{"id":10567,"date":"2012-02-22T11:06:57","date_gmt":"2012-02-22T14:06:57","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=10567"},"modified":"2012-03-03T14:30:12","modified_gmt":"2012-03-03T17:30:12","slug":"amalita-fortabat-gestorben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2012\/02\/22\/amalita-fortabat-gestorben\/","title":{"rendered":"&#8220;Amalita&#8221; Fortabat gestorben"},"content":{"rendered":"<p><strong>Trauer um Kunstm\u00e4zenin Amalia Lacroze de Fortabat<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/fortabat.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/fortabat.jpg\" alt=\"\" title=\"fortabat\" width=\"250\" height=\"232\" class=\"alignleft size-full wp-image-10579\" \/><\/a>Sie war eine der reichsten Frauen Argentiniens und eine bedeutende Kunstm\u00e4zenin: Am vorigen Samstag ist im Alter von 90 Jahren Amalia Lacroze de Fortabat, liebevoll &#8220;Amalita&#8221; genannt, verstorben. Es wird schwer sein, sie zu vergessen, denn sie lie\u00df im Stadtteil Puerto Madero von Buenos Aires ein modernes Museum bauen, das Teile ihrer umfangreichen Kunstsammlung der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich macht. Als Mar\u00eda Amalia de los Reyes Oribe wurde sie am 15. August 1921 in eine gro\u00dfb\u00fcrgerliche Familie geboren. Ihre Ehe mit Hern\u00e1n de Lafuente, die sie mit 19 Jahren schloss und aus dem ihre einzige Tochter, Mar\u00eda In\u00e9s, stammt, zerbrach bald und wurde geschieden. 1941 begegnete sie Alfredo Fortabat, dem Besitzer der Zementfabrik &#8220;Loma Negra&#8221;. Zehn Jahre sp\u00e4ter heirateten sie, und nach seinem Tod 1976 \u00fcbernahm sie das Unternehmen und f\u00fchrte es mit gro\u00dfem Erfolg weiter. Im Jahr 2005 verkaufte sie es f\u00fcr rund eine Milliarde US-Dollar an den brasilianischen Mischkonzern Grupo Camargo Correa. Forbes sch\u00e4tzte ihr Gesamtverm\u00f6gen zuletzt auf 1,8 Milliarden Dollar.<\/p>\n<p>Zu Fortabats kulturellem Schaffen z\u00e4hlt u.a. die Gr\u00fcndung der Stiftung Teatro Col\u00f3n; sie war zudem Goodwill-Botschafterin Argentiniens. Sie war Tr\u00e4gerin zahlreicher Auszeichnungen, darunter des Bundesverdienstkreuzes, das ihr am 24. Oktober 2001 vom damaligen deutschen Botschafter Dr. Hans-Ulrich Spohn \u00fcberreicht wurde. Anl\u00e4sslich dieser Ehrung lobte Amalia Lacroze de Fortabat den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und das Zusammenwachsen der zwei Teile Deutschlands nach dem Mauerfall als &#8220;bewundernswerte Leistungen&#8221; und verriet, dass eine ihrer Vorfahrinnen Deutsche gewesen sei, dass also &#8220;etwas deutsches Blut&#8221; in ihren Adern flie\u00dfe. Fortabats Bestattung in der Familiengruft auf dem Recoleta-Friedhof fand am Sonntag im engsten Familien- und Freundeskreis statt.<\/p>\n<p>(Foto: Susanne Franz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trauer um Kunstm\u00e4zenin Amalia Lacroze de Fortabat Von Susanne Franz Sie war eine der reichsten Frauen Argentiniens und eine bedeutende Kunstm\u00e4zenin: Am vorigen Samstag ist im Alter von 90 Jahren Amalia Lacroze de Fortabat, liebevoll &#8220;Amalita&#8221; genannt, verstorben. 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