{"id":24320,"date":"2016-11-16T14:11:24","date_gmt":"2016-11-16T17:11:24","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=24320"},"modified":"2016-11-19T13:05:09","modified_gmt":"2016-11-19T16:05:09","slug":"mehr-als-fleisch-und-fussball","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2016\/11\/16\/mehr-als-fleisch-und-fussball\/","title":{"rendered":"Mehr als Fleisch und Fu\u00dfball"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie junge Reisende Buenos Aires sehen<\/p>\n<p><em>Von Ivana Forster<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/san-telmo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/san-telmo.jpg\" alt=\"san-telmo\" width=\"500\" height=\"363\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24339\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/san-telmo.jpg 500w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/san-telmo-300x218.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nBuenos Aires ist eine teure Stadt, und so arbeite ich w\u00e4hrend meines Aufenthaltes hier an der Rezeption meines Hostels in San Telmo. Hier stranden junge Reisende aus aller Welt. Manche sind nur auf Durchreise, andere m\u00f6chten vor\u00fcbergehend in der argentinischen Hauptstadt leben. Im Gespr\u00e4ch mit den G\u00e4sten bemerkt man sehr schnell, wie stark sich ihr Empfinden von Argentinien und insbesondere Buenos Aires unterscheidet. Selbstverst\u00e4ndlich h\u00e4ngt dieser Eindruck von den verschiedensten Aspekten ab: Welche Orte werden besucht und damit Teil des Bildes, das wir uns von einem Ort machen? Welche Menschen begegnen uns in welcher Stimmung und Situation?<\/p>\n<p>Jeder Reisende schreibt seine eigene Geschichte. Doch Beobachtungen und Urteile sind keineswegs nur von individuellen Faktoren beeinflusst. Auch wenn wir uns dessen kaum bewusst sind, ist unsere Wahrnehmung Ergebnis der kollektiven Zugeh\u00f6rigkeit, also der Gemeinschaft oder Kultur, in die wir integriert sind. Sie definiert, was wir als &#8220;normal&#8221; empfinden und das dient unweigerlich als Orientierungsrahmen. Wie es Hanna Milling mit dem Titel ihres 2010 erschienenen Buches &#8220;Das Fremde im Spiegel des Selbst&#8221; auf den Punkt bringt, sind wir in der Betrachtung von Neuem befangen.<\/p>\n<p>Als Studierende der Soziologie interessierte mich, wie sich die kulturell gepr\u00e4gte Wahrnehmung bei den Besuchern des Hostels beobachten l\u00e4sst &#8211; dazu sprach ich mit drei jungen Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hostel_marie-bentrop.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hostel_marie-bentrop.jpg\" alt=\"hostel_marie-bentrop\" width=\"250\" height=\"392\" class=\"alignright size-full wp-image-24323\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hostel_marie-bentrop.jpg 250w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hostel_marie-bentrop-191x300.jpg 191w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><strong>Marie Bentrop (20) aus M\u00fcnchen<\/strong><\/p>\n<p><em>Wie lange bist du schon unterwegs? Wo warst du, bevor du nach Buenos Aires kamst?<\/em><br \/>\nIch bin vor etwa einem Monat in Rio gelandet und \u00fcber eine kleine K\u00fcstenstadt nach S\u00e3o Paulo und Iguaz\u00fa weitergereist. Danach habe ich in Paraguay eine Freundin besucht und bin von dort aus mit dem Nachtbus direkt hierher gefahren &#8211; \u00fcber 20 Stunden.<\/p>\n<p><em>Buenos Aires ist also deine erste Station in Argentinien? Wie ist dein genereller Eindruck bisher?<\/em><br \/>\nIch bin erst seit einer Woche hier, aber die erste Erfahrung, die mir im Ged\u00e4chtnis blieb, war auf jeden Fall eine gute. Als ich am Busbahnhof ankam, bin ich einfach in den Stadtbus gestiegen und dachte, ich k\u00f6nnte hier, so wie in Brasilien, einfach bar bezahlen. Das ging nat\u00fcrlich nicht, weil mir hier ja die Sube-Karte braucht. Als der Busfahrer meinte, dass das nicht geht, hat eine Frau einfach mit ihrer f\u00fcr mich bezahlt. Was ich allerdings seltsam fand, war, dass die Frau weder gel\u00e4chelt hat noch genervt gewirkt hat. Es war eher einfach selbstverst\u00e4ndlich. Hier im Hostel trifft man ja wenige Argentinier, aber die, die ich kennengelernt habe, waren richtig sympathisch.<\/p>\n<p><em>Inwieweit stimmt dein erster Eindruck mit dem \u00fcberein, was dir in Deutschland durch Medien, Schule, Erz\u00e4hlungen vermittelt wurde?<\/em><br \/>\nIch muss sagen, man bekommt in Deutschland eigentlich \u00fcberhaupt keinen wirklichen Eindruck von S\u00fcdamerika. Man denkt an gef\u00e4hrliche Gangsterbanden und Empanadas. Das war es aber auch schon fast. Vor allem ist mir aufgefallen, dass man gerade in der Schule \u00fcberhaupt nichts zur Geschichte S\u00fcdamerikas lernt. Vielleicht in der achten Klasse etwas zu Kolumbus und das vergisst man wieder, bis man erwachsen ist. Der Geschichtsunterricht ist immer extrem zentriert auf das, was in Europa und Nordamerika passiert. Man lernt gar nichts zu Dingen, die auf anderen Kontinenten vor sich gehen. Ich habe schon in einer Nachmittagstour, hier in Buenos Aires, von einem Guide beispielsweise von Kriegen erfahren, die die Weltgeschichte gepr\u00e4gt haben, aber von denen ich noch nie geh\u00f6rt hatte.<\/p>\n<p><em>Was sind dir sonst f\u00fcr kulturelle Differenzen im Vergleich zu deiner eigenen, also zur deutschen aufgefallen?<\/em><br \/>\nVor allem, wie die M\u00e4nner in S\u00fcdamerika sich verhalten. Der Austausch zwischen Mann und Frau spielt sich ganz anders ab. Man hat schon eher das Gef\u00fchl, dass man als Objekt oder als potenzielle Partnerin angesehen wird. Es ist sehr schwer, mit M\u00e4nnern auf einer freundschaftlichen Ebene in Kontakt zu kommen. Generell kommt mir schon die gesamte Lebensweise anders vor als in Deutschland oder Europa. Aber meinen gro\u00dfen Kulturschock hatte ich schon in Brasilien.<\/p>\n<p><em>Was war das Verr\u00fcckteste oder \u00dcberraschendste, das dir in Buenos Aires passiert ist?<\/em><br \/>\nWirklich verr\u00fcckt ist das nicht. Aber ich bin, ich glaube an einem Samstag, zur Plaza de Mayo gelaufen, und da war ein riesiger Umzug von Bolivianern. Damit hatte ich \u00fcberhaupt nicht gerechnet. Ich bin einfach nur rumgelaufen und mitten in einem riesigen Pulk von Menschen gelandet, die laute Musik gemacht haben und auf der Stra\u00dfe getanzt haben. Es war ziemlich cool, einfach \u00fcber so etwas zu stolpern, ohne danach zu suchen.<\/p>\n<p><em>Wie sicher f\u00fchlst du dich hier? Vor allem die Famlie zu Hause macht sich bei jungen Europ\u00e4erinnen ja oft Sorgen, wenn die ganz alleine durch Lateinamerika reisen.<\/em><br \/>\nEs stimmt definitiv, dass man sich hier nicht so sicher f\u00fchlt wie in Deutschland. Man denkt dar\u00fcber nach, dass es mehr Arme gibt, die darauf angewiesen sind, jemanden zu \u00fcberfallen. Mir ist zum Gl\u00fcck noch nichts passiert, aber ich habe schon viele ungute Geschichten geh\u00f6rt. Aber ich denke, dass es wiederum nicht so extrem ist, wie viele Deutsche das sehen. Wenn man mit ein bisschen gesundem Menschenverstand durch die Gegend l\u00e4uft und sich nachts von gewissen Orten fernh\u00e4lt, dann f\u00fchlt man sich auch nicht so schrecklich unsicher.<\/p>\n<p><em>Wie ist deine Wahl gerade auf S\u00fcdamerika beziehungsweise Argentinien gefallen?<\/em><br \/>\nIch habe in der zehnten Klasse ein Auslandsjahr in Italien gemacht und dabei viele S\u00fcdamerikaner kennengelernt. Seitdem wollte ich dorthin reisen. Ich wusste schon immer, dass es mich eher nach S\u00fcdamerika als etwa S\u00fcdostasien zieht. Das liegt, glaube ich, vor allem daran, dass ich mich den Latinos kulturell n\u00e4her f\u00fchle, so klischeehaft das klingen mag.<\/p>\n<p><strong>Oscar Guerra (25) aus Caracas, Venezuela<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hostel_oscar-guerra.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hostel_oscar-guerra.jpg\" alt=\"hostel_oscar-guerra\" width=\"250\" height=\"273\" class=\"alignright size-full wp-image-24324\" \/><\/a><em>Wie lange bist du schon in Buenos Aires? Hast du vorher schon andere Teile Argentiniens kennengelernt?<\/em><br \/>\nNein, ich kam vor ungef\u00e4hr einer Woche hier an und habe keine anderen argentinischen Orte gesehen.<\/p>\n<p><em>Wie ist dein erster Eindruck?<\/em><br \/>\nUnglaublich! Ich bin an eine sehr viel belebtere Umgebung gew\u00f6hnt. In dieser Stadt ist es ganz anders. Sie ist riesengro\u00df, aber es gibt keine solchen Menschenmengen auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p><em>Inwieweit stimmt deine erste Wahrnehmung mit dem \u00fcberein, was dir in Venezuela durch Medien, Schule, Erz\u00e4hlungen \u00fcber Argentinien vermittelt wurde?<\/em><br \/>\nEigentlich habe ich es mir genauso vorgestellt. Wie die meisten wissen, ist Venezuela zurzeit nicht der beste Aufenthaltsort. Meine Erwartungen wurden sogar \u00fcbertroffen, ich hatte ziemlich viel \u00fcber die Stadt gelesen.<\/p>\n<p><em>Verglichen mit deinem Land &#8211; sind dir kulturelle Differenzen aufgefallen?<\/em><br \/>\nIch mag die Kultur in Venezuela, besonders in den St\u00e4dten. Aber ich glaube, die meisten Kulturen sind fortschrittlicher als die unsrige, in jeder Hinsicht. Zum Beispiel in Hinblick auf Graffitis. Ich spr\u00fche selbst seit sieben Jahren, aber was ich hier gesehen habe, ist von Weltrang. Was das Zusammenleben angeht, denke ich, dass jeder f\u00fcr sein Handeln verantwortlich ist.<\/p>\n<p><em>Was war das Verr\u00fcckteste oder \u00dcberraschendste, das dir in Buenos Aires passiert ist?<\/em><br \/>\nAls ich am Flughafen ankam, hat mich mein Cousin abgeholt. Wir sind im Bus hierhergefahren und haben \u00fcber den Wahnsinn in den Stra\u00dfen Venezuelas gesprochen und ich meinte zu ihm, dass der Verkehr hier viel geordneter ist. Und zuf\u00e4lligerweise hat in diesem Moment ein Motorrad den Bus \u00fcberholt und ist genau vor unseren Bus gest\u00fcrzt.<\/p>\n<p><em>Wie sch\u00e4tzt du die Sicherheit in Argentinien &#8211; verglichen mit Venezuela &#8211; ein?<\/em><br \/>\nDie Sicherheit hier ist schon grandios. In Caracas ist man daran gew\u00f6hnt, auf alles vorbereitet zu sein, ausgeraubt zu werden. Die Menschen verlassen das Haus, weil sie zur Arbeit m\u00fcssen und kehren dann sofort wieder zur\u00fcck nach Hause. Aber hier kannst du machen, worauf du Lust hast. Wei\u00dft du, wie lange ich mich nicht mehr auf einen Platz gesetzt habe, um zu lesen? Das ist bestimmt f\u00fcnf Jahre her. Hier habe ich das in der vergangenen Woche jeden Tag gemacht.<\/p>\n<p><em>Wie ist deine Wahl gerade auf Argentinien gefallen?<\/em><br \/>\nIch m\u00f6chte hier ein, zwei Jahre leben. Ich wei\u00df nicht wieso, aber ich habe mich schon immer mit der argentinischen Kultur besch\u00e4ftigt. Das ist nichts besonders Pers\u00f6nliches. Hier m\u00f6chte ich anfangen und anschlie\u00dfend andere Orte in S\u00fcdamerika oder vielleicht Europa kennenlernen.<\/p>\n<p><strong>Soudai Hirai (21) aus Tokio<\/strong><\/p>\n<p><em>Wie lange bist du schon unterwegs? Wo warst du, bevor du nach Buenos Aires kamst?<\/em><br \/>\nIch war f\u00fcnf Monate in S\u00fcdostasien und Europa unterwegs und Buenos Aires ist meine erste Station in S\u00fcdamerika.<\/p>\n<p><em>Wie ist dein genereller Eindruck bisher?<\/em><br \/>\nNach ein paar Tagen kann ich noch nicht besonders viel sagen. Aber ich war \u00fcberrascht, dass hier so wenig Englisch gesprochen wird. Ich habe gemerkt, dass ich Spanisch lernen sollte.<\/p>\n<p><em>Ist Argentinien in etwa so, wie du erwartet hattest?<\/em><br \/>\nIch dachte, die Argentinier w\u00e4ren leidenschaftlicher und aufbrausender. Au\u00dferdem hat mich \u00fcberrascht, wie entwickelt Buenos Aires ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hostel_Soudai-Hirai.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hostel_Soudai-Hirai.jpg\" alt=\"hostel_soudai-hirai\" width=\"250\" height=\"340\" class=\"alignright size-full wp-image-24325\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hostel_Soudai-Hirai.jpg 250w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/hostel_Soudai-Hirai-221x300.jpg 221w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><em>Sind dir kulturelle Unterschiede zu Japan aufgefallen?<\/em><br \/>\nDie Leute hier scheinen sehr gern Fu\u00dfball zu schauen. Und man isst hier sehr viel Fleisch.<\/p>\n<p><em>Ist dir bereits etwas Verr\u00fccktes oder \u00dcberraschendes passiert?<\/em><br \/>\nIch fand es verr\u00fcckt, zu bemerken, wie gro\u00df die Kluft zwischen Arm und Reich ist.<\/p>\n<p><em>Wie sicher f\u00fchlst du dich hier?<\/em><br \/>\nIch habe geh\u00f6rt, die Stadt sei nicht sicher, aber das kommt mir nicht so vor. Verglichen mit Japan ist es hier aber nat\u00fcrlich weniger sicher. Aber Japan ist eben besonders in dieser Hinsicht.<\/p>\n<p><em>Wie ist deine Wahl auf Argentinien als erstes Reiseziel in S\u00fcdamerika gefallen?<\/em><br \/>\nIch wollte von S\u00fcden nach Norden reisen. Zwar h\u00e4tte ich auch in Brasilien anfangen k\u00f6nnen, aber dazu h\u00e4tte ich im Gegensatz zu Argentinien ein Visum gebraucht.<\/p>\n<p><strong>Fotos von oben nach unten:<\/strong><\/p>\n<p>San Telmo ist eines der beliebtesten Stadtviertel bei jungen Reisenden.<\/p>\n<p>Marie Bentrop.<br \/>\n(Privat)<\/p>\n<p>Oscar Guerra.<br \/>\n(Foto: Ivana Forster)<\/p>\n<p>Soudai Hirai.<br \/>\n(Foto: Ivana Forster)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie junge Reisende Buenos Aires sehen Von Ivana Forster Buenos Aires ist eine teure Stadt, und so arbeite ich w\u00e4hrend meines Aufenthaltes hier an der Rezeption meines Hostels in San Telmo. Hier stranden junge Reisende aus aller Welt. Manche sind nur auf Durchreise, andere m\u00f6chten vor\u00fcbergehend in der argentinischen Hauptstadt leben. 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