{"id":11262,"date":"2012-04-29T14:53:14","date_gmt":"2012-04-29T17:53:14","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=11262"},"modified":"2012-05-12T18:12:30","modified_gmt":"2012-05-12T21:12:30","slug":"erinnerung-kunst-und-tourismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2012\/04\/29\/erinnerung-kunst-und-tourismus\/","title":{"rendered":"Erinnerung, Kunst &#8211; und Tourismus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im &#8220;Parque de la Memoria&#8221; in Buenos Aires am Ufer des R\u00edo de la Plata wird auf dem Weg \u00fcber die Kunst der Opfer der Milit\u00e4rdiktatur gedacht<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/parque11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/parque11.jpg\" alt=\"\" title=\"parque11\" width=\"500\" height=\"373\" class=\"aligncenter size-full wp-image-11264\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/parque11.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/parque11-300x223.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nDie B\u00e4umchen, die vor 10 Jahren im &#8220;Parque de la Memoria&#8221; gepflanzt wurden, sind noch klein und spenden keinen Schatten. Die Sonne knallt unbarmherzig auf den Besucher nieder, der sich dem &#8220;Monumento a las V\u00edctimas del Terrorismo de Estado&#8221; n\u00e4hert, der Gedenkst\u00e4tte, die an die Verschwundenen der letzten argentinischen Milit\u00e4rdiktatur erinnert. Es handelt sich um vier Stelen-Mauern, die in einem Zickzack angeordnet sind. Die Architektur soll an eine klaffende Wunde erinnern, so wie die Geschehnisse des Staatsterrors f\u00fcr das Land immer noch eine offene Verletzung darstellen. Dieses Mahnmal ist bewusst unbequem, dem Besucher wird es nicht leicht gemacht, sich in ihm und an seinen Mauern entlang \u00fcber den glei\u00dfenden Asphalt der Rampen zu bewegen. Das Monument will kein angenehmes Erinnern erm\u00f6glichen, sondern verk\u00f6rpert den Horror, auf den es aufmerksam macht. Es zieht den Besucher hinein ins Geschehen.<\/p>\n<p>Die vier ca. 2 Meter hohen Mauern bestehen aus 30.000 \u00fcbereinander und nebeneinander angeordneten Steinplatten, jede etwa 40 cm breit und 7 cm hoch. 30.000 ist eine hochgerechnete Zahl der w\u00e4hrend der Milit\u00e4rdiktatur Verschwundenen, konkret sind in dem Mahnmal bisher fast 9000 Namen von Menschen verewigt, \u00fcber deren Verschwinden es Zeugnisse gibt. Es kommen Schritt f\u00fcr Schritt neue hinzu, das Monument ist ein lebendiges, in Bewegung begriffenes Mahnmal, wie auch der Prozess der Aufarbeitung der Vergangenheit in der Gesellschaft nur sehr langsam vonstatten geht. Die Namen der Opfer des Staatsterrors sind in die einzelnen, aus P\u00f3rfido-Stein bestehenden Platten eingraviert &#8211; mit dem P\u00f3rfido wurde bewusst ein aus Argentinien stammendes Gestein ausgesucht. Die Gravur ist als Relief gearbeitet, so dass man den Namenszug ber\u00fchren kann. Es gibt keinen Namen, der so hoch l\u00e4ge, als dass ein ca. 1,60 m gro\u00dfer Mensch ihn nicht mit ausgestrecktem Arm erreichen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Viele Kinder und Jugendliche kommen w\u00e4hrend des Schuljahres mit ihren Klassen in den Park, um das Monument zu besuchen, f\u00fcr sie ist es besonders schockierend zu sehen, dass viele der Verschleppten und Ermordeten gerade mal so alt waren wie sie &#8211; dass das Alter 14, 15 oder 16 neben einem der Namen steht, ist keine Seltenheit. Auf schwangere Frauen wird extra hingewiesen, neben ihren Namen und ihrem Alter steht &#8220;embarazada&#8221;.<!--more--><\/p>\n<p>Die erste Stelen-Mauer umfasst die Jahre 1969-1976, die Namen sind alphabetisch angeordnet. Auch diejenigen mit einzubeziehen, die gewaltbereit und bewaffnet gegen den Staat k\u00e4mpften, ist bei vielen umstritten, doch auch sie wurden wie alle anderen ohne Prozess Opfer der Willk\u00fcr der Machthaber. Aus den Jahren 1976 und 1977 stammen die meisten Verschwundenen, Hunderte und Tausende &#8211; ihre Vielzahl, die sich \u00fcber die n\u00e4chsten drei Mauern hinzieht, ist geradezu erdr\u00fcckend. Die Jahre 1978 bis 1983 nehmen nur einen kleinen Teil der vierten und letzten Mauer ein.<\/p>\n<p>Hier und da stecken Besucher Blumen zwischen die Steine. &#8220;Diese spontanen \u00c4u\u00dferungen von Angeh\u00f6rigen lassen wir unangetastet&#8221;, sagt Florencia Battiti, seit 10 Jahren Kuratorin des Parque de la Memoria. Die letzte Mauer des Monuments endet kurz vor dem R\u00edo de la Plata, an dessen Ufer der &#8220;Parque de la Memoria&#8221; liegt. In diesen Fluss wurden viele Opfer der Milit\u00e4rdiktatur aus Flugzeugen geworfen, so dass seine br\u00e4unlichen Fluten und der Flugverkehr vom und zum nahe gelegenen Stadtflughafen Aeroparque die Wirkung des Mahnmals noch einmal unterstreichen.<\/p>\n<p>Im Moment entsteht eine Datenbank zu den Opfern, neben Eckdaten wie Geburtstag und Datum des Verschwindens geh\u00f6ren dazu auch pers\u00f6nliche Dokumente, die von den Angeh\u00f6rigen zur Verf\u00fcgung gestellt wurden. So wird jedem der Opfer, die der Staatsterror ausl\u00f6schen wollte, in der Erinnerung ein Teil seiner Menschenw\u00fcrde zur\u00fcckgegeben. Nach ihrer Fertigstellung soll die Datenbank von allen B\u00fcrgern und Besuchern des Parks eingesehen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Der wachsende Skulpturen-Park<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/parque2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/parque2.jpg\" alt=\"\" title=\"parque2\" width=\"250\" height=\"234\" class=\"alignright size-full wp-image-11273\" \/><\/a>Der &#8220;Parque de la Memoria&#8221; enth\u00e4lt nicht nur das Mahnmal. In dem 14 Hektar gro\u00dfen Gebiet gleich neben der zur UBA geh\u00f6renden Ciudad Universitaria entsteht auch ein Skulpturenpark. So ist entlang der Uferpromenade eine Installation der argentinischen K\u00fcnstlerinnengruppe &#8220;Grupo de Arte Callejero&#8221; zu sehen &#8211; eine Aneinanderreihung von Stra\u00dfenschildern, auf denen in pr\u00e4gnanter Form auf Stationen der Milit\u00e4rdiktatur hingewiesen wird. F\u00fcr diejenigen, die sich in argentinischer Geschichte nicht so gut auskennen, sind an den Pfosten Erkl\u00e4rungsschildchen angebracht.<\/p>\n<p>Vor etwa zehn Jahren, als der Park auf einem Gebiet entstand, um das die Universit\u00e4t und die Stadt Buenos Aires sich vor Gericht stritten und das sie schlie\u00dflich gemeinschaftlich f\u00fcr den Zweck des &#8220;Parque de la Memoria&#8221; zur Verf\u00fcgung stellten, wurde ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben. 10 Bildhauer wurden ausgew\u00e4hlt, deren meist monumentale Projekte nach und nach im Park verwirklicht werden. &#8220;Wir errichten eine neue Skulptur erst dann, wenn wir das Geld daf\u00fcr haben &#8211; sowohl f\u00fcr den Bau als auch f\u00fcr die Erhaltung und Pflege&#8221;, sagt Florencia Battiti und weist auf die Roststellen an der sanierungsbed\u00fcrftigen Skulptur &#8220;Monumento al Escape&#8221; von Dennis Oppenheim hin. Der US-amerikanische Bildhauer hat eine Konstruktion aus Inhaftierungszellen erdacht, deren anarchische Anordnung die Idee des Ausbrechens und Aufbegehrens vermittelt. Diese Skulptur sei vor allem bei Schulkindern sehr beliebt, erz\u00e4hlt Battiti.<\/p>\n<p>Die aus Beton bestehende Skulptur des US-K\u00fcnstlers William Tucker &#8220;Victoria&#8221; (Sieg) wurde im Boden gegossen (die Umrisse des Gie\u00df-Prozesses sind sichtbarer Teil des Kunstwerks) und dann aufgerichtet, ein einfaches, aber wirkungsvolles Symbol f\u00fcr den Kampf f\u00fcr Gerechtigkeit und den Mut, nach einer Niederlage weiterzumachen und &#8220;aufzustehen&#8221;.<\/p>\n<p>Die drei geometrischen Figuren des argentinischen K\u00fcnstlers Roberto Aizenberg, ein Viereck und zwei unterschiedliche Dreiecke mit &#8220;K\u00f6pfen&#8221;, versinnbildlichen Jos\u00e9, Mart\u00edn und Valeria Bel\u00e1ustegui, die drei 1977 verschwundenen Kinder seiner Lebensgef\u00e4hrtin Matilde Herrera (Valeria war zu dem Zeitpunkt ihrer Entf\u00fchrung schwanger). Die Umrisse der drei abstrakten K\u00f6rper sind weithin sichtbar, w\u00e4hrend der leere &#8220;Innenraum&#8221; f\u00fcr ihre Abwesenheit steht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/parque41.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/parque41.jpg\" alt=\"\" title=\"parque4\" width=\"250\" height=\"234\" class=\"alignright size-full wp-image-11275\" \/><\/a>W\u00e4hrend die gro\u00dfformatige Skulptur &#8220;Pensar es un hecho revolucionario&#8221; (Das Denken ist ein revolution\u00e4rer Akt) von Marie Orensanz nicht ganz an die allgemein vorherrschende Qualit\u00e4t der Werke im Park heranreicht, ist das monumentale Werk &#8220;30.000&#8221; des in New York lebenden argentinischen K\u00fcnstlers Nicol\u00e1s Guagnini sehr beeindruckend: Er hat 25 Stahl-S\u00e4ulen errichtet und so angeordnet, dass eine schr\u00e4g auf sie projizierte Schwarz-Wei\u00df-Fotografie seines (verschwundenen) Vaters &#8211; das Foto, das seine Gro\u00dfmutter auf die Kundgebungen der M\u00fctter mitnahm &#8211; in einer optischen Illusion vor der Kulisse des R\u00edo de Plata erst auftaucht und dann wieder &#8220;verschwindet&#8221;.<\/p>\n<p><strong>Die Skulptur von Pablo M\u00edguez<\/strong><\/p>\n<p>Die argentinische Bildhauerin Claudia Fontes (geb. 1964) geht von einem konkreten Fall aus: Pablo M\u00edguez war 14 Jahre alt, als er am 12. Mai 1977 um 3 Uhr morgens zusammen mit seiner Mutter abgeholt wurde. Eie \u00e4ltere Freundin der Mutter, eine politische Aktivistin, die ebenfalls entf\u00fchrt, sp\u00e4ter aber freigelassen wurde, sah die beiden in einem der Gefangenen-Zentren. Pablo und seine Mutter blieben verschwunden. Auf der Grundlage von Fotos schuf Fontes ein &#8220;m\u00f6gliches Abbild&#8221; von Pablo M\u00edguez &#8211; die Gestalt eines 14-j\u00e4hrigen Jungen &#8211; aus rostfreiem, poliertem Stahl. Die Statue ist vom Park aus zu sehen, sie steht im R\u00edo de la Plata, man sieht sie von hinten, das Gesicht ist abgewandt. Der Fluss spiegelt sich auf der Oberfl\u00e4che der Skulptur. Hier scheint das Kind f\u00fcr ewig festgebannt, zwischen Leben und Tod. An seinem ersch\u00fctternden Beispiel wird exemplarisch der Zustand eines &#8220;Verschwundenen&#8221; deutlich: die Uum\u00f6glichkeit, von einem Zustand in den anderen \u00fcberzugehen. &#8220;Man hat Pablo M\u00edguez seine Freiheit und seine Zukunft geraubt&#8221;, sagt Claudia Fontes. &#8220;(Mit meiner Skulptur) steht wenigstens die unverr\u00fcckbare Wahrheit aufrecht da: Diese ungeheuerliche Ungerechtigkeit ist tats\u00e4chlich passiert.&#8221;<\/p>\n<p><strong>Der Park als touristisches Ziel<\/strong><\/p>\n<p>Wenn die Beschilderung endlich angebracht sein wird, der Haupteingang einem Eingang gleicht und nicht wie jetzt einer improvisierten Baustelle, und die beiden Nebeneing\u00e4nge ge\u00f6ffnet sein werden (einer Richtung Ciudad Universitaria und der andere Richtung Flughafen), k\u00f6nnte der Park zu einem der meist besuchten touristischen Ziele der Hauptstadt werden. Neben seiner Funktion als Erinnerungsst\u00e4tte ist er n\u00e4mlich fast ein kleines Naherholungsgebiet, und das will er auch sein: Man kann die Strandpromenade entlang spazieren und die N\u00e4he des Flusses genie\u00dfen, die Gr\u00fcnfl\u00e4chen laden zum Verweilen ein. Da es bislang noch beschwerlich ist, zum Park zu gelangen &#8211; nur mit dem Auto oder einigen wenigen Buslinien kommt man hin &#8211; und es auch schwer ist, ihn \u00fcberhaupt zu finden, w\u00fcrde es sich empfehlen, wenn die Stadt Buenos Aires einen Kombi-Dienst von Plaza Italia einrichten w\u00fcrde, mit Abfahrtszeiten alle paar Stunden. Dieser Dienst k\u00f6nnte in Touristenf\u00fchrern oder auf der Webseite der Stadt angek\u00fcndigt werden, es w\u00fcrde sicher stark in Anspruch genommen. Manchmal fragt man sich, warum im Landesinneren Argentiniens \u00e4hnliche touristische Unternehmen hervorragend funktionieren, w\u00e4hrend das in der Stadt Buenos Aires unm\u00f6glich zu sein scheint.<\/p>\n<ul>\n<li>Av. Costanera Norte, Rafael Obligado 6745 (neben Ciudad Universitaria)<\/li>\n<li>Tel.: 4787-0999\/6937<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.parquedelamemoria.org.ar\/\">Webseite<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Fotos von oben nach unten:<\/strong><\/p>\n<p>Blumen in einer der Stelen-Mauern.<\/p>\n<p>Roberto Aizenbergs Skulptur.<\/p>\n<p>Nicol\u00e1s Guagninis monumentales Werk vor der Kulisse des R\u00edo de la Plata.<\/p>\n<p>Die &#8220;Figur von Pablo M\u00edguez&#8221; von Claudia Fontes.<br \/>\n(Fotos: Parque de la Memoria)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/parque33.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/parque33.jpg\" alt=\"\" title=\"parque33\" width=\"500\" height=\"265\" class=\"aligncenter size-full wp-image-11266\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/parque33.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/parque33-300x159.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im &#8220;Parque de la Memoria&#8221; in Buenos Aires am Ufer des R\u00edo de la Plata wird auf dem Weg \u00fcber die Kunst der Opfer der Milit\u00e4rdiktatur gedacht Von Susanne Franz Die B\u00e4umchen, die vor 10 Jahren im &#8220;Parque de la Memoria&#8221; gepflanzt wurden, sind noch klein und spenden keinen Schatten. 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