{"id":13073,"date":"2012-10-20T09:24:39","date_gmt":"2012-10-20T12:24:39","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=13073"},"modified":"2012-10-25T15:19:24","modified_gmt":"2012-10-25T18:19:24","slug":"argentinische-campesinos-in-deutschen-kinos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2012\/10\/20\/argentinische-campesinos-in-deutschen-kinos\/","title":{"rendered":"Argentinische Campesinos in deutschen Kinos"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Film &#8220;Sachamanta&#8221; dokumentiert den Kampf der Kleinbauern<\/p>\n<p><em>Von Nils Witte<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sachamanta_mate.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sachamanta_mate.jpg\" alt=\"\" title=\"sachamanta_mate\" width=\"500\" height=\"333\" class=\"aligncenter size-full wp-image-13077\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sachamanta_mate.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sachamanta_mate-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nHalbnackte M\u00e4nnerk\u00f6rper winden sich unter den Schlagst\u00f6cken von schwarz gekleideten Polizisten in voller Kampfmontur. Mit erschreckender Regelm\u00e4\u00dfigkeit zeigt die Presse diese Bilder vom Kampf der Landlosen in Brasilien. Doch was ist mit den Landlosen und Kleinbauern in Argentinien?<\/p>\n<p>Vor fast einem Jahr, am 16. November 2011, erschossen Unbekannte den Kleinbauern Cristian Ferreyra.[1] Das Interesse f\u00fcr den Vorfall in der Region um Santiago del Estero war gro\u00df. Ein Jahr sp\u00e4ter spricht niemand mehr von den Kleinbauern. Doch es gibt sie. Es gibt ihren Kampf. Und es gibt ihre Radiosender. Das Radio ist unverzichtbar f\u00fcr die t\u00e4gliche politische Arbeit des &#8220;Movimiento Campesino de Santiago del Estero &#8211; Via Campesina&#8221;, kurz MOCASE-VC. Der Dokumentarfilm &#8220;Sachamanta&#8221; zeigt die stete politische Arbeit von MOCASE: Mutlose Mitstreiter motivieren, \u00fcberregionale Treffen organisieren und illegal errichtete Stacheldrahtz\u00e4une niederrei\u00dfen.<\/p>\n<p>Seit September wird der Film der Regisseurin Viviana Uriona in Deutschland gezeigt. Den \u00e4ltesten Radiosender von MOCASE &#8211; FM del Monte &#8211; gibt es seit fast 10 Jahren. Hier wird nicht nur Musik gespielt. Hier organisiert sich der Widerstand. Und den muss es auch dann geben, wenn gerade niemand nach Santiago schaut.<\/p>\n<p>Urionas Film dokumentiert den t\u00e4glichen Kampf der Bauern um ihre Lebensgrundlage. Nicht f\u00fcr ein Privileg streiten sie, sondern um das Land, das ihre Familien seit Jahrzehnten bewirtschaften. Nach dem argentinischen Gesetz geh\u00f6rt ihnen dieses Land ohnehin. Nur gibt es niemanden, der ihnen dieses Recht auch garantiert. Deshalb k\u00e4mpfen sie selbst darum. Jeden Tag. Auch wenn gerade niemand ermordet wird.<\/p>\n<p><strong><em>Wie kamst Du auf die Idee, einen Film \u00fcber die Kleinbauern in Santiago del Estero zu drehen?<\/em><\/strong><br \/>\nViviana Uriona: &#8220;Ich bin 2009 wegen meiner Doktorarbeit \u00fcber freie Radiosender nach Argentinien gefahren. Ich wollte Interviews und Recherchen durchf\u00fchren. In einem der Interviews fragte mich jemand, ob ich schon MOCASE kenne. Auch sie w\u00fcrden freie Radiosender betreiben. Also bin ich dort hingefahren, um sie kennenzulernen und habe direkt die ersten drei Stunden Filmaufnahmen gemacht. Ein Jahr sp\u00e4ter bin ich wieder hingefahren. Diesmal mit der Unterst\u00fctzung eines Kameramanns. Bei diesem Besuch haben wir auch die partizipative Kameraf\u00fchrung eingef\u00fchrt.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Was genau bedeutet das?<\/em><\/strong><br \/>\nUriona: &#8220;Die Teilnehmer haben sich gegenseitig gefilmt. Wir haben sie mit der Technik vertraut gemacht und dann konnten sie selbst Interviews f\u00fchren und aufnehmen.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Eine Szene zeigt die Bauern beim Feiern und Tanzen. In den letzten Jahren forderte der Kampf der argentinischen Landlosen wiederholt Tote. Zeichnet der Film ein zu romantisches Bild des Protests?<\/em><\/strong><br \/>\nUriona: &#8220;Ein schwieriges Thema. Einerseits haben sich die Ereignisse, die Sie erw\u00e4hnen, nach meinem Besuch zugetragen. Ich wei\u00df nicht, ob ich heute noch dieselben Bilder bekommen w\u00fcrde. Andererseits muss man sagen, dass die Kleinbauern trotz aller Schwierigkeiten den Mut nicht verlieren. Die Bewegung ist nicht gepr\u00e4gt von Trauer, sondern von Lebensfreude. Der Film widerlegt das Klischee des bemitleidenswerten &#8220;tercer mundista&#8221;. Uns geht es nicht um die Frage, wie wir Europ\u00e4er den unterentwickelten Kleinbauern helfen sollen. Ich will auch nicht den moralischen Zeigefinger erheben, von wegen \u2018denen geht es schlecht, weil es uns hier gut geht\u2019. Nat\u00fcrlich gibt es diese Zusammenh\u00e4nge. Aber die Haltung schafft Fronten. Hier wir reichen Europ\u00e4er und dort die ausgebeuteten Latinos. Das hilft niemandem. Wir m\u00fcssen uns auf Augenh\u00f6he begegnen und uns gegenseitig auf Augenh\u00f6he helfen.&#8221;<!--more--><\/p>\n<p><strong><em>Wodurch genau werden die Rechte der Bauern verletzt?<\/em><\/strong><br \/>\nUriona: &#8220;Grunds\u00e4tzlich geht es darum, dass die Besitzverh\u00e4ltnisse ungekl\u00e4rt sind. Viele der Familien leben schon seit Generationen vor Ort. Nur fehlen ihnen Besitzurkunden. Dann wird das Land verkauft, aber man \u00fcberpr\u00fcft nicht, ob es bewohnt ist. Das gilt insbesondere f\u00fcr die Provinz Santiago del Estero. Aus Sicht der Kleinbauern m\u00fcsste in diesen F\u00e4llen das &#8220;derecho veintea\u00f1al&#8221; des B\u00fcrgerlichen Gesetzbuches greifen. Demzufolge gehen die Besitzrechte nach 20 Jahren auf diejenigen \u00fcber, die das Land in der Zeit besiedelt und bewirtschaftet haben. Leider wissen viele nicht, dass sie das Recht beurkunden lassen m\u00fcssen. Neue Besitzer schaffen Tatsachen, indem sie unbemerkt Z\u00e4une hochziehen. Wenn ein Gebiet \u00fcber ein Jahr eingez\u00e4unt bleibt, erlischt der Besitzanspruch der Kleinbauern. So sieht es Artikel 2456 des C\u00f3digo Civil vor. Das ist deshalb problematisch, weil die Kleinbauern oft gar nicht bemerken, wenn ein Zaun errichtet wurde. Sie bemerken es zum Beispiel dann, wenn ihr Vieh nicht mehr gen\u00fcgend trinkt. Geht man der Sache nach, stellt man fest, dass ein Zaun den Weg zur Trinkstelle versperrt. Die Besitzer, die den Zaun aufstellen, und die Beh\u00f6rden, die ihn genehmigen, gehen einfach davon aus, dass das Land unbesiedelt ist. Nach 20 Jahren Kampf der Kleinbauern ist diese Ignoranz nicht mehr nachvollziehbar.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Das bringt uns zu einer starken Szene im Film. Sie zeigt, wie die Kleinbauern geschlossen losziehen und einen der Z\u00e4une mit \u00c4xten und Steinen zerst\u00f6ren. Wie kam es dazu?<\/em><\/strong><br \/>\nUriona: &#8220;Das war eine Aktion, die ich nur per Zufall mitbekommen habe. Bei einem Treffen in Ojo de Agua gab es mehrere Workshops. Wahrscheinlich ist hier die Idee entstanden, einige der Z\u00e4une im S\u00fcden des Landes zu beseitigen. Das kann ich nicht genau sagen. Man wusste nicht, wie lang die Z\u00e4une schon standen und wollte zur Tat schreiten, bevor das kritische Jahr abgelaufen w\u00e4re. Ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr den Film.&#8221;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sachamanta_radio.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sachamanta_radio.jpg\" alt=\"\" title=\"sachamanta_radio\" width=\"500\" height=\"333\" class=\"aligncenter size-full wp-image-13076\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sachamanta_radio.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/sachamanta_radio-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong><em>Seit Anfang September bist Du mit dem Film auf Deutschlandtour. Nach den Auff\u00fchrungen diskutierst Du mit den Zuschauern. Wie sind die Reaktionen in Deutschland?<\/em><\/strong><br \/>\nUriona: &#8220;Ich hatte mich vorher mit Freunden beraten, die mehr Filmerfahrung hatten. Sie haben mich gewarnt. Das Thema sei zu fremd und zu fern. Das Gegenteil ist der Fall. Bei jeder Auff\u00fchrung waren die Besucher ger\u00fchrt und interessiert. Sie stellen viele Fragen in den Publikumsgespr\u00e4chen. Ich kann oft gar nicht alles beantworten, so vielseitig sind die Fragen. Ich bin v\u00f6llig \u00fcberrascht von dem tollen Feedback.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Wie soll es nach dieser Tour weitergehen?<\/em><\/strong><br \/>\nUriona: &#8220;Im Oktober zeigen wir den Film an weiteren Orten in Deutschland. Nat\u00fcrlich wollen wir den Film auch nach Argentinien bringen. Die n\u00f6tigen Mittel werben wir gerade ein. Erst wenn wir den Film der Bewegung gezeigt haben, werden wir ihn weltweit zug\u00e4nglich machen. Deutschland war gewisserma\u00dfen der Lackmustest f\u00fcr den Film. Schlie\u00dflich ist Sachamanta eine argentinisch-deutsche Produktion. Schon jetzt gibt es allerdings Anfragen aus der ganzen Welt. Wenn alles gut geht, sind wir Anfang 2013 in Argentinien.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Was m\u00f6chtest Du mit dem Film erreichen?<\/em><\/strong><br \/>\nUriona: &#8220;Er soll Mut machen. Mut ist wie Licht in der Dunkelheit. Der Film ist so ein Licht. Er zeigt, dass es sich lohnt, f\u00fcr seine Rechte zu k\u00e4mpfen. Er zeigt, dass der organisierte Protest erfolgreich sein kann. Und dass er auch fr\u00f6hlich sein darf.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Warum ist Dir die Fr\u00f6hlichkeit im Protest so wichtig?<\/em><\/strong><br \/>\nUriona: &#8220;Es ist in Deutschland schwer, ein Thema auf die politische Agenda zu bringen, dass nicht voller Trauer und Ernst ist. Ich w\u00fcnsche mir mehr Frohsinn und Zuversicht im politischen Protest. Kulturalistische Rechtfertigungen finde ich \u00fcbrigens unangemessen. Hier ernste deutsche, dort lachende Latinos. Das ist mir zu einfach. Es geht vielleicht eher um einen Habitus, den mensch sich angew\u00f6hnen und auch wieder abgew\u00f6hnen kann.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Was w\u00fcnscht Du Dir f\u00fcr die Landlosenbewegung in Argentinien?<\/em><\/strong><br \/>\nUriona: &#8220;Ich w\u00fcnsche mir, dass wir \u00fcberall auf der Welt erkennen, dass wir globale Gerechtigkeit brauchen. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir auch die wirtschaftlichen Zusammenh\u00e4nge verstehen. Solange wir in einem System von Gewinn durch Ausbeutung leben, wird sich nichts ver\u00e4ndern. Deshalb w\u00fcnsche ich mir, dass die Kleinbauern weiterk\u00e4mpfen und sich durchsetzen k\u00f6nnen. Dass sie sich ihre Freude und ihren Mut erhalten. Auch weil sie damit andere &#8211; zum Beispiel in Deutschland &#8211; inspirieren.&#8221;<\/p>\n<ul>\n<li>&#8220;Sachamanta&#8221;<\/li>\n<li>Argentinien\/Deutschland 2011\/12<\/li>\n<li>Regie: Viviana Uriona<\/li>\n<li>Dokumentarfilm<\/li>\n<li>50 Min., OmU<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/kameradisten.de\/\">Informationen zum Film<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>[1] Nach Redaktionsschluss f\u00fcr diesen Artikel &#8211; <a href=\"http:\/\/www.pagina12.com.ar\/diario\/ultimas\/20-205299-2012-10-10.html\">am 10. Oktober 2012 &#8211; t\u00f6teten Unbekannte im Landkonflikt den Kleinbauern Miguel Galv\u00e1n<\/a>.<\/p>\n<p>Infos auch bei <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-lateinamerika.de\/dossiers\/nachrichten_-_aktuelles_zu_haiti\/\">&#8220;Blickpunkt Lateinamerika&#8221;<\/a> und im <a href=\"http:\/\/www.misereor.de\/blog\/2012\/10\/16\/%E2%80%9Ekeine-weiteren-toten-das-land-gehort-uns%E2%80%9C\/\">Blog von Misereor<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Wer k\u00e4mpft um wessen Land? Kleinbauern &#8211; Landlose &#8211; Indigene<\/strong><\/p>\n<p>In den L\u00e4ndern S\u00fcdamerikas ist der Landbesitz extrem ungleich verteilt. Keine Neuigkeit. Heute sind allerdings auch viele Besitzverh\u00e4ltnisse ungekl\u00e4rt. Was passiert, wenn es keine Besitzurkunden f\u00fcr das Land gibt? Wem geh\u00f6rt das Land, wenn es die Gro\u00dfgrundbesitzer vor Jahrzehnten verlassen haben und nun pl\u00f6tzlich die Besitzurkunden verkaufen? Und was geschieht, wenn die Besitzurkunden nicht mehr g\u00fcltig sind?<\/p>\n<p>In Argentinien gilt das &#8220;derecho veintea\u00f1al&#8221; des Zivilen Gesetzbuches: Wer ein St\u00fcck Land mindestens 20 Jahre besiedelt und bestellt hat, der gewinnt das Besitzrecht an diesem Land. Dem steht allerdings ein anderer Artikel des C\u00f3digo Civil entgegen. Wenn das Land ein Jahr lang eingez\u00e4unt bleibt, verf\u00e4llt f\u00fcr das eingez\u00e4unte Land der Besitzanspruch. Auch die Landrechte indigener Bewohner sind in Argentinien festgeschrieben (ILO-Konvention 169, Gesetz 26.160 zur Aussetzung der R\u00e4umungen, Art. 75 der Verfassung).<\/p>\n<p>Rechtlich ist also alles klar. Die Gerichte m\u00fcssen nur pr\u00fcfen, wer der rechtm\u00e4\u00dfige Besitzer eines Landes ist, und das Besitzrecht entsprechend durchsetzen. Warum kommt es trotzdem immer wieder zu Konflikten? Zum einen bleibt der aus dem &#8220;derecho veintea\u00f1al&#8221; resultierende Besitzanspruch oftmals unverbrieft. Au\u00dferdem werden aber immer wieder F\u00e4lle bekannt, in denen die Staatsgewalt entweder passiv ist, oder sich gegen die Kleinbauern wendet. Letztere k\u00f6nnen sich nicht auf die Gerichte verlassen, wenn es um die Durchsetzung ihrer Rechte geht. F\u00fcr die betroffenen Familien geht es um ihre Existenz.<\/p>\n<p>Aber welches Interesse verfolgen die Angreifer? Es sind meist argentinische Firmen oder multinationale Konzerne, die die L\u00e4ndereien f\u00fcr sich beanspruchen. H\u00e4ufig wollen sie gro\u00dffl\u00e4chige Monokulturen wie Soja anpflanzen. Argentinien ist weltweit der drittgr\u00f6\u00dfte Sojaexporteur und Weltmarktf\u00fchrer beim Export von Sojaprodukten und Biokraftstoffen. Deshalb k\u00e4mpfen die Protestbewegungen nicht nur f\u00fcr ihren Landbesitz, sondern auch gegen die exportorientierte Agrarindustrie. In Abgrenzung zu Agrarkonzernen wie Monsanto bezeichnen sie sich selbst als Kleinbauern. Zu Landlosen werden sie erst, wenn andere Parteien ihren Besitzanspruch am von Kleinbauern besiedelten Land durchsetzen.<\/p>\n<p><strong>Viviana Uriona<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/viviana11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/viviana11.jpg\" alt=\"\" title=\"viviana11\" width=\"250\" height=\"186\" class=\"alignright size-full wp-image-13075\" \/><\/a>Viviana Uriona, geboren 1973 in Pergamino, Provinz Buenos Aires, lebt seit 15 Jahren in Deutschland. Sie studierte Politikwissenschaften an der Universit\u00e4t K\u00f6ln und der Freien Universit\u00e4t Berlin. Derzeit promoviert sie an der Universit\u00e4t Potsdam zu sozialen Bewegungen und freien Radios in Lateinamerika. Au\u00dferdem erarbeitet sie Radiofeatures, vorzugsweise f\u00fcr freie Radiosender. Sachamanta ist ihr erstes Filmprojekt.<\/p>\n<p>(Foto: Mark Wagner)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Film &#8220;Sachamanta&#8221; dokumentiert den Kampf der Kleinbauern Von Nils Witte Halbnackte M\u00e4nnerk\u00f6rper winden sich unter den Schlagst\u00f6cken von schwarz gekleideten Polizisten in voller Kampfmontur. Mit erschreckender Regelm\u00e4\u00dfigkeit zeigt die Presse diese Bilder vom Kampf der Landlosen in Brasilien. Doch was ist mit den Landlosen und Kleinbauern in Argentinien? Vor fast einem Jahr, am 16. 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