{"id":22636,"date":"2015-11-20T19:13:29","date_gmt":"2015-11-20T22:13:29","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=22636"},"modified":"2015-11-28T15:12:48","modified_gmt":"2015-11-28T18:12:48","slug":"werbung-mal-anders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2015\/11\/20\/werbung-mal-anders\/","title":{"rendered":"Werbung mal anders"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nicht- sexistische Werbung aus Schweden in Buenos Aires ausgestellt<\/p>\n<p><em>Von Laura Meyer<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/mas_que_publicidad.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/mas_que_publicidad.jpg\" alt=\"mas_que_publicidad\" width=\"500\" height=\"333\" class=\"aligncenter size-full wp-image-22637\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/mas_que_publicidad.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/mas_que_publicidad-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nLasziver Blick, leicht ge\u00f6ffnete Lippen und dazu eine Coca-Cola-Dose im Dekollet\u00e9- die Darstellung der Frau in der Werbung kennt keine Grenzen. Frau ist Sex, Frau ist Produkt, das ist die Botschaft. die vermittelt wird. Doch nicht nur die Frau erf\u00e4hrt Diskriminierung in der Werbung. Der Mann wird als starkes, erfolgreiches und aggressives Wesen dargestellt, Homosexualit\u00e4t oder Menschen mit Behinderung werden auf den schillernden Gro\u00dfstadtplakatenerst gar nicht thematisiert.<\/p>\n<p>Die schwedische Botschaft in Argentinien will das \u00e4ndern. Noch bis zum 29. November zeigt sie im Palais de Glace (Posadas 1725, Buenos Aires, Eintritt frei) die \u00e4u\u00dferst empfehlenswerte Ausstellung &#8220;M\u00e1s que publicidad, la mirada sueca&#8221; zu nicht-sexistischer Werbung. Kuratiert von Sara Kristoffersson und produziert vom schwedischen Institut, will sie negative Geschlechtermodelle brechen und durch Kreativit\u00e4t Kommunikation vermitteln, welche weder diskriminierend noch auf bestimmte Merkmale reduzierend ist. Die Ausstellung beweist, dass Werbung auch ohne geschlechterbezogene Vorurteile und Verhaltensweisen funktioniert. Werbung muss Verantwortung \u00fcbernehmen, Werbung muss sich f\u00fcr ein nicht-diskriminierendes Umfeld einsetzen.<\/p>\n<p>Feinf\u00fchlige Fernsehspots \u00fcber eine homosexuelle Hochzeit, die Inklusion eines Mitarbeiters mit Behinderung oder Interviews mit Hausm\u00e4nnern, deren Frauen arbeiten, k\u00f6nnen w\u00e4hrend des Rundgangs betrachtet werden. Aufmerksamkeit wird auch auf Misshandlungen und Krankheiten gerichtet. So werden von Amnesty International Plakate ausgestellt, die auf die Beschneidung von weltweit zwei Millionen Frauen und M\u00e4dchen eingehen, und es wird auf die Gefahr von Essst\u00f6rungen aufmerksam gemacht. Auch auf steigenden Alkohol- und Zigarettenkonsum in der Gesellschaft wird eingegangen, und die Wiedereingliederung von Obdachlosen und (ehemals) Drogenabh\u00e4ngigen in die Gesellschaft wird sensibilisiert.<\/p>\n<p>Um die Situation der Frau in den Medien und in der Werbung zu verdeutlichen, wurden vergangene Woche zwei schwedische Kinofilme, &#8220;Refugiado de Argentina&#8221; und &#8220;Hotel de Suecia&#8221; im Palaisgezeigt, in welchen die prek\u00e4re Situation von Frauen in verschiedenen Kontexten verdeutlicht wird.<\/p>\n<p>Schweden setzt sich seit geraumer Zeit f\u00fcr die Aufl\u00f6sung geschlechterbezogener Vorurteile und Voreingenommenheit ein und ist weltweit Vorreiter bei den Themen Toleranz und der Gleichberechtigung von Geschlechtern.<\/p>\n<p><strong>Foto:<\/strong><br \/>\nDie Ausstellung zeigt, dass Werbung auch zur Toleranz zwischen Religionen aufrufen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht- sexistische Werbung aus Schweden in Buenos Aires ausgestellt Von Laura Meyer Lasziver Blick, leicht ge\u00f6ffnete Lippen und dazu eine Coca-Cola-Dose im Dekollet\u00e9- die Darstellung der Frau in der Werbung kennt keine Grenzen. Frau ist Sex, Frau ist Produkt, das ist die Botschaft. die vermittelt wird. Doch nicht nur die Frau erf\u00e4hrt Diskriminierung in der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14,4],"tags":[],"class_list":["post-22636","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesellschaft-sociedad","category-tipp-der-woche-recomendacion-de-la-semana"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22636"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22636\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22720,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22636\/revisions\/22720"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}