{"id":23873,"date":"2016-09-15T17:25:48","date_gmt":"2016-09-15T20:25:48","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=23873"},"modified":"2016-09-15T21:19:45","modified_gmt":"2016-09-16T00:19:45","slug":"16-deutsches-kino-festival-startet-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2016\/09\/15\/16-deutsches-kino-festival-startet-heute\/","title":{"rendered":"16. Deutsches Kino-Festival startet heute"},"content":{"rendered":"<p><strong>Filmliebhaber, aufgepasst!<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/cinealeman_gruesse_aus_fukushima.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/cinealeman_gruesse_aus_fukushima.jpg\" alt=\"cinealeman_gruesse_aus_fukushima\" width=\"500\" height=\"299\" class=\"aligncenter size-full wp-image-23895\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/cinealeman_gruesse_aus_fukushima.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/cinealeman_gruesse_aus_fukushima-300x179.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nHeute abend startet die <a href=\"http:\/\/www.cinealeman.com.ar\/festival16\/index.html\">16. Ausgabe des Deutschen Kinofestivals von Buenos Aires<\/a>. Wie jedes Jahr wartet eine breit gef\u00e4cherte Auswahl der besten deutschen Filme des letzten Jahres darauf, von den Filmliebhabern in Argentinien entdeckt zu werden.<\/p>\n<p>Das Festival findet bis zum 21. September in den Kinos\u00e4len der Village Recoleta und des Village Caballito statt. Das Goethe-Institut Buenos Aires organisiert wie immer als Abschlussfilm einen Stummfilmklassiker mit Live-Musik &#8211; in diesem Jahr &#8220;Der m\u00fcde Tod&#8221; von Fritz Lang, live untermalt vom &#8220;Cue Tr\u00edo&#8221;. Dar\u00fcber hinaus bietet die Filmabteilung des Kulturinstituts dieses Jahr die neue Festivalsektion &#8220;La movida berlinesa&#8221; (Die Berliner Bewegung) mit zwei interessanten Beitr\u00e4gen: &#8220;Lust &#038; Sound in West Berlin 1979-1989&#8221; und &#8220;Tod den Hippies!! Es lebe der Punk&#8221;.<\/p>\n<p>Alle Informationen sind auf der <a href=\"http:\/\/www.cinealeman.com.ar\/festival16\/index.html\">Webseite des Festivals<\/a> zu finden.<\/p>\n<p>Hier einige Kritiken der diesj\u00e4hrigen Festivalbeitr\u00e4ge:<!--more--><\/p>\n<p><strong>&#8220;Gr\u00fc\u00dfe aus Fukushima&#8221; (109 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es ist die Geschichte einer ungew\u00f6hnlichen Freundschaft: Die junge Marie (Rosalie Thomass) kommt ins japanische Fukushima, um mit der Organisation Clowns4Help den Opfern der Reaktorkatastrophe von 2011, die immer noch in Auffanglagern leben, da sie nicht in ihre H\u00e4user zur\u00fcck k\u00f6nnen oder nicht wie die jungen Leute fortgehen m\u00f6chten, ein wenig Mut zu machen. Bald erkennt das M\u00e4dchen, das vor einer pers\u00f6nlichen Katastrophe aus Deutschland davongelaufen ist, dass sie das nicht schafft, und sie will gerade das Handtuch werfen, als sie auf die etwas rechthaberische Satomi (Kaori Momoi) trifft, die Marie \u00fcberredet, sie in ihr Haus, das mitten in der verstrahlten Zone liegt, zu fahren.<\/p>\n<p>Marie entschlie\u00dft sich, Satomi zu helfen, und trotz aller Unterschiede &#8211; Satomi ist eine elegante, ehemalige Geisha und Marie ein zu gro\u00df geratenes tollpatschiges Wesen &#8211; n\u00e4hern sich die junge und die alte Frau einander an. Beide k\u00e4mpfen mit ihren inneren D\u00e4monen, wobei sie auch nicht vom Besuch der Geister der Toten verschont werden.<\/p>\n<p>Doris D\u00f6rrie hat Japan 25 Mal bereist und mehrere sehr erfolgreiche Filme dort gedreht, darunter &#8220;Kirschbl\u00fcten &#8211; Hanami&#8221; oder &#8220;Erleuchtung garantiert&#8221;. Aber diese kleine, poetische Perle in Schwarz-Wei\u00df, f\u00fcr die D\u00f6rrie auch das Drehbuch geschrieben hat, ist ihr bester aus dieser Reihe und auch \u00fcberhaupt einer ihrer gelungensten Filme. Ein Muss f\u00fcr jeden Filmliebhaber!<\/p>\n<p><strong>&#8220;24 Wochen&#8221; (103 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Michaela Ehammer<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ein Kind auf die Welt zu bringen, ist nicht leicht. Ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen, noch viel schwerer. Doch wenn dieses Kind dann auch noch an einem schweren Herzfehler leidet, stellt uns das Leben wohl auf die h\u00e4rteste Probe: Abtreiben oder nicht? Wer sind wir, dass wir \u00fcber Leben oder Tod entscheiden d\u00fcrfen? Und wie soll ein Mensch diese Kluft zwischen dem Menschlichen und dem Unmenschlichen ertragen? Die Hebamme sagt, solche Entscheidungen k\u00f6nne man nur treffen, wenn man sie treffen muss. Doch selbst dann erweisen sich unb\u00e4ndige Angst und nagender Zweifel als st\u00e4ndige Begleiter &#8211; ein Leben lang.<\/p>\n<p>Vom Gewissensnotstand geplagt, halten Star-Kabarettistin Astrid Lorenz (Julia Jentsch) und ihr Lebensgef\u00e4hrte Markus H\u00e4ger (Bjarne M\u00e4del) auf einf\u00fchlsame Weise zusammen und beweisen nicht nur einmal ihre tiefe Liebe zueinander. Eine Liebe, die sie am Scheideweg ihres Lebens ihrer bereits vorhandenen Tochter Nele nicht geben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit &#8220;24 Wochen&#8221; ist der Regisseurin Anne Zohra Berrached, die zugleich auch f\u00fcr das Drehbuch verantwortlich war, ein wahrhaftes Meisterwerk gelungen. Mit jeder Bewegung der Kamera ist der Film dem echten Leben ganz nah und zeigt mit realer Grausamkeit, wohldosierter, melancholischer Musik und einer ergreifenden Dramatik, wie erbarmungslos das Schicksal zuschlagen und das gewohnte Leben aus der Bahn werfen kann. Ein bis aufs Tiefste ber\u00fchrender Film, der uns an moralische Grenzen sto\u00dfen l\u00e4sst und der viele Fragen aufwirft &#8211; vor allem, ob Astrids Entscheidung, die sie am Ende vollkommen allein trifft, moralisch, politisch, rechtlich und ethisch vertretbar ist.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Rico, Oskar und das Herzgebreche&#8221; (95 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Michaela Ehammer<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die kleinen gro\u00dfen Helden sind zur\u00fcck: Nach dem Vorg\u00e4nger &#8220;Rico, Oskar und die Tieferschatten&#8221; wartet nun mit &#8220;Rico, Oskar und das Herzgebreche&#8221; ein neues Abenteuer auf die unzertrennlichen Freunde. Rico lebt immer noch mit seiner Mutter in Berlin. Sein gewohntes Leben droht jedoch wie eine Seifenblase zu zerplatzen, als ihn sein bester Freund, der ebenso schlaue wie \u00e4ngstliche Oskar, besuchen kommt. Was f\u00fchrt die f\u00fcrchterliche Ellie im Schilde? Wer ist Bruno? Und wieso verheimlicht ihm seine Mutter (Karoline Herfurth) ihre illegalen Gesch\u00e4fte? Mit beherzter Courage und ausgekl\u00fcgelten Pl\u00e4nen schaffen es die beiden letztendlich, den Verbrechern auf die Spur zu kommen und sie schlussendlich mit der Hilfe ihrer Bekannten zu \u00fcberf\u00fchren. Dabei merken Rico und Oskar, dass sie nur gemeinsam stark sind und sich gegenseitig brauchen, um ihre \u00c4ngste zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Regisseur Wolfgang Groos versetzt uns in dem herzerw\u00e4rmenden Kinderfilm in unsere eigene Kindheit und l\u00e4sst uns in Erinnerungen an Abenteuer, Spa\u00df und Action schwelgen. Mit Anton Petzold als Rico und Juri Winkler als Oskar in den Hauptrollen treffen wir auf zwei Figuren, die unterschiedlicher nicht sein k\u00f6nnten. Doch gerade das macht dieses Duo so liebenswert. F\u00fcr Abwechslung sorgen die in die Handlung eingestreuten Trickfilm-Szenen, auch die Musik \u00fcbernimmt bereits von Anfang an eine emotionale Rolle. Ein Film zum Zur\u00fccklehnen und Genie\u00dfen, der mit vielen kleinen Pointen garantiert den Tag vers\u00fc\u00dfen wird!<\/p>\n<p><strong>&#8220;Coconut Hero&#8221; (97 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Pubert\u00e4t ist eine schwierige Zeit. Als Mikes Mutter sich von seinem Vater trennte, \u00e4nderte sie ihren Ehenamen Burger zur\u00fcck in ihren M\u00e4dchennamen, weil sie nicht wollte, dass ihr Sohn wie ein Fleischklops hie\u00dfe und dem Spott seiner Mitsch\u00fcler ausgesetzt sei. Dummerweise war Tyson auch nicht das Wahre, und der 16-j\u00e4hrige &#8220;Mike Tyson &#8211; nicht der Boxer!&#8221; (Alex Ozerov) wird von seinen Mitsch\u00fclern uns\u00e4glich geh\u00e4nselt. Als das Mobbingopfer sich schlie\u00dflich umbringen will, geht auch das schief. Bei den Untersuchungen seiner Kopfverletzung stellt sich jedoch heraus, dass Mike einen Hirntumor hat. In seiner Besessenheit, sterben zu wollen, wehrt er sich gegen eine Operation. Eine Therapie hilft ihm zwar, seinen Vater wiederzutreffen, bringt ihn aber nicht wirklich von seinem Ziel ab. Erst die Begegnung mit der Tanzlehrerin Miranda (Bea Santos) und dramatische Ereignisse f\u00fchren dazu, dass Mike den Wert des Lebens sch\u00e4tzen lernt.<\/p>\n<p>Regisseur Florian Cossen, bekannt durch sein in Argentinien spielendes Verschwundenen-Drama &#8220;Das Lied in mir&#8221;, hat diesmal in Kanada und mit kanadischen Ko-Produzenten gedreht. Der Diplomatensohn hat an vielen Orten der Welt gelebt und setzt mit seinen Filmen seinen ehemaligen Heimatst\u00e4tten oft ein Denkmal.<\/p>\n<p>So ernst der Inhalt des Filmes klingt, so schwarzhumorig, warmherzig und frisch ist dieser Independent-Streifen gelungen, in dem einfach jede Einstellung stimmt. Auch kleinste Rollen sind \u00fcberzeugend besetzt und kleinste Szenen liebevoll ausgestaltet. So meint etwa Udo Kier als der Therapeut zu Mikes Frage, wie Deutschland sei: &#8220;Klein. Und voll von Deutschen.&#8221;<\/p>\n<p><strong>&#8220;Er ist wieder da&#8221; (116 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Marcus Christoph<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Schon die Roman-Vorlage von Timur Vermes war ein Riesenerfolg. Und auch die Kinovariante der Hitler-Satire &#8220;Er ist wieder da&#8221; entpuppte sich als Kassenschlager: 2,4 Millionen Kinobesucher haben den Streifen von Regisseur David Wnendt seit seiner Premiere im Oktober vorigen Jahres gesehen. Die Grundidee des Films ist die Annahme, dass Adolf Hitler &#8211; im Film gespielt von Oliver Masucci &#8211; knapp 70 Jahre nach seinem Selbstmord wieder auftaucht im Berlin des Jahres 2014. Aus dieser Konstruktion ergeben sich zahlreiche komische Situationen, bei denen einem gelegentlich das Lachen im Halse stecken bleibt. Denn letztlich wirft der Film auch ein bezeichnendes Schlaglicht auf das moderne Deutschland mit seiner oberfl\u00e4chlichen Popul\u00e4rkultur und der Gier nach Quoten und Marktanteilen.<\/p>\n<p>Hitler, den seine Mitmenschen in dem Film f\u00fcr einen etwas durchgeknallten Comedian halten, hat unter den f\u00fcr ihn neuen Rahmenbedingungen Erfolg: Schnell entwickelt er sich zum gefeierten Entertainer, der die Kunst der Massenbeeinflussung beherrscht. Lediglich der Umstand, dass er vor laufender Kamera einen kleinen Hund erschie\u00dft, kratzt zeitweise an seiner Popularit\u00e4t. Der Film geht \u00fcber das rein Unterhaltsame hinaus und h\u00e4lt der Gegenwart den Spiegel vor. Inwieweit jedoch der Menschheitsverbrecher Hitler sich \u00fcberhaupt als Kom\u00f6dienfigur eignet, muss wohl jeder Zuschauer f\u00fcr sich selbst entscheiden.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Herbert&#8221; (109 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Marcus Christoph<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es ist keine leichte Kost: Das Langspielfilmdeb\u00fct &#8220;Herbert&#8221; von Regisseur Thomas Stuber erz\u00e4hlt von einem ehemaligen Boxer, der einen Kampf k\u00e4mpfen muss, den er nicht gewinnen kann: Bei Herbert Stamm (Peter Kurth), einst Leipziger Boxchampion und sp\u00e4ter Knacki, wird die unheilbare Muskelschwundkrankheit ALS festgestellt, an der auch der Physiker Stephen Hawking leidet. Der Zuschauer wird Zeuge, wie der einstige Kraftprotz Herbert, der seinen Lebensunterhalt als Boxtrainer, T\u00fcrsteher und Geldeintreiber bestreitet, zusehends verf\u00e4llt und am Ende bewegungs- und sprachunf\u00e4hig im Pflegeheim sitzt.<\/p>\n<p>Je weniger Herbert in seinem bisherigen Umfeld gebraucht wird, desto mehr entdeckt er seine emotionalen Seiten. Er intensiviert seine Beziehung zu seiner Freundin Marlene (Lina Wendel) &#8211; und er versucht vor allem, den abgebrochenen Kontakt zu seiner Tochter Sandra (Lena Lauzemis) wieder herzustellen, die mittlerweile Mutter der kleinen Ronja (Lola Liefers) geworden ist. Dies ist sein &#8220;letzter Kampf&#8221;, wie Herbert selbst sagt, bei dem er zun\u00e4chst auch einige harte Schl\u00e4ge einstecken muss.<\/p>\n<p>Der Film, der auf einer Buchvorlage von Paul Salisbury basiert, ist Milieu- und Charakterstudie zugleich. Er zeigt Lebens- und Wohnverh\u00e4ltnisse der Unterschicht, das Nachtleben, die Boxschule &#8211; kurz eine harte, teils brutale Wirklichkeit, schonungslos ins Bild gesetzt. &#8220;Herbert&#8221; besticht aber vor allem durch die gro\u00dfe schauspielerische Leistung von Peter Kurth, der im Laufe der Filmarbeiten zahlreiche Kilos abspecken musste, um den k\u00f6rperlichen Verfalls des Ex-Boxers darzustellen. Zum Schluss beschr\u00e4nkt sich die Darstellung auf reines Mienenspiel &#8211; traurig, aber zum Teil auch r\u00fchrend. Auf jeden Fall sehenswert.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Ich und Kaminski&#8221; (124 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Daniel Kehlmann durch Regisseur Wolfgang Becker (&#8220;Good-Bye Lenin&#8221;) nimmt die Gier nach Ruhm und die Tricksereien des Kunstbetriebs auf oft vergn\u00fcgliche Weise aufs Korn. Der Journalist und Schriftsteller Sebastian Z\u00f6llner (Daniel Br\u00fchl) ist ein egoistischer Besserwisser, was er selbst nicht zu bemerken scheint. Er behandelt die Menschen um sich herum auf herablassende Art und Weise und stolpert dabei von einem Fettnapf in den anderen &#8211; oft zur Erheiterung des Zuschauers. Z\u00f6llner schreibt an einer Biografie \u00fcber den ber\u00fchmten Maler Manuel Kaminski (Jesper Christensen), die er aus Zeugnissen \u00fcber den legend\u00e4ren, jetzt abgeschieden lebenden K\u00fcnstler zusammengestellt hat. Denn Kaminski hat so gut wie alle Gr\u00f6\u00dfen des vergangenen Jahrhundert beeinflusst &#8211; von Picasso bis Warhol.<\/p>\n<p>Ist der als &#8220;blinder K\u00fcnstler&#8221; ber\u00fchmt Gewordene aber tats\u00e4chlich blind oder hat er das aus Kalk\u00fcl der Welt nur vorgegaukelt? Um das herauszufinden und O-T\u00f6ne f\u00fcr sein Buch zu bekommen, reist Z\u00f6llner in die Schweizer Berge, um den K\u00fcnstler aufzusuchen. Dort wirft ihn schon die erste Frage des Alten aus der Bahn: &#8220;Warum machen Sie das?&#8221; Denn das kann der J\u00fcngere nicht beantworten, auch sich selbst gegen\u00fcber nicht. Handelt er aus Verzweiflung oder getrieben vom Neid auf erfolgreichere Kollegen? Um Geld zu machen, wenn das Buch nach dem Tod des Alten ein Erfolg wird? Oder etwa, um die hehre Wahrheit herauszufinden?<\/p>\n<p>Die beiden ungleichen und sich doch \u00e4hnelnden Menschen n\u00e4hern sich an und machen eine gemeinsame Reise, um eine verflossene Liebe Kaminskis aufzusuchen. W\u00e4hrend Z\u00f6llner anfangs glaubt, kurz davor zu sein, den Alten zu entlarven, muss er bald feststellen, dass er Kaminski in keinster Weise gewachsen ist.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Miss Sixty&#8221; (98 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Errungenschaften der Medizin machen es m\u00f6glich: Man kann 100 Jahre alt werden, und auch Frauen k\u00f6nnen heute im Alter noch ihre eigenen Kinder zur Welt bringen, wenn sie rechtzeitig ihre Eier eingefroren haben und sich entsprechenden Hormonbehandlungen unterziehen. Wie sieht jedoch die Gesellschaft eine Frau an, die sich genau das vorgenommen hat?<\/p>\n<p>Die brillante Biologin Luise Jansen (Ingrid Berben) ist 60 und wurde gerade in Fr\u00fchrente geschickt, weil sie selbst nach 40 Jahren im Betrieb keinen einzigen Freund besitzt und einer Kollegin den Finger gebrochen hat, weil diese ihre Zentrifuge benutzte. Ihre Mutter Doris (Carmen-Maja Antoni), bei der Single Luise immer noch lebt, denkt, jetzt k\u00f6nne man endlich gemeinsam auf Kreuzfahrt gehen, aber Luise hat sich das mit dem eigenen Baby fest in den Kopf gesetzt. Der Samenspender soll einer sein, der nicht ganz so brillant ist wie sie selbst, so ger\u00e4t sie an den 30-j\u00e4hrigen Journalisten Max (Bj\u00f6rn von der Wellen). Mit dessen Vater, dem Galeristen Frans Winther (Edgar Selge) hatte die schlagfertige Luise schon einen Zusammensto\u00df, auf den noch einige folgen sollen. Auch Frans ist 60 und will sich nicht mit seinem Alter abfinden. Mit seiner jungen Geliebten f\u00fchlt er sich wie 18 &#8211; nur das Kreuz macht nicht mit. Nach und nach werden Luise und Frans Freunde &#8211; und mehr.<\/p>\n<p>Regisseurin Sigrid Hoerner hat f\u00fcr ihre herrliche Romantik-Kom\u00f6die geh\u00f6rig in die Slapstick-Kiste gegriffen. So werden in &#8220;Miss Sixty&#8221; ernste Themen zwar angesprochen, aber der Spa\u00df steht im Vordergrund.<\/p>\n<p><strong>&#8220;B-Movie: Lust &#038; Sound in West-Berlin 1979-1989&#8221; (92 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Marcus Christoph<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Die Mauer war der Rahmen f\u00fcr grenzenlose Freiheit&#8221;. Der Satz klingt ein wenig verr\u00fcckt &#8211; genauso wie die Situation der &#8220;Insel&#8221; West-Berlin w\u00e4hrend der 80er Jahre. Ein Raum f\u00fcr Kreativit\u00e4t, Hausbesetzungen, ein wildes Nachtleben, umgeben von der kommunistischen DDR.<\/p>\n<p>Der Dokumentarfilm &#8220;B-Movie: Lust &#038; Sound in West-Berlin 1979-1989&#8221; von J\u00f6rg A. Hoppe, Klaus Maeck und Heiko Lange f\u00fchrt den Zuschauer in die Musikszene jener wilden Jahre bis zum Fall der Mauer. Hauptperson ist der englische Musikfreak Mark Reeder, der von seiner Heimatstadt Manchester in die Halbstadt an Havel und Spree geht. Inspiriert von deutschen Bands wie &#8220;Kraftwerk&#8221; oder &#8220;Tangerine Dream&#8221; zieht er in ein besetztes Haus ein und taucht in die Boheme und Musikszene ein. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er als Tontechniker, Schauspieler, Musiker, TV-Journalist und er organisiert eine Tour der Toten Hosen in Ost-Berlin.<\/p>\n<p>In dem Dokumentarfilm kommen Szenegstalten wie Blixa Bargeld von den &#8220;Einst\u00fcrzenden Neubauten&#8221; oder der \u00c4rzte-Gitarrist Farin Urlaub zu Wort. Der Film ist eine grandiose Zeitreise, die einen von Beginn an fesselt. Fast vergessene Bilder kommen zur\u00fcck, wie etwa die Fahrt auf der Transitautobahn durch die DDR nach West-Berlin, wo an vielen Stra\u00dfenz\u00fcgen immer noch die Zerst\u00f6rungen des Krieges sichtbar sind: das alternative Kreuzberg in seiner gro\u00dfen Zeit, das durch die Grenzlage gleichsam am Ende der Welt liegt und wo im legend\u00e4ren Musikclub &#8220;SO 36&#8221; wilde Konzerte abgehen. Die Zeitenwende deutet sich jedoch an mit den Bildern von der ersten Loveparade im Sommer 1989, damals noch auf dem Ku&#8217;damm, und schlie\u00dflich mit dem Fall der Mauer. In der Silvesternacht 1989\/90 sieht man den US-S\u00e4nger und Schauspieler David Hasselhoff vor dem Brandenburger Tor sein uns\u00e4gliches &#8220;Looking for Freedom&#8221; singen &#8211; es klingt wie ein b\u00f6ser Abgesang auf eine einmalig-verr\u00fcckte Zeit.<\/p>\n<p>Unter dem Strich: &#8220;B-Movie&#8221; ist absolut sehenswert. Er wird \u00fcbrigens in der neuen Festivalkategorie von Filmen mit Berlin-Bezug gezeigt.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Im Spinnwebhaus&#8221; (93 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Michaela Ehammer<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Es hat nichts mit euch zu tun&#8221;, h\u00f6ren die Kinder immer wieder von ihren Eltern, auch dann, als die Mutter am Boden kniend den Vater mit den Worten &#8220;Du kannst sie haben, ich will sie nicht mehr&#8221; erfolglos um Hilfe bittet. So schnuppert Jonas mit seinen zarten zw\u00f6lf Jahren ungewollt Luft des Erwachsenendaseins. Zuversichtlich \u00fcbernimmt er die Verantwortung f\u00fcr seine beiden j\u00fcngeren Geschwister, den hyperaktiven Nick (Lutz Simon Eilert) und die noch in den Kindergarten gehende Miechen (Helena Pieske), als seine v\u00f6llig \u00fcberforderte Mutter Sabine, gespielt von Sylvie Testud, sie allein im Haus zur\u00fcckl\u00e4sst, um im Sonnental gegen ihre D\u00e4monen anzuk\u00e4mpfen. Doch ihre Abwesenheit zu verheimlichen, um nicht ins Heim zu m\u00fcssen, \u00fcberfordert Jonas (Ben Litwinschuh) zusehends. Er isoliert sich und die Geschwister, und gemeinsam gleiten sie in eine eigene Phantasiewelt ab, eine Welt, in der K\u00e4fer zu Haustieren werden und Spinnen als Teleportal f\u00fcr ferne Orte dienen.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr die Geschwister als lustiges Abenteuer beginnt, entpuppt sich schon bald als harter Kampf um Leben und Tod. Wird Mama je wieder zur\u00fcckkommen? Und um welche D\u00e4monen handelt es sich eigentlich? Allein die Freundschaft mit dem geheimnisvollen Grafen Felix (Ludwig Trepte), einem in Reimen sprechenden Schutzengel, gibt Jonas Hoffnung und Mut im nicht enden wollenden \u00dcberlebensdrama und zeigt ihm, wie man sich ohne Hilfe von Erwachsenen durchschlagen und dennoch Kind bleiben kann.<\/p>\n<p>Mara Eibl-Eibesfeldt hat mit ihrem Deb\u00fctfilm ein kunstvolles M\u00e4rchen geschaffen, dessen besonderer Glanz von J\u00fcrgen J\u00fcrges Schwarz-Wei\u00df-Bildern hervorgehoben wird. Die Spinnweben, die im Haus nach und nach zunehmen, h\u00e4ngen wie bedrohliche Schatten von der Decke und halten die Kinder gefangen wie eine Spinne ihre Beute. Ein psychologisches Meisterwerk, basierend auf wahren Begebenheiten.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Freistatt&#8221; (104 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Marcus Christoph<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Bei &#8220;Freistatt&#8221; muss man sich auf einige H\u00e4rten gefasst machen. Rau und derb geht es zu in dem christlichen Erziehungsheim, auf das sich der Name des Films von Marc Brummund bezieht. Im Mittelpunkt der 1968 in Niedersachsen spielenden Handlung steht der 14-j\u00e4hrige Wolfgang (Louis Hofmann), der auf Betreiben seines Stiefvaters (Uwe Bohm) in das genannte Internat geschickt wird. Die Jugendlichen dort leben wie Strafgefangene. Sie m\u00fcssen zum Torfstechen ins Moor. Vor Arbeitsantritt haben sie bezeichnenderweise das &#8220;Moorsoldatenlied&#8221; zu singen, das einst von H\u00e4ftlingen des KZ B\u00f6rgermoors geschaffen wurde. Die Jugendlichen werden misshandelt, teilweise auch sexuell missbraucht. Wolfgang rebelliert, mehrfach versucht er zu fliehen. Einmal schafft er es, aus dem Moor zu entkommen. Doch sein Stiefvater und der zynische Anstaltsleiter Brockmann (Alexander Held) sorgen daf\u00fcr, dass der Junge wieder zur\u00fcck muss.<\/p>\n<p>Eine fragw\u00fcrdige Rolle spielt die Mutter, dargestellt von Katharina Lorenz, die das Martyrium ihres Sohnes letztlich zul\u00e4sst, um die Beziehung zu ihrem Lebenspartner nicht zu gef\u00e4hrden. Erl\u00f6st wird Wolfgang erst, als der Stiefvater stirbt und er die Anstalt verlassen darf. Doch er ist menschlich verroht und innerlich heimatlos geworden.<\/p>\n<p>&#8220;Freistatt&#8221; entl\u00e4sst den Zuschauer zu keinem Zeitpunkt aus dem Gef\u00fchl tiefer Bedr\u00fcckung. Immer wieder stellt man sich bei dem Film, der sich auf wahre Begebenheiten bezieht, die Frage, wie in der Bundesrepublik des Jahres 1968 solche Zust\u00e4nde m\u00f6glich waren. In einigen Szenen deutet sich jedoch der gesellschaftliche Wandel an: In Gestalt von US-amerikanischer Rockmusik als Zeichen des Protests und einem Willy Brandt-Wahlplakat, das bei Wolfgangs Fluchtversuch im Hintergrund zu sehen ist.<\/p>\n<p>Fazit: Sehenswert, aber nicht geeignet, wenn man sich im Kino vergn\u00fcgen will.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Verfehlung&#8221; (95 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das Thema Missbrauch in der katholischen Kirche, von innen betrachtet: Regisseur Gerd Schneider, der Theologie studierte und Priesteranw\u00e4rter war, beleuchtet das Schicksal dreier Freunde, die in der Kirchenhierarchie unterschiedliche Wege eingeschlagen haben: Der Priester Jakob (Sebastian Blomberg) arbeitet als Gef\u00e4ngnisseelsorger, Dominik (Kai Schumann) hat eine Gemeinde unter sich und widmet sich besonders der Jugendarbeit, und Oliver (Jan Messutat) bekleidet ein Amt innerhalb der Verwaltung. Als Dominik beschuldigt wird, einen Jungen sexuell missbraucht zu haben, beginnen sich die R\u00e4der des Machtapparates zu drehen, wobei dies ganz automatisch geschieht &#8211; Anweisungen von oben sind gar nicht notwendig. Diese innere Maschinerie der Kirche offenzulegen, die wie ein geschlossener Kreis funktioniert, in dem die Opfer als Kollateralsch\u00e4den angesehen werden, ist eines der gro\u00dfen Verdienste dieses Films.<\/p>\n<p>Der Protagonist Jakob ist vollkommen ersch\u00fcttert von den Verbrechen, die sein Freund begangen hat. W\u00e4hrend Dominik selbst seine Taten bagatellisiert und Oliver Vertuschungsma\u00dfnahmen ergreift, bricht Jakobs Welt zusammen, und er ist unglaublich w\u00fctend, aus seiner komfortablen Zone herausgerissen zu werden. Seine seelsorgerische Arbeit ger\u00e4t zu hohlen Phrasen, aber er will keine Hilfe annehmen. Er sucht \u00fcberall anders nach Verantwortlichen, und bis er endlich, sehr sp\u00e4t, erkennt, was er selbst tun muss, ist es ein langer, schmerzlicher Weg.<\/p>\n<p>&#8220;Verfehlung&#8221; ist ein schonungsloses Drama, ein hervorragender Film, den man jedem nur empfehlen kann!<\/p>\n<p><strong>&#8220;Wir Monster&#8221; (95 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Michaela Ehammer<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Sarah und Charlie sind zwei 14-j\u00e4hrige, pubert\u00e4re M\u00e4dchen: Sie streiten sich, lieben sich und w\u00fcrden einfach alles f\u00fcreinander tun. Wirklich alles? Es war ganz sicher ein Unfall, versucht der Vater Paul (Mehdi Nebbou) nicht nur seine Tochter, sondern auch sich selbst zu tr\u00f6sten, als er Charlies Rucksack im Stausee vorfindet \u2013 von dem M\u00e4dchen fehlt jedoch jede Spur. Doch Sarah bleibt dabei: Sie hat Charlie mit purer Absicht von der Staumauer in den See geschubst und setzt ihre Eltern somit vor die Qual der Wahl \u2013 sollen sie zur Polizei gehen oder den Vorfall vertuschen? Wie weit kann man als Elternteil f\u00fcr sein Kind gehen?<\/p>\n<p>Paul und Christine (Ulrike C. Tscharre) wissen: Seit ihrer Trennung ist Sarah alles zuzutrauen, auch der Mord an ihrer besten Freundin. Diese B\u00fcrde und gemeinsame Schuld zwingt die zerr\u00fcttete Familie wieder zusammen und ver\u00e4ndert ihr Leben drastisch. Sarah, verk\u00f6rpert von Janina Fautz, verh\u00e4lt sich von Tag zu Tag merkw\u00fcrdiger, so, als w\u00e4re \u00fcberhaupt gar nichts geschehen. Kann sie einfach nicht mit der Situation umgehen? Oder ist Charlie (Marie Bendig) gar nicht tot und alles war nur eine geschickt eingef\u00e4delte Intrige? Aus dem Geflecht von L\u00fcgen und dunklen Geheimnisse gibt es kein Entrinnen mehr, auch dann nicht, als klar wird, was wirklich geschehen ist.<\/p>\n<p>Der Regisseur Sebastian Ko, der gemeinsam mit Marcus Seibert auch f\u00fcr das Drehbuch zust\u00e4ndig war, schafft es, eine packende und mitrei\u00dfende Spannung aufzubauen \u2013 von der ersten Sekunde an. Nicht nur einmal stellt man sich die Frage, wie es weitergeht und ist vom Ende, welches dann f\u00fcr den Zuschauer offen bleibt, v\u00f6llig geschockt. <\/p>\n<p><strong>&#8220;Wild&#8221; (97 Min.)<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es ist ein Ausflug ins Reich der Perversion: In Nicolette Krebitz\u2019 Spielfilm &#8220;Wild&#8221; verliebt sich die Protagonistin Ania (Lilith Stangenberg) in einen Wolf. Die junge Frau sieht das prachtvolle Tier im Park auf dem Weg zu ihrer Wohnung in einer Plattenbausiedlung, und es ist um sie geschehen. Nach einer Zeit des Werbens &#8211; sie h\u00e4ngt dem Wolf Steaks an Zweige und setzt Kaninchen f\u00fcr ihn aus &#8211; f\u00e4ngt sie ihn ein und sperrt ihn in die verlassene Nachbarswohnung, wo ihr Gro\u00dfvater lebte, der im Krankenhaus und im Sterben liegt. Durch ein Loch in der Wand beobachtet sie ihn fasziniert und stellt sich in lustvollen Phantasien erotische Begegnungen mit dem Tier vor. Schlie\u00dflich rei\u00dft der Wolf die Wand ein, er scheint Ania jedoch als Gef\u00e4hrtin zu akzeptieren und tut ihr nichts.<\/p>\n<p>Im &#8220;wahren Leben&#8221; verwahrlost die junge Frau zusehends und erscheint immer \u00f6fter ungewaschen und -gek\u00e4mmt und mit blutigen Kratzern bei der Arbeit. Die Kollegen und ihr seltsamer Chef (Georg Friedrich) sagen nicht viel dazu: Ania ist ohnehin Au\u00dfenseiterin. Ihre neue &#8220;animalische&#8221; Ausstrahlung bewirkt, dass sie anscheinend auf einige Menschen anziehender wirkt als zuvor.<\/p>\n<p>Wer nicht aus dem Film rausgeht, schaut ihn mit einer Mischung aus Faszination und Ekel. Da man die Geschichte kaum richtig glauben kann, legt man sich Erkl\u00e4rungen zurecht: Ist Ania durch den nahenden Tod des Gro\u00dfvaters, der sie aufgezogen hat, wahnsinnig geworden und bildet sich das Alles nur ein? Was bedeutet &#8220;wild&#8221;? Das Animalische, die &#8220;Freiheit&#8221;, die die junge Frau anscheinend zu erreichen imstande ist, ist entweder Wahnsinn oder &#8211; tja, was? Eine Vision von einem &#8220;freieren&#8221; Menschen bzw. einer freieren Frau? Man ist mehr als skeptisch, aber man muss Frau Krebitz zugute halten, dass ihr Film zu denken gibt. Und Hut ab vor der Schauspielleistung von Lilith Stangenberg; Was die sich traut!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Filmliebhaber, aufgepasst! Heute abend startet die 16. 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