{"id":21041,"date":"2015-04-24T10:43:01","date_gmt":"2015-04-24T13:43:01","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=21041"},"modified":"2015-04-25T11:02:55","modified_gmt":"2015-04-25T14:02:55","slug":"mit-blaulicht-nach-buenos-aires","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2015\/04\/24\/mit-blaulicht-nach-buenos-aires\/","title":{"rendered":"Mit Blaulicht nach Buenos Aires"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kristof Magnusson stellt heute Abend auf der Buchmesse sein Werk &#8220;Arztroman&#8221; vor<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/magnusson_kratz2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/magnusson_kratz2-224x300.jpg\" alt=\"magnusson_kratz2\" width=\"224\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-21045\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/magnusson_kratz2-224x300.jpg 224w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/magnusson_kratz2.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a>Der deutsche Schriftsteller Kristof Magnusson weilt anl\u00e4sslich der <a href=\"http:\/\/www.el-libro.org.ar\/\">41. Internationalen Buchmesse von Buenos Aires<\/a> und auf Einladung der <a href=\"http:\/\/www.buenos-aires.diplo.de\/Vertretung\/buenosaires\/de\/Startseite.html\">deutschen Botschaft in Buenos Aires<\/a> und des <a href=\"http:\/\/www.goethe.de\/ins\/ar\/de\/bue\/ver.cfm?fuseaction=events.detail&#038;event_id=20480602\">Goethe-Instituts<\/a> zum ersten Mal in Argentinien. Der 1976 in Hamburg als Sohn eines Isl\u00e4nders und einer Deutschen geborene Schriftsteller, der heute in Berlin lebt, ist nebenbei \u00dcbersetzer aus dem Isl\u00e4ndischen. In seinem neuesten Erfolgsbuch &#8220;Arztroman&#8221; schildert er das turbulente Leben einer Not\u00e4rztin in Berlin. Im Interview mit Kunst in Argentinien-Herausgeberin Susanne Franz gab er Einblicke in sein schriftstellerisches Schaffen und erz\u00e4hlte u.a., wie er f\u00fcr die Recherche zu seinem Roman in Rettungswagen mitgefahren ist.<\/p>\n<p><em>SF: Herr Magnusson, Sie stellen heute Abend auf der Internationalen Buchmesse von Buenos Aires Ihr Werk &#8220;Arztroman&#8221; vor. Freuen Sie sich auf Ihre erste Begegnung mit dem argentinischen Lesepublikum?<\/em><\/p>\n<p>Kristof Magnusson: Das auf jeden Fall, ja, es ist wirklich immer eine besonders sch\u00f6ne Art und Weise, ein Land kennenzulernen &#8211; nicht nur da zu sein als jemand, der irgendwelche Sehensw\u00fcrdigkeiten besichtigt &#8211; was nat\u00fcrlich auch sch\u00f6n ist -, aber es ist immer besonders sch\u00f6n, wenn man die M\u00f6glichkeit,hat, die Leute gleich kennenzulernen \u00fcber einen gemeinsamen Austausch. Ich habe das schon oft gemacht, in vielen L\u00e4ndern, in Indien, in Griechenland, in Portugal, oder in Schweden oder Amerika, es ist eine ganz besonders gute Art und Weise, Land und Leute kennenzulernen.<\/p>\n<p><em>SF: Sie sprechen heute mit dem argentinischen Schriftsteller und Journalisten Ariel Magnus \u00fcber Ihren Roman; er hat Passagen Ihres Werkes ins Spanische \u00fcbersetzt. Wird er auch den gesamten Roman \u00fcbersetzen und wird dieser hier erscheinen?<\/em><\/p>\n<p>Kristof Magnusson: Das ist gerade in Arbeit, es gibt auf jeden Fall Interesse, es gibt noch nichts, was spruchreif ist, aber das Interesse ist auf jeden Fall erst mal da. Ob Ariel Magnus das Buch \u00fcbersetzt, h\u00e4ngt sicher von dem Verlag ab und von dem Zeitplan, er ist ja ein vielbesch\u00e4ftigter Mann. Ich w\u00fcrde mich freuen, aber er muss nat\u00fcrlich gucken, ob er Zeit hat.<\/p>\n<p><em>SF: Sie sind halb Isl\u00e4nder, halb Deutscher. Sie \u00fcbersetzen Literatur aus dem Isl\u00e4ndischen ins Deutsche, schreiben selbst aber lieber auf Deutsch. Warum ist das so? Liegt es an den Besonderheiten der beiden Sprachen?<\/em><\/p>\n<p>Kristof Magnusson: Das hat wirklich den ganz profanen Grund, dass Deutsch meine Muttersprache ist. Ich habe zwar f\u00fcnf, sechs Jahre in Island verbracht, habe da auch studiert, aber aufgewachsen bin ich die meiste Zeit in Deutschland, und bin auch nie in Island zur Schule gegangen, was ja auch f\u00fcr den Spracherwerb eine sehr wichtige Phase ist, dieses mit den Gleichaltrigen zusammen aufwachsen, eine Sprache sprechen, und das Abgleichen mit der Sprache, die die Lehrer und die Erwachsenen sprechen &#8211; diese Reibung ist sehr wichtig daf\u00fcr, dass man auch Subtilit\u00e4ten darstellen kann, und das habe ich im Deutschen viel viel mehr als im Isl\u00e4ndischen. Ich habe sozusagen mehr verschiedene Register, die ich ziehen kann auf Deutsch. Deswegen k\u00f6nnte ich das gar nicht, auf Isl\u00e4ndisch. Ich \u00fcbersetze auch nie aus dem Deutschen ins Isl\u00e4ndische, sondern immer nur aus dem Isl\u00e4ndischen ins Deutsche.<\/p>\n<p><em>SF: Ihr Werk &#8220;Arztroman&#8221; ist in Deutschland ein gro\u00dfer kommerzieller Erfolg. Glauben Sie, dass das auch damit zu tun hat, dass Sie darin das Ph\u00e4nomen Burnout ansprechen, das ein universelles Problem der heutigen Zeit ist?<\/em><\/p>\n<p>Kristof Magnusson: Ich finde das immer schwer, das zu sagen. Ich hoffe das, weil das eine Sache ist, die mir wichtig ist. Ich hoffe aber nat\u00fcrlich, dass die Leute diesen Roman auch deswegen gerne lesen aufgrund der humorvollen und unterhaltsamen Komponenten, also, obwohl es ja auch um das medizinische Milieu geht, Krankheit nat\u00fcrlich auch, soll es kein &#8220;Problembuch&#8221; sein in dem Sinne, sondern einfach ein Buch, das Lebenswelten in Berlin und teilweise auch ein Gesellschaftsportr\u00e4t zeigt, was gewisse &#8220;Probleme&#8221; zwar thematisiert, ohne das jetzt auf eine dramatische Art und Weise zu tun. Eher auf eine leichte, humorvolle Weise. Deshalb hoffe ich, dass das ein Aspekt der Wahrnehmung ist, aber haupts\u00e4chlich sind es einfach diese spannenden Geschichten, die sich in einer Gro\u00dfstadt heutzutage abspielen, ich hoffe, dass das die Leute genauso interessiert.<\/p>\n<p><em>SF: Also geht es eher darum, wie die Menschen mit ihrer jeweiligen Situation umgehen.<\/em><\/p>\n<p>Kristof Magnusson: Genau, und manchmal gelingt es den Leuten, positiv oder humorvoll damit umzugehen, und manchmal gelingt es ihnen nicht, genauso wie es bei uns im Leben ja auch ist. Wir bestehen ja nicht nur aus positivem Denken, das funktioniert einfach nicht, und manchmal kommen wir nicht gegen die Probleme an, aber manchmal gelingt es uns dann wiederum doch.<\/p>\n<p><em>SF: Sie haben sehr viel recherchiert zu ihrem Werk, Sie haben Freunde und Bekannte, die \u00c4rzte sind, Sie sind auch selber mitgefahren in den Rettungswagen, um ganz lebendig schildern zu k\u00f6nnen, wie der Alltag Ihrer Heldin des Romans aussieht. War das eine spannende Herausforderung f\u00fcr Sie? Oder teilweise auch bedr\u00fcckend? Wie lange haben Sie recherchiert?<\/em><\/p>\n<p>Kristof Magnusson: Die Recherche hat sicherlich l\u00e4nger als ein halbes Jahr gedauert, weil ich auch immer recherchiert habe und dann geschrieben habe und dann wieder zur Recherche zur\u00fcckgegangen bin. Die Gespr\u00e4che mit den \u00c4rzten, das war ein Teil, der mich sehr lange begleitet hat, und was nat\u00fcrlich interessant ist, ist, dass ja eigentlich sozusagen die Frage dahintersteckt, es gibt eine Welt, die man beschreiben m\u00f6chte und dann ist die Frage, wie ist diese Welt mit ihren Eindr\u00fccken und wie wird daraus dann Text. Das ist ein Weg, den man sonst immer mit sich selber ausmacht, und jetzt waren da diese \u00c4rzte dabei, denen ich auch Sachen zum Lesen gegeben habe, die haben dann gesagt &#8220;Ja, hier, da k\u00f6nnte man noch das machen, das w\u00e4r noch spannender&#8221; oder &#8220;Hier, das stimmt so nicht&#8221;, also dieser Prozess, der sonst bei meinen B\u00fcchern immer ein sehr intimer Prozess war, da hatte ich diesmal auf einmal diese &#8220;Gegen\u00fcber&#8221;, das hat es f\u00fcr mich interessant gemacht.<\/p>\n<p>Bei den Malen, bei denen ich mitgefahren bin mit den Notarztwagen, das war nat\u00fcrlich sehr, sehr aufregend, am Anfang habe ich gedacht, ich st\u00f6re, oder ich stolpere \u00fcber den Sauerstoffschlauch, es brauchte eine Weile, bis die \u00c4rzte und Feuerwehrleute mir diese Angst genommen haben. Das war f\u00fcr mich sehr wichtig, diesen ganzen Alltag zu sehen, weil Recherchegespr\u00e4che sind eine Sache, und dass es medizinisch stimmt, kann man alles recherchieren, aber da gibt es diese verr\u00fcckten Details wie zum Beispiel, dass die Menschen sich die Ohren zuhalten, wenn man mit dem Rettungswagen vorbeif\u00e4hrt, und das ist eine Sache, das muss man gesehen haben. Oder dass man oft gar nicht wei\u00df, dass man mit Blaulicht unterwegs ist, aber wenn man dann durch eine enge Stra\u00dfe f\u00e4hrt, sieht man auf einmal, wie sich das spiegelt. Oder man f\u00e4hrt \u00fcber Kopfsteinpflaster und sp\u00fcrt dieses Vibrieren, diese zwei Tonnen Ausr\u00fcstung, die man hinter sich hat. F\u00fcr solche Sachen war es wichtig, mitzufahren.<\/p>\n<p><em>SF: Sie haben einmal gesagt, dass sozusagen vor dem Notarzt alle Menschen gleich sind &#8211; die Reichen, die Armen, die Alten, die Jungen, so dass Sie durch Ihre Recherchen Einblick in ein gesamtes Gesellschaftsbild gewinnen konnten.<\/em><\/p>\n<p>Kristof Magnusson: Ja, das war mir wichtig und nat\u00fcrlich der Reiz daran, eine \u00c4rztin zu haben, die zu den Menschen nach Hause kommt, dass sie \u00fcberall hineinkommt und niemand kann vorher aufr\u00e4umen. Das hat man in Krankenh\u00e4usern und Arztpraxen nicht so, die haben meist ein bestimmtes Klientel, \u00e4rmer oder reicher. Diese gro\u00dfe Bandbreite, die hat man im Notarztdienst nat\u00fcrlich sehr stark, und das hei\u00dft, es l\u00e4sst sich so auf eine relativ &#8211; wie ich finde &#8211; elegante Weise ein Portr\u00e4t der ganzen Gesellschaft zeigen.<\/p>\n<p><em>SF: Was m\u00f6chten Sie mit dem Schreiben erreichen? M\u00f6chten Sie Ihre Leser unterhalten, sie gl\u00fccklich machen? M\u00f6chten Sie die Leser zum Nachdenken anregen bzw. in ihnen eine Ver\u00e4nderung bewirken?<\/em><\/p>\n<p>Kristof Magnusson: Das kann ich gar nicht so genau sagen. Was ich erst mal machen m\u00f6chte, ist Geschichten erz\u00e4hlen, die mich selber interesieren, weil alles andere ist so zuf\u00e4llig, ob das nun Menschen interessiert oder nicht, oder gl\u00fccklich macht oder nicht. Ich kann immer nur davon ausgehen, dass ich schon B\u00fccher gelesen habe, die mich ver\u00e4ndert haben, ich habe auch B\u00fccher gelesen, die mich gl\u00fccklich(er) gemacht haben, aber ich glaube, man kann sich das als Autor nicht von vornherein vornehmen, Man kann von sich selber ausgehen und dann hoffen, dass es andere Leute auch interessiert. Ich merke das auch bei mir selber, wenn ich die B\u00fccher von anderen Autoren lese, das Thema muss mich nicht unbedingt interessieren, \u00fcber das sie schreiben, aber ich muss das Gef\u00fchl haben, das hat den Autor interessiert, nicht mit einem bestimmten Ziel, sondern aus einem inneren Antrieb heraus. Und das ist bei mir mit dieser Welt der Medizin eben ganz stark, das ist etwas, was mich schon als Kind immer begeistert hat, und irgendwie ist meine Aufmerksamkeit an diesem Thema h\u00e4ngengeblieben. Dann kam dazu, dass es ja eine gewisse Relevanz f\u00fcr die Gesellschaft hat &#8211; ein Gradmesser dessen, wie wir unsere Gesellschaft haben wollen, ist ja, wie wir unser Gesundheitssystem organisieren. So ist zu meiner emotional unerkl\u00e4rlichen Begeisterung noch ein vernunftgetragener Grund hinzugekommen.<\/p>\n<p><em>SF: Noch eine Frage zu Ihrem Schreiben: Sprudelt es aus Ihnen heraus oder m\u00fcssen Sie sehr streng mit sich sein und sagen, ich schreibe jetzt vier Stunden am Tag? Wie machen Sie das, ist das eher eine Disziplinfrage? Denn Schreiben ist ja schwer.<\/em><\/p>\n<p>Kristof Magnusson: Nat\u00fcrlich ist es schwer, das wissen wir ja alle. Ich schreibe sehr viel, das Schwierige oder wo die Disziplin ins Spiel kommt, ist einfach, die guten Ideen von den schlechten zu unterscheiden. Dieser Roman (er tippt auf seinen &#8220;Arztroman&#8221;, der auf dem Tisch liegt) war sicherlich am Anfang dreimal so lang. Ihn zu \u00fcberarbeiten, immer weiter zusammenzuk\u00fcrzen, das zu tun, was eigentlich auch Dichtung ist, also das Ver-Dichten, dass man aus den ganzen Beobachtungen die paar herausfiltert, die nicht nur etwas beschreiben, sondern dar\u00fcber hinaus f\u00fcr etwas stehen. Also eher eigentlich beides: erst dieses Sprudeln, aber damit ist noch nicht mal die H\u00e4lfte getan, das ist noch nicht mal die halbe Miete &#8211; die eigentliche Arbeit ist das \u00dcberarbeiten.<\/p>\n<p><em>SF: Es ist sicher auch nicht einfach, den Moment zu bestimmen, an dem das Buch &#8220;fertig&#8221; ist.<\/em><\/p>\n<p>Kristof Magnusson: Absolut, und ich glaube, solange ich Lesungen mache und mich mit Leuten \u00fcber das Buch unterhalte und immer noch wieder jemand einen neuen Aspekt anspricht und sagt &#8220;Das fand ich interessant und das fand ich nicht so interessant&#8221;, solange ist das Buch f\u00fcr mich auch nicht fertig, weil das Buch entsteht ja immer wieder. Also das Buch ist ja nur zu einem Teil wirklich dieses physische Produkt (er klopft wieder auf den &#8220;Arztroman&#8221;) &#8211; zu einem gro\u00dfen Teil ist es auch das, was in den K\u00f6pfen der Leute passiert, nicht nur, wenn sie es lesen, sondern auch, wenn sie dar\u00fcber sprechen.<\/p>\n<p><em>SF: Herr Magnusson, vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/em><\/p>\n<p><strong>Heute: Lesung<\/strong><br \/>\nHeute, Freitag, 24. April, um 18.30 Uhr:  &#8220;Arztroman&#8221; &#8211; Lesung und Gespr\u00e4ch mit Kristof Magnusson und Ariel Magnus. Veranstaltet von der deutschen Botschaft in Buenos Aires, dem Goethe-Institut Buenos Aires und der Fundaci\u00f3n El Libro. 41. Internationale Buchmesse Buenos Aires, Saal Alfonsina Storni, La Rural, Plaza Italia, Buenos Aires. Deutsch mit Konsekutiv\u00fcbersetzung.<\/p>\n<p><strong>Foto:<\/strong><br \/>\nBestsellerautor Kristof Magnusson (rechts) und Kulturattach\u00e9 Michael Kratz vor Alfredo Segatoris Berlin-Graffiti an der Au\u00dfenwand der deutschen Botschaft in Buenos Aires.<br \/>\n(Foto: Deutsche Botschaft)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kristof Magnusson stellt heute Abend auf der Buchmesse sein Werk &#8220;Arztroman&#8221; vor Der deutsche Schriftsteller Kristof Magnusson weilt anl\u00e4sslich der 41. Internationalen Buchmesse von Buenos Aires und auf Einladung der deutschen Botschaft in Buenos Aires und des Goethe-Instituts zum ersten Mal in Argentinien. 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