{"id":21262,"date":"2015-05-16T15:49:40","date_gmt":"2015-05-16T18:49:40","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=21262"},"modified":"2015-05-16T15:49:40","modified_gmt":"2015-05-16T18:49:40","slug":"deutsche-spuren-in-namibia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2015\/05\/16\/deutsche-spuren-in-namibia\/","title":{"rendered":"Deutsche Spuren in Namibia"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wechselvolle Geschichte: Von der deutschen Kolonie zum unabh\u00e4ngigen Staat<\/p>\n<p><em>Von Marcus Christoph<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/kirche.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/kirche.jpg\" alt=\"kirche\" width=\"500\" height=\"472\" class=\"aligncenter size-full wp-image-21266\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/kirche.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/kirche-300x283.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nWer sich durch die Namib-W\u00fcste der Atlantikk\u00fcste n\u00e4hert, k\u00f6nnte vielleicht meinen, es handele sich um eine Fata Morgana: H\u00e4user mit Fachwerk, Amtsgeb\u00e4ude aus der wilhelminischen Kaiserzeit und ein rot-wei\u00dfer Leuchtturm, wie es ihn an der deutschen Nord- oder Ostseek\u00fcste geben k\u00f6nnte. Dazu noch Stra\u00dfenschilder mit Namen wie Bismarck, Moltke oder Kaiser Wilhelm. Dabei befindet sich Swakopmund, wie der 43.000 Einwohner-Ort im S\u00fcdwesten Afrikas seit seiner Gr\u00fcndung 1892 hei\u00dft, gut 8000 Kilometer von Deutschland entfernt.<\/p>\n<p>Nicht von ungef\u00e4hr hat Swakopmund den Ruf, die &#8220;deutscheste Stadt&#8221; in Namibia zu sein. Die viertgr\u00f6\u00dfte Stadt des d\u00fcnnbesiedelten Landes legt noch heute deutliches Zeugnis ab f\u00fcr die Zeit, als das Gebiet zwischen S\u00fcdafrika im S\u00fcden, Botswana im Osten und Angola im Norden deutsche Kolonie war. Von 1884 bis 1915 wehte die Fahne des deutschen Kaiserreiches \u00fcber dem weitgehend unwirtlichen Gebiet am anderen Ende der Welt. Noch heute leben zahlreiche Nachfahren der einstigen Kolonialbeamten und Siedler dort. Die Zahl der Deutschnamibier wird gegenw\u00e4rtig auf rund 20.000 gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Den Anfang hatte der Bremer Kaufmann Adolf L\u00fcderitz gemacht, der im S\u00fcden des Landes (beim sp\u00e4teren L\u00fcderitzbucht) 1883 einen Handelsst\u00fctzpunkt schuf und das Gebiet durch trickreiche Verhandlungen mit den ans\u00e4ssigen Stammesh\u00e4uptlingen erweiterte. Ihm gelang es, den anfangs z\u00f6gerlichen Reichskanzler Otto von Bismarck f\u00fcr die Idee zu gewinnen, das Gebiet unter deutschen Schutz zu stellen. Bei der Berliner Afrika-Konferenz 1884\/85 wurde der deutsche Anspruch auf die Kolonie best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>In der Folgezeit wurde eine deutsche Schutztruppe gebildet und die Ansiedlung von Deutschen aus dem Reich gef\u00f6rdert. Hauptstadt der Kolonie wurde Windhoek im Landesinneren. An der K\u00fcste wurde Swakopmund als Hafen f\u00fcr das Schutzgebiet geschaffen. Diamantenfunde in der Gegend bei L\u00fcderitzbucht im Jahr 1908 sorgten f\u00fcr einen weiteren Einwanderungsschub.<\/p>\n<p>Das Zusammenleben von Deutschen und den einheimischen St\u00e4mmen war mitunter konfliktreich. Zwischen der preu\u00dfisch-deutschen Lebensweise und derjenigen der angestammten Bev\u00f6lkerung klafften Welten.<\/p>\n<p>Ein besonders dunkles Kapitel stellt die Niederschlagung des Herero-Aufstandes dar. Die Volksgruppe sah sich durch die deutschen Siedler und Kaufleute immer weiter in ihren Lebensgrundlagen zur\u00fcckgedr\u00e4ngt. Als sich durch eine Rinderseuche ihre Situation weiter zuspitzte, wagten sie unter ihrem Anf\u00fchrer Samuel Maharero die Erhebung gegen die Kolonialherren. Diese waren bereit, ihren Besitz auch durch Anwendung brutaler Gewalt zu verteidigen.<\/p>\n<p>\u00dcberliefert ist der &#8220;Vernichtungsbefehl&#8221; von Generalleutnant Lothar von Trotha, dem Kommandeur der deutschen Schutztruppe: &#8220;Innerhalb der Deutschen Grenze wird jeder Herero mit und ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zur\u00fcck oder lasse auf sie schie\u00dfen.&#8221;<\/p>\n<p>Nach der Entscheidungsschlacht am Waterberg fl\u00fcchteten die Hereros in die Omaheke-W\u00fcste. Die Deutschen hielten sie von den wenigen Wasserstellen ab, so dass sie zu Zehntausenden verdursteten. Die Zahl der ums Leben gekommenen Hereros wird auf 80.000 gesch\u00e4tzt. Die Trag\u00f6die gilt als erster V\u00f6lkermord des 20. Jahrhunderts. Im S\u00fcden des Landes erhoben sich etwa zur selben Zeit die Nama, die erst nach einem jahrelangen zerm\u00fcrbenden Kleinkrieg niedergerungen werden konnten.<\/p>\n<p>Die Bundesrepublik als Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches hat sich zwar offiziell zur besonderen historischen und moralischen Verantwortung gegen\u00fcber Namibia bekannt. Direkte Wiedergutmachungszahlungen wurden bislang jedoch stets abgelehnt. Andererseits unterst\u00fctzt Berlin Namibia mit vergleichsweise gro\u00dfz\u00fcgiger Entwicklungshilfe. In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind nach Auskunft des Ausw\u00e4rtigen Amts \u00fcber 800 Millionen Euro in die einstige Kolonie geflossen. Dies ist die h\u00f6chste Pro-Kopf-F\u00f6rderung, die<br \/>\nDeutschland einem afrikanischen Land zuteil werden l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/leuchtturm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/leuchtturm.jpg\" alt=\"leuchtturm\" width=\"250\" height=\"375\" class=\"alignright size-full wp-image-21267\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/leuchtturm.jpg 250w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/leuchtturm-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Die Geschichte der deutschen Kolonie endete vor fast genau 100 Jahren am 9. Juli 1915, als sich die deutsche Schutztruppe der mit der Entente verb\u00fcndeten s\u00fcdafrikanischen Armee ergeben musste. Im Friedensvertrag von Versailles 1919 wurde Deutschland zum Verzicht auf Kolonialbesitz gezwungen. S\u00fcdafrika erhielt vom neu gegr\u00fcndeten V\u00f6lkerbund das Mandat zur Verwaltung des einstigen Deutsch-S\u00fcdwestafrikas \u00fcbertragen. Die neuen Herren im Land wiesen rund die H\u00e4lfte der 15.000 dort lebenden Deutschen aus. Doch 1923 \u00e4nderten sie ihre Politik. Die im Land gebliebenen Deutschen konnten die britische Staatsb\u00fcrgerschaft annehmen, 3200 von ihnen nutzten das Angebot. Aber auch erneute Immigration aus Deutschland und die deutsche Sprache wurden nun wieder gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Als sich infolge der Weltwirtschaftskrise die \u00f6konomische Situation der Deutschnamibier verschlechterte, schlossen sich nicht wenige von ihnen der aufstrebenden NS-Bewegung an, die landesweit Parteib\u00fcros gr\u00fcndete. Auch Bef\u00fcrchtungen, S\u00fcdafrika k\u00f6nnte sich das Gebiet direkt in sein Staatswesen einverleiben, befeuerten die radikalen Tendenzen. Die Nazi-Partei erreichte \u00e4hnlich gro\u00dfe Popularit\u00e4t wie in Deutschland.<\/p>\n<p>Zu einer besonderen Belastung wurde der Zweite Weltkrieg, in dessen Verlauf viele Deutschnamibier nach S\u00fcdafrika verbracht und dort interniert wurden. Die rund 20 Jahre zuvor zuerkannten britischen Staatsb\u00fcrgerschaften wurden wieder kassiert. Erst 1946 kamen die Internierten frei.<\/p>\n<p>S\u00fcdafrika wandte seine 1948 eingeleitete Apartheidspolitik auch auf sein Mandatsgebiet an. Dies versch\u00e4rfte naturgem\u00e4\u00df die Gegnerschaft der schwarzen Mehrheitsbev\u00f6lkerung zu der Mandatsmacht, f\u00fchrte aber andererseits zu einer Verbesserung des Verh\u00e4ltnisses zwischen der Protektoratsverwaltung und den Deutschnamibiern. Diese geh\u00f6rten nun neben den burischen und englischst\u00e4mmigen Wei\u00dfen zur privilegierten Minderheit der Rassentrennung. Zuwanderung aus Deutschland war wieder gerne gesehen.<\/p>\n<p>1990 erreichte Namibia nach jahrelangen K\u00e4mpfen schlie\u00dflich seine Unabh\u00e4ngigkeit von S\u00fcdafrika. Damit ist das Land im S\u00fcdwesten des Kontinents eine der j\u00fcngsten Nationen weltweit. Die Deutschnamibier sind heute eine von zahlreichen ethnischen Gruppen im Vielv\u00f6lkerstaat Namibia. Sie leben in fast allen Teilen des Landes, das etwa doppelt so gro\u00df ist wie die Bundesrepublik, aber nur etwas mehr als zwei Millionen Einwohner z\u00e4hlt.  Lediglich im Norden sind die Deutschst\u00e4mmigen nicht pr\u00e4sent.<\/p>\n<p>Die Deutschnamibier sind meist mehrsprachig. Neben der Muttersprache sprechen sie h\u00e4ufig auch Englisch und Afrikaans, die Sprache der Buren, die sich aus dem Holl\u00e4ndischen entwickelt hat. Neben der deutschen Sprache, die eine der anerkannten Landessprachen ist, ist der deutsche Einfluss in der Esskultur, bei Volksfesten und Feiern, bei den zahlreichen Vereinen, sowie im Wirtschaftsleben sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p>Ganz frei von Spannungen ist das Verh\u00e4ltnis zwischen Deutschnamibiern und der schwarzen Mehrheitsbev\u00f6lkerung aber weiterhin nicht. So hat man beispielsweise in Swakopmund den Eindruck, dass Deutschst\u00e4mmige und Schwarze eher nebeneinander als miteinander leben. Zu gro\u00df scheinen die kulturellen Unterschiede und Lebensgewohnheiten weiterhin zu sein.<\/p>\n<p>F\u00fcr Aufregung sorgte zuletzt die Demontage des Reiterdenkmals (&#8220;S\u00fcdwester Reiter&#8221;) von Windhoek. Das Denkmal war den Gefallenen der deutschen Schutztruppe gewidmet, die bei der Niederschlagung der Aufst\u00e4nde der Herero und Nama ums Leben kamen. Um Platz f\u00fcr das mit nordkoreanischer Hilfe entstandene nationale Unabh\u00e4ngigkeitsmuseum zu schaffen, beschloss die namibische Regierung 2009 den Abbau und die Zerst\u00f6rung des Monuments. Der Deutsche Kulturrat wollte dem Ansinnen zuvorkommen und organisierte 2010 den Umzug des Reiters an einen anderen Ort. Man stellte ihn auf einem Sockel vor der &#8220;Alten Feste&#8221;, einer Festung aus der deutschen Kolonialzeit, neu auf. Doch die Regierung legte nach. Am 1. Weihnachtstag 2013 lie\u00df sie das Denkmal unter gro\u00dfen Sicherheitsvorkehrungen von seinem neuen Platz entfernen. Derzeit lagert der Reiter nun versteckt im Innenhof der &#8220;Alten Feste&#8221;, in dem demn\u00e4chst eine historische Ausstellung zu sehen sein soll.<\/p>\n<p>An der Stelle, an der urspr\u00fcnglich der Reiter stand, gr\u00fc\u00dft nun eine monumentale, in nordkoreanischer \u00c4sthetik gehaltene Statue von Sam Nujoma, dem Gr\u00fcndungsvater der namibischen Nation, der von 1990 bis 2005 als Pr\u00e4sident des jungen Landes fungierte. Nujoma sorgte 2009 f\u00fcr Irritationen, als er der deutschsprachigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Namibia unterstellte, eine feindliche Haltung dem namibischen Staat gegen\u00fcber einzunehmen: &#8220;Wir tolerieren sie. Aber wenn sie sich nicht benehmen, werden wir sie angreifen. Und wenn sie dann ihre wei\u00dfen Freunde aus Deutschland rufen, dann schie\u00dfen wir ihnen die K\u00f6pfe ab.&#8221; Doch gl\u00fccklicherweise scheint es sich bei den drastischen Worten des Elder Statesman lediglich um rhetorisches Get\u00f6se gehandelt zu haben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/reiter.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/reiter.jpg\" alt=\"reiter\" width=\"500\" height=\"333\" class=\"aligncenter size-full wp-image-21268\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/reiter.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/reiter-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Fotos von oben nach unten:<\/strong><br \/>\nWahrzeichen der Hauptstadt Windhoek: die evangelisch-lutherische Christuskirche.<\/p>\n<p>Der Leuchtturm von Swakopmund.<\/p>\n<p>Der &#8220;S\u00fcdwester Reiter&#8221; fristet heute ein Schattendasein (Windhoek).<br \/>\n(Fotos: Marcus Christoph)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wechselvolle Geschichte: Von der deutschen Kolonie zum unabh\u00e4ngigen Staat Von Marcus Christoph Wer sich durch die Namib-W\u00fcste der Atlantikk\u00fcste n\u00e4hert, k\u00f6nnte vielleicht meinen, es handele sich um eine Fata Morgana: H\u00e4user mit Fachwerk, Amtsgeb\u00e4ude aus der wilhelminischen Kaiserzeit und ein rot-wei\u00dfer Leuchtturm, wie es ihn an der deutschen Nord- oder Ostseek\u00fcste geben k\u00f6nnte. 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