{"id":12755,"date":"2012-09-22T08:25:13","date_gmt":"2012-09-22T11:25:13","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=12755"},"modified":"2012-09-22T15:48:12","modified_gmt":"2012-09-22T18:48:12","slug":"austausch-im-geist-der-freundschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2012\/09\/22\/austausch-im-geist-der-freundschaft\/","title":{"rendered":"&#8220;Austausch im Geist der Freundschaft&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><strong>10. Treffen der deutschsprachigen Gemeinschaften in Lateinamerika<\/p>\n<p><em>Von Marcus Christoph<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/honoratioren-I.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/honoratioren-I.jpg\" alt=\"\" title=\"honoratioren I\" width=\"250\" height=\"166\" class=\"alignleft size-full wp-image-12807\" \/><\/a>Trachten, Fahnen und Musik \u2013 farbenfroh ging es zu bei der offiziellen Er\u00f6ffnung des <a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2012\/09\/17\/deutsche-sprache-und-kultur-in-lateinamerika\/\">10. Treffens der deutschsprachigen Gemeinschaften in Lateinamerika (CAAL)<\/a>, die gestern Vormittag im Stadtparlament von Buenos Aires gefeiert wurde. G\u00e4ste aus Brasilien, Uruguay, Chile, Peru und Paraguay konnte Rudolf Hepe, der Vizepr\u00e4sident des Verbandes der deutsch-argentinischen Vereinigungen (FAAG), im repr\u00e4sentativen &#8220;Sal\u00f3n San Mart\u00edn&#8221; begr\u00fc\u00dfen. Dabei brachte er seinen Wunsch zum Ausdruck, dass die insgesamt viert\u00e4gige Veranstaltung zu einem &#8220;kulturellen Austausch im Geist der Freundschaft&#8221; werde.<\/p>\n<p>Als erster Festredner ergriff Stadtparlamentarier Daniel Presti das Wort. Der Politiker der Pro-Partei hob den gro\u00dfen Einfluss deutschsprachiger Einwanderer in Argentinien hervor. An Deutschland lobte er St\u00e4rke, Mut und Einigkeit. Daran k\u00f6nne man sich auch in Argentinien ein Beispiel nehmen, seine internen Differenzen zur\u00fcckzustellen und gemeinsam das Land voranzubringen.<\/p>\n<p>Die Kongressabgeordnete Cornelia Schmidt-Liermann, die selbst deutschst\u00e4mmig ist, betonte die Wichtigkeit, die deutsche Sprache und Kultur zu pflegen und an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Aus eigener Erfahrung wisse sie, dass man sich als junger Mensch seiner Wurzeln nicht immer ausreichend bewusst sei.<\/p>\n<p>Der deutsche Gesandte Dr. Klaus Schmidt lobte den Beitrag des CAAL-Treffens f\u00fcr die Pflege und den Erhalt der deutschen Sprache und Kultur. Schmidt sprach von der &#8220;besonderen Herausforderung&#8221;, auch junge Leute daf\u00fcr zu gewinnen. Hierbei spielten die hiesigen deutschsprachigen Schulen eine Schl\u00fcsselrolle, so der Gesandte, der den erkrankten neuen Botschafter Bernhard Graf von Waldersee vertrat.<\/p>\n<p>\u00d6sterreichs Botschafter Dr. Robert Zischg bezeichnete die Veranstaltung zun\u00e4chst als &#8220;wunderbare Gelegenheit, die Hemmschwelle zwischen Botschaften und den Landsleuten zu \u00fcberbr\u00fccken&#8221;. Jene seien &#8220;offene H\u00e4user&#8221;, bei denen es nicht nur um b\u00fcrokratische Angelegenheiten gehe, sondern um Service f\u00fcr den B\u00fcrger. Zischg meinte, dass es zuweilen schwierig sei, im Ausland die deutsche Sprache an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Die Sprache sei aber eminent wichtig, denn hinter ihr stehe auch die jeweilige Tradition, die mit ihr verbunden sei. Treffen von Auslandsdeutschen w\u00fcrden einen &#8220;wunderbaren Blick in unsere Vergangenheit&#8221; erlauben. Schlie\u00dflich w\u00fcrden hier Lieder, T\u00e4nze und sonstiges Brauchtum mitunter viel traditioneller gepflegt als in Europa.<\/p>\n<p>Die Bedeutung der Sprache hob auch der Schweizer Botschafter Johannes Matyassy hervor: Hinter jeder Sprache stehe eine eigene Kultur. Es gehe also um weit mehr als nur Grammatik. Es sei f\u00fcr das Leben der Gemeinschaften essenziell wichtig, dass die Sprache weitergegeben werde. In diesem Zusammenhang lobte Matyassy auch das <a href=\"http:\/\/www.tageblatt.com.ar\/\/\/\">Argentinische Tageblatt<\/a>. Dessen 123-j\u00e4hriges Bestehen zeige, dass der Bedarf immer noch gro\u00df sei, sich in der Muttersprache zu informieren.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2012\/09\/17\/deutsche-sprache-und-kultur-in-lateinamerika\/\">CAAL-Treffen<\/a> finden jedes Jahr statt. Der Austragungsort wechselt. Im Rahmen der aktuellen Zusammenkunft hatte es am Donnerstag in Olivos bereits erste Vortr\u00e4ge und Diskussionsrunden gegeben. Am Wochenende stehen dann Veranstaltungen in Temperley und Villa Ballester an. Informationen dazu sind auf der <a href=\"http:\/\/www.faag.org.ar\/newwebsite\/\">Webseite des Verbandes der Deutsch-Argentinischen Gemeinschaften FAAG<\/a> zu finden.<\/p>\n<p>Aus dem Bild (v.l.n.r.): Cornelia Schmidt-Liermann, Dr. Robert Zischg, Daniel Presti, Rudolf Hepe, Dr. Klaus Schmidt und Johannes Matyassy.<br \/>\n(Foto: Marcus Christoph)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>10. Treffen der deutschsprachigen Gemeinschaften in Lateinamerika Von Marcus Christoph Trachten, Fahnen und Musik \u2013 farbenfroh ging es zu bei der offiziellen Er\u00f6ffnung des 10. Treffens der deutschsprachigen Gemeinschaften in Lateinamerika (CAAL), die gestern Vormittag im Stadtparlament von Buenos Aires gefeiert wurde. 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