronik hinterlassen, die mit dem Niedergang des Preu\u00dfentums in \u201cEffi Briest\u201d beginnt und fortgesetzt wird mit den Chaos-Jahren der Weimarer Republik (\u201cBerlin, Alexanderplatz\u201d), dem Aufkommen des Nationalsozialismus (\u201cDespair- Reise ins Licht\u201d), dem Hitler-Krieg (\u201cLili Marleen\u201d), der direkten Nachkriegszeit (\u201cDie Ehe der Maria Braun\u201d), dem Ende der 50er- und dem Beginn der 60er-Jahre (\u201cDer H\u00e4ndler der vier Jahreszeiten\u201d), der Epoche der Gastarbeiter, dem hei\u00dfen Herbst von 1977 (\u201cDeutschland im Herbst\u201d) und dem Ende der RAF (\u201cDie dritte Generation\u201d): \u201cEr verfilmte keine Chroniken in dem Stile wie \u201cHeimat\u201d von Edgar Reitz, sondern zeigte die Momente der Krise und der Ver\u00e4nderung, geschildert anhand der bescheidenen Lebensentw\u00fcrfe von Kleinb\u00fcrgern, Mitl\u00e4ufern, Antihelden, Nebenfiguren und Asozialen\u201d, schreibt Thomas Els\u00e4sser, Fassbinder-Spezialist und Ehrengast w\u00e4hrend der Fassbinder-Reihe im Goethe-Institut.<\/p>\n<p>Rainer Werner Fassbinder hinterlie\u00df mehr als 40 Filme, aber warum wirft sein filmisches Verm\u00e4chtnis so viele Schwierigkeiten auf? Auf der einen Seite schlug der deutsche Film der 80er- und 90er-Jahre einen Weg ein, der sich stark von dem unterschied, den Fassbinder gew\u00e4hlt hatte, aber auf der anderen Seite l\u00e4sst sich der Einfluss Fassbinders auf das Werk vieler international hoch angesehener Regisseure beobachten, so bei dem Spanier Pedro Almod\u00f3var, dem Franzosen Fran\u00e7ois Ozon und auch bei den deutschen Filmemachern Oskar Roehler und Chris Kraus.<\/p>\n<p>Die Filmreihe, welche anl\u00e4sslich des 25. Todestages des Regisseurs veranstaltet wird, sieht die t\u00e4gliche Vorstellung eines Fassbinder-Films vor, mit der anschlie\u00dfenden Vorf\u00fchrung eines Films der vier erw\u00e4hnten anderen Filmemacher. Verkn\u00fcpft werden die jeweiligen Filme durch eine kurze Er\u00f6rterung \u00fcber die \u00c4hnlichkeiten und Nuancen beider Werke. An den Gespr\u00e4chen nehmen sowohl anerkannte argentinische Spezialisten und Regisseure als auch der Fassbinder-Spezialist Dr. Thomas Els\u00e4sser von der Universit\u00e4t Amsterdam teil.<\/p>\n<p>Die Filmreihe beginnt am Montag, dem 28. Mai, und geht bis Freitag, den 1. Juni; die Vorstellungen beginnen jeweils um 18 und 20 Uhr im Auditorium des Goethe-Instituts, Av. Corrientes 319, bei freiem Eintritt und mit simultan \u00fcbersetztem Vortrag und Diskussionen zwischen den Filmen. Am Dienstag, dem 29. Mai, findet um 20 Uhr das Rundtischgespr\u00e4ch \u201cFassbinder und die Politik des Opfers\u201d mit lokalen Spezialisten und Filmemachern und Thomas Els\u00e4sser statt.<\/p>\n<p><strong>Programm<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Montag, 28.5., 18 Uhr: \u201cMartha\u201d, in Dialog mit \u201cScherbentanz\u201d (20 Uhr)<\/li>\n<li>Dienstag, 29.5., 18 Uhr : \u201cSatansbraten\u201d. Danach Runder Tisch: \u201cFassbinder und die Politik des Opfers\u201d mit Thomas Els\u00e4sser (20 Uhr).<\/li>\n<li>Mittwoch, 30.5., 18 Uhr: \u201cDie bitteren Tr\u00e4nen der Petra von Kant\u201d in Dialog mit \u201cGouttes d&#8217;eau sur pierres br\u00fblantes\u201d\/Tropfen auf hei\u00dfen Steinen (20 Uhr).<\/li>\n<li>Donnerstag, 31.5., 18 Uhr: \u201cDie Sehnsucht der Veronika Voss\u201d in Dialog mit \u201cDie Unber\u00fchrbare\u201d (20 Uhr).<\/li>\n<li>Freitag, 1.6., 18 Uhr: \u201cDie Ehe der Maria Braun\u201d in Dialog mit \u201cCarne Tr\u00e9mula\u201d\/Live Flesh (20 Uhr).<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Die Filme<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u201cMartha\u201d von Rainer Werner Fassbinder, Deutschland 1974, 112 Min. Mit Margit Carstensen, Karlheinz B\u00f6hm, Barbara Valentin, Peter Chatel.\n<p>Die 31-j\u00e4hrige Martha ist noch Jungfrau und arbeitet als Angestellte in einer Bibliothek. Als sie in Rom den Gesch\u00e4ftsmann Helmut kennen lernt, glaubt sie, das gro\u00dfe Gl\u00fcck gefunden zu haben. Sie heiraten, doch die Ehe entwickelt sich bald zur Qual. Der dominante und herrschs\u00fcchtige Helmut unterdr\u00fcckt die von Unsicherheit geplagte Frau und unterwirft sie seinen Bed\u00fcrfnissen. Als sie nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist, ist sie Helmut schlie\u00dflich v\u00f6llig ausgeliefert.<br \/>\n<em>28.5., 18 Uhr<\/em><\/li>\n<li>\u201cScherbentanz\u201d von Chris Kraus, Deutschland 2002, 95 Min. Mit Margit Carstensen, J\u00fcrgen Vogel, Nadja Uhl, Peter Davor.\n<p>Ein an Leuk\u00e4mie erkrankter, g\u00e4nzlich unangepasster Sohn im Konflikt mit Vater und Bruder und psychotischer Mutter. Die Familie zerfleischt sich, aber vielleicht bringt ein pl\u00f6tzlich auftauchender dritter Bruder Heilung f\u00fcr den Leuk\u00e4miekranken.<br \/>\n<em>28.5., 20 Uhr<\/em><\/li>\n<li>\u201cSatansbraten\u201d von Rainer Werner Fassbinder, Deutschland 1976, 112 Min. Mit Margit Carstensen, Kurt Raabe, Helen Vita, Volker Sprengler.\n<p>Die Identit\u00e4ts-, Lebens- und Schaffenskrise eines Dichters, der als linker Poet begonnen hatte und dann seine Utopien verlor und sich nun f\u00fcr Stefan George h\u00e4lt. Obwohl Fassbinder von einer Kom\u00f6die sprach, ist dies eine seiner bittersten, aggressivsten und verzweifeltsten Arbeiten.<br \/>\n<em>29.5., 18 Uhr<\/em><\/li>\n<li>\u201cDie bitteren Tr\u00e4nen der Petra von Kant\u201d von Rainer Werner Fassbinder, Deutschland 1972, 124 Min. Mit Margit Carstensen, Hanna Schygulla, Katrin Schaake, Eva Mattes.\n<p>Die Modesch\u00f6pferin Petra von Kant lebt zusammen mit ihrer Assistentin und Dienerin Marlene, die wortlos alle Befehle ausf\u00fchrt und alle Launen \u00fcber sich ergehen l\u00e4sst. Petra verliebt sich in ein M\u00e4dchen, das gut 10 Jahre j\u00fcnger ist als sie, Karin Thimm (Hanna Schygulla). Petra will die junge Karin ganz f\u00fcr sich haben, Karin die verm\u00f6gende Petra ausnutzen, jedoch ihre Freiheit bewahren. Als ihr Mann, der in Australien war, sich \u00fcberraschend meldet, kehrt sie zu ihm zur\u00fcck.<br \/>\n<em>30.5., 18 Uhr<\/em><\/li>\n<li>\u201cGouttes d&#8217;eau sur pierres br\u00fblantes\u201d (Tropfen auf hei\u00dfen Steinen) von Fran\u00e7ois Ozon, Frankreich 2000, 82 Min. Nach dem gleichnamigen Theaterst\u00fcck von R.W. Fassbinder. Mit Bernhard Giraudeau, Malik Zidi, Ludivine Sagnier, Anna Levine.\n<p>In dieser tragischen Groteske geht es um die Ausbeutung von Gef\u00fchlen und Begierden, um Macht, Abh\u00e4ngigkeit und Unterdr\u00fcckung. Dem Tyrannen Leopold gelingt es, andere f\u00fcr sich zu gewinnen und sie so gef\u00fcgig zu machen, dass sie sogar eine Geschlechtsumwandlung vornehmen lassen, um ihm zu gefallen. Anna setzt ihre k\u00f6rperlichen Reize ein, um Franz zur\u00fcckzugewinnen. Der wiederum verz\u00f6gert seine Entscheidung, um Annas Abh\u00e4ngigkeit auszukosten. Als schlie\u00dflich noch Vera, die Ex-Freundin von Leopold dazukommt, verkompliziert sich die Situation zunehmend.<br \/>\n<em>30.5., 20 Uhr<\/em><\/li>\n<li>\u201cDie Sehnsucht der Veronika Voss\u201d von Rainer Werner Fassbinder, Deutschland 1981, 104 Min. Mit Rosel Zech, Hilmar Thate, Cornelia Froboess, Annemarie D\u00fcringer.\n<p>Inspiriert vom Schicksal des Ufa-Stars Sybille Schmitz erz\u00e4hlt Fassbinder eine d\u00fcstere Nachkriegsgeschichte: Die drogenabh\u00e4ngige Schauspielerin Veronika Voss kann nicht mehr an ihre fr\u00fcheren Erfolge ankn\u00fcpfen; sie verzweifelt und begeht, w\u00e4hrend im Radio der Ostersegen des Papstes zu h\u00f6ren ist, Selbstmord. In diesem Mittelst\u00fcck seiner Trilogie \u00fcber die f\u00fcnfziger Jahre bedient sich Fassbinder souver\u00e4n der Stilmittel des alten Ufa-Melodrams.<br \/>\n<em>31.5., 18 Uhr<\/em><\/li>\n<li>\u201cDie Unber\u00fchrbare\u201d von Oskar Roehler, Deutschland 1999, 103 Min. Mit Hannelore Elsner, Vadim Glowna, Jasmin Tabatabei, Lars Rudolph.\n<p>Die letzten Wochen im Leben der Schriftstellerin Gisela Elsner, die 1992 freiwillig aus dem Leben schied, erz\u00e4hlt von ihrem Sohn, dem Filmemacher Oskar Roehler. Die Autorin, die hier Hanna Flanders hei\u00dft, kommt mit ihrer pers\u00f6nlichen Entwicklung ebensowenig zurecht wie mit der politischen, mit dem Ende der DDR und der deutschen Wiedervereinigung.<br \/>\n<em>31.5., 20 Uhr<\/em><\/li>\n<li>\u201cDie Ehe der Maria Braun\u201d von Rainer Werner Fassbinder, Deutschland 1979, 115 Min. Mit Hanna Schygulla, Klaus L\u00f6witsch, Ivan Desny, Gisela Uhlen.\n<p>Eine Geschichte aus den Jahren des deutschen Wiederaufbaus nach dem II. Weltkrieg. Maria Braun schafft den sozialen Aufstieg, doch sie bezahlt f\u00fcr ihre Karriere mit einem menschlich viel zu hohen Preis. Der erste Film aus Fassbinders vielschichtiger, kritischer BRD-Trilogie endet t\u00f6dlich &#8211; genau in dem Moment, in dem die Deutschen die Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft von 1954 gewinnen.<br \/>\n<em>1.6., 18 Uhr<\/em><\/li>\n<li>\u201cCarne tr\u00e9mula\u201d (Live flesh) von Pedro Almod\u00f3var, Spanien\/Frankreich 1997, 100 Min. Mit Javier Bardem, Francesca Neri, Liberto Rabal, \u00c1ngela Molina.\n<p>Victor Planza ist unschuldig, jung und lebenshungrig. Mit der verw\u00f6hnten Diplomatentochter Elena hat er seinen ersten Sex. Als er einige Tage nach ihrem Toiletten-Rendezvous bei ihr zu Hause vorbeischaut, trifft er dort nicht nur auf die Dame seines Herzens, sondern auch auf deren Dealer. Elenas schwache Nerven, ein Revolver und zwei pl\u00f6tzlich auftauchende Polizisten verkomplizieren die Situation derma\u00dfen, dass das Leben s\u00e4mtlicher Beteiligter aus der Bahn ger\u00e4t.<br \/>\n<em>1.6., 20 Uhr<\/em><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. Gratis-Filmzyklus vom 28. Mai bis 1. Juni im Goethe-Institut anl\u00e4sslich des 25. Todestags von Rainer Werner Fassbinder \u201cVielleicht stimmt es, dass alle seine Filme schlecht sind, aber er ist und bleibt der gr\u00f6\u00dfte Filmemacher Deutschlands. 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