{"id":3062,"date":"2010-08-20T19:36:55","date_gmt":"2010-08-20T22:36:55","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=3062"},"modified":"2010-11-13T18:44:15","modified_gmt":"2010-11-13T21:44:15","slug":"menschenauflauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/08\/20\/menschenauflauf\/","title":{"rendered":"Menschenauflauf"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/08\/20\/un-monton-de-gente\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Internationale Zusammenarbeit \u00fcber Identit\u00e4tsfindung und Klischees<\/p>\n<p><em>Von Katharina K\u00f6hler<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die zweite Etappe des Dramaturg\u00edas-Cruzadas-Zyklus des Goethe-Instituts nahmen die deutsche Dramaturgin und Hausautorin des Theaterhaus Jena Rebekka Kricheldorf und der Argentinier Gerardo Naumann, den Stipendien bereits nach Europa und Deutschland f\u00fchrten, am 16. und 17. August im Espacio Callej\u00f3n.<\/p>\n<p>Das St\u00fcck &#8220;x cantidad de personas tienen puesto un jean azul&#8221; fiel vor allem durch Quantit\u00e4t auf. Das zahlreich erschienende Publikum sah sich einem noch zahlreicheren Team von Schauspielern, insgesamt etwa 60 Personen, gegen\u00fcber, das zun\u00e4chst recht spielerisch Gruppenbildungen und Identit\u00e4tsfindung darstellte.<!--more--> Was folgte, war &#8211; nach dem Aufsp\u00fcren von sechs Deutschen unter den Schauspielern &#8211; der Austausch von Erwartungen und Klischees \u00fcber die jeweils andere Gesellschaft. Dieser vollzog sich mithilfe einer \u00dcbersetzerin und besch\u00e4ftigte sich u.a. mit verschieden Arten der Begr\u00fc\u00dfung, Wortbrocken der anderen Sprache, M\u00fcll auf den Stra\u00dfen Argentiniens und Gummib\u00e4rchen. Neben diesen vorgetragenen Assoziationen zum anderen Land, der fremden Sprache und Kultur mit ihren spezifischen Br\u00e4uchen kam dann abschlie\u00dfend eine Gruppenperformance auf Englisch, die alle vereinte.<\/p>\n<p>Alles in allem pr\u00e4sentierte sich das St\u00fcck ein wenig naiv und oberfl\u00e4chlich, stellte aber wohl ziemlich gut die Situation dar, in der sich die binationalen Teams in diesem Zyklus zu Beginn ihrer Zusammenarbeit befanden. Sie wurden von Kurator Erik Altofer zusammengestellt, ohne die Arbeit des jeweils anderen zu kennen. Auch Kricheldorf und Naumann kommunizierten zu Beginn vor allem online und \u00fcber Klischees und Vorstellungen vom Fremden, woraus die Idee entstand, dies zum Ausgangspunkt ihrer Inszenierung zu machen. Regisseur Naumann entschied sich ganz bewusst f\u00fcr die Zusammenarbeit mit so vielen Schauspielern, weil er f\u00fcrchtete, dass im individuellen Spiel etwas verlorengegangen w\u00e4re, und m\u00f6chte die Schlussszene als Utopie einer homogenen Gesellschaft ohne Ausgeschlossene verstanden wissen.<\/p>\n<p>Am Montag, 23.08., wird der Zyklus mit &#8220;Liz&#8221; von H\u00e4ndl Klaus und Percy Jim\u00e9nez fortgesetzt. Die Vorstellungen werden am Montag und Dienstag um 20 und 22 Uhr im Espacio Callej\u00f3n (Humahuaca 3759) stattfinden. Der Eintritt kostet $15, Reservierungen unter 4862-1167 werden aus Platzgr\u00fcnden empfohlen. Weitere Informationen finden sich im <a href=\"http:\/\/espaciocallejon.blogspot.com\/\">Blog des Theaters<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. 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