{"id":4846,"date":"2010-11-13T11:08:23","date_gmt":"2010-11-13T14:08:23","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=4846"},"modified":"2010-11-20T19:51:16","modified_gmt":"2010-11-20T22:51:16","slug":"die-zeit-existiert-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/11\/13\/die-zeit-existiert-nicht\/","title":{"rendered":"&#8220;Die Zeit existiert nicht&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/11\/13\/no-existe-el-tiempo\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Ana Eckells Ausstellung &#8220;La \u00faltima curva&#8221; im Museo S\u00edvori<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/ana.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/ana.jpg\" alt=\"\" title=\"ana\" width=\"250\" height=\"175\" class=\"alignleft size-full wp-image-4849\" \/><\/a>Die Gem\u00e4ldeausstellung der bekannten argentinischen K\u00fcnstlerin Ana Eckell, die noch bis zum Sonntag, dem 28.11., im sch\u00f6nen Museo S\u00edvori zu sehen ist, ist f\u00fcr die Malerin ein ganz besonderes Erlebnis. Sie umfasst Werke aus den Jahren 1982 bis 2010, die Ana zum gr\u00f6\u00dften Teil noch nie gezeigt hat. Und sie ist auf ungew\u00f6hnliche Art &#8211; von Ana selbst &#8211; konzipiert: Sie folgt keiner Chronologie, und so findet man zum Beispiel ihre bunten, wilden Gem\u00e4lde aus den 80ern gleich neben den beeindruckenden hellbraun\/gelb auf wei\u00dfen Riesenformaten des letzten Jahres. &#8220;Ich habe die Ausstellung so aufgeh\u00e4ngt wie ich ein Bild male&#8221;, beschreibt Ana in ihrem perfekten Deutsch, das sie immer wieder in Kursen am Goethe-Institut auffrischt, den Prozess. &#8220;Ohne Plan, bzw. mit einem Plan, aber einem inneren.&#8221; Wenn sie malt, hat sie zun\u00e4chst nie eine klare Vorstellung von dem Werk, das entstehen wird. &#8220;Das finde ich w\u00e4hrend des Schaffensprozesses heraus&#8221;, erkl\u00e4rt Ana.<\/p>\n<p>Bei der Zusammenstellung der Werke, die auf reizvolle, eigenwillige Art miteinander kommunizieren, sich konstrastieren und hamonieren, hat ihr auch die Arbeit an einem Buchprojekt geholfen, das leider dann nicht zustande kam. &#8220;Da sah ich die Werke in ganz anderen Zusammenh\u00e4ngen, und dabei ist mir klar geworden, dass alle miteinander zu tun haben und dass die Zeit nicht existiert.&#8221;<!--more--><\/p>\n<p>Es sind alles ihre Werke, ihre &#8220;Kinder&#8221;, sie selbst als Mensch und als K\u00fcnstlerin kommt in dieser pers\u00f6nlichen Ausstellung zum Vorschein. <em>Sie<\/em> ist der rote Faden, der die Bilder aus so unterschiedlichen Epochen, die, nebeneinander geh\u00e4ngt, eine doppelt starke Wirkung erzielen, durchzieht und sie zu einer Einheit werden l\u00e4sst. So herrscht in dieser Ausstellung eine ganz besondere Atmosph\u00e4re, ein wenig wie in einer Kirche, in der Kunstwerke mit religi\u00f6sen Motiven mit der Seele der Gl\u00e4ubigen kommunizieren. Hier in diesen R\u00e4umen beginnt man wieder an die Kunst zu glauben, wenn man vielleicht angesichts vieler sogenannter &#8220;zeitgen\u00f6ssischer&#8221; Formen, die sie angenommen, hat, ins Zweifeln gekommen sein mag.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Eingangshalle des Museums hat Ana monochromatische Gem\u00e4lde auf Leinen mit C\u00e1\u00f1amo aus den Jahren 2004-07 ausgew\u00e4hlt. Wenn man ein wenig l\u00e4nger vor ihnen stehenbleibt, kann man bewundern, wie Licht und Schatten die Werke st\u00e4ndig ver\u00e4ndern. Auch im Hauptsaal spielt die Beleuchtung eine besondere Rolle und bewirkt, dass die Bilder immer wieder anders erscheinen, je nachdem, von welchem Punkt aus man sie betrachtet.<\/p>\n<p>Die Ausstellung kann bis zum 28.11. im Museo S\u00edvori, Infanta Isabel 555, gegen\u00fcber der Br\u00fccke zum Rosengarten des Palermo-Parks besucht werden. \u00d6ffnunszeiten sind dienstags bis freitags 12-20, samstags, sonntags und feiertags 10-20 Uhr. Der Eintritt kostet 1 Peso, mittwochs und samstags gratis. Am heutigen Samstag, 13.11., ist auch hier <a href=\"http:\/\/www.lanochedelosmuseos.gov.ar\/\">Lange Museumsnacht<\/a>. Und am kommenden Samstag, 12 Uhr, findet voraussichtlch eine &#8220;Finissage&#8221; statt.<\/p>\n<p><strong>Foto:<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Juego de espejos&#8221;, \u00d6l auf Leinwand, 1,40 x 2 m, 1992.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. 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