{"id":2375,"date":"2010-06-19T12:25:33","date_gmt":"2010-06-19T15:25:33","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=2375"},"modified":"2010-07-10T13:19:49","modified_gmt":"2010-07-10T16:19:49","slug":"konzeptkunst-mit-poesie-und-widerhaken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/06\/19\/konzeptkunst-mit-poesie-und-widerhaken\/","title":{"rendered":"Konzeptkunst mit Poesie und Widerhaken"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/06\/19\/arte-conceptual-con-poesia-y-doble-filo\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Daros Latinamerica Collection in Z\u00fcrich zeigt das in Europa noch weitgehend unentdeckte Werk des uruguayischen Konzeptk\u00fcnstlers Luis Camnitzer<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Von Nicole B\u00fcsing und Heiko Klaas<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/cam11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2422\" title=\"cam11\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/cam11.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"198\" \/><\/a>Leicht einordnen l\u00e4sst er sich nicht. Der 1937 in L\u00fcbeck geborene, in Montevideo, Uruguay, aufgewachsene und seit 1964 in New York lebende Konzeptk\u00fcnstler Luis Camnitzer geh\u00f6rt keiner Schule an. Er ist nicht Mitglied irgendeiner K\u00fcnstlergruppe, und sein Werk l\u00e4sst sich nur schwer mit irgendeinem der \u00fcblichen -ismen etikettieren. Camnitzer, der 2002 an Okwui Enwezors documenta 11 teilnahm, ist ein K\u00fcnstler, der stets seinen eigenen, von westeurop\u00e4ischen oder nordamerikanischen Trends und Moden unabh\u00e4ngigen Weg gegangen ist. Seine Kunst wird jetzt mit rund 70 Werken aus der Zeit von 1966 bis 2010 in der auf lateinamerikanische Kunst spezialisierten Privatinstitution Daros Latinamerica Collection in Z\u00fcrich umfassend ausgestellt. Zusammengestellt wurde die Schau von den Kuratoren Hans-Michael Herzog und Katrin Steffen. Luis Camnitzers Kunst konterkariert die intellektuelle und formale Strenge der nordamerikanischen Konzeptkunst mit einer geh\u00f6rigen Portion lateinamerikanischer Poesie, Metaphorik und Selbstironie.<!--more--><\/p>\n<p>Er hat es stets verstanden, seine Kunst dem kommerziellen Getriebe des Kunstmarkts zu entziehen. Das Objekt an sich interessiert ihn eigentlich gar nicht. \u201cTelepathie w\u00e4re f\u00fcr mich das ideale Medium\u201d, scherzt er kokett, \u201caber ich bin nicht gut darin.\u201d Worum es ihm geht, das sind in erster Linie seine k\u00fcnstlerische Unabh\u00e4ngigkeit und die Freiheit, in seiner Kunst bestehende politische undgesellschaftliche Verh\u00e4ltnisse tiefgr\u00fcndig zu hinterfragen. Kunst als Broterwerb? Das schied f\u00fcr ihn aus. Deshalb hat Camnitzer es auch immer vorgezogen, seinen Lebensunterhalt als Lehrer, Autor, Essayist oder Kritiker zu verdienen. \u201cIch wollte mich nicht den Erfordernissen des Kunstmarktes unterwerfen, nur um etwas zu essen zu haben\u201d, sagt er.<\/p>\n<p>Was politische Unterdr\u00fcckung hei\u00dft, wei\u00df er: Der Besitz der j\u00fcdischen L\u00fcbecker Kaufmannsfamilie Camnitzer wurde 1938 zwangsarisiert. Camnitzers Eltern konnten ein Jahr sp\u00e4ter mit dem Sohn nach Uruguay fl\u00fcchten, andere Familienangeh\u00f6rige wurden von den Nazis ermordet. Seine Sozialisation erlebte der zweisprachig aufgewachsene Luis Camnitzer in S\u00fcdamerika: \u201cIch habe in Uruguay denken gelernt. Zum ersten Mal gerochen und zum ersten Mal Dinge angefasst.\u201d Das Land habe seine Eltern mit offenen Armen aufgenommen, die europ\u00e4ische Komponente sei f\u00fcr seine Erziehung weniger bedeutend gewesen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/cam44.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2425\" title=\"cam44\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/cam44.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"276\" \/><\/a>Mit 25 verlie\u00df er dann, wenige Jahre vor der Machtergreifung des Milit\u00e4rs, Uruguay, um sich in New York anzusiedeln. Dort lebt er &#8211; als immer noch unangepasster Emigrant &#8211; seit 46 Jahren. Erst nach der Wahl Obamas ist er Amerikaner geworden. Seinem Selbstverst\u00e4ndnis nach aber bleibt er ein k\u00fcnstlerischer Repr\u00e4sentant des lateinamerikanischen Kontinents: \u201cIch bin immer noch ein Anti-Imperialist. Zur Verzweiflung meiner Frau habe ich immer noch alle Vorurteile, die ich schon als Student hatte.\u201d<\/p>\n<p>Befragt man Luis Camnitzer nach seiner geistigen Heimat, so muss er auch heute nicht lange \u00fcberlegen: \u201cIch betrachte mich immer noch als Exilant aus Uruguay, obwohl ich ja gar nicht ins politische Exil gegangen bin&#8230; Meine gedankliche Plattform aber, meine Art, die Dinge zu beurteilen, die r\u00fchrt immer noch aus dem Montevideo der 50er Jahre. Von diesem Fixpunkt aus beobachte ich den Rest der Welt: meine Erinnerungen, meine nostalgischen Gef\u00fchle, die D\u00fcfte und Ger\u00fcche, die ich vermisse, all das stammt von dort.\u201d<\/p>\n<p>Merkantil vereinnahmt zu werden, das ist f\u00fcr Luis Camnitzer die gr\u00f6\u00dfte Bedrohung seiner k\u00fcnstlerischen Autonomie: \u201cF\u00fcr mich lebt das Kunstwerk ganze 15 Sekunden lang, und sobald ich es zum ersten Mal betrachte, wird es zum Objekt &#8211; und dabei stirbt es\u201d, beschreibt er sein Dilemma, sich dem Markt entziehen, gleichzeitig aber ein gro\u00dfes Publikum erreichen zu wollen. Dass es ihm mit der Unabh\u00e4ngigkeit vom Kunstmarkt ernst ist, thematisiert Camnitzer auch immer wieder in seinen Arbeiten. So besteht die Arbeit \u201cSignature by the Slice\u201d (1971\/2007) aus zentimeterdicken, signierten Papierscheiben, die an ein aufgeschnittenes Brot erinnern. Der Fetisch der vom K\u00fcnstler signierten Originalarbeit wird so spielerisch ad absurdum gef\u00fchrt. Seine Idealvorstellung einer kommerzfreien K\u00fcnstler-Betrachter-Beziehung formuliert er so: \u201cEs ist immer eine Art von Fetischismus. Meine Werke braucht man nicht als Objekt zu besitzen. Man guckt sie an, und dann hat man sie schon.\u201d<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/cam77.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2428\" title=\"cam77\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/cam77-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/cam77-225x300.jpg 225w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/cam77.jpg 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Welchen Wert hat die Kunst? Welchen Wert hat die Arbeit eines Nicht-K\u00fcnstlers? Betrachtet man die oft industriell hergestellten Werke der Minimal Art, so stellt man fest, das jede pers\u00f6nliche Handschrift des K\u00fcnstlers getilgt ist. Nicht so bei Camnitzer, der sich trotz einer formalen N\u00e4he zu seinen nordamerikanischen Zeitgenossen gerne als Anti-Minimalist bezeichnet. Sehr selbstironisch f\u00fchrt Camnitzer in Z\u00fcrich die Mechanismen des Kunstmarktes am Beispiel von zwei grau gestrichenen minimalistischen Wandgem\u00e4lden vor. Das eine, leicht imperfekte Rechteck hat er selbst ausgemalt. Es ist, ausweislich eines Preisschildes, f\u00fcr 22.400 US$ zu haben. Das andere, vollkommen perfekte kostet lediglich 554,55 Schweizer Franken. Ausgef\u00fchrt wurde es, laut beigef\u00fcgter Rechnung, vom ortsans\u00e4ssigen Malermeister Silvio H\u00f6hn. Das Absurde daran: Mag das Werk des K\u00fcnstlers auch unperfekt sein, sein Wert ist in erster Linie dem Ruhm und der intellektuellen Leistung seines Sch\u00f6pfers geschuldet &#8211; den Wert der k\u00f6rperlichen Arbeit aber \u00fcbertrifft er immer um ein Vielfaches.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzliche Fragen dieser Art treiben Camnitzer um, seit er nach seiner Ankunft in New York zu der Feststellung kam, dass seine dortigen K\u00fcnstlerkollegen f\u00fcr die Herstellung nur einer Minimal-Skulptur das Jahresgehalt eines bolivianischen Minenarbeiters verpulverten. F\u00fcr den politisch hellwachen Camnitzer war so etwas damals, Anfang der 60er Jahre, ein Ding der Unm\u00f6glichkeit. Camnitzer jedoch auf die politisch-sozialen Subtexte hinter vielen seiner Arbeiten reduzieren zu wollen, k\u00e4me einer verk\u00fcrzten Rezeption seines Werkes gleich. Luis Camnitzer schafft Werke von gro\u00dfer Poesie und Hintergr\u00fcndigkeit &#8211; und er ist ein Meister der Sprache. Viele seiner Arbeiten untersuchen das Wechselspiel zwischen Wort und Bild. Seine Arbeit \u201cLiving Room\u201d von 1969 etwa l\u00e4sst in der Imagination des Betrachters ein komplettes Wohnzimmer entstehen &#8211; ohne dass ein einziges M\u00f6belst\u00fcck zu sehen ist. Der Raum, den man betritt, besteht nur aus W\u00f6rtern, die, angebracht an den passenden Stellen, die unterschiedlichen Gegenst\u00e4nde repr\u00e4sentieren. Zeichentheoretische Fragestellungen nicht nur spr\u00f6de konzeptuell sondern auch sinnlich erfahrbar zu machen, das zeichnet Camnitzers Werk aus. \u201cManche meiner Werke sind Tautologien. Sie kommen aus sich selbst, und sie beziehen sich auf sich selbst\u201d, so Camnitzer.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/cam33.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2424\" title=\"cam33\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/cam33-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/cam33-200x300.jpg 200w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/cam33.jpg 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Eine andere, uralte und ebenfalls sehr grunds\u00e4tzliche k\u00fcnstlerische Fragestellung ber\u00fchrt das Verh\u00e4ltnis zwischen Form und Inhalt: die 1972 entstandene Arbeit \u201cCoca-Cola Bottle Filled With a Coca-Cola-Bottle\u201d. Camnitzer zerkleinerte daf\u00fcr eine Coca-Cola-Flasche und bef\u00fcllte mit den Scherben eine zweite. Eigentlich eine einfache \u00dcbung &#8211; und dennoch eine Arbeit von gro\u00dfer Metaphorik und gedanklicher Pr\u00e4zision und, wenn man so will, auch politischer Sprengkraft. Das im lateinamerikanischen Alltag omnipr\u00e4sente Symbol der nordamerikanischen Konsumwelt verschlingt sich selbst. \u201cKunst\u201d, so Camnitzer, \u201csollte nicht mystifizieren sondern demystifizieren.\u201d<\/p>\n<p>Noch gilt das Werk des kosmopolitischen Intellektuellen Luis Camnitzer als Insidertipp, doch l\u00e4ngst schon gibt es &#8211; gerade auch an US-amerikanischen Universit\u00e4ten &#8211; gewichtige Stimmen, die den hochgewachsenen K\u00fcnstler mit dem klaren Blick als eine der lange \u00fcbersehenen Schl\u00fcsselfiguren der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts betrachten. Eine Auffassung, die sich wohl auch in Europa langsam durchzusetzen beginnt. Nachdem die bei Hamburg gelegene Kunsthalle zu Kiel Camnitzer bereits 2003 seine erste gro\u00dfe Werkschau in Europa gewidmet hatte, zieht die Z\u00fcrcher Daros Latinamerica Collection, die mittlerweile die weltweit gr\u00f6\u00dfte instutionelle Sammlung des K\u00fcnstlers besitzt, jetzt mit dieser Ausstellung kraftvoll nach.<\/p>\n<p>Die Kunstgeschichte verlangt nach Zuordnungen. Doch wo verortet sich einer wie Luis Camnitzer, der kraft seiner kunsttheoretischen Reflektiertheit und der sozialen und politischen Brisanz seines Werkes zu den gro\u00dfen Einzelg\u00e4ngern der neueren Kunstgeschichte geh\u00f6rt? Einer, der, nach eigener Einsch\u00e4tzung, dem malenden Zeichentheoretiker Ren\u00e9 Magritte n\u00e4her steht als dem Hohepriester des Ready-Made Marcel Duchamp. Seine Antwort darauf mutet ebenso paradox an wie viele seiner Werke: \u201cSurrealer Konzeptualismus: Wenn man davon sprechen k\u00f6nnte, w\u00fcrde ich das akzeptieren.\u201d<\/p>\n<p><strong>Auf einen Blick:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Ausstellung: Luis Camnitzer<\/li>\n<li>Ort: Daros Latinamerica Collection, Z\u00fcrich<\/li>\n<li>Zeit: bis 4. Juli 2010. Do 12-20 Uhr. Fr-So 12-18 Uhr<\/li>\n<li>Katalog: Hatje Cantz Verlag, Juni 2010, 39,80 Euro, 69 CHF<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.daros-latinamerica.net\/\">Infos im Internet<\/a><\/li>\n<li>In Buenos Aires befinden sich Werke Luis Camnitzers in folgenden Sammlungen: Museo de Arte Moderno, Museo de Arte Latinamericano und Museo del Grabado. Camnitzer wird von der Galerie Ruth Benzacar vertreten.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Fotos von oben nach unten<\/strong><\/p>\n<p>Luis Camnitzer: Landscape as an attitude, 1979, Laminated b\/w photograph, 28 x 35.5 cm<br \/>\n<em>Daros Latinamerica Collection, Z\u00fcrich Photo: Peter Sch\u00e4lchli, Z\u00fcrich<\/em><\/p>\n<p>Luis Camnitzer: Compass, 2003, Inkjet print, 100 x 90.5 cm<br \/>\n<em>Daros Latinamerica Collection, Z\u00fcrich Photo: Peter Sch\u00e4lchli, Z\u00fcrich<\/em><\/p>\n<p>Luis Camnitzer (links) im Gespr\u00e4ch mit Hans-Michael Herzog<br \/>\n<em>Foto: Klaas<\/em><\/p>\n<p>Luis Camnitzer: Coca-Cola bottle filled with a Coca-Cola bottle, 1973, Glass and metal, 18 x 5.5 x 5.5 cm<br \/>\n<em>Daros Latinamerica Collection, Z\u00fcrich Photo: Zo\u00e9 Tempest, Z\u00fcrich<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. 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