{"id":21504,"date":"2015-06-07T19:41:42","date_gmt":"2015-06-07T22:41:42","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=21504"},"modified":"2015-06-13T12:01:23","modified_gmt":"2015-06-13T15:01:23","slug":"deutsch-argentinische-wahlverwandtschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2015\/06\/07\/deutsch-argentinische-wahlverwandtschaften\/","title":{"rendered":"Deutsch-argentinische Wahlverwandtschaften"},"content":{"rendered":"<p><strong>Filmreihe REVOLVER Buenos Aires vom 11. bis 21. Juni im Lugones-Saal<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/revolver_jesus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/revolver_jesus.jpg\" alt=\"revolver_jesus\" width=\"250\" height=\"184\" class=\"alignright size-full wp-image-21516\" \/><\/a>Auf Einladung des <a href=\"http:\/\/www.goethe.de\/ins\/ar\/de\/bue\/ver.cfm?fuseaction=events.detail&#038;event_id=20540378\">Goethe-Instituts Buenos Aires<\/a> lassen sich die deutsche Filmzeitschrift Revolver und das Programmkino Leopoldo Lugones (Av. Corrientes 1530) auf einen filmischen Austausch ein, der deutsche und argentinische Filme der letzten 30 Jahre in Dialog zueinander stellt. Zehn Filmpaare mit unver\u00f6ffentlichten bzw. wenig bekannten Filmen aus beiden L\u00e4ndern geben den Blick frei auf Spannungen und Konflikte zwischen Modernit\u00e4t und Filmged\u00e4chtnis, auf narrative und visuelle Konstanten, die \u00fcber l\u00e4nderspezifische historische oder kulturelle Gegebenheiten hinausgehen. Der deutsche Filmemacher und Kurator Franz M\u00fcller wird die Filmreihe pers\u00f6nlich er\u00f6ffnen und den Dialog mit den argentinischen Regisseuren aufnehmen. Der Eintritt kostet 25 Pesos.<\/p>\n<p>Die Filmreihe &#8220;REVOLVER Buenos Aires. Deutsch-argentinische Film-Wahlverwandtschaften&#8221; pr\u00e4sentiert eine Auswahl von Filmen, die untereinander einen scharfsinnigen und gleichzeitig spielerischen Dialog aufnehmen, sich zum Teil widersprechen, zum Teil fortsetzen, die sich gegenseitig ins Wort fallen oder einen gemeinsamen Kanon singen. Das Programm besteht aus Filmen, die ab den 90er Jahren produziert wurden, eine Zeit wichtiger Ver\u00e4nderungen in beiden L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>In Argentinien entstand ein neues, von den wiedergewonnenen Freiheiten nach der R\u00fcckkehr der Demokratie inspiriertes Kino, aber auch eine junge Generation von Filmemachern, die in neugegr\u00fcndeten Filmhochschulen einen radikalen Wechsel in der Auffassung und Produktionsform anstrebten. In Deutschland wurde der Tod Rainer Werner Fassbinders gemeinhin mit dem Ende des Neuen Deutschen Films gleichgesetzt. Das Privatfernsehen setzte sich durch und Autorenfilmer hatten immer gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten, ihre Filme zu finanzieren: triviale Kom\u00f6dien waren auf dem Vormarsch.<\/p>\n<p>Es waren also neue Utopien gefragt, in Argentinien die eines neuen und freieren Kinos; in Deutschland eine Alternative zu einem Kino der (Fernseh-)Gro\u00dfproduktionen. Ein Kino im Aufbruch trifft also auf ein Kino, das sich in einer herben Krise befand. Wie entwickelten sich in der Folge die beiden Kinematographien? Welche \u00e4sthetischen, politischen und sozialen Kr\u00e4fte enstanden daraus?<\/p>\n<p>Diese und andere Fragen er\u00f6rtert die Filmreihe, die von Hannes Br\u00fchwiler und Franz M\u00fcller (von der deutschen Filmzeitschrift Revolver) zusammen mit Luciano Monteagudo (Kurator des Programmkinos Leopoldo Lugones) und Inge Stache (Kuratorin der Filmarbeit des Goethe-Instituts) zusammengestellt wurde. Franz M\u00fcller wird die Reihe pers\u00f6nlich vorstellen und den Dialog mit den argentinischen Filmemachern er\u00f6ffnen. Eine Reihe von Gespr\u00e4chen mit argentinischen Filmschaffenden erg\u00e4nzt die Vorf\u00fchrungen.<\/p>\n<p><strong>Programm<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Donnerstag, 11. Juni<br \/>\n<a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/revolver_fango1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/revolver_fango1.jpg\" alt=\"revolver_fango\" width=\"250\" height=\"188\" class=\"alignright size-full wp-image-21588\" \/><\/a><em>Fango &#8211; Argentinien 2012. 105 Min. Regie: Jos\u00e9 Celestino Campusano. Mit Nadia Batista, Oscar G\u00e9nova, Claudio Mi\u00f1o.<\/em><br \/>\nBrujo und Indio sind zwei Heavy Metal-Musiker aus einem Vorort von Buenos Aires, die eine Trash-Tango-Band gr\u00fcnden wollen. W\u00e4hrend sie daf\u00fcr weitere Musiker suchen, braut sich um sie herum eine Atmosph\u00e4re zusammen, in der sich Lieblosigkeit und Tod, Messer und hausgemachte Waffen vermischen.<br \/>\n<em>Jesus Christus Erl\u00f6ser &#8211; Deutschland 2008. 84 Min. Regie: Peter Geyer.<\/em><br \/>\nAm 20. November 1971 m\u00f6chte Klaus Kinski die &#8220;erregendste Geschichte der Menschheit&#8221; erz\u00e4hlen &#8211; das Leben von Jesus Christus. Doch er kommt nicht dazu. Das B\u00fchnenprogramm des skandalumwitterten Schauspielers wird durch Zwischenrufe unterbrochen &#8211; von einem Publikum, das sich keine Predigt anh\u00f6ren, sondern diskutieren will. Wir sehen das Ringen eines Schauspielers um seinen Text und das grandiose Scheitern einer literarischen Weltverbesserungsma\u00dfnahme.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Freitag, 12. Juni<br \/>\n<em>La vida por Per\u00f3n &#8211; Argentinien 2004. 87 Min. Regie: Sergio Bellotti. Mit Bel\u00e9n Blanco, Cristina Banegas, Esteban Lamothe.<\/em><br \/>\nAm Todestag von Juan Domingo Per\u00f3n erf\u00e4hrt der Soldat Alfredo \u00c1lvarez, dass sein Vater gestorben ist. W\u00e4hrend der Totenwache des Vaters, Don Pedro Ignacio \u00c1lvarez, werden Alfredo und seine Familie zu Gefangenen einer linksperonistischen Organisation, die als Teil eines verr\u00fcckten Versuchs die Macht zu ergreifen plant, die Leiche zu benutzen, um damit die Leiche des General Per\u00f3n zu ersetzen.<br \/>\n<em>Sie haben Knut &#8211; Deutschland 2003. 107 Min. Regie: Stefan Krohmer. Mit Hans-Jochen Wagner, Alexandra Neldel.<\/em><br \/>\nDas Bild der BRD Anfang der 80er Jahre, das Stefan Krohmer in diesem tragisch-komischen Film zeichnet, k\u00f6nnte nicht authentischer sein. Eine Gruppe engagierter Pazifisten in selbstgestrickten Pullovern mit einer klaren politischen Haltung, die weder Zweifel noch Widerspr\u00fcche dulden, treffen in einer Tiroler Skih\u00fctte unerwartet auf Ingo und Nadja, die gerade versuchen, ihre eingefahrene Beziehung wiederzubeleben.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Samstag, 13. Juni<br \/>\n<em>Fantasma &#8211; Argentinien\/Frankreich\/Holland 2006. 63 Min. Regie: Lisandro Alonso. Mit Argentino Vargas, Misael Saavedra, Carlos Landini.<\/em><br \/>\nDer 56-j\u00e4hrige Argentino Vargas kommt nach Buenos Aires. Er steht in der Eingangshalle des Theaters San Mart\u00edn und wartet, bis ihn jemand zur Vorstellung eines Films im 10. Stock des Hauses begleitet, in dem er die Hauptrolle spielt.<br \/>\n<em>Winter Ad\u00e9 &#8211; Deutschland 1987\/1988. 115 Min. Regie: Helke Misselwitz.<\/em><br \/>\nEin Jahr vor dem Zusammenbruch der DDR begibt sich die Regisseurin Helke Misselwitz auf eine Reise durchs Land und befragt Frauen verschiedenster Altersklassen und gesellschaftlicher Herkunft zu deren Lebenssituation. Sie trifft ihre Protagonistinnen in allt\u00e4glichen Situationen und zu besonderen Anl\u00e4ssen. Selbstverst\u00e4ndlich und offen sprechen die Frauen \u00fcber ihr Leben in der DDR, \u00fcber ihre Sorgen, ihren Alltag und die Hoffnung auf eine menschliche Zukunft.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Sonntag, 14. Juni<br \/>\n<em>Balnearios &#8211; Argentinien 2002. 80 Min. Regie: Mariano Llin\u00e1s. Mit den Stimmen von Ver\u00f3nica Llin\u00e1s, Mario Mactas, Alejandro Zucco.<\/em><br \/>\nEnzyklop\u00e4die der Sitten und Gebr\u00e4uche der argentinischen Strandorte. Versunkene St\u00e4dte, Strandw\u00e4chter, ein Hotel, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut wurde, Seejungfern, Waffelverk\u00e4ufer, D\u00e4mme, Meerestiere und Sandburgen treffen sich in einem abwechslungsreichen und verbl\u00fcffenden Film.<br \/>\n<em>Leben BRD &#8211; Deutschland, 1990. 83 Min. Regie: Harun Farocki.<\/em><br \/>\nWo man auch hinschaut, scheinen die Personen Darsteller ihrer selbst zu sein. Ein Film \u00fcber das Theater des Lebens ausgehend von Trainingskursen jeglicher Art. Menschenk\u00f6rper agieren wie Maschinen oder schlie\u00dfen sich an Maschinen an, w\u00e4hrend Puppen und Gestelle anstelle von Menschen proben. Ob Autoschl\u00fcssel, Waschmaschinen, Hebammen, Fahrsch\u00fcler oder Versicherungsvetreter, beim Milit\u00e4r oder bei Rollenlernspielen, bei allen ist die unendliche Anstrengung zu sp\u00fcren, sich auf den Notfall der &#8220;Wirklichkeit&#8221; vorzubereiten.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Montag, 15. Juni<br \/>\n<em>Bolivia &#8211; Argentinien\/Holland 2001. 75 Min. Regie: Israel Adri\u00e1n Caetano. Mit Freddy Flores, Rosa S\u00e1nchez, Oscar Bertea.<\/em><br \/>\nFreddy ist ein bolivianischer Einwanderer, der in Buenos Aires lebt. Bei seiner neuen Arbeit als Grillkoch in einer Bar in S\u00e1n Crist\u00f3bal lernt er Rosa, eine paraguayische Einwanderin, kennen. Beide erleben auf verschiedene Art und Weise die Fremdenfeindlichkeit der Einwohner von Buenos Aires.<br \/>\n<em>Der Wald vor lauter B\u00e4umen &#8211; Deutschland 2003. 81 Min. Regie: Maren Ade. Mit Eva L\u00f6bau, Tina Schaffner, Thorsten Rehm.<\/em><br \/>\nDie Junglehrerin Melanie Pr\u00f6schle aus der schw\u00e4bischen Provinz tritt nach dem Referendariat ihre erste Stelle an einer Karlsruher Realschule an. Voller Tatendrang zieht sie in die neue Stadt, doch es ist schwieriger als erwartet, das Vertrauen der Sch\u00fcler und Lehrerkollegen zu erobern oder neue Freunde zu gewinnen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Dienstag, 16. Juni<br \/>\n<em>La ni\u00f1a santa &#8211; Argentinien\/Italien\/Holland\/Spanien 2004. 106 Min. Regie: Lucrecia Martel. Mit Mercedes Mor\u00e1n, Carlos Belloso, Alejandro Urdapilleta, Mar\u00eda Alche.<\/em><br \/>\nAmalia lebt mit ihrer Mutter Helena und ihrem Onkel Freddy in dem Thermalbad-Hotel Termas, das ihrer Familie geh\u00f6rt. Mitten in einer Menschenmenge ber\u00fchrt sie ein Mann sexuell von hinten. Sp\u00e4ter im Hotel entdeckt sie, dass dieser Mann Dr. Jano ist, ein angesehener Halsnasenohrenarzt. Amalia k\u00fcndigt ihrer Freundin Josefina an, dass sie jetzt eine Mission hat: Einen einsamen Mann zu retten.<br \/>\n<em>Totem &#8211; Deutschland 2011. 86 Min. Regie: Jessica Krummacher. Mit Marina Frenk, Natja Brunckhorst, Benno Ifland.<\/em><br \/>\nIn einer Stadt im Ruhrgebiet beginnt die junge Fiona als Haushaltshilfe bei der Familie Bauer zu arbeiten. Vater, Mutter, Tochter, Sohn leben f\u00fcr sich, Kommunikation untereinander findet nicht statt. Fiona soll aufr\u00e4umen, die Kinder versorgen und das Haus sauber halten. Aber irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Langsam ger\u00e4t etwas aus den Fugen und ein leiser Horror schleicht sich ein. Warum beginnt Frau Bauer pl\u00f6tzlich zu weinen? Was macht Fiona mitten in der Nacht mit dem Baby auf der Landstra\u00dfe? Totem ist ein allt\u00e4glicher Horrorfilm, den eine Art St\u00f6rger\u00e4usch durchzieht, das keiner h\u00f6rt, Schatten, die keiner sieht. Nur das Kino.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Mittwoch, 17. Juni<br \/>\n<a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/revolver_tan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/revolver_tan.jpg\" alt=\"revolver_tan\" width=\"500\" height=\"281\" class=\"aligncenter size-full wp-image-21521\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/revolver_tan.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/revolver_tan-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Tan de repente &#8211; Argentinien\/Holland 2002. 90 Min. Regie: Diego Lerman. Mit Carla Crespo, Ver\u00f3nica Hassan, Tatiana Saphir.<\/em><br \/>\nMarcia ist ein junges, dickliches M\u00e4dchen, das Damenw\u00e4sche verkauft und ein graues und routinem\u00e4\u00dfiges Leben in Buenos Aires f\u00fchrt. Mao und Lenin sind zwei Punkm\u00e4dchen, die auf Marcia treffen und ihr unbedingt ihre Liebe zeigen wollen. Von diesem Augenblick an unternehmen die drei Frauen eine unerwartete Reise zu einem unbekannten Ort.<br \/>\n<em>Mein Stern &#8211; \u00d6sterreich\/Deutschland 2001. 62 Min. Regie: Valeska Grisebach. Mit Nicole Gl\u00e4ser, Christopher Sch\u00f6ps.<\/em><br \/>\nEine Liebesgeschichte. Ein Junge und ein M\u00e4dchen. Sie st\u00fcrzen sich in das Abenteuer des Zusammenlebens. Nicole ist f\u00fcnfzehn und von der Vorahnung erf\u00fcllt, dass in ihrem Leben bald etwas passieren wird. Nun lernt sie den gleichaltrigen Christopher kennen, einen der Helden vom Hinterhof. Sie werden ein Paar. Es trifft sich gut, dass Nicoles Mutter vertretungsweise Nachtschichten \u00fcbernommen hat. Nach dem Vorbild der Erwachsenen versuchen sie, ihre Bilder von der Liebe zu verwirklichen. Aber das ist alles nicht so einfach.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Donnerstag, 18. Juni<br \/>\n<em>Tierra de los padres &#8211; Argentinien 2011. 100 Min. Regie: Nicol\u00e1s Prividera. Mit Felix Bruzzone, Jos\u00e9 Campusano, Luc\u00eda Cedr\u00f3n.<\/em><br \/>\nZwei Versionen der Geschichte, die der Gewinner und die der Verlierer, die an einem konkreten und gleichzeitig symbolischen Ort konfrontiert werden: in Recoleta, dem \u00e4ltesten und b\u00fcrgerlichsten Friedhof von Buenos Aires.<br \/>\n<em>The Halfmoon Files &#8211; Deutschland 2007. 97 Min. Regie: Philip Scheffner.<\/em><br \/>\nThe Halfmoon Files ist eine audiovisuelle Recherche zur Verflechtung von Politik, Kolonialismus, Wissenschaft und Medien &#8211; ausgehend von Bild- und Tondokumenten indischer und nordafrikanischer Kriegsgefangener aus dem \u00abHalbmondlager\u00bb bei Berlin zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Ein Film \u00fcber L\u00fccken, Auslassungen und die Konstruktion von Geschichte. Ein Film dessen Protagonisten meist nicht sichtbar sind &#8211; deren Anwesenheit jedoch sp\u00fcrbar wird. Anders gesagt: eine Geistergeschichte.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Freitag, 19. Juni<br \/>\n<em>Rapado &#8211; Argentinien\/Holland 1992. 75 Min. Regie: Mart\u00edn Rejtman. Mit Ezequiel Cavia, Dami\u00e1n Dreizik, Mirta Busnelli.<\/em><br \/>\nEin Teenager beginnt sein Leben zu \u00e4ndern, nachdem ihm sein Motorrad, Geld und Turnschuhe gestohlen wurden. Von diesem Augenblick an rasiert er sich den Kopf kahl und wird von der Idee besessen, ein \u00e4hnliches Motorrad zu stehlen. Seine Versuche diesen Diebstahl auszuf\u00fchren, f\u00fchren ihn zu Begegnungen, die in verschiedene Richtungen gehen und sich auf unerwartete und verwickelte Art und Weise verflechten.<br \/>\n<em>Alle Zeit der Welt &#8211; Deutschland 1998. 93 Min. Regie: Matl Findel. Mit Jos\u00e9 van der Schoot, Ivana Broukova, Ruth Vaughn, Matthew Burton, Jockel Tschiersch.<\/em><br \/>\nMatthew braucht eine Frau und Lilith sucht einen Sponsoren f\u00fcr ihre Ein-Frau-Expedition in die mongolische W\u00fcste. Zu dieser unpassenden Kombination sto\u00dfen der unheilbar kranke Anton, die K\u00fcnstlerin Toost und Radka, die versucht, sich in Deutschland eine Existenz aufzubauen. Die f\u00fcnf Handlungsstr\u00e4nge ber\u00fchren sich, kreuzen einander und f\u00fcr Augenblicke entsteht im Chaos des Alltags so etwas wie eine Welt der Harmonie.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Sonntag, 21. Juni<br \/>\n<em>Viola &#8211; Argentinien\/USA 2012. 65 Min. Regie: Mat\u00edas Pi\u00f1eiro. Mit Mar\u00eda Villar, Agustina Mu\u00f1oz, Elisa Carricajo.<\/em><br \/>\nCecilia ist t\u00e4glich damit besch\u00e4ftigt, Shakespeares Kom\u00f6die Die zw\u00f6lfte Nacht einzu\u00fcben, w\u00e4hrend Viola ihre Tage damit verbringt, raubkopierte Filme mit dem Fahrrad auszuteilen. Zwischen verschiedenen Theorien des Begehrens, zwischen Tr\u00e4umen, Versen und Fiktionen in einer Welt von Shakespeare-Frauen, finden die R\u00e4tsel zwar keine L\u00f6sung, aber die Liebe geht unaufhaltsam um.<br \/>\n<em>Die Freunde der Freunde &#8211; Deutschland 2002. 89 Min. Regie: Dominik Graf. Nach Motiven aus The friends of the friends, von Henry James, 1896. Mit Matthias Schweigh\u00f6fer, Sabine Timoteo, Florian Stetter, Jessica Schwarz.<\/em><br \/>\nGregor ist Gymnasiast in und glaubt an die Liebe. Als er Billie kennenlernt, verliebt er sich sofort und wei\u00df, dass sie die Person ist, nach der er gesucht hat. Gleichzeitig entdeckt er, dass sein bester Freund, Arthur, in irgendeiner Form mit Billie verbunden ist. Aus der Angst heraus, dass die beiden f\u00fcreinander bestimmt sein k\u00f6nnten, versucht er mit allen Mitteln, ein Treffen zwischen den beiden zu verhindern.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Gespr\u00e4che<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>11.6., 19.30 Uhr: Gespr\u00e4ch \u00fcber Fango + Jesus Christus Erl\u00f6ser. Mit Franz M\u00fcller und Jos\u00e9 Campusano. Moderation: Cecilia Barrionuevo.<\/li>\n<li>12.6., 19.30 Uhr: Gespr\u00e4ch \u00fcber La vida por Per\u00f3n + Sie haben Knut. Mit Nicol\u00e1s Prividera und Franz M\u00fcller. Moderation: Diego Brodersen.<\/li>\n<li>13.6., 19.30 Uhr: Gespr\u00e4ch \u00fcber Fantasma + Winter Ad\u00e9. Mit Lisandro Alonso und Franz M\u00fcller. Moderation: Luciano Monteagudo.<\/li>\n<li>14.6., 19.30 Uhr: Gespr\u00e4ch \u00fcber Balnearios + Leben BRD. Mit Mariano Llin\u00e1s und Franz M\u00fcller. Moderation: Luciano Monteagudo.<\/li>\n<li>18.6., 19.30 Uhr: Gespr\u00e4ch \u00fcber Tierra de los padres + The Halfmoon Files. Mit Nicol\u00e1s Prividera und Horario Bernades.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Filmreihe REVOLVER Buenos Aires vom 11. bis 21. Juni im Lugones-Saal Auf Einladung des Goethe-Instituts Buenos Aires lassen sich die deutsche Filmzeitschrift Revolver und das Programmkino Leopoldo Lugones (Av. Corrientes 1530) auf einen filmischen Austausch ein, der deutsche und argentinische Filme der letzten 30 Jahre in Dialog zueinander stellt. 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