{"id":3379,"date":"2010-09-20T15:34:36","date_gmt":"2010-09-20T18:34:36","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=3379"},"modified":"2010-11-21T22:01:09","modified_gmt":"2010-11-22T01:01:09","slug":"dynamisches-deutsches-kino","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/09\/20\/dynamisches-deutsches-kino\/","title":{"rendered":"Dynamisches deutsches Kino"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/09\/20\/el-dinamico-cine-aleman\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>10. Deutsches Filmfestival ab 23. September im Hoyts Abasto<\/p>\n<p><em>Von Dilay T\u00fcrk<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/fremd.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/fremd.jpg\" alt=\"\" title=\"fremd\" width=\"250\" height=\"166\" class=\"alignleft size-full wp-image-3433\" \/><\/a>Die 10. Edition des beliebten Deutschen Filmfestivals findet dieses Jahr vom 23. bis zum 29. September in den S\u00e4len des Hoyts Abasto statt. Besonders hebt sich das von German Films organsisierte cineastische Ereignis dieses Jahr durch seine Programmgestaltung hervor, die dem Geiste eines anspruchsvollen und dynamischen Publikums entspricht. Neue Regisseure, popul\u00e4re Schauspieler, gewagte Roadmovies und viele \u00fcberraschende Geschichten sind nur einige der Charakteristika der 13 ausgew\u00e4hlten Spielfilme, die das frische deutsche Kino dieses Jahr in Buenos Aires repr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Zwischen den diesj\u00e4hrigen Streifen findet sich &#8220;Picco&#8221;, Debut-Film des jungen Regisseurs Philip Koch. Sein Werk wurde in der Sektion &#8220;Quinzaine des Realisateurs&#8221; im letzten Filmfestival von Cannes aufgef\u00fchrt, eine Plattform f\u00fcr die Avantgarde der Filmbranche, die immer wieder Anw\u00e4rter f\u00fcr die umk\u00e4mpften Palmen hervorbringt. Erbarmungslos zeigt Koch in seinem Werk die Realit\u00e4t der heutigen Strafvollzugsanstalten in Deutschland.<!--more--><\/p>\n<p>Feo Aladag hingegen zeichnet in ihrem Film &#8220;Die Fremde&#8221; &#8211; Er\u00f6ffnungfilm des Festivals und Deutschlands Beitrag f\u00fcr den n\u00e4chstj\u00e4hrigen Auslandsoscar &#8211; den harten Weg einer jungen Mutter mit t\u00fcrkischer Herkunft, die f\u00fcr ein selbstbestimmtes Leben k\u00e4mpft, das im totalen Widerspruch zu den Werten ihrer Familie und ihrer Umgebung steht. Die Hauptdarstellerin des Filmes ist Sibel Kekilli, die bereits in ihrer Rolle in Fatih Akins &#8220;Gegen die Wand&#8221; f\u00fcr Furore sorgte.<\/p>\n<p>Ferner werden zahlreiche international anerkannte deutsche Schauspieler zu sehen sein. Unter ihnen Daniel Br\u00fchl (Inglourious Basterds, Goodbye Lenin) und Hannah Herzsprung (4 Minuten) in &#8220;Lila, Lila&#8221;, einer klassischen Romantik-Kom\u00f6die von Alain Gsponer, die von einem Kellner handelt, der ein Manuskript an seinem Arbeitsplatz findet und es als das seinige ausgibt, um die Liebe seines Lebens zu erobern. &#8220;Berlin 36&#8221; von Kaspar Heidelbach mit Karoline Herfurth (Das Parfum, Der Vorleser) basiert auf einer wahren Geschichte und handelt von einem jungen j\u00fcdischen M\u00e4dchen, das mit unvorstellbaren Ergebnissen an dem Training zu der Olympiade des Jahres 1936 teilnehmen darf.<\/p>\n<p>Thekla Reuten (Die Zwillinge) wird in &#8220;Waffenstillstand&#8221;, dem ersten Spielfilm von Lancelot von Naso, zu sehen sein. Das Roadmovie handelt von einer gef\u00e4hrlichen Reise von Bagdad nach Fallujah, die eine Gruppe deutscher Akademiker mit Hilfe eines irakischen Fahrers in einem Lieferwagen auf sich nimmt, um ein Krankenhaus mit Medikamenten zu versorgen.<\/p>\n<p>Unter den zahlreichen anderen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Roadmovies finden sich &#8220;Vincent will Meer&#8221; von Ralf H\u00fcttner und &#8220;Friendship!&#8221; von Markus Goller. &#8220;Renn wenn du kannst&#8221; ist Ergebnis der Zusammenarbeit des Regisseurs Dietrich Br\u00fcggemann und seiner Schwester Anna. Teil des Filmfestivals sind au\u00dferdem die aufwendige Produktion &#8220;Nanga Parbat&#8221; von Joseph Vilsmaier (Stalingrad) und &#8220;So gl\u00fccklich war ich noch nie&#8221; von Alexander Adolph mit Nadja Uhl (Der Baader Meinhof Komplex), sowie &#8220;Es kommt der Tag&#8221; von Susanne Schneider.<\/p>\n<p>Auch dieses Jahr gibt es einen Film f\u00fcr die ganze Familie: &#8220;Hanni &#038; Nanni&#8221; von Christine Hartmann, ein Film \u00fcber die frechen Zwillinge, die in Deutschland jedem Kind bekannt sind. Au\u00dferdem findet sich eine Dokumentation unter den Werken des diesj\u00e4hrigen Festivals: &#8220;Kinshasa Symphony&#8221;, ein Film, der davon handelt, wie die Menschen inmitten einer der chaotischsten St\u00e4dte der Welt eines der komplexesten Systeme menschlicher Zusammenarbeit aufbauen: ein Symphonieorchester.<\/p>\n<p>Zuletzt soll &#8220;NEXT GENERATION 2010&#8221; genannt werden, ein Kurzfilmprogramm mit ausgesuchten Beitr\u00e4gen von vielversprechenden Studenten deutscher Filmhochschulen. Auch das Publikum darf dieses Jahr wieder seinen Lieblingsfilm ausw\u00e4hlen. Der Gewinner wird am Ende des Festivals bekanntgegeben. Unter den Teilnehmern werden zahlreiche Preise verlost.<\/p>\n<p>Zum Abschluss des Festivals wird der Stummfilm &#8220;Der letzte Mann&#8221; aus dem Jahr 1924 vorgef\u00fchrt. Friedrich W. Murnau erz\u00e4hlt die Geschichte von einen Portier, der seinen Arbeitsplatz in einem Luxushotel verliert. Die Vorstellung wird von Livemusik des Tr\u00edo Sigiloso, dem Ex-Quartett Seronoser, geleitet von Marcelo Katz, mit Eliana Liuni und Demian Luaces, begleitet.<\/p>\n<p>Das Festival findet vom 23. bis zum 29. September im Hoyts Abasto, Buenos Aires, statt. Eintrittspreis: 22 $; mittwochs: 11 $; Abonnement f\u00fcr 6 Karten: 120 $; f\u00fcr 10 Karten: 180 $. Stummfilm mit musikalischer Begleitung: 30 $. Mehr Infos <a href=\"http:\/\/www.cinealeman.com.ar\/festival10\/intro10.html\"><em>hier<\/em><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Programm:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong><em>Donnerstag, 23.9.<\/em><\/strong><\/li>\n<li>13.15 Uhr: &#8220;Friendship!&#8221; von Markus Galler. 108 Min.<\/li>\n<li>15.35 Uhr: &#8220;Next Generation 2010&#8221;, Kurzfilmprogramm. 93 Min.<\/li>\n<li>17.40 Uhr: &#8220;Vincent will Meer&#8221; von Ralf H\u00fcttner. 95 Min.<\/li>\n<li>20 Uhr: &#8220;Die Fremde&#8221; von Feo Aladag. 119 Min.<\/li>\n<p>(Er\u00f6ffnungsfilm; nur mit Einladung)<\/p>\n<li>22.50 Uhr: &#8220;So gl\u00fccklich war ich noch nie&#8221; von Alexander Adolph. 92 Min.<\/li>\n<li><strong><em>Freitag, 24.9.<\/em><\/strong><\/li>\n<li>13.10 Uhr: &#8220;Nanga Parbat&#8221; von Joseph Vilsmaier. 104 Min.<\/li>\n<li>15.25 Uhr: &#8220;Waffenstillstand&#8221; von Lancelot von Naso. 95 Min.<\/li>\n<li>17.30 Uhr: &#8220;Picco&#8221; von Philip Koch. 104 Min.<\/li>\n<li>20 Uhr: &#8220;Berlin 36&#8221; von Kaspar Heidelbach. 100 Min.<\/li>\n<li>22.10 Uhr: &#8220;Die Fremde&#8221; von Feo Aladag. 119 Min.<\/li>\n<li><strong><em>Samstag, 25.9.<\/em><\/strong><\/li>\n<li>13.40 Uhr: &#8220;So gl\u00fccklich war ich noch nie&#8221; von Alexander Adolph. 92 Min.<\/li>\n<li>15.50 Uhr: &#8220;Kinshasa Symphony&#8221; von Klaus Wischmann\/Martin Baer. 95 Min.<\/li>\n<li>18 Uhr: &#8220;Hanni &#038; Nanni&#8221; von Christine Hartmann. 85 Min.<\/li>\n<li>20 Uhr: &#8220;Vincent will Meer&#8221; von Ralf H\u00fcttner. 95 Min.<\/li>\n<li>22.20 Uhr: &#8220;Picco&#8221; von Philip Koch. 104 Min.<\/li>\n<li><strong><em>Sonntag, 26.9.<\/em><\/strong><\/li>\n<li>13.10 Uhr: &#8220;Renn, wenn du kannst&#8221; von Dietrich Br\u00fcggemann. 114 Min.<\/li>\n<li>15.30 Uhr: &#8220;Hanni &#038; Nanni&#8221; von Christine Hartmann. 85 Min.<\/li>\n<li>17.30 Uhr: &#8220;Picco&#8221; von Philip Koch. 104 Min.<\/li>\n<li>20 Uhr: &#8220;Vincent will Meer&#8221; von Ralf H\u00fcttner. 95 Min.<\/li>\n<li>22.20 Uhr: &#8220;Nanga Parbat&#8221; von Joseph Vilsmaier. 104 Min.<\/li>\n<li><strong><em>Montag, 27.9.<\/em><\/strong><\/li>\n<li>13 Uhr: &#8220;Die Fremde&#8221; von Feo Aladag. 119 Min.<\/li>\n<li>15.30 Uhr: &#8220;Next Generation 2010&#8221;, Kurzfilmprogramm. 93 Min.<\/li>\n<li>17.35 Uhr: &#8220;Es kommt der Tag&#8221; von Susanne Schneider. 104 Min.<\/li>\n<li>19.50 Uhr: &#8220;Friendship!&#8221; von Markus Galler. 108 Min.<\/li>\n<li>22.10 Uhr: &#8220;Renn, wenn du kannst&#8221; von Dietrich Br\u00fcggemann. 114 Min.<\/li>\n<li><strong><em>Dienstag, 28.9.<\/em><\/strong><\/li>\n<li>13.15 Uhr: &#8220;Nanga Parbat&#8221; von Joseph Vilsmaier. 104 Min.<\/li>\n<li>15.30 Uhr: &#8220;Berlin 36&#8221; von Kaspar Heidelbach. 100 Min.<\/li>\n<li>17.40 Uhr: &#8220;Waffenstillstand&#8221; von Lancelot von Naso. 95 Min.<\/li>\n<li>19.40 Uhr: &#8220;Es kommt der Tag&#8221; von Susanne Schneider. 104 Min.<\/li>\n<li>22 Uhr: &#8220;Lila Lila&#8221; von Alain Gsponer. 103 Min.<\/li>\n<li><strong><em>Mittwoch, 29.9.<\/em><\/strong><\/li>\n<li>13 Uhr: &#8220;So gl\u00fccklich war ich noch nie&#8221; von Alexander Adolph. 92 Min.<\/li>\n<li>15 Uhr: &#8220;Lila Lila&#8221; von Alain Gsponer. 103 Min.<\/li>\n<li>17.10 Uhr: &#8220;Kinshasa Symphony&#8221; von Klaus Wischmann\/Martin Baer. 95 Min.<\/li>\n<li>20 Uhr: &#8220;Der letzte Mann&#8221; (1924) von F.W. Murnau. 80 Min.<\/li>\n<p>(Stummfilm mit Livemusik)<\/p>\n<li>22.30 Uhr: Lieblingsfilm des Publikums.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Foto oben:<\/strong><\/p>\n<p>Szene aus &#8220;Die Fremde&#8221; von Feo Aladag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. 10. Deutsches Filmfestival ab 23. September im Hoyts Abasto Von Dilay T\u00fcrk Die 10. Edition des beliebten Deutschen Filmfestivals findet dieses Jahr vom 23. bis zum 29. September in den S\u00e4len des Hoyts Abasto statt. Besonders hebt sich das von German Films organsisierte cineastische Ereignis dieses Jahr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16,4],"tags":[],"class_list":["post-3379","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-film-cine","category-tipp-der-woche-recomendacion-de-la-semana"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3379","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3379"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3379\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5573,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3379\/revisions\/5573"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3379"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3379"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3379"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}