{"id":19706,"date":"2014-09-12T13:50:38","date_gmt":"2014-09-12T16:50:38","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=19706"},"modified":"2014-09-20T17:55:38","modified_gmt":"2014-09-20T20:55:38","slug":"spannender-thriller-mit-viel-romantik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2014\/09\/12\/spannender-thriller-mit-viel-romantik\/","title":{"rendered":"Spannender Thriller mit viel Romantik"},"content":{"rendered":"<p><strong>14. Deutsches Kinofestival wurde mit Christian Alvarts &#8220;Banklady&#8221; er\u00f6ffnet<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/pk01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/pk01.jpg\" alt=\"pk01\" width=\"500\" height=\"333\" class=\"aligncenter size-full wp-image-19714\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/pk01.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/pk01-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nDas <a href=\"http:\/\/www.cinealeman.com.ar\/festival14\/presentacion.html\">14. &#8220;Festival de Cine Alem\u00e1n&#8221;<\/a> wurde am Donnerstagabend mit dem spannenden Thriller &#8220;Banklady&#8221; er\u00f6ffnet. Regisseur Christian Alvart hat diese turbulente wahre Geschichte von Gisela Werler, der ersten Bankr\u00e4uberin Deutschlands, gekonnt auf die Leinwand gebracht. Von Anfang bis Ende h\u00e4lt der Thriller den Zuschauer in Atem, und doch ist auch ein geh\u00f6riger Schuss Romantik dabei, denn die &#8220;Banklady&#8221; wurde aus Liebe zur Gangsterin.<\/p>\n<p>Alvart ist der diesj\u00e4hrige Ehrengast des Filmfestivals. Der deutsche Regiestar hat internationale Erfolge vorzuweisen wie den Science-Fiction-Film &#8220;Pandorum&#8221; mit Dennis Quaid und den Horrorstreifen &#8220;Case 39&#8221; mit Ren\u00e9e Zellweger, aber deutsche Filmliebhaber bewundern ihn besonders als Tatort-Regisseur, der f\u00fcr die Folgen mit Til Schweiger verantwortlich ist &#8211; ab n\u00e4chste Woche steht Alvart f\u00fcr den n\u00e4chsten Til Schweiger-Tatort hinter der Kamera. Auch die gefeierten &#8220;Borowski&#8221;-Folgen &#8220;Der coole Hund&#8221; und &#8220;Der stille Gast&#8221; sind von Alvart.<\/p>\n<p>Bei der Pressekonferenz am Dienstagvormittag merkte man Christian Alvart nicht an, dass er erst am Morgen bei Gewitter und Hagel am Flughafen angekommen war. Zun\u00e4chst wurde der Film den zahlreich erschienenen argentinischen Kritikern vorgef\u00fchrt, im Anschluss begr\u00fc\u00dfte Gustav Wilhelmi als German Films-Chef in Buenos Aires die Anwesenden und machte Geschmack auf die Festival-Filme, die bis zum 17. September zu sehen sein werden.<\/p>\n<p>Michael Kratz, Kulturreferent der <a href=\"http:\/\/www.buenos-aires.diplo.de\/Vertretung\/buenosaires\/es\/06-kultur-und-schulen\/0-kultur-schulen.html\">Deutschen Botschaft in Buenos Aires<\/a>, hob besonders die Berlin-Filme hervor, w\u00e4hrend Uwe Mohr, der neue Direktor des <a href=\"http:\/\/www.goethe.de\/ins\/ar\/es\/bue.html\">Goethe-Instituts Buenos Aires<\/a>, auf den Stummfilm mit Livemusik verwies, der wie jedes Jahr als H\u00f6hepunkt des Festivals mit Unterst\u00fctzung des Kulturinstituts gezeigt wird. Der neue Goethe-Chef, der erst seit sieben Wochen in Argentinien ist, sagte, dass er sich im \u00fcbrigen auch sehr auf die Filme freue, von denen er viele noch nicht kenne.<\/p>\n<p>Dann war die Reihe an Christian Alvart. Im folgenden die Fragen verschiedener Kritiker an den Regisseur und Alvarts Antworten:<\/p>\n<p><strong><em>Frage: Haben die Recherchen zu dem Film sehr lange gedauert und ist der Fall der &#8220;Banklady&#8221; ein allgemein bekannter Fall in Deutschland?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Christian Alvart: &#8220;Ja, das hat tats\u00e4chlich \u2018ne ganze Weile gedauert, allerdings nicht, weil sie so stark anerkannt ist, sondern im Gegenteil&#8230; Es gibt zwei Dokumentationen \u00fcber diesen Fall, die die Hauptdarstellerin (Anm.d.Red.: Nadeshda Brennicke) gesehen hat und zu mir gebracht hat (&#8230;) und sie hat mich mit dieser realen Geschichte begeistert, weil ich mir vorher gar nicht vorstellen konnte, dass es bei uns so \u2018ne Story gab. Wir kennen sozusagen die amerikanischen Vorbilder schon besser als die eigene Geschichte, und deswegen fand ich das sehr spannend, vor allem, weil auch die Zeit, in der das spielt (Anm.d.Red.: die 60er-Jahre), ein bisschen \u00fcbersehen ist im deutschen Kino, also wir haben sehr viel, hm, sag ich mal, Zweiter-Weltkrieg-Geschichten &#8211; jetzt kam in letzter Zeit ein bisschen Erster Weltkrieg dazu -, dann sehr viel direkt danach (Anm. d.Red.: der Regisseur bezieht sich auf direkt nach den 60er-Jahren) mit der RAF, und genau dazwischen ist diese kleine \u00fcbersehene L\u00fccke, und das hat mich sehr interessiert.<\/p>\n<p>Zu den Recherchen: Also wir haben uns die Original-Krimi-Akten angesehen, wir haben die Waffen gesehen, wir haben die Per\u00fccken gesehen, wir haben also sehr sehr sehr viel von dem Originalfall gesehen und auch alles original in den Film eingebaut.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Frage: Wenn man das Bild der echten &#8220;Banklady&#8221; Gisela Werler im Abspann betrachtet, dr\u00e4ngt sich die Frage auf, warum die Darstellerinnen solcher Figuren immer so viel besser aussehen als ihre Vorbilder.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/alvart.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/alvart.jpg\" alt=\"alvart\" width=\"250\" height=\"375\" class=\"alignright size-full wp-image-19715\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/alvart.jpg 250w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/alvart-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Christian Alvart: &#8220;Sie sieht nun mal so aus, wie sie aussieht (Anm.d.Red.: der Regisseur spricht von der Schauspielerin Nadeshda Brennicke). Wir haben ein bisschen versucht, sie &#8220;runterzurocken&#8221;, wie wir das genannt haben &#8211; ihr \u2018nen schr\u00e4gen Haarschnitt verpasst, ihr \u2018ne Nasenprothese verpasst und so weiter &#8211; sie sieht normalerweise noch wesentlich sch\u00f6ner aus als in dem Film (Lacher im Saal). Hm, es ist so, die &#8220;Banklady&#8221; ist ja \u2018ne Geschichte von einer Frau, die feststellt, dass sie pl\u00f6tzlich Glamour erlebt und so ein bisschen einen Hollywood-Traum lebt, also sie wird ja &#8211; in ihrer Phantasie und auch in der Phantasie der damaligen Massenmedien &#8211; so sehr \u00fcberstilisiert und als sehr sexy empfunden. Deswegen ist es eigentlich eine Geschichte von zwei Frauen: einmal von der Gisela Werler und einmal von der &#8220;Banklady&#8221;. Und wir haben halt die &#8220;Banklady&#8221; besetzt und die Gisela Werler geschminkt. Wir h\u00e4tten es auch andersherum machen k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Frage: War die &#8220;Banklady&#8221; wirklich die erste Bankr\u00e4uberin Deutschlands und war das nicht ein ziemlich sexistisches Bild, das die \u00d6ffentlichkeit von ihr hatte?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Christian Alvart: &#8220;Also es ist schon so gewesen wie wir das im Film gezeigt haben. Es war wirklich historisch die erste Bankr\u00e4uberin Deutschlands. Da es keine Fotos von ihr gab und keine Bilder, waren diese Karikaturen von ihr, die man auch im Film sieht, sozusagen der Vorstellungskraft der Karikaturisten geschuldet, und da war das \u2018ne sehr sexy Bankr\u00e4uberin. Und darum hat es sich auch gedreht dann im \u00f6ffentlichen Diskurs. Aus heutiger Sicht ist das nat\u00fcrlich auch was sehr Sexistisches, dass wenn eine Frau so etwas macht, es pl\u00f6tzlich nur um ihre Beine geht und um ihre Outfits, und aus damaliger Sicht wurde sie tats\u00e4chlich bewundert f\u00fcr ihren Mut und ihren Glamour und ihren Style.<\/p>\n<p>Es gibt ein Zitat von einem Polizisten aus einem Artikel aus der Zeit, bevor sie geschnappt wurde &#8211; der Polizeidirektor Hamburgs war es, glaube ich -, wo der sagte, er verstehe gar nicht, dass eine Frau eine Bank \u00fcberf\u00e4llt, ihr stehe doch der Weg der Prostitution offen, der w\u00e4r\u2018 doch viel einfacher (schnaubt ver\u00e4chtlich). Und so war damals diese sehr herablassende Art, und ich glaube, da hat sie schon ein paar Mauern eingerissen, und daf\u00fcr ist sie auch bewundert worden. Es gibt ganz viele nat\u00fcrlich, gerade die Leute, die sie \u00fcberfallen hat &#8211; das sind ja rechtschaffene Menschen -, die sie auch ganz schlimm fanden.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Frage: Ist das realistisch, wie die Polizei dieser Zeit dargestellt wird, und war es wirklich so einfach, eine Bank zu \u00fcberfallen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Christian Alvart: &#8220;W\u00e4hrend die zwei Hauptfiguren bis ins kleinste Detail, sogar die genaue Wortwahl, die sich in den Polizeiakten findet, oder jeder Handgriff, den es auch in den Dokumentationen gibt, sehr sehr genau und sehr realistisch dargestellt wurden, ist bei der Polizei einfach die Sache, das waren nat\u00fcrlich viele Protagonisten, die diese Banklady gejagt haben, verteilt auf alle m\u00f6glichen kleinen Ortschaften, und das h\u00e4tte jetzt den Rahmen gesprengt, deswegen haben wir da fiktive Polizisten zusammengefasst. Es gibt diesen Chef, der von Heinz H\u00f6nig gespielt wird, der f\u00fcr die eine alte Schule steht, wie man Verbrecher dingfest macht &#8211; die gab\u2018s auch wirklich, diese Ansichten &#8211; , &#8211; der steht auch ein bisschen f\u00fcr den Polizeichef, den ich gerade zitiert habe -, und der Fischer steht halt f\u00fcr die neue Str\u00f6mung der modernen Polizeiarbeit, die dann auch genau in der Zeit stattfand. Das hei\u00dft, am Anfang, als die die Banken \u00fcberfallen haben, gab\u2018s noch nicht mal eine direkte Alarmverbindung zur Polizei, am Ende war das dann tats\u00e4chlich \u00fcblich.<\/p>\n<p>Es sind sogenannte \u2018composite characters\u2018, diese Charaktere bei der Polizei. (&#8230;) Die Polizisten sprechen auch in den Dokumentationen, und da kommt die Inspiration so ein bisschen her, es gab da einen Polizisten, der hat so begeistert von der Banklady gesprochen, da dachte ich, na, ob der nicht ein bisschen zu begeistert ist, und das war mein Haupteinfluss f\u00fcr den Kommissar Fischer.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Frage: War es schwer, Originalmaterial aus der Zeit zu finden?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Christian Alvart: &#8220;Also das f\u00fchlt sich verdammt nah an, die Sechzigerjahre, aber wenn man sie sucht, sind sie schon ganz sch\u00f6n weit weg, und es war tats\u00e4chlich sehr schwierig, auch nur noch Architektur zu finden, wo man das spielen lassen kann &#8211; also Hamburg sieht heute nicht mehr so aus -, das hei\u00dft wir sind (&#8230;) in die Grenzregionen &#8211; wo fr\u00fcher die Grenze zwischen Ost und West verlief &#8211; in Orte gegangen, die noch nicht so totrenoviert sind &#8211; also f\u00fcr unseren Film und das, was wir gesucht haben -, und haben dann Hamburg dargestellt, ab und an haben wir auch Geld ausgegeben und Computer verwendet (lacht). Aber es war schon eine kleine Schatzsuche und wir haben tats\u00e4chlich, als wir den Film eingereicht haben und F\u00f6rderer gesucht haben, schon so einen Fotoband mit Orten produziert, einfach um zu zeigen, dass das \u00fcberhaupt noch geht, dass das darstellbar ist.<\/p>\n<p>Bei den Zeitungen muss ich sagen, der Karikaturist, den man im Film sieht, der da zeichnet, dieser \u00e4ltere Herr, das ist der, der die erste Zeichnung gemacht hat damals, vor 50 Jahren, und da waren wir sehr stolz, dass wir den noch gefunden haben, und dass er f\u00fcr uns wieder zum Stift gegriffen hat.<\/p>\n<p>Was die Zeitungsartikel angeht, haben wir nicht uns die ganzen Rechte leisten k\u00f6nnen, das hei\u00dft, es ist eine Mischung aus echten Zeitungen, die mit uns zusammengearbeitet haben, und fiktiven Zeitungen, die dann so \u00e4hnlich hei\u00dfen (lacht).<\/p>\n<p>Bei den Waffen haben wir mit dem Polizeimuseum zusammengearbeitet, die hatten \u2018ne Ausstellung zu dem Fall, und wir haben alle Waffen 1:1 nachgebaut.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Frage: Ist &#8220;Banklady&#8221; schon in Deutschland in den Kinos gelaufen, war er auf Festivals? Wie war die Reaktion auf den Film?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Christian Alvart: &#8220;Also in Deutschland ist der Film schon gelaufen, wir haben auf Festivals wie zum Beispiel dem Filmfest Hamburg viele enthusiastische Reaktionen gehabt, wir haben auch ganz tolle Kritiken bekommen. Bei der ganz normalen Kinoauswertung ist er leider untergegangen, das muss man so sagen, also er ist nicht besonders gut gelaufen, und was internationale Festivals angeht, sind wir gerade auf der Reise, deswegen bin ich ja auch hier. Er l\u00e4uft auf der ganzen Welt, ich denke mal, wir sind ungef\u00e4hr in der H\u00e4lfte der L\u00e4nder, wo er laufen wird. (&#8230;) Ich selber hab\u2018 leider dieses Jahr so viel gedreht, dass ich das erste Mal selber mit dem Film mitgereist bin, sonst war Nadeshda immer vor Ort.&#8221;<\/p>\n<p><strong><em>Frage: Hat die Kinoproduktion im Zuge der europ\u00e4ischen Krise auch in Deutschland gelitten?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Christian Alvart: &#8220;Ich hab\u2018 nicht den Eindruck, dass mehr oder weniger gedreht wird als in den Jahren zuvor. In Deutschland ist das immer schon sehr stark abh\u00e4ngig von Einzelpersonen gewesen: Sagen wir mal Bernd Eichinger, Til Schweiger oder jetzt Matthias Schweigh\u00f6fer, wenn die \u2018nen Film machen, dann ist das deutsche Kino gro\u00df, und wenn die ein Jahr Pause machen, dann ist es klein.&#8221; (Lacher im Saal)<\/p>\n<p><strong>Fotos von oben nach unten:<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Pressekonferenz (v.l.): Michael Kratz, Kulturreferent der Deutschen Botschaft in Buenos Aires, Gustav Wilhelmi, German Films-Chef vor Ort, Uwe Mphr, Direktor des Goethe-Instituts Buenos Aires, Christian Alvart und seine \u00dcbersetzerin.<\/p>\n<p>Christian Alvart am\u00fcsiert sich \u00fcber eine Frage.<br \/>\n(Fotos: Festival de Cine Alem\u00e1n)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14. 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