{"id":2278,"date":"2010-04-09T05:40:40","date_gmt":"2010-04-09T08:40:40","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/04\/09\/deutsche-dokus-auf-dem-bafici\/"},"modified":"2010-09-14T17:26:24","modified_gmt":"2010-09-14T20:26:24","slug":"deutsche-dokus-auf-dem-bafici","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/04\/09\/deutsche-dokus-auf-dem-bafici\/","title":{"rendered":"Deutsche Dokus auf dem BAFICI"},"content":{"rendered":"<p><strong>Dem \u00f6sterreichischen Filmer Bernhard Sallmann ist eine Retrospektive gewidmet<\/p>\n<p><em>Von Maike Wiemar<\/em><\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image2263\" alt=sallmann11.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/sallmann11.jpg\" align=left hspace=5 \/>Der \u00f6sterreichische Dokumentarfilmer Bernhard Sallmann wird auf dem diesj\u00e4hrigen Kinofestival BAFICI (7.-18. April) eine Filmreihe pr\u00e4sentieren. Sallmann, geboren 1967 in Linz, lebt und arbeitet seit seinem 21. Lebensjahr in Berlin. In der deutschen Hauptstadt sowie in Salzburg hat er Journalismus, Deutsche Literatur und Soziologie studiert und sp\u00e4ter ein Studium der Film- und Fernsehregie an der Konrad Wolf Akademie in Babelsberg abgeschlossen.<\/p>\n<p>Das Besondere an seinen poetischen Werken ist die Vermischung von Essay und Dokumentation. Der Regisseur l\u00e4sst die Natur und ihre Landschaft zu den Protagonisten seiner Filme werden, ohne sich in den Vordergrund zu dr\u00e4ngen. Den Zuschauer erwartet ein interessanter Spaziergang durch die Zeit, verbunden mit einem stillen Aufruf zur Reflexion.<\/p>\n<p>Hier eine Auswahl seiner Filme, die auf dem BAFICI zu sehen sind:<!--more--><\/p>\n<ul>\n<li>\u201cLa libertad de los \u00e1rboles\u201d (Die Freiheit der B\u00e4ume), Doku 2003. 25 Min.<br \/>\nEin Kurzfilm \u00fcber den im 19. Jahrhundert von F\u00fcrst Hermann P\u00fcckler Muskau angelegten, gr\u00f6\u00dften Landschaftsgarten Kontinentaleuropas. Sallmann wirft einen Blick auf den heutigen Zustand des an der deutsch-polnischen Grenze gelegenen Parks,der im Zweiten Weltkrieg zwar stark besch\u00e4digt, sp\u00e4ter aber gemeinsam von Deutschen und Polen wieder hergestellt wurde. Der Zuschauer erlebt eine Wanderung, an der zentrale Orte der Gr\u00fcnanlage von der Morgen- bis zur Abendd\u00e4mmerung passiert werden, verbunden mit einzelnen Zitaten aus dem Grundlagenbuch P\u00fccklers.<br \/>\n11.4. um 21.15 Uhr<br \/>\n15.4. um 15 Uhr<br \/>\n17.4. um 13.45 Uhr<br \/>\nAlle Vorstellungen im Kino Hoyts Abasto<\/li>\n<li>\u201cSue\u00f1os de Lusacia\u201d (Tr\u00e4ume der Lausitz), Doku 2009. 84 Min.<br \/>\nDieser Dokumentarfilm wurde mit dem F\u00f6rderpreis der DEFA (Deutsche Film Aktiengesellschaft) ausgezeichnet und wirft einen Blick auf die drastischen Ver\u00e4nderungen einer Landschaft, hervorgerufen durch den Braunkohleabbau. Der Regisseur begleitet und interviewt sowohl prominente als auch nicht prominente Einwohner der Lausitz und zeichnet ein futuristisches Bild des Ortes in Form eines Science Fiction-Heimatfilms, ausgestattet mit Visionen und Hoffnungen.<br \/>\n12.4. um 19.45 Uhr<br \/>\n16.4. um 14.15 Uhr<br \/>\n17.4. um 20.45 Uhr<br \/>\nAlle Vorstellungen im Hoyts Abasto<\/li>\n<li>\u201cBerlin Neuk\u00f6lln\u201d, Essay 2001. 89 Min.<br \/>\nMit diesem Essay soll der Blick \u00fcber Neuk\u00f6lln, einem der sozialen Brennpunkte Berlins, erweitert werden. Bernhard Sallmann geht hier jedoch nicht direkt auf die einzelnen Probleme dieses Bezirks ein, sondern beobachtet die Bewegungen und Vorg\u00e4nge mit einer fast kaleidoskopischen Vision. Ein interessanter Einblick in die allt\u00e4glichen Geschehnisse und Tagesabl\u00e4ufe des Stadtviertels.<br \/>\n10.4. um 21 Uhr<br \/>\n13.4. um 15.30 Uhr<br \/>\nHoyts Abasto<\/li>\n<li>\u201c400 km Brandenburg\u201d, Doku 2002, 61 Min.<br \/>\nEin Film \u00fcber erste Begegnungen sowie \u00fcber Ver\u00e4nderungen der Landschaft in der \u00dcbergangsphase zwischen Winter und Fr\u00fchling. Sallmann und sein Team wandern sozusagen einmal im Kreis um die Stadt Berlin herum und halten auf ihrer Reise alles fest. Eine Dokumentation, die verdeutlicht, wie ungewiss Wege sind und welche Rolle das Schicksal spielt.<br \/>\n11.4. um 19.15 Uhr, Hoyts Abasto<br \/>\n14.4. um 12.15 Uhr, Hoyts Abasto<br \/>\n18.4. um 12.30 Uhr, Malba<\/li>\n<li>\u201cGerman Agency\u201d (Deutsche Dienststelle), Doku 1999, 56 Min.<br \/>\nDer Film zeigt Einblicke in eine Beh\u00f6rde, die Wehrmachtsakten verwaltet. Ein Blick auf die deutsche Geschichte und ein Aufruf gegen das Vergessen. Der Film zeigt, dass hinter jeder Akte ein Einzelschicksal steckt.<br \/>\n10.4. um 19 Uhr<br \/>\n14.4. um 13 Uhr<br \/>\nHoyts Abasto<\/li>\n<li>\u201cDie Lausitz 20&#215;90\u201d, Landschaftsfilm 2004, 34 Min.<br \/>\nMetrischer Landschaftsfilm \u00fcber eine Bergbaufolgelandschaft in zwanzig statischen Einstellungen. Dieser Film war f\u00fcr den Deutschen Wettbewerb des Leipziger Dokumentarfilfestivals 2005 nominiert.<br \/>\n15.4. um 15 Uhr<br \/>\n17.4. um 13.45 Uhr<br \/>\nHoyts Abasto<\/li>\n<li>\u201cBriefe nicht \u00fcber Liebe\u201d, Videoessay 2006, 60 Min.<br \/>\nEin Videoessay nach dem Berlinroman von V\u00edctor Shklovski \u201cZoo oder Karten nicht \u00fcber die Liebe\u201d. Fragmente \u00fcber ein Berlin, wie es zwischen 1922 und 1923 war.<br \/>\n12.4. um 22.45 Uhr, Hoyts Abasto<br \/>\n14.4. um 16.15 Uhr, Hoyts Abasto<br \/>\n17.4. um 20 Uhr, Alianza Francesa<\/li>\n<\/ul>\n<p>Heute findet um 15.30 Uhr im Auditorium des BAFICI ein offenes Interview mit Bernhard Sallmann statt.<br \/>\nGuardia Vieja 3332, 1. Stock. Eintritt frei.<\/p>\n<p><strong>Weitere Tipps<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u201cDer R\u00e4uber\u201d von Benjamin Heisenberg, Deutschland 2009. 97 Min.<br \/>\nDieser Kinospielfilm erz\u00e4hlt die Geschichte eines Mannes, der ein Doppelleben f\u00fchrt: zum einen erfolgreicher Marathonl\u00e4ufer, und zum anderen professioneller Bankr\u00e4uber. Nach einer wahren Begebenheit.<br \/>\n9.4. um 23 Uhr, Hoyts Abasto<br \/>\n10.4. um 22 Uhr, Atlas Santa Fe<br \/>\n11.4. um 16.30 Uhr, Kulturkomplex Theaterkino 25<\/li>\n<li>\u201cNeuk\u00f6lln unlimited\u201d von Agostini Imondi und Dietmar Ratsch, Deutschland 2010. 96 Min.<br \/>\nDer Dokumentarfilm begleitet ein Jahr lang das Leben der aus dem Libanon stammenden Fl\u00fcchtlingsfamilie Akkouch im Berliner Stadtteil Neuk\u00f6lln. Der Film zeigt die allt\u00e4glichen Probleme und b\u00fcrokratischen H\u00fcrden, mit denen die Akkouchs zu k\u00e4mpfen haben, und versucht mit einigen Vorurteilen aus der Medienwelt aufzur\u00e4umen: Obwohl der Berliner Bezirk f\u00fcr seine multikulturelle Gemeinschaft ber\u00fchmt ist, gibt es auch die Seite der Medaille, fernab von Jugendgangs und Drogenhandel.<br \/>\n13.4. um 15.15 Uhr, Hoyts Abasto<br \/>\n16.4. um 18.45 Uhr, Arteplex Caballito<br \/>\n18.4. um 11.30 Uhr, Hoyts Abasto<\/li>\n<\/ul>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image2262\" alt=sallmann1.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/sallmann1.jpg\" \/><br \/>\n<em>Bernhard Sallmann beim Dreh von &#8220;Tr\u00e4ume der Lausitz&#8221;.<\/em><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dem \u00f6sterreichischen Filmer Bernhard Sallmann ist eine Retrospektive gewidmet Von Maike Wiemar Der \u00f6sterreichische Dokumentarfilmer Bernhard Sallmann wird auf dem diesj\u00e4hrigen Kinofestival BAFICI (7.-18. 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