{"id":1324,"date":"2007-12-22T10:19:58","date_gmt":"2007-12-22T13:19:58","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/12\/22\/engel-augen-schach\/"},"modified":"2007-12-21T13:36:03","modified_gmt":"2007-12-21T16:36:03","slug":"engel-augen-schach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2007\/12\/22\/engel-augen-schach\/","title":{"rendered":"Engel, Augen, Schach"},"content":{"rendered":"<p><strong>Iutta Maria Waloschek stellt bei Atica aus<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image1322\" alt=Iutta.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2007\/12\/Iutta.jpg\" \/><br \/>\n<em>Kein Kampf, eher ein Freundschaftsspiel: eines von Iuttas Schach-Bildern.<\/em><\/div>\n<p>Seit dem 11. Dezember kann man in der Galerie Atica die Ausstellung \u201c\u00c1ngeles, Ojos y Ajedrez\u201d der \u00f6sterreichisch-argentinischen K\u00fcnstlerin Iutta Maria Waloschek bewundern.<\/p>\n<p>Iutta verbringt sechs Monate in Wien und sechs Monate in Buenos Aires, wo sie in Jos\u00e9 Le\u00f3n Su\u00e1rez eine Werkstatt mit so vielen Bildern hat, dass sie den Palais de Glace damit f\u00fcllen k\u00f6nnte. F\u00fcr eine posthume Ausstellung, meint sie unter gro\u00dfem Protest aller Anwesenden, denn Iutta ist zwar mittlerweile 78 Jahre alt, kann aber ohne weiteres f\u00fcr 20 Jahre j\u00fcnger durchgehen, und wenn man ihre witzigen, mit Wiener Dialekt gef\u00e4rbten Spr\u00fcche h\u00f6rt, k\u00f6nnten auch noch ein paar mehr abgezogen werden.<\/p>\n<p>Warum sie sich in den letzten Schaffensmonaten mit eben jenen Themen auseinandergesetzt hat, fasst Iutta kurz und b\u00fcndig zusammen: \u201cAugen sind zum Sehen, Engel zum Fliegen, und Schach ist zum Spielen.\u201d Engel zum Fliegen? W\u00e4hrend man sich darauf noch einen Reim zu machen versucht, versichert sie schon, sie habe ohnehin zwei Schutzengel, um gleich darauf das Gebet mit den 14 Engeln hervorzuzaubern (auf Deutsch), das ihre Mutter den Kindern abends immer vorgetragen habe. Deshalb sind auch 14 kleinformatige Zeichnungen dieser vierzehn Engel in der Ausstellung zu sehen. Engel kann man eben nie genug haben.<\/p>\n<p>Iuttas Schach-Bilder sind keine \u00fcblichen Szenarien des Spiels der K\u00f6nige. Zun\u00e4chst einmal stehen ihre Figuren nicht auf einem normalen Brett, also einem Kampffeld, sondern auf einem \u201cunendlichen Feld &#8211; das k\u00f6nnte auch die Pampa sein\u201d, sagt Iutta. Auch ist die Pampa-K\u00f6nigin dem gegnerischen K\u00f6nig gar nicht feindlich gesinnt &#8211; fast neckisch neigt sie leicht ihren Kopf vor ihm. Etwas respektlos ist Iuttas spielerische Auseinandersetzung mit dem Schach allemale &#8211; sie macht eben, was sie will.<\/p>\n<p>Und das macht sie gut. Iutta beherrscht souver\u00e4n alle Techniken und ist kreativ und schaffensfroh wie eh und je. Schade, dass in dieser Ausstellung ihre meisterhafte Textilkunst fehlt. \u201cWenn ich die noch aus \u00d6sterreich anschleppen w\u00fcrde, k\u00f6nnte ich auch noch das Museo Nacional de Bellas Artes f\u00fcllen!\u201d, witzelt Iutta. Oder scherzt sie vielleicht nicht?<\/p>\n<ul>\n<li>Iutta Waloschek, \u201e\u00c1ngeles, Ojos y Ajedrez\u201c, Zeichnungen und Gem\u00e4lde. Atica Galer\u00eda de Arte, Libertad 1240, Erdgeschoss \u201e9\u201c. Mo-Fr 11-13 und 15-20, Sa 11-13.30 Uhr. 11.12.-29.12.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Iutta Maria Waloschek stellt bei Atica aus Von Susanne Franz Kein Kampf, eher ein Freundschaftsspiel: eines von Iuttas Schach-Bildern. Seit dem 11. Dezember kann man in der Galerie Atica die Ausstellung \u201c\u00c1ngeles, Ojos y Ajedrez\u201d der \u00f6sterreichisch-argentinischen K\u00fcnstlerin Iutta Maria Waloschek bewundern. 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