{"id":2062,"date":"2009-12-05T12:29:09","date_gmt":"2009-12-05T15:29:09","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2009\/12\/05\/letzter-tango-in-buenos-aires\/"},"modified":"2010-09-14T17:42:05","modified_gmt":"2010-09-14T20:42:05","slug":"letzter-tango-in-buenos-aires","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2009\/12\/05\/letzter-tango-in-buenos-aires\/","title":{"rendered":"Letzter Tango in Buenos Aires"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Dokumentarfilm &#8220;El \u00faltimo aplauso&#8221; von Germ\u00e1n Kral<\/p>\n<p><em>Von Nils Witte<\/em><\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image2061\" alt=kino11.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/kino11.jpg\" align=left hspace=5 \/>Am Stadtrand von Buenos Aires im Viertel Pompeya steht die &#8220;Bar El Chino&#8221;, ein Ort, an dem Tango geliebt und gelebt wird. Besser gesagt, wurde dort Tangokultur gelebt, bis im Winter 2001 &#8220;El Chino&#8221;, der Besitzer der Bar, erkrankte und kurze Zeit sp\u00e4ter starb. &#8220;El \u00faltimo aplauso&#8221; dokumentiert das n\u00e4chtliche Leben an diesem urspr\u00fcnglichen Ort und begleitet die Menschen, die dort auftraten. Der in M\u00fcnchen ausgebildete Regisseur Germ\u00e1n Kral hatte seine Heimatstadt Buenos Aires zwei Jahre vor dem Tod von &#8220;El Chino&#8221; besucht, um einen Film \u00fcber die &#8220;Bar El Chino&#8221; zu machen. Seine Professorin Doris D\u00f6rrie hatte ihn auf die Bar aufmerksam gemacht.<!--more--><\/p>\n<p>Er fand alte Menschen, die mit und von dem Tango lebten. Den Regisseur, der mit seiner Familie in M\u00fcnchen wohnt, \u00fcberzeugte das so sehr, dass er noch dreimal wiederkehrte. Die deutsch-argentinische Co-Produktion schildert die Trauer der S\u00e4nger und Musiker \u00fcber den Verlust des Ortes ihrer Musik. Und er zeigt einen Neubeginn. Germ\u00e1n brachte die jungen Musiker des &#8220;Orquesta T\u00edpica Imperial&#8221; mit den S\u00e4ngern aus der &#8220;Bar El Chino&#8221; zusammen. Was dabei entsteht, ist hoch anr\u00fchrend. Man muss den Atem anhalten, wenn In\u00e9s Arce im Mantel, ihr Handt\u00e4schchen haltend, vor die Bandone\u00f3nspieler tritt und zu singen beginnt.<\/p>\n<p>&#8220;Ich hatte etwas Angst davor, wie die Menschen hier eine Dokumentation \u00fcber Menschen aufnehmen w\u00fcrden, die so sind wie sie selbst&#8221;, gesteht Germ\u00e1n nach der Vorpremiere von &#8220;Der letzte Applaus&#8221; im Cineplex Belgrano am Montag, &#8220;aber die Sorge war unbegr\u00fcndet.&#8221; Das Publikum zeigte sich begeistert. Der Film ist nicht nur dank des von Jos\u00e9 Luis Massa hervorragend produzierten Soundtracks ein Muss f\u00fcr alle Tangoliebhaber. Er gew\u00e4hrt auch sehr pers\u00f6nliche Einblicke in das Leben der Musiker, die mit den Problemen des Alltags k\u00e4mpfen. Die Dokumentation zeigt, wie sie ihren Sorgen mit der Leidenschaft f\u00fcr den Tango begegnen. Das verleiht dem Film Glaubw\u00fcrdigkeit und macht ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis.<\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch verriet Germ\u00e1n Kral, er habe zwei weitere Projekte geplant: &#8220;Es wird wieder um Tango gehen. Entweder in Argentinien, oder in Bayern.&#8221;<\/p>\n<p><FONT COLOR=\"#FF0000\"><em>Lesen Sie auch <a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2009\/11\/01\/ein-film-zum-lachen-und-nie-mehr-vergessen\/\">Ein Film zum Lachen und nie mehr Vergessen<\/a> \u00fcber den Oscar-Anw\u00e4rter &#8220;El secreto de sus ojos&#8221;.<\/em><\/FONT><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image2060\" alt=kino1.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/kino1.jpg\" \/><br \/>\n<em>Gut gelaunt: Die Mitwirkenden des Films bei der Vorpremiere.<br \/>\n(Foto: Max Neufeind)<\/em><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Dokumentarfilm &#8220;El \u00faltimo aplauso&#8221; von Germ\u00e1n Kral Von Nils Witte Am Stadtrand von Buenos Aires im Viertel Pompeya steht die &#8220;Bar El Chino&#8221;, ein Ort, an dem Tango geliebt und gelebt wird. 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