{"id":13204,"date":"2012-10-20T12:00:03","date_gmt":"2012-10-20T15:00:03","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=13204"},"modified":"2012-10-21T12:59:29","modified_gmt":"2012-10-21T15:59:29","slug":"schweizer-ausnahmekunstler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2012\/10\/20\/schweizer-ausnahmekunstler\/","title":{"rendered":"Schweizer Ausnahmek\u00fcnstler"},"content":{"rendered":"<p><strong>Alberto Giacometti-Retrospektive in der Fundaci\u00f3n Proa<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/hommequimarche11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/hommequimarche11.jpg\" alt=\"\" title=\"hommequimarche11\" width=\"250\" height=\"317\" class=\"alignright size-full wp-image-13206\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/hommequimarche11.jpg 250w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/hommequimarche11-236x300.jpg 236w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Seine Skulpturen schuf Giacometti nicht als k\u00f6rperhafte<br \/>\nNachbildungen im realen Raum, sondern als &#8220;ein imagin\u00e4res Bild [\u2026] in ihrem gleichzeitig realen und imagin\u00e4ren, greifbaren und unbetretbaren Raum&#8221;, versucht der Kunstkritiker Reinhold Hohl die Besonderheit der Werke des Schweizer Ausnahmek\u00fcnstlers in Worte zu fassen. Zum ersten Mal in Argentinien ist dem ber\u00fchmten Bildhauer und Maler Alberto Giacometti (1901-1966) nun eine umfassende Retrospektive gewidmet. Am vergangenen Samstag Nachmittag wurde die Schau in der Fundaci\u00f3n Proa im Stadtteil La Boca in Buenos Aires er\u00f6ffnet. Dort werden bis zum 9. Januar 2013 anhand von 148 Werken alle Schaffensphasen des weltbekannten K\u00fcnstlers anschaulich dargestellt.<\/p>\n<p>Die Werke stammen aus der &#8220;Fondation Alberto et Annette Giacometti&#8221; in Paris, wo der K\u00fcnstler den gr\u00f6\u00dften Teil seines Lebens verbrachte. Die &#8220;Fondation&#8221; ist diejenige der Giacometti-Stiftungen, die aus dem Nachlass der 1993 verstorbenen Witwe Giacomettis hervorging (nach einem 10 Jahre andauernden Rechtsstreit). Die Direktorin der &#8220;Fondation&#8221;, die franz\u00f6sische Giacometti-Expertin V\u00e9ronique Wiesinger, ist die Kuratorin der Wanderausstellung, die sie in Buenos Aires auch selbst pr\u00e4sentierte. Neben den Werken aus der &#8220;Fondation&#8221; werden auch Ausstellungsst\u00fccke aus argentinischen Privatsammlungen und dem brasilianischen Museu de Arte Moderna do Rio de Janeiro gezeigt (die Wanderausstellung war vor ihrer Ankunft in Buenos Aires in zwei brasilianischen Museen zu Gast).<\/p>\n<p>Die Retrospektive zeigt die k\u00fcnstlerische Entwicklung Giacomettis von seiner Ausbildung \u00fcber seine Ann\u00e4herung an den Kubismus, die Entdeckung der afrikanischen Kunst und den Einfluss des Surrealismus bis zur Entdeckung der ihm eigenen k\u00fcnstlerischen Ausdrucksform. Auch seinen Begegnungen und Freundschaften mit bedeutenden Intellektuellen der Zeit wie Andr\u00e9 Breton, Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir oder Jean Genet &#8211; die er auch in Gem\u00e4lden und Skulpturen portr\u00e4tierte &#8211; ist Raum gewidmet.<\/p>\n<p>Die Kuratorin gliedert die Ausstellung in mehrere Schwerpunkte: die Entdeckung der primitiven Kunst, der menschliche Kopf, Objekte, K\u00e4fige und Rahmen, die Dimensionen in der k\u00fcnstlerischen Darstellung, die Figuren, sowie B\u00fcsten und Monumente. Jeder Bereich gibt einen Einblick in die \u00e4sthetische Suche Giacomettis, der seine Gedanken auch in zahlreichen Schriften niederlegte.<\/p>\n<ul>\n<li>&#8220;Alberto Giacometti: Sammlung der Fondation Alberto et Annette Giacometti, Paris&#8221;<\/li>\n<li>Kuratorin: V\u00e9ronique Wiesinger<\/li>\n<li>Fundaci\u00f3n Proa, Pedro de Mendoza 1929, La Boca, Buenos Aires<\/li>\n<li>Di-So 11-19 Uhr, Mo geschlossen<\/li>\n<li>Eintritt 12 Pesos, Rentner 8 Pesos, Studenten 4 Pesos; Di gratis f\u00fcr Studenten<\/li>\n<li>F\u00fchrungen: dienstags bis freitags 17 Uhr, samstags und sonntags 15 und 17 Uhr<\/li>\n<li>13.10.-9.1.2013<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.proa.org\/esp\/\">Webseite<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Foto:<\/strong><br \/>\n&#8220;L\u2019Homme qui marche I&#8221;, 1960, Bronze, H\u00f6he: 183 cm. &#8220;Der schreitende Mann&#8221; ist eins der ber\u00fchmtesten Werke Giacomettis. Die Skulptur liegt in sechs Bronzeg\u00fcssen und vier K\u00fcnstlerexemplaren vor. Im Jahr 2010 wurde ein Abguss der Plastik bei Sotheby\u2019s f\u00fcr 104,3 Millionen US-Dollar versteigert.<br \/>\n(Foto: Wikipedia)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alberto Giacometti-Retrospektive in der Fundaci\u00f3n Proa Von Susanne Franz Seine Skulpturen schuf Giacometti nicht als k\u00f6rperhafte Nachbildungen im realen Raum, sondern als &#8220;ein imagin\u00e4res Bild [\u2026] in ihrem gleichzeitig realen und imagin\u00e4ren, greifbaren und unbetretbaren Raum&#8221;, versucht der Kunstkritiker Reinhold Hohl die Besonderheit der Werke des Schweizer Ausnahmek\u00fcnstlers in Worte zu fassen. 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