{"id":1483,"date":"2008-06-07T12:34:57","date_gmt":"2008-06-07T15:34:57","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2008\/06\/07\/arteba08-mit-besucherrekord\/"},"modified":"2008-06-07T12:35:56","modified_gmt":"2008-06-07T15:35:56","slug":"arteba08-mit-besucherrekord","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2008\/06\/07\/arteba08-mit-besucherrekord\/","title":{"rendered":"\u201carteba08\u201d mit Besucherrekord"},"content":{"rendered":"<p><strong>17. Kunstmesse &#8220;arteBA&#8221; mit positiver Bilanz<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image1484\" alt=Home2.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/Home2.jpg\" \/><br \/>\n<em>Im Rahmen von \u201carteba08\u201d wurde den drei Maestros Enio Iommi, Clorindo Testa und Gyula Kosice dank Banco Galicia eine wunderbare Hommage-Ausstellung gewidmet.<\/em><\/div>\n<p>Am Montag, dem 2. Juni, ist die Kunstmesse \u201carteBA08\u201d mit einem neuen Besucherrekord zu Ende gegangen: 120.000 Menschen besuchten an den vier Messetagen die beiden Pavillons in der \u201cRural\u201d, wo dieses Jahr 81 Galerien aus dem In- und (haupts\u00e4chlich lateinamerikanischen) Ausland sowie 20 aufstrebende Galerien im Barrio Joven, dem Jungen Viertel, eine exquisite Auswahl an Kunstwerken zeigten.<\/p>\n<p>\u00dcberrascht war man von dem hohen Anteil an sehr jungem Publikum in den 20ern oder 30ern, darunter auch zahlreiche Punks, die sicher nicht zuletzt vom britischen Ehrengast Malcolm McLaren, dem legend\u00e4ren Produzenten der Sex Pistols, angezogen worden waren.<\/p>\n<p>Cool, hip und l\u00e4ssig war diese 17. Ausgabe von arteBA f\u00fcr diese jungen Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken den recht hohen Eintrittspreis von 20 Pesos zahlten. Eine andere, zahlenm\u00e4\u00dfig vielleicht zu stark vertretene, Besuchergruppe waren Familien mit kleinen Kindern, die den Kunstwerken schon mal gef\u00e4hrlich nahe kamen oder gar in gestrecktem Galopp auf Skulpturen wie die von Nico Sara bei Elsi del R\u00edo zurannten und sie umarmten &#8211; ein zwar verst\u00e4ndliches, doch \u00e4u\u00dferst respektloses Verhalten.<\/p>\n<p>Viele Galeristen waren vergleichsweise weniger zufrieden mit den Verkaufszahlen als in den vergangenen Jahren. Es gebe zwar ungeheuer viel Interesse, aber \u201cdas Scheckbuch z\u00fccken die meisten Leute nicht\u201d, h\u00f6rte man in Gespr\u00e4chen mit den Marchands, die viel Geld und Arbeit in ihre Messeauftritte stecken.<\/p>\n<p>Ist arteBA also zu einer reinen Besuchermesse geworden? Sicher nicht, denn die Besucher dieses Jahres werden die K\u00e4ufer der n\u00e4chsten Jahre sein. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die neuen Kontakte und Netzwerke, die entstanden sind &#8211; ob zwischen Europa bzw. den USA und Lateinamerika, der Bundeshauptstadt und dem Landesinneren oder der internationalen intellektuellen Kritiker-Elite und den argentinischen Kritikern und Kulturmanagern &#8211; und dem argentinischen Publikum. F\u00fcr viele argentinische K\u00fcnstler ergibt sich dar\u00fcber hinaus durch arteBA die M\u00f6glichkeit, im Ausland auszustellen und bekannt zu werden.<\/p>\n<p>arteBA ist in jeder Hinsicht eine lohnende Investition, auch wenn sich das manchmal nicht direkt auszahlt, was nat\u00fcrlich besonders zur Zeit eher eine bittere Pille ist.<\/p>\n<p><em>Erschienen im &#8220;ArgentinischenTageblatt&#8221; vom 07.06.08.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>17. 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