{"id":2315,"date":"2010-05-14T14:21:47","date_gmt":"2010-05-14T17:21:47","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/05\/08\/mutig-und-zeitlos\/"},"modified":"2010-05-21T12:20:03","modified_gmt":"2010-05-21T15:20:03","slug":"mutig-und-zeitlos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/05\/14\/mutig-und-zeitlos\/","title":{"rendered":"Mutig und zeitlos"},"content":{"rendered":"<p><strong>Le\u00f3n Ferrari im Centro Cultural de la Cooperaci\u00f3n<\/p>\n<p><em>Von Vanessa Bersis<\/em><\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image2313\" alt=LeonFerrari11.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/LeonFerrari11.jpg\" align=left hspace=5 \/>Le\u00f3n Ferrari lie\u00df sich seine eigene Ausstellungser\u00f6ffnung &#8220;Re(in)sistencia con palabras ajenas&#8221; im Centro Cultural de la Cooperaci\u00f3n nicht entgehen und erschien trotz seines hohen Alters pers\u00f6nlich, um den Anwesenden die Ehre zu erweisen. In Begleitung seiner Frau und mit zittriger Stimme schien er ger\u00fchrt, dass ihm erneut Anerkennung und Raum f\u00fcr seine Kunst geboten wurde. Le\u00f3n Ferrari hat sich l\u00e4ngst \u00fcber die Grenzen Argentiniens einen Namen gemacht und ist kein unbeschriebenes Blatt in der Kunstszene. Stets geleitet durch sein starkes Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgef\u00fchl gegen\u00fcber der Welt und ihrem Geschehen, zeichnet er sich durch sein gro\u00dfes politisches Engagement aus, dem er immer wieder durch seine Kunst Ausdruck verleiht. Dabei versucht er, die Beziehungen zwischen Kunst und Gesellschaft, Politik und Wissenschaft darzustellen und Prozesse der Transformation einzuleiten.<!--more--><\/p>\n<p>In der Ausstellung &#8220;Re(in)sistencia con palabras ajenas&#8221; werden vor allem die USA als der \u00dcberfeind dargestellt. Allen voran symbolisiert durch George W. Bush, der beispielsweise die Augen eines Totenkopfes ausf\u00fcllt. Le\u00f3n Ferrari stellt die USA als das Ungeziefer der Welt dar. Metaphorisch durch Kakerlaken, die \u00fcberall hineinkriechen, sich fortw\u00e4hrend verbreiten, Ekel ausl\u00f6sen und unerw\u00fcnscht sind. Das Bild &#8220;Flags of the United Nations&#8221; beispielsweise besteht wie der Name schon andeutet, aus allen Flaggen der Vereinten Nationen, und auf jeder dieser Flaggen sitzt eine Army-Kakerlake, wie eine Art Invasion der USA auf die Welt.<\/p>\n<p>Weiters sieht man in der Ausstellung eine zugeschnappte Mausefalle, die eine Fotografie des Wei\u00dfen Hauses eingefangen hat. Fragen der Globalisierung, der Macht und des Imperialismus dominieren immer wieder das Werk von Le\u00f3n Ferrari. Dabei versucht er, sein Publikum zum Nachdenken anzuregen, und politische Geschehnisse und Tatsachen zu \u00fcberdenken und zu kritisieren. Das Besondere daran ist vor allem, dass seine Werke stets mutig und zeitlos sind.<\/p>\n<ul>\n<li>Le\u00f3n Ferrari, &#8220;Re(in)sistencia con palabras ajenas&#8221;. Kurator: Alberto Giudici. Centro Cultural de la Cooperaci\u00f3n, Osvaldo Pugliese- und Abraham Vigo-Saal, Av. Corrientes 1543. Mo-Sa 10-22, So 17-20.30 Uhr. 19.4.-Ende Mai.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Le\u00f3n Ferrari im Centro Cultural de la Cooperaci\u00f3n Von Vanessa Bersis Le\u00f3n Ferrari lie\u00df sich seine eigene Ausstellungser\u00f6ffnung &#8220;Re(in)sistencia con palabras ajenas&#8221; im Centro Cultural de la Cooperaci\u00f3n nicht entgehen und erschien trotz seines hohen Alters pers\u00f6nlich, um den Anwesenden die Ehre zu erweisen. 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