{"id":15437,"date":"2013-04-27T14:38:48","date_gmt":"2013-04-27T17:38:48","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=15437"},"modified":"2013-04-27T14:45:56","modified_gmt":"2013-04-27T17:45:56","slug":"theater-mal-anders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2013\/04\/27\/theater-mal-anders\/","title":{"rendered":"Theater mal anders"},"content":{"rendered":"<p><strong>Strindbergs &#8220;Pascua&#8221; im Teatro Sarmiento<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/pascua1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/pascua1.jpg\" alt=\"\" title=\"pascua\" width=\"250\" height=\"250\" class=\"alignright size-full wp-image-15442\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/pascua1.jpg 250w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/pascua1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>In Sachen Gastspiele war und ist im &#8220;Complejo Teatral de Buenos Aires&#8221; (CTBA) gerade einiges los: voriges Wochenende gab es zwei Gratis-Auftritte des US-Ensembles &#8220;Doug Varone &#038; Dancers&#8221; im Teatro San Mart\u00edn, gestern und vorgestern brillierte dort die spanische &#8220;Compa\u00f1\u00eda Nacional de Teatro Cl\u00e1sico&#8221; mit Calder\u00f3n de la Barcas &#8220;La vida es sue\u00f1o&#8221; (letzte Vorstellung: heute), und seit Freitag, dem 19.4., wird im Teatro Sarmiento (Av. Sarmiento 2715) die eigenartige schwedisch-argentinische Koproduktion &#8220;Pascua&#8221; pr\u00e4sentiert (letzte Vorstellungen: heute und morgen). Das Werk des schwedischen Dramatikers August Strindberg (1849-1912) erarbeitete der argentinische Regisseur Luciano Suardi in Schweden mit dem Stockholmer &#8220;alias TEATERN&#8221;, einer Gruppe, die aus lateinamerikanischen und spanischen Exilanten der zweiten Generation besteht.<\/p>\n<p>&#8220;Pascua&#8221; ist in vielerlei Hinsicht ein &#8220;anderes Theatererlebnis&#8221;. Zun\u00e4chst stellen sich die Akteure kurz vor und erz\u00e4hlen ihre ungew\u00f6hnliche Biografie &#8211; wie die entz\u00fcckende Darstellerin der &#8220;Eleonora&#8221; Naida Ragimova, die &#8220;einen biologischen Vater aus Kuba, einen neuen Papi aus Chile und eine Mutter aus Aserbaidschan&#8221; hat. Maria B\u00f6hm kann nur Schwedisch, aber das macht nichts, sie ist &#8220;nur&#8221; die Cellistin. Im Anschluss tr\u00e4gt sie gekonnt zum m\u00e4rchenhaften Klima der Inszenierung bei.<\/p>\n<p>Gezeigt wird das Drama einer Familie, die in st\u00e4ndiger Angst lebt, dass Schuldeneintreiber ihnen auch noch die letzten M\u00f6bel wegnehmen. Der Vater sitzt wegen Veruntreuung im Gef\u00e4ngnis, und sie f\u00fchlen sich von der Gesellschaft ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Man muss ein paar G\u00e4nge zur\u00fcckschalten, die Inszenierung ist nicht an die schnelllebige heutige Zeit angepasst. Es wird gesponnen, fabuliert, weit ausgeholt. Man kann nachvollziehen, wie nach einem langen dunklen Winter die ersten Sonnenstrahlen das ganze Leben ver\u00e4ndern &#8211; und wie sich auch die Geschicke der Familie dann doch noch zum Guten wenden k\u00f6nnen. Einziger Wermutstropfen ist das sehr unterschiedliche Niveau der Schauspielleistungen.<\/p>\n<p>Informationen <em><a href=\"http:\/\/complejoteatral.gob.ar\/\">hier<\/a><\/em>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Strindbergs &#8220;Pascua&#8221; im Teatro Sarmiento Von Susanne Franz In Sachen Gastspiele war und ist im &#8220;Complejo Teatral de Buenos Aires&#8221; (CTBA) gerade einiges los: voriges Wochenende gab es zwei Gratis-Auftritte des US-Ensembles &#8220;Doug Varone &#038; Dancers&#8221; im Teatro San Mart\u00edn, gestern und vorgestern brillierte dort die spanische &#8220;Compa\u00f1\u00eda Nacional de Teatro Cl\u00e1sico&#8221; mit Calder\u00f3n de [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-15437","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-theater-teatro"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15437","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15437"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15437\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15445,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15437\/revisions\/15445"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15437"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15437"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15437"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}