{"id":13726,"date":"2012-11-24T13:38:50","date_gmt":"2012-11-24T16:38:50","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=13726"},"modified":"2012-11-24T13:38:50","modified_gmt":"2012-11-24T16:38:50","slug":"von-hoffen-und-scheitern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2012\/11\/24\/von-hoffen-und-scheitern\/","title":{"rendered":"Von Hoffen und Scheitern"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8220;Cuentos y Desencuent(r)os&#8221;, neues St\u00fcck der Elterngruppe der Pestalozzi-Schule<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/teatro22.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/teatro22.jpg\" alt=\"\" title=\"teatro22\" width=\"250\" height=\"170\" class=\"alignright size-full wp-image-13728\" \/><\/a>Die B\u00fchne gleicht einem Laufsteg &#8211; wenn auch einem ebenerdigen -, an dessen beiden Seiten die Zuschauer platziert werden. Am Kopfende sind ein paar St\u00fchle reserviert, hier nehmen zu Beginn des Werkes &#8220;Cuentos y Desencuent(r)os&#8221;, dem neuen St\u00fcck der Elterngruppe der Pestalozzi-Schule, die Darsteller Platz. Sie verk\u00f6rpern dort eingangs eine zusammengew\u00fcrfelte Zuschauerschar, die sich ein Theaterst\u00fcck anschaut &#8211; wobei ein jeder sich &#8220;in einem anderen Film&#8221; zu befinden scheint. Eine Stunde sp\u00e4ter endet das Werk der vor sechs Jahren gegr\u00fcndeten Laiengruppe an derselben Stelle: das Werk ist auch eine Reflektion \u00fcber das Theater selbst, die Grenzen zwischen Publikum und Akteuren werden flie\u00dfend.<\/p>\n<p>&#8220;Cuentos y Desencuent(r)os&#8221; besteht aus f\u00fcnf szenischen Dialogen und einem Monolog. Einige der kurzen &#8220;St\u00fccke im St\u00fcck&#8221; sind abgeschlossen, wie der satirische Sketch &#8220;Disturbios en la f\u00e1brica&#8221; von Harold Pinter oder die poetisch-tragische Liebesgeschichte &#8220;Coincidencias&#8221;, eine Adaptation von Adriana Miranda (Regisseurin und Gr\u00fcndungsleiterin der Gruppe), die auf einer Kurzgeschichte von Stefano Benni basiert. Andere werden in mehreren kurzen Fortsetzungen vorgef\u00fchrt, wie das witzig-dramatische &#8220;Chat&#8221; (geschrieben von Adriana Miranda und Juan Lange) und &#8220;\u00c9l dijo&#8221; (Adaptation von Miranda einer Erz\u00e4hlung von Fontanarrosa), das in einem Caf\u00e9 spielt, welches geschickt als B\u00fchne f\u00fcr zwei weitere Sketche eingesetzt wird. Am anderen Ende des &#8220;B\u00fchnen-Laufstegs&#8221; spielen sich die eher intimen Szenen ab, die Akteure aus &#8220;Chat&#8221; z.B. werden hier jeder &#8220;im stillen K\u00e4mmerlein&#8221; gezeigt, w\u00e4hrend der Sketch fulminant im Caf\u00e9 endet.<\/p>\n<p>Menschliche Bande, insbesondere Liebesbeziehungen, Hoffen und Scheitern stehen im Vordergrund der bitters\u00fc\u00dfen Geschichten, sogar dort, wo es vordergr\u00fcndig &#8220;nur&#8221; um Maschinenteile geht, oder ein Mann \u00fcber den Inhalt der Handtasche seiner Frau philosophiert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/teatro11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/teatro11.jpg\" alt=\"\" title=\"teatro11\" width=\"250\" height=\"158\" class=\"alignright size-full wp-image-13729\" \/><\/a>&#8220;Cuentos y Desencuent(r)os&#8221; ist unterhaltsam, poetisch, komisch, manchmal ein wenig traurig &#8211; ein ausgewogenes, gelungenes St\u00fcck, das die Zuschauer mit viel Applaus belohnen. Das Werk ist eine echte Gemeinschaftsproduktion, in der die Akteure (Diego Alonso Timonel, Mar\u00eda Aman, Gustavo Bobbio, Norberto Geller, Mar\u00eda Reina, Marina Segal und Andrea Vicenzi) nicht nur spielen, sondern auch Texte schreiben, Pressearbeit machen, das B\u00fchnenbild und die Kost\u00fcme gestalten oder f\u00fcr Tontechnik und Beleuchtung verantwortlich sind.<\/p>\n<p>Auch die Sekundaria-Sch\u00fcler helfen tatkr\u00e4ftig bei der Organisation, denn wie immer kommt der Erl\u00f6s aus dem St\u00fcck dem solidarischen Projekt PAS zugute, f\u00fcr das die Sch\u00fcler der oberen Klassen das ganze Jahr arbeiten.<\/p>\n<p>Am Freitag, dem 30.11., um 21 Uhr, ist die letzte Vorstellung von &#8220;Cuentos y Desencuent(r)os&#8221;, in der Pestalozzi-Schule, Freire 1882, Belgrano, Buenos Aires. Eintritt 35 Pesos.<\/p>\n<p><strong>Fotos von oben nach unten:<\/strong><\/p>\n<p>Verf\u00fchrung oder nicht? Szene aus &#8220;Una tarde de domingo&#8221; von Roberto Arlt, mit Mar\u00eda Aman und Gustavo Bobbio.<\/p>\n<p>Im Caf\u00e9: Szene aus &#8220;Chat&#8221;, mit Andrea Vicenzi (rechts), den Kellnerinnen aus &#8220;\u00c9l dijo&#8221; Mar\u00eda Reina und Marina Segal, und vorne Gustavo Bobbio aus &#8220;Una tarde de domingo&#8221;.<\/p>\n<p>(Fotos: Marcelo Rigotti)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Cuentos y Desencuent(r)os&#8221;, neues St\u00fcck der Elterngruppe der Pestalozzi-Schule Von Susanne Franz Die B\u00fchne gleicht einem Laufsteg &#8211; wenn auch einem ebenerdigen -, an dessen beiden Seiten die Zuschauer platziert werden. 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