{"id":11875,"date":"2012-07-20T23:11:10","date_gmt":"2012-07-21T02:11:10","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=11875"},"modified":"2012-07-29T16:34:30","modified_gmt":"2012-07-29T19:34:30","slug":"viele-stimmen-ein-klang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2012\/07\/20\/viele-stimmen-ein-klang\/","title":{"rendered":"Viele Stimmen, ein Klang"},"content":{"rendered":"<p><strong>Weltpremiere des Theaterst\u00fccks &#8220;Las Multitudes&#8221; von Federico Le\u00f3n in La Plata<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/recital2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/recital2.jpg\" alt=\"\" title=\"recital2\" width=\"500\" height=\"333\" class=\"aligncenter size-full wp-image-11878\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/recital2.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/recital2-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nEr hat Husten, als wir am Dienstagvormittag in einem alten Caf\u00e9 an einer Stra\u00dfenecke im Stadtviertel Abasto sitzen. &#8220;Hoffentlich ist das bis Freitag weg!&#8221;, meint er besorgt. &#8220;Ich will um nichts in der Welt die Premiere verpassen!&#8221; Seit einem Jahr bereitet der junge argentinische Theaterregisseur Federico Le\u00f3n die Urauff\u00fchrung seines neuesten Werks &#8220;Las Multitudes&#8221; vor. Jetzt ist fast alles perfekt. Anfang Juli hat er mit seinem 120-k\u00f6pfigen Ensemble die Proben von Buenos Aires nach La Plata verlegt, denn hier findet am 20. Juli die Weltpremiere statt &#8211; im TACEC, das dem Teatro Argentino de La Plata angeschlossene experimentelle Werkstatt-Theater.<\/p>\n<p>Das TACEC hat das St\u00fcck in Zusammenarbeit mit dem Festival Berliner Festspiele\/Foreign Affairs und der Siemens Stiftung produziert. Die Premiere von &#8220;Las Multitudes&#8221; und die f\u00fcnf weiteren Vorstellungen bis zum 29. Juli finden im Rahmen der dritten internationalen Theater-Akademie &#8220;Panorama Sur&#8221; statt, die am 16. Juli begann und drei Wochen lang Workshops renommierter K\u00fcnstler, Meisterklassen und Theatervorstellungen aus Brasilien, den USA und Europa an den R\u00edo de La Plata bringt.<\/p>\n<p>Ende September wird &#8220;Las Multitudes&#8221; dann dreimal auf dem Festival &#8220;Foreign Affairs&#8221; in Berlin gezeigt. Federico Le\u00f3n hat auch seine fr\u00fcheren St\u00fccke &#8211; darunter &#8220;El adolescente&#8221;, &#8220;Mil quinientos metros sobre el nivel de Jack&#8221; und &#8220;Yo en el futuro&#8221; &#8211; sowie seine beiden Kinofilme in der deutschen Hauptstadt gezeigt und ist dort schon lange kein Unbekannter mehr. Im &#8220;Haus Berliner Festspiele&#8221; gastiert sein 120-k\u00f6pfiges Ensemble &#8211; eine Mischung aus Argentiniern der Originalbesetzung und deutschen Schauspielern &#8211; in einem f\u00fcr 1200 Zuschauer konzipierten Haus, ein gewaltiger Unterschied zu dem intimen TACEC mit seinen 140 Pl\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Nach dem Gastspiel in Berlin wird &#8220;Las Multitudes&#8221; auch in Buenos Aires gezeigt, im Saal A\/B des Centro Cultural San Mart\u00edn.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Proben mit 120 Schauspielern<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/ronda2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/ronda2.jpg\" alt=\"\" title=\"ronda2\" width=\"500\" height=\"333\" class=\"aligncenter size-full wp-image-11880\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/ronda2.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/ronda2-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nJede Probe mit 120 Leuten ist ein wahres logistisches Kunstst\u00fcck. Die Darsteller kommen aus allen Altersgruppen, es sind Kinder dabei, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Jeder von ihnen hat seinen Alltag, ob Kindergarten, Schule oder Arbeit, dazu kommen die unterschiedlichsten Verpflichtungen jedes einzelnen. Wie es m\u00f6glich ist, die vielen Interessen unter einen Hut zu kriegen, kann man sich eigentlich kaum vorstellen. Aber es funktioniert, alle sind mit Begeisterung dabei, weil keiner ersetzbar ist und selbst die, die keine Sprechrolle haben, das Projekt aktiv mitgestalten. &#8220;So viele Menschen, und alle spielen dieselbe Partitur&#8221;, sagt Federico Le\u00f3n. &#8220;Dieses St\u00fcck ist ein Ort, an dem wir alle aufgehoben sind.&#8221;<\/p>\n<p>Denn &#8220;Las Multitudes&#8221; ist viel mehr als &#8220;nur&#8221; ein Theaterst\u00fcck, in dem aus einzelnen Szenen ein Ganzes zusammengesetzt wird &#8211; es ist wie ein Organismus, der nur dann funktioniert, wenn jede einzelne Zelle an ihrem Platz ist.<\/p>\n<p>Der Text, den er vor zwei Jahren geschrieben hat, habe lediglich als Grundlage gedient, sagt Federico Le\u00f3n. &#8220;Er hat sich w\u00e4hrend der Proben mit den Schauspielern ver\u00e4ndert.&#8221; Ihn fasziniert diese Transformation von dem, was er sich vorgestellt hat &#8211; &#8220;das, was ich einbringe&#8221; &#8211; in das, &#8220;was dann mit den K\u00f6rpern tats\u00e4chlich geschieht&#8221;.<\/p>\n<p><strong>Das Leben, ein Traum<\/strong><\/p>\n<p>Auch am 30. Juni findet eine Probe in einer ehemaligen Fabrikhalle in Villa Urquiza statt. Bevor es losgeht, machen die Schauspieler Yoga, um ihre innere Konzentration zu finden. Sie tragen helle, bequeme Kleidung, sitzen auf dem Boden &#8211; Alte, Junge und Kinder durcheinander &#8211; und folgen den Instruktionen der Yoga-Lehrerin. Ein kleines M\u00e4dchen schl\u00e4ft dabei tats\u00e4chlich ein und ist auch in der Folge nicht wachzukriegen. Die anderen sind alle hoch motiviert bei der Sache.<\/p>\n<p>Es ist schon beinahe wie bei der Generalprobe, ganz selten nur greift Federico Le\u00f3n noch korrigierend ein. &#8220;Hier brauchst du keine Wut mehr in deine Stimme zu legen&#8221;, sagt er etwa zu Juli\u00e1n, oder hat noch einen Ratschlag zu Diegos sch\u00fcchternem Lachen bereit. Auch die Choreographin gibt nur ab und zu noch Tipps &#8211; &#8220;die M\u00e4dchen sollten hier etwas enger zusammen stehen&#8221;, &#8220;die Jungs laufen von links auf die B\u00fchne und dort wieder nach drau\u00dfen&#8221;. In die Menschenmenge soll System gebracht werden.<\/p>\n<p>Es klappt schon hervorragend. Bald erkennt man die einzelnen Gruppen, in die sich die Menschenmenge aufgliedert, und was sie antreibt. Die jugendlichen M\u00e4nner sind in die gleichaltrigen M\u00e4dchen verliebt, aber die interessieren sich f\u00fcr die schon etwas \u00e4lteren jungen M\u00e4nner. Die sind nicht abgeneigt, aber sie sind schon mit den jungen Frauen ihres Alters fest liiert. Das gibt \u00c4rger.<\/p>\n<p>Die alten M\u00e4nner geben den Jugendlichen Tipps, wie sie die M\u00e4dchen erobern k\u00f6nnen. Dabei haben sie selbst ihr Leben nicht im Griff, sie sind mit ihren Frauen zerstritten. Das wird am Beispiel von Roberto und Beatriz deutlich, die sich noch lieben, aber eines alten Grolls wegen nicht mehr miteinander sprechen.<\/p>\n<p>Andere Gruppen, wie etwa die &#8220;Familien&#8221; oder die Kinder, haben mit dem Drama der Liebe nur am Rande zu tun, sie erscheinen eher als Zuschauer, beantworten ab und zu Fragen oder geben Kommentare ab.<\/p>\n<p>Der Einzelne findet Schutz in seiner Gruppe, aber sie verbietet ihm auch oft, frei seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Wirkliche Ver\u00e4nderungen finden nur statt, wenn einer sich &#8211; wenn auch vor\u00fcbergehend &#8211; aus seiner Gruppe l\u00f6st.<\/p>\n<p>Nur eine Einzelperson sticht in &#8220;Las Multitudes&#8221; hervor: Juli\u00e1n, ein Kind, aber eigentlich der heimliche &#8220;Regisseur&#8221; der Geschichte. Federico Le\u00f3n sagt \u00fcber Juli\u00e1n &#8211; eine Figur, die in seinem Skript nicht vorkam und erst w\u00e4hrend der Proben auftauchte -, er sei m\u00f6glicherweise &#8220;derjenige, der das ganze Geschehen tr\u00e4umt&#8221;.<\/p>\n<p><strong>Jenseits von Zeit und Raum<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/multitudes2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/multitudes2.jpg\" alt=\"\" title=\"multitudes2\" width=\"500\" height=\"174\" class=\"aligncenter size-full wp-image-11879\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/multitudes2.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/multitudes2-300x104.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nDie B\u00fchne ist ein dunkler, leerer Raum ohne Grenzen. Es ist weder Tag noch Nacht. Gestern, Heute, Morgen haben keine Bedeutung. Die Menschengruppen tauchen aus dem Nichts auf und verschwinden wieder &#8211; wohin, ist nicht wichtig. Sie k\u00f6nnten aus irgendeinem Land der Erde stammen. Wo sie wohnen, was sie tun, bleibt unbekannt.<\/p>\n<p>Sie bewegen sich innerhalb ihrer Altersgruppen, in jeder gibt es zwei Vertreter, die Namen haben. Sie sprechen, singen oder k\u00e4mpfen, der Rest der Gruppe bleibt anonym, steht hinter dem Protagonisten, st\u00e4rkt ihm den R\u00fccken, spiegelt ihn.<\/p>\n<p>Wie in einem Shakespeare\u2019schen Universum werden auf der B\u00fchne Pl\u00e4ne gemacht, Informationen weitergegeben und R\u00e4nke geschmiedet. Wie k\u00f6nnen Diego und Julieta zusammengebracht werden? Beim Auftritt der Rockband &#8211; das w\u00e4re die Gelegenheit, glaubt man zun\u00e4chst. Dort finden sich alle zusammen, um zu feiern und zu tanzen. Aber Diego hat erst eine Chance, als es Juli\u00e1n gelingt, Julieta von ihrer Clique wegzulocken.<\/p>\n<p>Im St\u00fcck gibt es immer wieder intime Szenen einzelner, bei denen sie von den Mitgliedern ihrer eigenen oder den anderen Gruppen beobachtet werden. &#8220;Das ist wie im Theater selbst, wo das Publikum Zeuge des Geschehens auf der B\u00fchne wird&#8221;, sagt Federico Le\u00f3n. Besonders in der Szene des Rockkonzerts, wo fast die ganze Besetzung von &#8220;Las Multitudes&#8221; auf der B\u00fchne ist, um als &#8220;Publikum&#8221; dem Konzert zuzuschauen, und dabei vom &#8220;wirklichen&#8221; Publikum beobachtet wird, wird diese Spiegelung deutlich: es gibt hier (mindestens) zwei Menschenmengen, die zu einer einzigen werden. Der Theaterbesucher wird hier und auch in anderen Szenen des St\u00fccks Teil des Geschehens.<\/p>\n<p>Eine entscheidende Rolle als verbindendes Element in &#8220;Las Multitudes&#8221; spielt auch die Musik. Federico Le\u00f3n hat erstmals mit einem Musiker &#8211; Diego Vainer &#8211; zusammengearbeitet, der neben den Originalkompositionen auch viele Anregungen zum Klangkonzept gegeben hat. Herausgekommen ist ein stimmiger, magischer Sound, der den Zauber der Inszenierung aufs Beste unterstreicht, sei es in den ruhigen Momenten oder in denen voller Energie und Partystimmung.<\/p>\n<p>Das Publikum, das das Privileg hat, Federico Le\u00f3ns meisterhaftes Werk zu sehen, erf\u00e4hrt sich als Bestandteil einer anonymen &#8220;Masse&#8221;, der eine andere &#8220;Masse&#8221; gegen\u00fcbersteht, die sich aber ab und zu \u00f6ffnet und in die man hineingezogen wird. Gleichzeitig bleibt jeder ein Individuum, das wiederum bestimmten Gruppen zugeh\u00f6rig ist oder war, und das an sich schon einen komplizierten Organismus darstellt. Jeder Einzelne erh\u00e4lt in der Polyphonie des Werkes eine eigene Stimme, mag sie nach au\u00dfen oder nach innen klingen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/tauziehen2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/tauziehen2.jpg\" alt=\"\" title=\"tauziehen2\" width=\"500\" height=\"333\" class=\"aligncenter size-full wp-image-11881\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/tauziehen2.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/tauziehen2-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\n&#8220;Las Multitudes&#8221; wird nach der Premiere am 20. Juli noch am 21., 22., 26. und 29. Juli um 21.30 Uhr und am 28. Juli um 17 Uhr gezeigt, im TACEC (Centro de Experimentaci\u00f3n y Creaci\u00f3n del Teatro Argentino de La Plata), 51. Stra\u00dfe zwischen 9. und 10., La Plata, Tel.: (0221) 429-1700. Karten zu 20 Pesos kann man <a href=\"https:\/\/www.tuentrada.com\/Online\/\">online<\/a> oder an der Kasse des Teatro Argentino de La Plata erwerben. Infos findet man auch auf der auf der <a href=\"http:\/\/www.teatroargentino.gba.gov.ar\/\">Webseite des Theaters<\/a>.<\/p>\n<p>Informationen zu &#8220;Panorama Sur&#8221; <em><a href=\"http:\/\/www.panorama-sur.com.ar\/\">hier<\/a><\/em>.<\/p>\n<p><strong>Der Regisseur Federico Le\u00f3n<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/FL11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/FL11.jpg\" alt=\"\" title=\"FL11\" width=\"250\" height=\"253\" class=\"alignright size-full wp-image-11882\" \/><\/a>Der Autor, Theaterregisseur und Filmemacher Federico Le\u00f3n wurde 1975 in Buenos Aires geboren. Zu seinen wichtigsten Werken im Theater (Dramaturgie und Regie) z\u00e4hlen &#8220;Cachetazo de campo&#8221;, &#8220;Museo Miguel Angel Boezzio&#8221;, &#8220;Ex Antu\u00e1n&#8221;, &#8220;Mil quinientos metros sobre el nivel de Jack&#8221;, &#8220;El adolescente&#8221; und &#8220;Yo en el futuro&#8221;. Seine Werke wurden in Theatern und auf Festivals in Deutschland, \u00d6sterreich, Belgien, Frankreich, Italien, Spanien, D\u00e4nemark, Schottland, Kanada, Brasilien, den USA und Australien gezeigt.<\/p>\n<p>Im Jahr 2001 entstand der Film &#8220;Todo juntos&#8221;, f\u00fcr den Le\u00f3n das Drehbuch schrieb, Regie f\u00fchrte und als Schauspieler wirkte. &#8220;Todo juntos&#8221; lief auf den Filmfestivals von Locarno, Havanna, Toulouse und Buenos Aires. Weitere Kinofilme Le\u00f3ns sind &#8220;Estrellas&#8221; (mit Marcos Mart\u00ednez) und &#8220;Entrenamiento Elemental para Actores&#8221; (mit Mart\u00edn Rejtman).<\/p>\n<p>Federico Le\u00f3ns Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter der Konex-Theaterpreis (2004) und der Erste Preis (Dramaturgie) des Instituto Nacional de Teatro. Als einer der Gewinner der K\u00fcnstlerstipendienreihe &#8220;The Rolex Mentor and Proteg\u00e9 Arts Initiative&#8221; (2002) arbeitete Federico Le\u00f3n ein Jahr lang mit Robert Wilson zusammen.<\/p>\n<p>Einige seiner Texte, Beschreibungen seiner Arbeitsprozesse sowie Interviews und Kritiken sind in dem Buch &#8220;Registros &#8211; Teatro reunido y otros textos&#8221; (Verlag Adriana Hidalgo) zusammengefasst.<br \/>\n<em>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.alternativateatral.com\/\">Alternativa Teatral<\/a>)<\/em><\/p>\n<p><strong>Fotos von oben nach unten:<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Rockkonzert ist die H\u00f6lle los.<br \/>\n(Foto: Sebasti\u00e1n Arpesella)<\/p>\n<p>Die Runde der Frauen &#8211; hier schleicht sich Juli\u00e1n ein.<br \/>\n(Foto: Sebasti\u00e1n Arpesella)<\/p>\n<p>Versuchsanordnung zu &#8220;Las Multitudes&#8221; mit Spielfiguren<\/p>\n<p>Kr\u00e4ftemessen zwischen Diego (rechts) und seinem Rivalen um Julietas Gunst.<br \/>\n(Foto: Sebasti\u00e1n Arpesella)<\/p>\n<p>Federico Le\u00f3n.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltpremiere des Theaterst\u00fccks &#8220;Las Multitudes&#8221; von Federico Le\u00f3n in La Plata Von Susanne Franz Er hat Husten, als wir am Dienstagvormittag in einem alten Caf\u00e9 an einer Stra\u00dfenecke im Stadtviertel Abasto sitzen. &#8220;Hoffentlich ist das bis Freitag weg!&#8221;, meint er besorgt. &#8220;Ich will um nichts in der Welt die Premiere verpassen!&#8221; Seit einem Jahr bereitet [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,4],"tags":[],"class_list":["post-11875","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-theater-teatro","category-tipp-der-woche-recomendacion-de-la-semana"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11875","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11875"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11875\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11962,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11875\/revisions\/11962"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11875"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11875"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11875"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}