{"id":12134,"date":"2012-08-12T08:24:09","date_gmt":"2012-08-12T11:24:09","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=12134"},"modified":"2012-08-12T14:08:33","modified_gmt":"2012-08-12T17:08:33","slug":"oko-geschichten-von-kindern-fur-kinder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2012\/08\/12\/oko-geschichten-von-kindern-fur-kinder\/","title":{"rendered":"\u00d6ko-Geschichten von Kindern f\u00fcr Kinder"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Projekt &#8220;Contrase\u00f1a verde&#8221; des Goethe-Instituts Buenos Aires<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/verde111.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/verde111.jpg\" alt=\"\" title=\"verde11\" width=\"500\" height=\"375\" class=\"aligncenter size-full wp-image-12135\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/verde111.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/verde111-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nClaudio ist acht Jahre alt und lebt in einem Stadtteil unterhalb der Burg von Montevideo, Uruguay. Carolina ist neun und wohnt am Stadtrand von Bogot\u00e1 in Kolumbien. Milagros aus Lan\u00fas in der Provinz Buenos Aires in Argentinien geht in die f\u00fcnfte Klasse der Primaria. Was diese drei Kinder gemeinsam haben, nicht nur miteinander, sondern mit den meisten Kindern in Lateinamerika und der Welt, ist ihre Sorge um die fortschreitende Zerst\u00f6rung der Umwelt.<\/p>\n<p>Das <a href=\"http:\/\/www.goethe.de\/ins\/ar\/bue\/esindex.htm\">Goethe-Institut Buenos Aires<\/a> hatte vor etwa zwei Jahren die Idee, diese Energie einer heranwachsenden Generation zu nutzen, und schuf in Zusammenarbeit mit lateinamerikanischen Fernsehsendern das dreisprachige Online-Fernseh-Portal &#8220;Contrase\u00f1a verde&#8221; (Passwort gr\u00fcn). Hier erz\u00e4hlen Kinder anderen Kindern \u00d6ko-Geschichten aus ihrem direkten Umfeld. Die Geschichten sind in brasilianischem Portugiesisch und Spanisch und werden auf Deutsch untertitelt bzw. im Fall von Spanisch und Brasilianisch synchronisiert.<\/p>\n<p>Wer <a href=\"http:\/\/www.contrasenaverde.org\/\">www.contrasenaverde.org<\/a> anklickt, findet oben eine Leiste mit kleinen Schwarz-Wei\u00df-Portr\u00e4ts der Protagonisten. F\u00e4hrt man dar\u00fcber, werden sie farbig, gleichsam lebendig, und laden ein, draufzuklicken und zu sehen und zu h\u00f6ren, was sie zu erz\u00e4hlen haben. Claudio zum Beispiel berichtet von seiner Oma &#8211; die wie alle Erwachsenen in den Geschichten nur am Rande vorkommt -, die hat so viel Arbeit, dass sie nicht zum Workshop gehen konnte, der den Nachbarn die Herstellung eines &#8220;Zaubertopfes&#8221; beigebracht hat, mit dem man beim Kochen jede Menge Strom sparen kann. Kein Problem f\u00fcr Claudio. Er organisiert ein paar Jungs aus der Nachbarschaft und baut der Oma die &#8220;olla bruja&#8221; einfach selbst. Zur Belohnung kriegen die Freunde am Ende selbstgemachten Milchreis.<\/p>\n<p>Milagros hat mit ihrer Klasse unter Anleitung der Lehrerin eine Mappe \u00fcber die zerst\u00f6rerischen Einfl\u00fcsse des giftigen Riachuelo-Flusses angelegt, an dessen Ufer die Kinder leben. Das argentinische M\u00e4dchen hat die Fotos beigesteuert und ist stolz zu erz\u00e4hlen, dass die Schulklasse mit der Mappe bis zum Pr\u00e4sidenten des Obersten Gerichtshofs Argentiniens vordringen konnte, der sich die Sorgen der Kinder anh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Carolina geht auf eine \u00f6kologisch ausgerichtete Schule und erz\u00e4hlt vom Bach auf ihrem Schulweg. Sie will ein Bewusstsein bei der Nachbarschaft daf\u00fcr wecken, dass dieser Bach, der in ein Feuchtgebiet mit sch\u00fctzenswerter Flora und Fauna m\u00fcndet, nicht verschmutzt werden darf. Sie betont, wie traurig es sie macht, Tag f\u00fcr Tag wieder M\u00fcll am Ufer des Fl\u00fcsschens zu entdecken.<\/p>\n<p>Die lateinamerikanischen Fernsehsender, die die qualitativ hochwertigen Kindersendungen auf Einladung und unter der Betreuung des Goethe-Instituts Buenos Aires produziert haben, sind se\u00f1alcolombia (Kolumbien), Pakapaka (Argentinien), Tev\u00e9 Ciudad (Uruguay), TV Brasil (Brasilien) und Vale TV (Venezuela). Mit berechtigtem Stolz k\u00f6nnen sie auf eine gelungene erste &#8220;Spielzeit&#8221; von &#8220;Contrase\u00f1a verde&#8221; blicken. Und diese Woche findet in Buenos Aires ein Seminar statt, in dem sich alle beteiligten Produzenten zusammensetzen und \u00fcber das Format der zweiten &#8220;Temporada&#8221; diskutieren. Zu diesem Anlass ist auch Annick Hilger, ZDF-Redakteurin f\u00fcr Kinder und Jugend, nach Buenos Aires gekommen, um einen Workshop zu erteilen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Projekt &#8220;Contrase\u00f1a verde&#8221; des Goethe-Instituts Buenos Aires Von Susanne Franz Claudio ist acht Jahre alt und lebt in einem Stadtteil unterhalb der Burg von Montevideo, Uruguay. Carolina ist neun und wohnt am Stadtrand von Bogot\u00e1 in Kolumbien. Milagros aus Lan\u00fas in der Provinz Buenos Aires in Argentinien geht in die f\u00fcnfte Klasse der Primaria. 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