{"id":15942,"date":"2013-06-12T17:45:39","date_gmt":"2013-06-12T20:45:39","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=15942"},"modified":"2013-06-12T17:45:39","modified_gmt":"2013-06-12T20:45:39","slug":"die-geschichten-der-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2013\/06\/12\/die-geschichten-der-geschichte\/","title":{"rendered":"Die Geschichten der Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der lange Weg zur Aufkl\u00e4rung<\/p>\n<p><em>Von Friedbert W. B\u00f6hm<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/mammoth.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/mammoth.jpg\" alt=\"\" title=\"mammoth\" width=\"250\" height=\"205\" class=\"alignleft size-full wp-image-15944\" \/><\/a>Der Mensch ist ein reichlich unvollkommenes Wesen. Er ist nicht besonders kr\u00e4ftig, hat keine nat\u00fcrlichen Waffen, sieht schlechter als die Katze, riecht schlechter als der Hund, h\u00f6rt schlechter als der Fuchs; jeder Hase l\u00e4uft ihm davon. Weder besitzt er ein Radar wie die Fledermaus, noch einen Elektrizit\u00e4tsdetektor wie der Hai, noch kann er, wie der Zitteraal, elektrische Schl\u00e4ge austeilen. Etwas h\u00f6here oder tiefere T\u00f6ne als die seines eigenen Geschreis kann er nicht vernehmen, geschweige denn ultraviolettes Licht sehen oder R\u00f6ntgenstrahlen f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr hat ihn die Entwicklung mit einem etwas leistungsf\u00e4higeren Gro\u00dfhirn als andere Tiere ausgestattet und mit einem Kehlkopf, der ihm erlaubt, sich mit auditiven Signalen gegenseitig besser als jene zu verst\u00e4ndigen. Bei der Interpretation seiner Umwelt ist er so nicht mehr allein auf seine eigenen Wahrnehmungen angewiesen. Er kann Erfahrungen austauschen. Fremde Erfahrungen sind Wahrnehmungen aus zweiter Hand. Der Mensch wei\u00df, dass diese nicht unbedingt Wahrheiten zu sein brauchen. Wie alle Lebewesen ist der Mensch jedoch geneigt, den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Ernimmt gern fremde Erfahrungen als Wahrheiten an, wenn sie ihn eigenen m\u00fchsamen Nachdenkens entheben und ihm wohlige Ruhe und Sicherheit versprechen. Deshalb liebt der Mensch Geschichten.<\/p>\n<p>Sein Gro\u00dfhirn zwingt den Menschen, f\u00fcr alle Vorkommnisse, vor allem die ihn betreffenden, eine Erkl\u00e4rung zu suchen. Im Gegensatz zu anderen Tieren (das wissen wir nicht so genau, aber wir nehmen es an) ist der Mensch bef\u00e4higt, in seine Erkl\u00e4rungsmodelle auch Vergangenheit und Zukunft einzubeziehen. Was heute unwahrscheinlich oder unangenehm ist, kann fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Tatsache oder erfreulich gewesen sein oder werden. Dies macht manche Geschichten so attraktiv.<\/p>\n<p>Als wir noch Mammuts jagten, gab es wenige Vorkommnisse, die uns mehr Furcht einjagten als ein Gewitter. Der Platzregen konnte unsere Wohnstatt mit Kindern und Vorr\u00e4ten unter Wasser setzen, aber viel bedrohlicher waren der Blitz &#8211; er hatte schon mal jemanden erschlagen &#8211; und der darauf folgende, alle sonst bekannten Ger\u00e4usche \u00fcbert\u00f6nende,Donner. Wir hatten keine Ahnung, wie der furchterregende Donner entstand. Da wir, die wir selber st\u00e4ndig Dinge schufen &#8211; Faustkeile, Schlafunterlagen, H\u00f6hlenzeichnungen, w\u00fctendes Gebr\u00fcll &#8211; uns nicht vorstellen konnten, dass es etwas g\u00e4be, das nicht geschaffen worden w\u00e4re, schien es uns eing\u00e4ngig, einen Sch\u00f6pfer als Urheber des Donners anzunehmen. Zweifelsohne musste dieser sehr m\u00e4chtig sein. Wer konnte ausschlie\u00dfen, dass er nicht noch hinter vielen anderen Vorkommnissen, Erscheinungen, Dingen stand? Es war wohl tunlich, gut mit ihm zu stehen. Vielleicht lie\u00df er sich durch Wohlverhalten und Opfer zur Milde stimmen. Wir waren begierig, Geschichten \u00fcber die Herkunft des Donners zu h\u00f6ren und zu glauben.<\/p>\n<p>Es gab zahlreiche solcher Geschichten. \u00dcberall im indogermanischen Raum, von den Tataren bis zu den Germanen, thronte im oder \u00fcber dem G\u00f6tterhimmel einer, der, wenn ihm etwas missfiel, mit harten Gegenst\u00e4nden die Erde bombardierte und es so donnern lie\u00df. Bei Zeus und Jupiter waren es Keulen, beim vedischen Indra Felsbrocken und bei unserem Thor oder Donar war es der Hammer. Wir gedenken des Letzteren heute noch durch den Namen eines Wochentags, obwohl seine Geschichte weitgehend in Vergessenheit geraten ist.<\/p>\n<p>Allerdings werden Geschichten eher aktualisiert als vergessen. Da ist etwa die von Gilgamesch, einem zum K\u00f6nig gewordenen Halbgott, der vor beinahe f\u00fcnf Jahrtausenden die Sumerer regiert haben soll und dessen Geschichte unz\u00e4hligen mesopotamischen Generationen erz\u00e4hlt wurde. Dort ist die Rede von einer Sintflut, der die Menschen entgingen, weil ihr Gott sie gewarnt und ihnen den Bau einer Arche befohlen hatte. Brave Mesopotamier landeten damals nach dem Tod im \u201eLand der Seligen\u201c, dem Paradies.<\/p>\n<p>Der Kern dieser Geschichte wird heute noch von Milliarden Menschen geglaubt. Sie wanderte n\u00e4mlich &#8211; einer anderen Geschichte zufolge &#8211; vor etwa dreitausend Jahren mit einem gewissen Abram oder Abraham von Ur in Chald\u00e4 \u00fcber die heutige T\u00fcrkei nach Pal\u00e4stina. Diesem Abraham, der mit Hundert einen Sohn gezeugt und dann noch f\u00fcnfunddrei\u00dfig Jahre gelebt haben soll, hatte sein Gott eine Nachkommenschaft so zahlreich wie die Sandk\u00f6rner am Meer angek\u00fcndigt. Um ihn und seine Kindeskinder rankte sich die erweiterte Geschichte eines auserw\u00e4hlten Volkes. Es bereitete M\u00fche, dieses Volk bei der Stange von Abrahams Geschichte zu halten, da es ab und zu in die Fremde vertrieben wurde und immer wieder Gefahr lief, die Geschichten anderer V\u00f6lker zu glauben.<\/p>\n<p>Eine Zeitlang etwa lebte es in \u00c4gypten. Manche behaupten, es sei gerade in der Regierungszeit des Pharaos Echnaton gewesen, der just mit seinem Gott Aton den Monotheismus eingeleitet hatte. Da traf Echnatons Geschichte mit der von Abraham erneuerten und erweiterten Gilgameschs auf gl\u00fcckliche Weise zusammen. Nach langem, m\u00fchsamem Marsch und einer dank Moses\u2019 Gesetzestafeln gl\u00fccklich widerstandenen letzten Versuchung durch das Goldene Kalb kehrte Abrahams Volk schlie\u00dflich nach Pal\u00e4stina zur\u00fcck. Dort pflegte es seine Geschichte der Auserw\u00e4hltheit durch einen einzigen Gott Jahrhunderte hindurch trotz neuer Vertreibungen und st\u00e4ndiger Anfeindungen seitens der Nachbarn.<\/p>\n<p>Wenn die Lebensumst\u00e4nde sich \u00e4ndern, kann jedoch die beste Geschichte schal werden. Irgendwann wurde das auserw\u00e4hlte Volk von einem \u00fcberaus m\u00e4chtigen Imperium besetzt, dem Macht und Rechtsordnung wichtiger waren als alle Geschichten. Sklaven waren in jener Ordnung keine Menschen, sondern Dinge. Dies widersprach jedem Anschein sowie dem Interesse der \u00c4rmeren im auserw\u00e4hlten Volk. Eine neue Idee gewann Verfechter und Anh\u00e4nger: Sollte es nicht erfreulich und gerecht sein, als Mensch anerkannt zu werden, m\u00f6glicherweise selbst unter Aufgabe des Privilegs, einem auserw\u00e4hlten Volk anzugeh\u00f6ren? Einer der Sektierer, Sohn Gottes, wie er sagte, versprach, die G\u00fcte seines Vaters Allen zukommen zu lassen, nicht nur den Auserw\u00e4hlten. Seine neue Geschichte wurde nat\u00fcrlich nicht akzeptiert von den Verfechtern der alten, weshalb er am Kreuz endete.<\/p>\n<p>Seine Geschichte aber \u00fcberlebte. Nicht in seinem Volk, das kurz darauf in alle Welt verstreut wurde und dennoch seine eigene, fr\u00fchere Geschichte beharrlich verteidigte. Im Imperium jedoch, das voll von rechtlosen Sklaven war, und dar\u00fcber hinaus, trat seine Geschichte (welche die des Echnaton, des Abraham und des Gilgamesch beinhaltete) einen kaum glaublichen Siegeszug an. In einem halben Jahrtausend verwandelte sie sich in eine unwidersprechbare Weltsicht f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Teil der westlichen Welt.<\/p>\n<p>Solche von vielen Millionen der unterschiedlichsten Kulturen geteilten Megageschichten unterliegen nat\u00fcrlich st\u00e4ndigen Abweichungen. Die Araber etwa, als Abrahams Abk\u00f6mmlinge Vettern des auserw\u00e4hlten Volkes, hatten wenig gegen dessen und Echnatons (oder Moses\u2019) Teil der Megageschichte einzuwenden. Als potente Miterben des R\u00f6mischen Imperiums ben\u00f6tigten sie jedoch eine Rechtfertigung f\u00fcr ihre Eroberungen, eine eigene Geschichte. Diese wiederum teilte sich nach dem Tod des Propheten in zwei, dann mehrere Untergeschichten und eine kaum \u00fcbersehbare Zahl von Interpretationen. Alle scheinen \u00fcberzeugte, manche sogar fanatische Gl\u00e4ubige gefunden zu haben.<\/p>\n<p>Der im nichtarabischen Raum der westlichen Welt verbliebene Teil der Megageschichte teilte sich ebenfalls, schon vor Verfall des Imperiums, in eine \u00f6stliche und eine westliche Version, \u00fcber deren jeweilige Geschichten weidlich gestritten werden musste. Im westlichen Teil war dann einige Jahrhunderte relative Ruhe. Als dort dann aber zunehmend Missbehagen entstand \u00fcber gewisse autorit\u00e4re Verhaltensweisen der Obrigkeit, die zu sehr an Praktiken des antiken Imperiums erinnerten, protestierte ein Teil der Gl\u00e4ubigen und ersann neue Geschichten, die unter allerhand Blutvergie\u00dfen verbreitet wurden. Bei den Protestanten gibt es heute in manchen Gegenden eine eigene Geschichte f\u00fcr beinahe jede Kapelle.<\/p>\n<p>In der Renaissance erinnerte man sich wieder an die Antike. Hervorgekramt wurden nicht nur alte Mosaiken und Skulpturen, sondern auch die Geschichten der Philosophen. Bei Aristoteles entdeckte man unter Anderem, dass er die Spinnenbeine falsch gez\u00e4hlt hatte (8 statt 6), aber auch, und vor allem, dass Geschichten durch wissenschaftliche Forschung wesentlich glaubw\u00fcrdiger gemacht werden konnten. Forschen bedeutet hingucken, nachdenken und beweisen.<\/p>\n<p>Auf diese Weise entdeckte Kepler, dass Ptolom\u00e4us\u2019 Geschichte von der Erde als Mittelpunkt des Weltalls mit der Wirklichkeit nichts zu tun hatte. Galilei best\u00e4tigte dies per Fernrohr. Ab Descartes und Newton explodierten die Naturwissenschaften. Kant, Lessing, Adam Smith, Ricardo und andere versuchten, auch menschliches Verhalten wissenschaftlich begreifbar und damit steuerbar zu machen. Darwin begr\u00fcndete eine Verwirklichung der Sch\u00f6pfungsgeschichte, die wohl selbst nach Entschl\u00fcsselung des menschlichen Genoms noch nicht abgeschlossen ist.<\/p>\n<p>Das Zeitalter der Aufkl\u00e4rung drohte damit, die alten Geschichten endlich ad acta zu legen. Das war aber nicht im Sinne der Erz\u00e4hler und Wahrer jener Geschichten. Und auch nicht im Sinne von uns Menschen, weil wir uns ja lieber etwas Genehmes, Beruhigendes erz\u00e4hlen lassen als genau hinzugucken und nachzudenken. So kann es eigentlich nicht erstaunen, dass die alten Geschichten fr\u00f6hlich weiterlebten. Was sich ge\u00e4ndert hatte, war, dass sie sich jetzt gern mit einem wissenschaftlichen Firnis umgaben.<\/p>\n<p>Die Industrialisierung hatte, vornehmlich in England, die Gesellschaft umgekrempelt. Der \u00dcberschuss an zweiten und weiteren S\u00f6hnen in Landwirtschaft, Adel und Milit\u00e4r arbeitete nun unter m\u00e4\u00dfigen bis miserablen Bedingungen in den Fabriken und Kontoren relativ weniger reicher Industrieller. Da die alten Geschichten nicht ausreichten, das Missbehagen hier\u00fcber ganz zu beschwichtigen, entstand eine neue. Die des Neuen Menschen, der seinen Eigennutz endlich vergessen und der Gesellschaft nur so viel, wie er brauchte, abverlangen, ihr jedoch alles, was er konnte, geben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Diese Geschichte begeisterte einen gro\u00dfen Teil der Menschheit. Sie st\u00fcrzte zwei \u00f6stliche Imperien, kostete unz\u00e4hligen Millionen Menschen das Leben und verursachte einen jahrzehntelangen Kalten Krieg. Viele halten sie unver\u00e4ndert f\u00fcr das Nonplusultra der politischen Weisheit.<\/p>\n<p>Etwa gleichzeitig mit jener, und ebenfalls auf angeblich wissenschaftlichem Fundament, fand eine Erz\u00e4hlung immer zahlreichere Anh\u00e4nger, welche verschiedene Wertigkeiten der Menschen postulierte. Je heller, desto wertvoller, hie\u00df die Aussage. Diese Geschichte schlug ein ganzes Volk, auch einige Nachbarn, in ihren Bann und l\u00f6ste den gr\u00f6\u00dften und grausamsten Krieg der Weltgeschichte aus mit wiederum zig Millionen Toten. Allerdings reichte dies bei Manchen nicht aus, die Geschichte aus dem Hinterkopf zu verbannen.<\/p>\n<p>Immerhin scheinen vern\u00fcnftig begr\u00fcndete Argumente sich schlie\u00dflich mehr und mehr durchzusetzen. Angesichts Rohstoffverknappung, Verschmutzung von Erde, Wasser und Luft sowie des Ozonlochs und Klimawandels &#8211; sicht-, greif- und f\u00fchlbare Wirklichkeiten, die keiner Geschichte bed\u00fcrfen &#8211; scheint der Mensch in der Aufkl\u00e4rung ankommen zu wollen.<\/p>\n<p>Er muss sich jetzt nur noch der letzten Geschichte entledigen, der am Meisten geliebten und am Tiefsten verankerten. Sie ist wom\u00f6glich noch \u00e4lter als die des Gilgamesch.<\/p>\n<p>Der Geschichte des unbegrenzten Wachstums.<\/p>\n<p><strong>Foto:<\/strong><br \/>\nAls wir noch Mammuts jagten, stellten wir uns vor, dass ein m\u00e4chtiger Sch\u00f6pfer Urheber des Donners sein m\u00fcsste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der lange Weg zur Aufkl\u00e4rung Von Friedbert W. B\u00f6hm Der Mensch ist ein reichlich unvollkommenes Wesen. 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