{"id":1875,"date":"2009-09-05T13:23:53","date_gmt":"2009-09-05T16:23:53","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2009\/09\/05\/mit-deutschem-akzent\/"},"modified":"2009-09-19T13:53:03","modified_gmt":"2009-09-19T16:53:03","slug":"mit-deutschem-akzent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2009\/09\/05\/mit-deutschem-akzent\/","title":{"rendered":"Mit deutschem Akzent"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am 10. September beginnt das 9. Deutsche Kinofestival im Village Recoleta<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image1876\" alt=cinee2.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/cinee2.jpg\" \/><br \/>\n<em>In Andreas Dresens neuem Film &#8220;Whisky mit Wodka&#8221; l\u00e4uft Henry H\u00fcbchen zu Bestform auf. Erst seit dem 3. September in den deutschen Kinos, kann man den Film jetzt in Buenos Aires beim Festival sehen.<\/em><\/div>\n<p>Spannende Unterhaltung, Drama, Abenteuer, Herzschmerz und Training f\u00fcr die Lachmuskeln: Das <a href=\"http:\/\/www.cinealeman.com.ar\/festival9\/main09.html\">9. Festival des Deutschen Films<\/a> bietet Kinofreunden die einmalige Gelegenheit, die besten deutschen Filmproduktionen des vergangenen und dieses Jahres kennenzulernen.<\/p>\n<p>Am Donnerstag, den 10. September, wird das Festival mit dem Streifen &#8220;Hilde&#8221; \u00fcber das Leben der deutschen Schauspielerin und S\u00e4ngerin Hildegard Knef er\u00f6ffnet. Der Regisseur des Er\u00f6ffnungsfilms Kai Wessel ist der Stargast des diesj\u00e4hrigen von German Films organisierten Kinofestes. Bis zum 16. September ist der Kinokomplex Village Recoleta (Jun\u00edn Ecke Vicente L\u00f3pez) wieder Treffpunkt f\u00fcr alle Freunde des deutschen Films. Eintrittskarten sind im Vorverkauf schon zu haben.<\/p>\n<p>Zehn tolle Filme stehen auf dem Programm, dazu ein interessanter Dokumentarfilm, das allj\u00e4hrliche spannende Kurzfilmprogramm und ein Film f\u00fcr die ganze Familie, der am Festivalwochenende 12.\/13. September zu sehen sein wird. Abgeschlossen wird das Kinofest mit dem Stummfilmklassiker &#8220;Spione&#8221; von Fritz Lang, der von Livemusik begleitet wird. Das Goethe-Institut und die deutsche Botschaft unterst\u00fctzen das deutsche Kinofestival.<\/p>\n<p><strong><em>Das Programm:<\/em><\/strong><!--more--><\/p>\n<ul>\n<li>&#8220;Berlin Calling&#8221; (2008) von Hannes St\u00f6hr, 105 Min.<br \/>\nMartin, genannt DJ Ickarus, komponiert und pr\u00e4sentiert elektronische Musik. Gemeinsam mit seiner Managerin und Freundin Mathilde tourt er durch die Clubs der Welt und bereitet die Ver\u00f6ffentlichung seines wichtigsten Albums vor. Doch dann landet er nach einem Drogenexzess in einer Berliner Nervenklinik.<br \/>\n<em>(11.9., 15 Uhr; 15.9., 22.15 Uhr)<\/em><\/li>\n<li>&#8220;Hilde&#8221; (2008) von Kai Wessel, 137 Min.<br \/>\nHildegard Knef war eine \u00dcberlebensk\u00fcnstlerin, ein Weltstar, eine Ikone, ihrer Zeit voraus. Der Film erz\u00e4hlt die Geschichte ihres Lebens.<br \/>\n<em>(10.9., 20 Uhr, Er\u00f6ffnungfilm, nur mit Einladung; 11.9., 19.50 Uhr; 16.9., 14 Uhr)<\/em><\/li>\n<li>&#8220;Hace un a\u00f1o en invierno&#8221; (Im Winter ein Jahr, 2008) von Caroline Link. 128 Min.<br \/>\nEliane Richters gibt bei dem bekannten Maler Max Hollander ein Bild ihrer geliebten Kinder Alexander und Lilli in Auftrag. Alexander ist seit einem Jahr tot, von ihm gibt es nur Fotos und Videos. Lilli soll Portr\u00e4t sitzen, doch die rebellische T\u00e4nzerin und S\u00e4ngerin ist davon wenig begeistert. Dann jedoch findet sie in dem Maler eine verwandte Seele.<br \/>\n<em>(11.9., 23.15 Uhr; 16.9., 17.20 Uhr)<\/em><\/li>\n<li>&#8220;Ni\u00f1a de noviembre&#8221; (Novemberkind, 2008) von Christian Schwochow, 95 Min.<br \/>\nDie 25-j\u00e4hrige Inga lebt in Mecklenburg. Sie wird von Literaturprofessor Robert ermutigt, in ihrer Vergangenheit zu forschen. Bislang glaubte sie, ihre Mutter sei in der Ostsee ertrunken. Tats\u00e4chlich ist diese jedoch mit einem Deserteur der Roten Armee in den Westen geflohen und hat Inga bei den Gro\u00dfeltern zur\u00fcckgelassen. Inga macht sich auf die Suche nach der Mutter.<br \/>\n<em>(12.9., 22 Uhr; 14.9., 15 Uhr)<\/em><\/li>\n<li>&#8220;Dr. Alem\u00e1n&#8221; (2008) von Tom Schreiber, 104 Min.<br \/>\nDer 26-j\u00e4hrige Medizinstudent Marc reist nach Cali in Kolumbien, um dort sein praktisches Jahr als Arzt zu absolvieren. Er freut sich auf Abenteuer und Freiheit, doch schon sein erster Arbeitstag im Krankenhaus zeigt ihm, dass die Gewalt durch rivalisierende Banden allgegenw\u00e4rtig scheint. Marcs Gastfamilie versucht, den jungen Mann, der im Krankenhaus \u201cDr. Alem\u00e1n\u201d genannt wird, zu besch\u00fctzen, doch dieser st\u00fcrzt sich in die Welt der Favelas.<br \/>\n<em>(13.9., 17.20 Uhr; 15.9., 17.50 Uhr)<\/em><\/li>\n<li>&#8220;Effi Briest&#8221; (2008) von Hermine Huntgeburth, 118 Min.<br \/>\nIn dem Ehebruchdrama nach dem 1895 erschienenen Roman von Theodor Fontane wird die 17-j\u00e4hrige Effi (gespielt von Julia Jentsch) von den Eltern dazu gezwungen, den viel \u00e4lteren Baron von Innstetten zu heiraten. Als sie etwas sp\u00e4ter den jungen Lebemann und Charmeur Major Crampas trifft, lernt sie mit ihm die wirkliche Liebe kennen &#8230; mit b\u00f6sen Folgen.<br \/>\n<em>(11.9., 17.20 Uhr; 12.9., 19.30 Uhr)<\/em><\/li>\n<li>&#8220;Los Buddenbrooks&#8221; (Buddenbrooks, 2008) von Heinrich Breloer, 152 Min.<br \/>\nGesch\u00e4ft und Ansehen gehen vor pers\u00f6nlichen Bed\u00fcrfnissen. Ein Lebensmotto, an dem die Kinder einer angesehenen L\u00fcbecker Kaufmannsfamilie zu zerbrechen drohen. \u201cBuddenbrooks\u201d schildert den Aufstieg und Fall der Familie Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Verfilmung des Romans von Literaturnobelpreistr\u00e4ger Thomas Mann ist ein sorgf\u00e4ltig inszeniertes Kost\u00fcmdrama mit gro\u00dfartiger Besetzung.<br \/>\n<em>(13.9., 19.45 Uhr; 14.9., 17 Uhr)<\/em><\/li>\n<li>&#8220;Whisky con vodka&#8221; (Whisky mit Wodka, 2009) von Andreas Dresen, 108 Min.<br \/>\nHenry H\u00fcbchen verk\u00f6rpert den Schauspieler Otto Kullberg, einen Mann, den die Frauen lieben und die M\u00e4nner m\u00f6gen. Eine Freundin hat ihm eine Rolle besorgt, aber Otto kann das Saufen nicht lassen. Da verf\u00e4llt der Produzent auf eine merkw\u00fcrdige Idee: Er engagiert zur Sicherheit einen zweiten, j\u00fcngeren Mann und l\u00e4sst alles zweimal drehen.<br \/>\n<em>(10.9., 23.20 Uhr; 12.\/13.9., 0.30 Uhr; 15.9., 17.30 Uhr)<\/em><\/li>\n<li>&#8220;Cara Norte&#8221; (Nordwand, 2008) von Philipp St\u00f6lzl, 126 Min.<br \/>\n1938 gelang den Deutschen Anderl Heckmair und Ludwig V\u00f6rg sowie den \u00d6sterreichern Heinrich Harrer und Fritz Kasparek die Erstbesteigung der Eiger Nordwand. Regisseur St\u00f6lzl interessiert sich jedoch weniger f\u00fcr den heroischen Sieg als f\u00fcr den existenziellen Kampf. Deshalb spielt \u201cNordwand\u201d zwei Jahre zuvor: Vier Kletterer werden von einem Schneesturm \u00fcberrascht und h\u00e4ngen fortan in der Wand fest. Das spannende Alpindrama versucht auch die Zusammenh\u00e4nge von Bergsteigen und Nationalsozialismus auszuloten.<br \/>\n<em>(12.9., 15 Uhr; 13.9., 22.45 Uhr; 15.9., 15 Uhr)<\/em><\/li>\n<li>&#8220;Los cocodrilos&#8221; (Vorstadtkrokodile, 2009), Film f\u00fcr die ganze Familie von Christian Ditter, 96 Min.<br \/>\nDer 10-j\u00e4hrige Hannes, der bei seiner Mutter aufw\u00e4chst, will unbedingt von der coolsten Jugendbande im Ort, den Vorstadtkrokodilen, aufgenommen werden. Bei der notwendigen Mutprobe ger\u00e4t er in Lebensgefahr.<br \/>\n<em>(12.9., 17.30 Uhr; 13.9., 15.10 Uhr)<\/em><\/li>\n<li>&#8220;pereSTROIKA&#8221; (2008), Dokumentarfilm von Christiane Buechner, 84 Min.<br \/>\nEine Wohnung, vier Zimmer, vier verschiedene Bewohner, die niemals das Zimmer der anderen betreten. Der von Gorbatschow gepr\u00e4gte Begriff Perestroika f\u00fcr die Modernisierung der Gesellschaft steht hier f\u00fcr die Generalsanierung einer ehemaligen sowjetischen Kommunalwohnung in St.Petersburg. Nach dem Ende des Sozialismus schenkte der Staat den Bewohnern ihre Zimmer. Nun soll die Wohnung im Zentrum der Stadt entmietet, verkauft und umgebaut werden.<br \/>\n<em>(10.9., 14.50 Uhr; 14.9., 20 Uhr)<\/em><\/li>\n<li>&#8220;Next Generation&#8221;, Kurzfilmprogramm.<br \/>\n<em>(10.9., 17.45 Uhr; 14.9., 22 Uhr)<\/em><\/li>\n<li>&#8220;Esp\u00edas&#8221; (Spione, 1928) von Fritz Lang, Stummfilm mit Live-Musik von \u201cTr\u00edo Sigiloso\u201d unter Marcelo Katz; Abschlussfilm, 150 Min. Mit der Unterst\u00fctzung des Goethe-Instituts.<br \/>\nHinter der Fassade der Haghi-Bank arbeitet die Zentrale einer internationalen Spionageorganisation, deren Kopf Bankdirektor Haghi ist. Haghi hat sich auf Erpressung und den Handel mit geraubten Informationen spezialisiert. Selbst die Polizei ist von seinen Leuten unterwandert. Als Geheimdienstchef Jason seinen Agenten \u201cNo. 326\u201d auf Haghi ansetzt, schickt dieser seine Geheimwaffe, die sch\u00f6ne Sonja Barranikowa, um \u201cNo. 326\u201d zu eliminieren. Doch Sonja verliebt sich in den Gegenspieler.<br \/>\n<em>(16.9., 20.30 Uhr)<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><em>Infos:<\/em><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Einzelticket 20 Pesos<\/li>\n<li>Mittwochs erm\u00e4\u00dfigt 15 Pesos<\/li>\n<li>6er-Abo 100 Pesos<\/li>\n<li>10er-Abo 180 Pesos (bis 10.9.)<\/li>\n<li>Eintritt &#8220;Spione&#8221; 25 Pesos<\/li>\n<li>Vorverkauf seit 3.9.<\/li>\n<li>Tel. Kartenreservierung: 0810-810-2463 (nicht f\u00fcr Abos; mit Aufpreis)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.cinealeman.com.ar\/festival9\/main09.html\">Webseite<\/a><\/li>\n<li>E-Mail: info@cinealeman.com.ar<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 10. September beginnt das 9. 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