{"id":1776,"date":"2009-05-23T10:53:12","date_gmt":"2009-05-23T13:53:12","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2009\/05\/23\/riesiges-kunstgetummel\/"},"modified":"2009-08-25T17:31:41","modified_gmt":"2009-08-25T20:31:41","slug":"riesiges-kunstgetummel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2009\/05\/23\/riesiges-kunstgetummel\/","title":{"rendered":"Riesiges Kunstget\u00fcmmel"},"content":{"rendered":"<p><strong>18. <a href=\"http:\/\/www.arteba.org\/\">arteBA<\/a> in La Rural er\u00f6ffnet<\/p>\n<p><em>Von Svenja Beller<\/em><\/strong><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"\" alt=Arte1.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/Arte1.jpg\" \/><br \/>\n<em>Schlicht und schnell wurde die arteBA&#8217;09 mit einem Schleifenband er\u00f6ffnet. Mit dabei: Stadtregierungschef Mauricio Macri, Kulturstaatsminister Jos\u00e9 Nun; Kulturminister von Buenos Aires Hern\u00e1n Lombardi, Petrobras-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Decio Oddone; Telef\u00e9-Chef Luis Velo, der Vorsitzende der Stiftung arteBA Facundo G\u00f3mez Minuj\u00edn und sein Vize Alejandro Corres.<\/em><\/div>\n<p>Am Donnerstagabend um zwanzig nach sieben war es soweit: Kurz und schlicht wurde die arteBA symbolisch durch das L\u00f6sen eines Schleifenbands er\u00f6ffnet. Die gesamte hiesige Kunstszene applaudierte der Messe in der Rural zu ihrem 18. Geburtstag. Mit Sektgl\u00e4schen und Designert\u00e4schchen wurden dann die ersten Schritte durch das Bilder- und Skulpturenlabyrinth getan. So manches Outfit machte den Ausstellungsst\u00fccken ernsthafte Konkurrenz, die Schickeria von Buenos Aires hatte ihre besten St\u00fccke f\u00fcr diesen Anlass herausgekramt. Zum Ansto\u00dfen erschienen nur geladene G\u00e4ste, f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit wurden die Pforten erst am Freitag um 13 Uhr ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Die nur f\u00fcnft\u00e4gige Kunstmesse ist eines der bedeutendsten kulturellen Ereignisse Lateinamerikas. Durch ihre Hallen weht ein Hauch von Internationalit\u00e4t, von Originalit\u00e4t, den man am liebsten einsaugen und nie wieder ausatmen m\u00f6chte. Auf den unz\u00e4hligen Wegen durch das Mosaik der Ausstellungsst\u00e4nde kann man sich nur allzu leicht verlieren. Jedes zweite Kunstwerk h\u00e4lt den Blick gefangen, das Angebot ist \u00fcberw\u00e4ltigend. Die Galerien pr\u00e4sentieren ihre besten Werke und die j\u00fcngsten K\u00fcnstler der Region zeigen die aktuellsten Bewegungen in der Szene. Mehr als 800 lateinamerikanische K\u00fcnstler stellen auf der diesj\u00e4hrigen Messe ihre Werke aus, die teilnehmenden Galerien zeitgen\u00f6ssischer Kunst kommen aus Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Uruguay, Spanien und den USA.<\/p>\n<p>Die Kunstsammler lecken sich die Finger nach den besten und aktuellsten Werken Lateinamerikas. Bereits vor der offiziellen Er\u00f6ffnung klingelten schon die Kassen: Neun Kunstwerke wechselten ihren Besitzer, sieben davon gingen an La Rural.<\/p>\n<p>Neben den Kunstgesch\u00e4ften wurde am Freitag der Petrobras-Preis vergeben. Nach f\u00fcnfj\u00e4hriger Existenz hat sich der Preis f\u00fcr visuelle Kunst zum ber\u00fchmtesten und kontroversesten Preis in der zeitgen\u00f6ssischen Kunstszene entwickelt. Ausgeschrieben von der Stiftung arteBA, berechtigte die Vorauswahl acht Projekte zur Realisierung. Die Jury, bestehend aus Ana Gallardo (K\u00fcnstlerin), Florencia Malbr\u00e1n (Kuratorin), Pablo Siquier (K\u00fcnstler) und Laura Buccellato als Leiterin, w\u00e4hlte aus \u00fcber 400 Bewerbern acht Projekte aus, die jeweils mit 10.000 Pesos f\u00fcr die Umsetzung gef\u00f6rdert wurden.<\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image1779\" alt=Arte3.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/Arte3.jpg\" \/><br \/>\n<em>Bunt und wild: Das \u201eBarrio Joven Chandon\u201c hebt sich ab.<\/em><\/div>\n<p>20 St\u00e4nde formen das \u201eBarrio Joven Chandon\u201c, das Junge Viertel. Die bunten, verspielten Quader heben sich ab vom Rest der Aussteller. Die j\u00fcngsten K\u00fcnstler der Messe bestechen durch Experimentierfreude und durch N\u00e4he. Fl\u00f6\u00dfen einem die \u00fcbrigen Ausstellungen oftmals diesen gewissen Museums-Respekt ein, so gibt es hier vielmehr Kunst zum Anfassen. Ausnahmen best\u00e4tigen bei Jung und Alt gleicherma\u00dfen die Regel, hier l\u00e4sst sich niemand in ein Muster zw\u00e4ngen. Unter den J\u00fcngsten (unter 30 Jahre alt) wird zum  zweiten Mal der Preis \u201eEn obra\u201c (in Arbeit) vergeben, dessen Name an die Schilder von Bauarbeiten angelehnt ist.<\/p>\n<p>Eine Fotografie-Serie, wenige Schritte darauf ein kreischbuntes, gro\u00dfformatiges Phantasiegem\u00e4lde, um die Ecke ein Raum aus Matratzen, eine von zahlreichen Sitzecken, eine riesige rote Skulptur, pl\u00f6tzlich ein Mann, der aus \u201eDas Kapital\u201c von Karl Marx vorliest, an der n\u00e4chsten Ecke eine Mitmach-Aktion \u2026 die totale Reiz\u00fcberflutung. Zur besseren Orientierung gibt es in diesem Jahr Audio-F\u00fchrer von LAN. Auf der Suche nach dem pers\u00f6nlichen Lieblingssch\u00e4tzchen k\u00f6nnen aber auch die nicht helfen, Geschmack l\u00e4sst sich nun mal nicht programmieren.<\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image1778\" alt=Arte2.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/Arte2.jpg\" \/><br \/>\n<em>Der Matratzenraum: \u201cGaler\u00eda Blanda\u201d von Marta Minuj\u00edn.<br \/>\n(Fotos: Svenja Beller)<\/em><\/div>\n<p><em>Erschienen im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221; vom 23.05.09.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18. arteBA in La Rural er\u00f6ffnet Von Svenja Beller Schlicht und schnell wurde die arteBA&#8217;09 mit einem Schleifenband er\u00f6ffnet. 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