{"id":21043,"date":"2015-04-24T09:59:49","date_gmt":"2015-04-24T12:59:49","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=21043"},"modified":"2015-04-25T11:02:11","modified_gmt":"2015-04-25T14:02:11","slug":"zwischen-wahn-und-wirklichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2015\/04\/24\/zwischen-wahn-und-wirklichkeit\/","title":{"rendered":"Zwischen Wahn und Wirklichkeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Filmische Highlights vom Festival &#8220;BAFICI&#8221;<\/p>\n<p><em>Von Michaela Ehammer<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/baf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/baf-300x111.jpg\" alt=\"baf\" width=\"300\" height=\"111\" class=\"alignright size-medium wp-image-21060\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/baf-300x111.jpg 300w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/baf.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Filme gibt es viele. Der unterschiedlichen Art. Action-geladene oder herzzerrei\u00dfende Hollywood-Filme stehen ja t\u00e4glich auf unserem TV-Programm, aber viele Fime der etwas &#8220;anderen Art&#8221;, ergreifende, belehrende, provozierende, anregende, aufzeigende, hinweisende oder politische Dokumentationen r\u00fccken dabei eher in den Hintergrund. <a href=\"http:\/\/festivales.buenosaires.gob.ar\/2015\/bafici\/es\">BAFICI<\/a>, das internationale Festival der unabh\u00e4ngigen Filme in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires, hat genau diese Filme gesucht und zeigt sie von ihrer ganz speziellen, packenden und merkw\u00fcrdigen Seite. Alle Genres sind vertreten, ob Horror, Kom\u00f6die, Musikfilme, Psychothriller, wahre Geschichten, Klassiker, Schwarz-Wei\u00df-Filme, Dokumentationen, Animationen, audiovisuelle Shows, Ausstellungen rund um das Thema Kino sowie Gespr\u00e4che hautnah mit Stars, wie mit dem Ehrengast Isabelle Huppert &#8211; das diesj\u00e4hrige Film-Festival h\u00e4lt wieder einmal f\u00fcr jeden Kinoliebhaber das Seine im Sortiment. Doch bei \u00fcber 400 Filmen f\u00e4llt die Entscheidung wirklich nicht leicht. Gesehen haben kann man sie nicht alle, einige sollte man aber.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Goodnight Mommy&#8221;<\/strong><br \/>\nWer h\u00e4tte gedacht, dass es m\u00f6glich ist, alle Emotionen in einen einzigen Film zu packen? Von Spannung pur \u00fcber Lachen, Schamgef\u00fchlen, Ah!-, Oh!- und Uh!-Rufen, von purem Entsetzen und totalem Staunen bis hin zum &#8220;Grande Finale&#8221;? Die beiden \u00d6sterreicher Veronika Franz, Journalistin beim Kurier, und Severin Fiala zeigen in ihrem Film &#8220;Goodnight Mommy&#8221; (zu deutsch &#8220;Ich seh Ich seh&#8221;), der im Internationalen Wettbewerb nominiert ist, wie es geht. Das Resultat: Ein wahrhaftes filmisches Meisterwerk, welches seine Zuschauer an die Grenzen der Imagination f\u00fchrt. Der Beginn ist dabei sehr unschuldig: Ein Haus am See, eine Mutter nach einer Gesichtsoperation und zwei Kinder. Die Kinder spielen in der Natur, die Mama braucht Ruhe. Mit der Zeit wird jedoch klar, dass etwas an dieser unschuldigen Geschichte nicht stimmen kann. Welches dunkle Geheimnis umgibt die Kinder? Ist es wirklich die echte Mama? Was ist bei dem Unfall tats\u00e4chlich passiert? Wie weit kann die eigene Psyche einen Menschen treiben? Wo endet die Wirklichkeit und beginnt der Wahn? Es gibt zu viele Fragen die angeschnitten, jedoch nicht beantwortet werden. Der Zuschauer wird dadurch immer wieder aufs Neue gefesselt, und w\u00e4hrend der Hobby-Filmschauer noch staunt, ist f\u00fcr das geschulte Kinoauge bald schon klar, in welche Richtung sich der Film dreht. Oder etwa doch nicht? Denn Franz und Fiala schaffen es mit ihrem Film aus dem Jahre 2014 immer wieder aufs Neue, dass Zweifel an dieser Theorie auftreten. So bleiben die Spannung und der Aha-Effekt bis zum Schluss bestehen. Mit der Zeit wird die Stimmung im Film zusehends dunkler, der Terror w\u00e4chst und am Ende dreht sich der Film um spannende 360 Grad. Der Zuschauer wird so in alle Blickwinkel und Perspektiven der agierenden Personen hineingezerrt und es kommt zu einer Explosion &#8211; sprichw\u00f6rtlich wie gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig. Und am Ende verl\u00e4sst man den Kinosaal mit einem echten filmischen &#8220;Wow&#8221;-Erlebnis und G\u00e4nsehaut. Kein Film jedoch f\u00fcr schwache Nerven!<\/p>\n<p><strong>Ein Recht auf Liebe<\/strong><br \/>\nDer kenianische Film &#8220;Stories Of Our Lives&#8221;, nominiert in der Kategorie &#8220;Human Rights Competition&#8221;, wirft hingegen ein ganz anderes Thema auf: F\u00fcnf Menschen erz\u00e4hlen ihre ganz pers\u00f6nliche Geschichte vom Leben als Homosexuelle in einem Land, wo dieses Thema noch immer als striktes Tabu gilt. Verfolgungen, Bestrafungen, Festnahmen sowie weitere Ma\u00dfnahmen von den Familien, Freunden und vom Staat werden in dem afrikanischen Land gegen alle getroffen, dessen Sexualit\u00e4t nicht jener &#8220;normalen&#8221; entspricht. Basierend auf echten Bezeugungen er\u00f6ffnen uns die fiktiven Protagonaisten eine Welt, fern von Toleranz und Gleichberechtigung. Ein grandioser Film, dem durch den Schwarz-Wei\u00df-Effekt noch mehr Mitgef\u00fchl und die gewisse Portion an Extra verliehen wird. 60 Minuten zum Nachdenken und Umdenken. Filme dieser Art sollten bei einem Festival f\u00fcr unabh\u00e4ngige Filme auf keinen Fall fehlen. Jim Chuchu, geboren in Nairobi, ein visueller K\u00fcnstler, Filmemacher und Musiker, l\u00e4sst uns in seinem ersten Langfilm durch seine Gro\u00dfaufnahmen mit all seinen Darstellern hautnah mitf\u00fchlen. Warum werden Homosexuelle von der Gesellschaft ausgegrenzt? Welche Tr\u00e4ume, oder viel mehr, welche \u00c4ngste begleiten ihr Leben? Sollen sie sich verstecken oder f\u00fcr ihr Recht auf Anerkennung k\u00e4mpfen? Die Frage am Schluss wird f\u00fcr alle in den Raum geworfen und jeder kann sie ganz f\u00fcr sich beantworten: Haben wir Menschen, egal welcher Abstammung, Hautfarbe oder Hang zur Sexualit\u00e4t nicht alle eine Sehnsucht sowie ein Recht auf Liebe?<\/p>\n<p><strong>Rebel-Rock aus Gr\u00f6nland<\/strong><br \/>\nDass BAFICI auch eine musikalische Seite hat, zeigen die insgesamt 17 Filme rund um das Thema Musik. So etwa erz\u00e4hlt der gr\u00f6nl\u00e4ndisch-d\u00e4nisch-norwegische Film &#8220;Sum\u00e9 &#8211; The Sound of a Revolution&#8221; von der ersten gr\u00f6nl\u00e4ndischen Rockband in den 70er Jahren. W\u00e4hrend Argentinien zu dieser Zeit von einer Welle aus Protesten und Gewalt gepr\u00e4gt war, braute sich auch in Gr\u00f6nland der Sturm einer Revolution zusammen. Eine andersartige Revolution jedoch, die, nach der anf\u00e4nglichen Sch\u00fcchternheit ihrer Landsleute, schon bald im ganzen Land Anklang fand und durch ihre Lieder die Nation Gr\u00f6nland st\u00e4rkte und vereinte. Der gr\u00f6nl\u00e4ndische Regisseur Inuk Silis Hoegh stellt in dieser musikalischen Dokumentation eine Hommage an &#8220;Sum\u00e9&#8221; mit einzigartigen Aufnahmen der damaligen Zeit dar: von den ersten Anfangen in kleinen Bars \u00fcber Konzerte im Freien und Gastauftritte im d\u00e4nischen Fernsehen bis hin zur gro\u00dfen Gr\u00f6nland-Tournee. Doch alles fing in D\u00e4nemark an. Malik Hoegh und Per Berthelsen, charismatische Studenten Anfang Zwanzig, gr\u00fcndeten w\u00e4hrend ihrer Studienzeit in Kopenhagen gemeinsam mit Freunden diese Rockband und sorgten damit erst einmal f\u00fcr gro\u00dfe Aufregung &#8211; nicht nur in Gr\u00f6nland. Eine Band, die auf Gr\u00f6nl\u00e4ndisch singt und dann auch noch mit ihren politischen Texten mehr Rechte f\u00fcr ihr Land sowie Unabh\u00e4ngigkeit von D\u00e4nemark fordert. Das war damals wohl f\u00fcr viele schwer vorzustellen. Die Jungs wollten nicht nur ihre Liebe zur Musik zum Ausdruck bringen, sondern auch auf die Missst\u00e4nde in ihrem Heimatland aufmerksam machen. &#8220;Wir wollten mit unserer Musik keinesfalls provozieren, sondern vielmehr aufzeigen, dass wir mit unserer Situation in Gr\u00f6nland nicht zufrieden waren. Unseren Mitmenschen eine Stimme geben und sagen, an was es uns fehlt, warum wir ungl\u00fccklich sind&#8221;, so Malik Hoegh. Dies taten sie dann auch und brachten insgesamt vier Schallplatten heraus: &#8220;Sumut&#8221;, &#8220;Inuit Nunnat&#8221;, &#8220;Sum\u00e9&#8221; und &#8220;1973-76&#8221;. Diese Missst\u00e4nde sind auch heutzutage noch pr\u00e4sent im nordischen Land, und so findet Sum\u00e9 auch heute noch gro\u00dfen Anklang bei Jung und Alt. Diese ganz spezielle Art von Rockmusik hat den perfekten Weg, zwischen Rebellion und Sch\u00fcchternheit, in die Harmonie und in die Zukunft gefunden. Ganz nebenbei beeindruckt der Film auch durch traumhafte Aufnahmen der landschaftlichen Highlights von Gr\u00f6nland.<\/p>\n<p><strong>Das Leben des Edward Snowden<\/strong><br \/>\nGanz anders wieder der Film aus dem Jahre 2014 von der US-amerikanischen K\u00fcnstlerin und Journalistin Laura Poitras &#8220;Citizenfour&#8221; (Kategorie Panorama). Nach &#8220;My Country, My Country&#8221; aus dem Jahre 2006 und &#8220;The Oath&#8221; von 2010 ist es bereits der dritte Film \u00fcber einen Skandal der Weltmacht USA. Dieses Mal mit und \u00fcber das Leben des Milit\u00e4rkindes Edward Snowden, der 2013 seine Entscheidung f\u00fcr die Enth\u00fcllung geheimer Daten \u00fcber die NSA und gegen sein gewohntes Leben getroffen hat. Alle haben wir schon davon geh\u00f6rt, doch der Film zeigt unver\u00f6ffentlichte Szenen, wie alles entstand. Er beginnt in einem Hotelzimmer in Hong Kong, wo sich Snowden absetzte und Poitras sowie zwei britische Journalisten vom \u201cGuardian\u201d anheuert, um seine Geschichte zu ver\u00f6ffentlichen, und endet in Moskau, wo er mit seiner Freundin bis heute noch im Exil lebt. Wir sehen in dieser Dokumentation, wie Journalist Glenn Greenwald sich ans Fernsehen wendet, die Enth\u00fcllung an die \u00d6ffentlichkeit kommt und Snowden den Prozess von seinem Hotelzimmer in Hong Kong aus betrachtet. Szenen, die uns eine v\u00f6llig neue Perspektive des Geschehens er\u00f6ffnen und uns als Betrachter in die Geschichte hineinziehen. Von der anf\u00e4nglichen Euphorie Snowdens bis hin zu seinen Zweifeln. Dieser Film brachte Poitras 2015 einen Oscar in der Kategorie &#8220;Bester Dokumentarfilm&#8221;. 2014 gewann sie bereits den Pulitzer-Preis f\u00fcr &#8220;Dienst an der \u00d6ffentlichkeit&#8221;. Seit Jahren lebt sie in Berlin, denn zur\u00fcck in die USA kann sie, sp\u00e4testens nach diesem Film, nur schwer.<\/p>\n<p><strong>Wir werden alle nicht j\u00fcnger<\/strong><br \/>\nDer Film &#8220;La Once&#8221;, Kategorie Panorama &#8211; BAL Buenos Aires Lab, von der chilenischen Filmemacherin Maite Alberdi, hat ein ganz anderes Ziel vor Augen: das Altwerden. Das Leben vieler Menschen im hohen Alter wird oftmals sehr eint\u00f6nig. Umso gr\u00f6\u00dfer also die Freude bei den Treffen der Nachmittagstees, die ihre Darsteller Jahr f\u00fcr Jahr mit ihren alten Schulfreunden erleben. Es wird gelacht, gesungen, geweint, philosophiert und \u00fcber die zu schnell vergangenen Jahren mit all uhren Sch\u00f6nheiten und Wehen geplaudert &#8211; alles in realen Aufnahmen. Alberne und belanglose Dinge werden aufgegriffen und in k\u00f6stliche und witzige Dialoge verwandelt. Die Kamera f\u00e4ngt dabei jedes noch so kleine Detail ein. Pensionistenausfl\u00fcge, Krankheiten, einfacher Klatsch und Tratsch, der Tod und die Liebe &#8211; alles wird im Film aufgegriffen und viele Lacher genauso wie vereinzelte Tr\u00e4nen sind dabei garantiert. Ein am\u00fcsanter Film und ein kleiner Blick in das Leben des &#8220;Altseins&#8221;, das uns alle einmal erwartet.<\/p>\n<p><strong>Die k\u00fchle Diva<\/strong><br \/>\nAm Mittwoch Nachmittag \u00f6ffnete auch das Teatro Col\u00f3n seine Tore f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch mit Isabelle Huppert, der unterk\u00fchlten franz\u00f6sischen Schauspielerin, Kuratorin und Ehrengast des diesj\u00e4hrigen BAFICI. Eine gute Stunde lang gab sie uns einen kleinen Einblick in ihr Film- und Theaterleben. Schauspielern sei ihre Arbeit, aber auch ihre Welt, denn etwas anderes zu machen k\u00f6nne sie sich nicht vorstellen. Bereits seit ihrem 14. Lebensjahr sei das Theater ein Teil ihres Lebens geworden. 13 Filme mit Isabelle Huppert sind Teil des diesj\u00e4hrigen BAFICI, darunter auch Vorstellungen im Malba. Einer ihrer ber\u00fchmtesten Filme ist wohl &#8220;Die Klavierspielerin&#8221; vom \u00f6sterreichischen Regisseur und Oscarpreistr\u00e4ger Michael Haneke, mit dem Huppert mehrfach arbeitete. &#8220;Die Vergangenheit ist bereits passiert. Was mich interessiert. sind die Gegenwart und die Zukunft&#8221;, so die geb\u00fcrtige Pariserin bei der Pressekonferenz. Trotzdem blicke sie gerne zur\u00fcck, denn sie sei stolz auf ihre Filme, die sie gedreht habe. Bei etwa 90 Filmen kann sie das auch sein! Nicht zuletzt deshalb gilt sie als eine der am h\u00f6chsten und am h\u00e4ufigsten ausgezeichneten Schauspielerin ihrer Generation.<\/p>\n<p><strong>Filmfieber bis Samstag<\/strong><br \/>\nEin Festival von gro\u00dfer Vielfalt vereint Jung und Alt und Menschen aus allen Teilen der Welt, um eine Passion zu teilen. Und obwohl die Ehrung der Sieger bereits am heutigen Freitag stattfindet, h\u00e4lt das Festival-Fieber und der spannende Marathon um die Filme in Buenos Aires noch bis morgen an. F\u00fcr alle diejenigen, die in diesem Jahr keine Chance dazu hatten &#8211; das n\u00e4chste BAFICI ist bereits in Vorbereitung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Filmische Highlights vom Festival &#8220;BAFICI&#8221; Von Michaela Ehammer Filme gibt es viele. Der unterschiedlichen Art. Action-geladene oder herzzerrei\u00dfende Hollywood-Filme stehen ja t\u00e4glich auf unserem TV-Programm, aber viele Fime der etwas &#8220;anderen Art&#8221;, ergreifende, belehrende, provozierende, anregende, aufzeigende, hinweisende oder politische Dokumentationen r\u00fccken dabei eher in den Hintergrund. 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