{"id":12610,"date":"2012-09-07T12:55:13","date_gmt":"2012-09-07T15:55:13","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=12610"},"modified":"2012-09-08T22:57:57","modified_gmt":"2012-09-09T01:57:57","slug":"eine-herausforderung-fur-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2012\/09\/07\/eine-herausforderung-fur-alle\/","title":{"rendered":"Eine Herausforderung f\u00fcr alle"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8220;Megaciudades 2012&#8221;: Forum der Deutsch-Argentinischen Handelskammer<\/p>\n<p><em>Von Nina Obeloer<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/megaciudades.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/megaciudades.jpg\" alt=\"\" title=\"megaciudades\" width=\"500\" height=\"301\" class=\"aligncenter size-full wp-image-12611\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/megaciudades.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/megaciudades-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nAm Mittwoch, dem 29. August, fand die Konferenz &#8220;Megaciudades 2012&#8221;, die von der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer (AHK) organisiert wurde, zum dritten Mal in Folge in Argentinien statt. Von 8 bis 18 Uhr drehte sich im Konferenzsaal des Hilton-Hotels in Buenos Aires alles um die nachhaltige Entwicklung und das konstruktive Wachstum von Megast\u00e4dten. Deutsche und argentinische Experten aus Politik und Wirtschaft pr\u00e4sentierten unterschiedliche innovative Konzepte der Bereiche St\u00e4dteplanung und kreative St\u00e4dte, Klimawandel und St\u00e4dtemanagement, Energie, Mobilit\u00e4t und M\u00fcllentsorgung. Im Anschluss fanden jeweils Diskussionsrunden statt. Diverse Informationen konnten die Teilnehmer an verschiedenen St\u00e4nden von Organisationen sowie der Sponsoren wie Mercedes Benz, Siemens, Allianz oder Knauf erhalten.<\/p>\n<p>Dr. Klaus Schmidt, Leiter der Wirtschaftsabteilung der Deutschen Botschaft in Buenos Aires, nannte in seiner Er\u00f6ffnungsrede einige der Herausforderungen, mit denen gro\u00dfe St\u00e4dte heute konfrontiert sind, darunter deren Infrastruktur, der stetige Durchgangsverkehr sowie die Sicherheit. Als Ziel der diesj\u00e4hrigen Veranstaltung erkl\u00e4rte Enrique Genzone, Pr\u00e4sident von Siemens Argentinien und der AHK, Verbindungen zwischen dem privaten und dem \u00f6ffentlichen Sektor zu schaffen, um gemeinsam Projekte zu realisieren, die die Lebensqualit\u00e4t aller Einwohner von gro\u00dfen St\u00e4dten verbessern. Das Event solle die M\u00f6glichkeit des Austauschs von Informationen, Erfahrungen und von &#8220;Know how&#8221; bieten. Zudem erl\u00e4uterte Genzone die Idee, die hinter dem Forum stand: &#8220;Es werden innovative Konzepte auf globaler Ebene vorgestellt werden, die auf den lokalen Bereich \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen.&#8221; Diego Santilli, der Minister f\u00fcr Umwelt und \u00f6ffentliche R\u00e4ume der Stadt Buenos Aires, erkl\u00e4rte, Nachhaltigkeit sei eine Angelegenheit, die &#8220;uns alle etwas angeht&#8221; &#8211; vor allem in Hinblick auf die zuk\u00fcnftigen Generationen.<\/p>\n<p>Im ersten Veranstaltungsblock, in dem es um kreative St\u00e4dteplanung ging, stellte Ralf Amann vom Architektenb\u00fcro &#8220;GMP&#8221; in Rio de Janeiro die Konzeption des Gel\u00e4ndes in S\u00e3o Paolo vor, mit dem sich die Stadt f\u00fcr die Expo 2020 bewerben wird. Der Entwurf steht ganz im Zeichen der \u00f6kologischen Ausrichtung der Weltausstellung: Ein Gro\u00dfteil der existierenden Gr\u00fcnfl\u00e4che soll erhalten bleiben und zudem soll ein sogenannter &#8220;Energy Generation Tower&#8221; errichtet werden. Dieser soll durch im Park installierte Spiegel geb\u00fcndelt Sonnenlicht empfangen und die Solarenergie in elektrische Energie umwandeln.<\/p>\n<p>Neben einer gr\u00fcnen und nachhaltigen Gestaltung von St\u00e4dten ging es auch um M\u00f6glichkeiten der Erhaltung von Altstadtkernen und -elementen trotz der Modernisierungsvorg\u00e4nge in dynamischen St\u00e4dten: So nannte der argentinische Architekt Luis Grossman als positives Beispiel die Renovierung des Palacio Barolo an der Avenida de Mayo. Durch die gro\u00dfe \u00d6ffnung an der Front hatte es vor den Arbeiten Probleme mit Tauben gegeben, da diese problemlos in den Innenraum fliegen konnten. Durch die Integration einer Glasfront in das Geb\u00e4ude war dieses Problem gel\u00f6st worden. Zudem sei bei diesem Eingriff die aufwendige Fassade und damit das einzigartige Werk des Architekten Mario Palanti nicht beeintr\u00e4chtigt worden.<\/p>\n<p>Auch die Mobilit\u00e4t in Gro\u00dfst\u00e4dten wurde diskutiert, da Staus, gesetzliche Regelungen des Verkehrs und soziale Tendenzen wie die Urbanisierung den individuellen motorisierten Transport in Gro\u00dfst\u00e4dten erheblich einschr\u00e4nken. Dazu stellte Wilfried Steffen, Leiter des Bereichs Business Innovations von Daimler in Stuttgart, diverse innovative L\u00f6sungen des Konzerns vor &#8211; darunter die Plattform &#8220;moovel&#8221;. In die Smartphone-Anwendung kann der Benutzer seinen aktuellen Standort sowie sein zu erreichendes Ziel eingeben und bekommt daraufhin einen \u00dcberblick \u00fcber alle zur Verf\u00fcgung stehenden Fortbewegungsmittel, deren Kosten sowie Dauer bis zum Zielort.<\/p>\n<p>Dass diese und weitere der vorgestellten Konzepte nun angemessen f\u00fcr Buenos Aires genutzt werden, liegt nach diesem Austausch am gemeinsamen Einsatz f\u00fcr nachhaltige Entwicklungen von Politik und Wirtschaft &#8211; und eines jeden Einwohners.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Tagung gibt es auf der <a href=\"http:\/\/www.foro-megaciudades.com.ar\/\">Webseite der Konferenz<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Foto:<\/strong><br \/>\nDie Megacity Buenos Aires hat rund 13 Millionen Einwohner &#8211; hier in Puerto Madero fand die Konferenz &#8220;Megaciudades&#8221; statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Megaciudades 2012&#8221;: Forum der Deutsch-Argentinischen Handelskammer Von Nina Obeloer Am Mittwoch, dem 29. 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