{"id":1616,"date":"2008-10-25T08:23:25","date_gmt":"2008-10-25T11:23:25","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2008\/10\/25\/ende-der-welt-ruckt-ins-zentrum\/"},"modified":"2008-10-25T13:29:18","modified_gmt":"2008-10-25T16:29:18","slug":"ende-der-welt-ruckt-ins-zentrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2008\/10\/25\/ende-der-welt-ruckt-ins-zentrum\/","title":{"rendered":"Ende der Welt r\u00fcckt ins Zentrum"},"content":{"rendered":"<p><strong>LIMITE SUD\/SOUTH LIMIT ist ein innovativer Vorsto\u00df der Stiftung arteBA<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image1615\" alt=Volar2.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/Volar2.jpg\" \/><br \/>\n<em>Wer wollte nicht immer schon mal Rockstar sein und sich vom Publikum auf H\u00e4nden tragen lassen? Am Er\u00f6ffnungsabend von <a href=\"http:\/\/arteba.org\/limitesud\/\">\u201eL\u00edmite Sud\u201c<\/a> machte das K\u00fcnstlerkollektiv Rosa Chancho f\u00fcr manchen den Traum vom Fliegen wahr.<\/em><\/div>\n<p>Die bedeutendste Kunstmesse Argentiniens, arteBA, die j\u00e4hrlich im Mai stattfindet und in ihrem 17-j\u00e4hrigen Leben einzigartige Klasse und weltweite Anerkennung erreicht hat, hat das innovative Kunstprojekt \u201eL\u00edmite Sud\/South Limit\u201c gestartet. Dieses soll ab sofort alle zwei Jahre parallel zur Biennale in Sao Paulo, der wichtigsten Kunstbiennale Lateinamerikas, stattfinden und das ohnehin bunte und aktive Kunstleben in Buenos Aires noch um eine Attraktion reicher machen. Nat\u00fcrlich erhoffen die Organisatoren neben einem Zustrom einheimischer Kunstfreunde auch ausl\u00e4ndische G\u00e4ste, die den Besuch in Sao Paulo mit einem Abstecher nach Buenos Aires verbinden k\u00f6nnten, um \u201eL\u00edmite Sud\u201c zu sehen.<\/p>\n<p>Die erste, in Zusammenarbeit mit der Stadt Buenos Aires auf die Beine gestellte Veranstaltung wurde am Donnerstagabend im \u201eAnexo II\u201c im \u201eCentro de Exposiciones\u201c, dem ehemaligen Messegel\u00e4nde, gleich neben der Rechtsfakult\u00e4t er\u00f6ffnet und l\u00e4uft bis zum 31. Oktober mit t\u00e4glichen \u00d6ffnungszeiten von 15-22 Uhr. Die 4500 m2 umfassenden, fabrikhallenartigen R\u00e4umlichkeiten erlauben das neuartige Konzept, das \u201eL\u00edmite Sud\u201c auszeichnet: weg von den St\u00e4nden, an denen auf Messen normalerweise K\u00fcnstler ihre Werke pr\u00e4sentieren, und hin zu den \u201eProject Rooms\u201c, die jedem der 20 argentinischen und sechs aus anderen lateinamerikanischen L\u00e4ndern stammenden eingeladenen K\u00fcnstler die Gelegenheit geben, sich auf 30 Quadratmetern auszutoben. Speziell an ein junges Publikum appellieren die in einem gesonderten Sektor jeden Abend um 19 Uhr stattfindenden Performances, in deren Rahmen K\u00fcnstler und K\u00fcnstlergruppen ihre Kreativit\u00e4t auf besonders eing\u00e4ngige Art unter Beweis stellen.<\/p>\n<p>Die Kuratoren Eva Grinstein (Argentinien) und Jos\u00e9 Roca (Kolumbien) haben quer durch die Generationen die Auswahl der K\u00fcnstler getroffen und aus Argentinien Arturo Aguiar, Javier Barilaro, Leo Battistelli, Dino Bruzzone, Adriana Bustos, Juan Jos\u00e9 Cambre, Ana Gallardo, Patricio Gil Flood, Sebasti\u00e1n Gordin, Fabiana Imola, Nicol\u00e1s Mastracchio, Marta Minuj\u00edn, Luis Felipe No\u00e9, Sandro Pereira, Rogelio Polesello, Juan Carlos Romero, Marcia Schvartz, Eduardo Stup\u00eda, M\u00f3nica Van Asperen und Noelia Yagmourian sowie Eduardo Abaroa (Mexiko), Julio Alpuy (Uruguay), Alexander Apostol (Venezuela), Artur Lescher (Brasilien), Miguel Angel Rojas und Jaime Tarazona (beide Kolumbien) eingeladen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Performances zeichnen Roberto Jacoby und Vivi Tellas verantwortlich, die mit folgenden argentinischen K\u00fcnstlern ein Programm erarbeitet haben: Gabriel Baggio, Rosa Chancho, Diego de Aduriz, Tom\u00e1s Espina, Fernanda Laguna und Alina Perkins, Valentina Liernur, Diego Melero, Rosalba Mirabella, Eduardo Navarro, Oligatega Numeric und Ernesto Ballesteros sowie Provisorio Permanente.<\/p>\n<p>Eine besondere \u00dcberraschung bietet der argentinische K\u00fcnstler Jorge Macchi mit der Weltpremiere seines Projekts \u201cSleepless Room\u201d, einem quadratischen Raum, an dessen vier W\u00e4nden vier unterschiedliche Videos ablaufen &#8211; die eine erstaunliche Sinnest\u00e4uschung im Betrachter ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Der Eintritt zu \u201eL\u00edmite Sud\u201c kostet 15 Pesos; am Montag hat das Publikum gratis Zugang. Weitere Informationen <em><a href=\"http:\/\/arteba.org\/limitesud\/\">hier<\/a><\/em>.<\/p>\n<p><em>Erschienen im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221; vom 25.10.08.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LIMITE SUD\/SOUTH LIMIT ist ein innovativer Vorsto\u00df der Stiftung arteBA Von Susanne Franz Wer wollte nicht immer schon mal Rockstar sein und sich vom Publikum auf H\u00e4nden tragen lassen? Am Er\u00f6ffnungsabend von \u201eL\u00edmite Sud\u201c machte das K\u00fcnstlerkollektiv Rosa Chancho f\u00fcr manchen den Traum vom Fliegen wahr. 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