{"id":1216,"date":"2007-09-29T11:20:18","date_gmt":"2007-09-29T14:20:18","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/09\/29\/ganz-neue-tone\/"},"modified":"2007-09-29T13:52:42","modified_gmt":"2007-09-29T16:52:42","slug":"ganz-neue-tone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/09\/29\/ganz-neue-tone\/","title":{"rendered":"Ganz neue T\u00f6ne"},"content":{"rendered":"<p><strong>Arditti Quartett begeisterte auf dem VI. Internationalen Theaterfestival von Buenos Aires mit zeitgen\u00f6ssischen Kompositionen<\/p>\n<p><em>Von Christina Liebl<\/em><\/strong><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image1208\" alt=Reino3.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/Reino3.jpg\" \/><\/div>\n<p>Im Rahmen den VI. Internationalen Festivals von Buenos Aires trat am 15. September im Theater Coliseo das Arditti Quartett auf. Die Streicherensemble, 1974 vom ersten Geiger Irvine Arditti gegr\u00fcndet, hat sich ausschlie\u00dflich auf zeitgen\u00f6ssische Komponisten spezialisiert. Die anderen Mitglieder des Quartetts sind Ashot Sarkissjan, ebenfalls Violine, Ralf Ehlers mit der Viola und der Cellist Lucas Fels. Einige der vorgetragenen Werke sind in der Zusammenarbeit der Musiker mit den Komponisten entstanden.<\/p>\n<p>Vor leider nur halb gef\u00fcllten R\u00e4ngen \u00fcberzeugten die Musiker mit ihrer Darbietung die Zuschauer, die sich auf das Erlebnis ganz neuer Kl\u00e4nge einlie\u00dfen. Das Programm begann mit dem Streichquartett von James Clarke aus dem Jahr 2003, welches speziell f\u00fcr das Arditti Quartett geschrieben wurde. Das St\u00fcck des bedeutenden englischen Komponisten, dessen Grundlage ein Folkloretanz ist, arbeitet mit rhythmischen Br\u00fcchen und Assonanzen. Es folgte das im Jahr 2005 komponierte Streichquartett Nr. 5 von Pascal Dusapin, welches leisere und sanftere T\u00f6ne anschlug. Das letzte St\u00fcck vor der Pause, Tetras (1983) von Iannis Xenakis beeindruckte durch ein breites Spektrum an Ger\u00e4uschen und Kl\u00e4ngen, die sich mit oder ohne Bogen erzeugen lassen. <\/p>\n<p>Den Auftakt zur zweiten H\u00e4lfte machte das j\u00fcngste Werk, Quartett Nr. 5, komponiert vergangenes Jahr von Brian Ferneyhough. Auff\u00e4llig an dieser Komposition im Stil der \u201eneuen Komplexit\u00e4t\u201c waren die Pausen zwischen den einzelnen Phrasen und Sequenzen. Helmut Lachenmanns Quartett Nr. 3 \u201eGrido\u201c (2001) bildete einen beeindruckenden Abschluss und gab einen Einblick in die M\u00f6glichkeiten der Ger\u00e4uscherzeugung und die Vielfalt der Effekte, die sich mit Saite und Bogen erzielen lassen. Teilweise kaum noch wahrzunehmende T\u00f6ne, ein leises Streichen des Bogens \u00fcber die Saite oder ein kaum zu h\u00f6rendes Anzupfen sind nur ein paar Beispiele aus der Klangvielfalt.<\/p>\n<p>Unter h\u00f6chstem Einsatz des Materials, was sich beispielsweise durch immer wieder rei\u00dfende Bogensaiten zeigte, bot das Arditti Quartett modernsten Musikgenuss. Mit der technisch feinen Umsetzung der zeitgen\u00f6ssischen Werke \u00fcberzeugten die Streicher, dass sich die Auseinandersetzung mit neuen Kl\u00e4ngen durchaus lohnt und wurden mit Bravorufen gefeiert.<\/p>\n<p><em>Erschienen im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221; vom 29.09.07.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arditti Quartett begeisterte auf dem VI. Internationalen Theaterfestival von Buenos Aires mit zeitgen\u00f6ssischen Kompositionen Von Christina Liebl Im Rahmen den VI. Internationalen Festivals von Buenos Aires trat am 15. September im Theater Coliseo das Arditti Quartett auf. 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