{"id":1252,"date":"2007-11-02T09:16:34","date_gmt":"2007-11-02T12:16:34","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/11\/02\/neue-perspektiven\/"},"modified":"2007-11-02T09:17:23","modified_gmt":"2007-11-02T12:17:23","slug":"neue-perspektiven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/11\/02\/neue-perspektiven\/","title":{"rendered":"Neue Perspektiven in der Debatte \u00fcber Kunst und neue Technologien"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/11\/02\/espacio-de-dialogo-sobre-arte-y-nuevas-tecnologias\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Euro-amerikanisches Film-, Video- und Digitalkunstfestival MEACVAD 07<\/strong><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image1257\" alt=Melhus22.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/Melhus22.jpg\" \/><br \/>\n<em>Der deutsche Beitrag zum Festival stammt vom Videok\u00fcnstler Bj\u00f8rn Melhus, der nicht nur nach Buenos AIres kommt, sondern auch nach Tucum\u00e1n reisen wird.<\/em><\/div>\n<p>Vom 5. bis 9. November veranstalten die Fundaci\u00f3n Telef\u00f3nica, die Alianza Francesa, die Franz\u00f6sische Botschaft und das Goethe-Institut Buenos Aires das MEACVAD 2007 (Muestra Euroamericana de Cine, Video y Arte Digital). Programm und Veranstaltungsorte sind <a href=\"http:\/\/www.meacvad.org\/\">auf der Internetseite des Festivals<\/a> zu finden.<\/p>\n<p>Ziel dieses Festivals ist es, eine neue Perspektive in der Debatte \u00fcber Kunst und neue Technologien einzubringen, die traditionsgem\u00e4\u00df den Kern der Diskussion auf den Fortschritt der Verwendung des Internets reduziert oder sich auf rein theoretische Fragen beschr\u00e4nkt. Um dies zu erreichen, hat sich das MEACVAD zu einem echten Netz entwickelt, in dem \u00f6ffentliche und private, in- und ausl\u00e4ndische Organisationen, Universit\u00e4ten, K\u00fcnstler und Intellektuelle interagieren.<\/p>\n<p>Auf dem diesj\u00e4hrigen Festival werden angesehene K\u00fcnstler und Intellektuelle aus Lateinamerika und Europa ihre Werke mit dem Ziel pr\u00e4sentieren, die k\u00fcnstlerische, kreative und kritische Anwendung der Technologie zu zeigen und zu debattieren, wobei sie das Denken der K\u00fcnste und der Wissenschaften kombinieren.<\/p>\n<p>Im Vorfeld der Ausstellung gab es im August bereits eine Veranstaltungsreihe mit dem ber\u00fchmten K\u00fcnstler, Akademiker und Forscher Roy Ascott. Zwei Publikationen werden die Ausstellung begleiten: Zum einen das Buch \u201cVer y Poder\u201d des franz\u00f6sischen K\u00fcnstlers Jean-Louis Comolli, das von Aurelia Rivera und Nueva Librer\u00eda mit der Unterst\u00fctzung der Alianza Francesa und der Fundaci\u00f3n Telef\u00f3nica herausgegeben wurde. Der andere Band ist \u201cArtes y Medios Audiovisuales, un estado de situaci\u00f3n\u201d, eine Zusammenstellung von Jorge La Ferla, die von der Alianza Francesa, der Fundaci\u00f3n Telef\u00f3nica und dem Goethe-Institut produziert wurde. Sie vereint Schriften \u00fcber Dokumentarfilm, Kino, Fernsehen, Video, Telematik und neue Medien, die von Forschern und K\u00fcnstlern verfasst wurden.<\/p>\n<p>Der deutsche Beitrag zum Festival stammt vom Videok\u00fcnstler Bj\u00f8rn Melhus. \u00c4hnlich wie ein argw\u00f6hnischer Filmkritiker misstraut Melhus, der in seiner Videokunst die unendliche Reproduktion seines jedesmal neu dargestellten Selbstportr\u00e4ts in den Mittelpunkt stellt, der Handlung von Filmen. Seine Geschichten sind das Produkt von Dekonstruktion und Rekonstruktion von Wort- und Bildensembles in einer neuen rhythmischen, r\u00e4umlichen und zeitlichen Sequenz.<\/p>\n<p>Melhus, \u201cder Klonmacher\u201d, wie die argentinische K\u00fcnstlerin und Forscherin Ana Claudia Garc\u00eda ihn benannte, ist gleichzeitig sein eigener Klon. Um sich selbst zu klonen, arbeitet er mit bereits vorhandenem akustischem Material, das er aus klassischen Filmen, dem Fernsehen und der Popmusik nimmt. In seinen Werken verlangt er von den Bildern, dass sie sich neu erfinden, um mit neuen visuellen Herausforderungen mithalten zu k\u00f6nnen: den Bildern von Melhus selbst. Und das geschieht mit allen begleitenden Emotionen. Wenn keine andere Wahl bleibt, stellt Bj\u00f8rn Melhus nicht nur Bilder und Sprache zusammen, sondern auch die mit ihnen verbundenen Emotionen.<\/p>\n<p>Nach seinem Stipendium am International Studio and Curatorial Program (ISCP) in New York erhielt er 2005 ein Atelierstipendium am Kyoto Art Center in Japan sowie ein Civitella Ranieri Stipendium in Italien (2006). Seit 2003 ist er Professor an der Kunsthochschule Kassel (Bildende Kunst \/ Virtuelle Realit\u00e4ten). Er lebt in Berlin.<\/p>\n<p>Bj\u00f8rn Melhus wird nicht nur beim MEACVAD in Buenos Aires sein, sondern auch nach Tucum\u00e1n reisen, um seine Werke vorzustellen und mit Studenten der Staatsuniversit\u00e4t an einem offenen Forum teilzunehmen.<\/p>\n<p>Das MEACVAD wird au\u00dferdem vom British Council, dem Centro Cultural de Espa\u00f1a en Buenos Aires, den Botschaften Brasiliens, Kolumbiens und Mexikos, der Fundaci\u00f3n Centro de Estudios Brasileiros sowie den akademischen Einrichtungen der DiCom (UBA), UCA, Universidad del Cine, Universidad Nacional de La Plata, Instituto Universitario Nacional del Arte und Universidad Tres de Febrero unterst\u00fctzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. Euro-amerikanisches Film-, Video- und Digitalkunstfestival MEACVAD 07 Der deutsche Beitrag zum Festival stammt vom Videok\u00fcnstler Bj\u00f8rn Melhus, der nicht nur nach Buenos AIres kommt, sondern auch nach Tucum\u00e1n reisen wird. Vom 5. bis 9. November veranstalten die Fundaci\u00f3n Telef\u00f3nica, die Alianza Francesa, die Franz\u00f6sische Botschaft und das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-1252","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tipp-der-woche-recomendacion-de-la-semana"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1252","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1252"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1252\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1252"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1252"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1252"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}