{"id":50,"date":"2005-02-26T12:44:01","date_gmt":"2005-02-26T15:44:01","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2005\/02\/26\/projekt-antarktis\/"},"modified":"2006-07-29T16:02:14","modified_gmt":"2006-07-29T19:02:14","slug":"projekt-antarktis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2005\/02\/26\/projekt-antarktis\/","title":{"rendered":"Projekt Antarktis"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2005\/02\/26\/proyecto-antartida\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Videoprojektionen und Performance von Andrea Juan in der Antarktis<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Von Susanne Franz<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/flower2.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Mit der Installation &#8220;Ant\u00e1rtida se derrite&#8221; (Die Antarktis schmilzt), die die Videoprojektionen &#8220;Girasoles&#8221; (Sonnenblumen), &#8220;Encapsulados&#8221; (Eingeschlossene) und &#8220;El \u00faltimo fuego&#8221; (Das letzte Feuer) sowie die Performance &#8220;Rojo&#8221; (Rot) umfasst, pr\u00e4sentiert die K\u00fcnstlerin Andrea Juan noch bis zum 3. M\u00e4rz ihr &#8220;Projekt Antarktis&#8221;. Und zwar vor Ort.<!--more--><\/p>\n<p>Juan f\u00fchrt das mit einem Stipendium des Fondo Nacional de las Artes (Staatlicher Kulturfonds) unterst\u00fctzte Projekt auf den Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten Marambio, Esperanza und Jubany in der Antarktis durch. Die Videos, mit denen die K\u00fcnstlerin auf bevorstehende, durch den Klimawandel bedingte Katastrophen aufmerksam machen will, werden direkt auf die wei\u00dfe Oberfl\u00e4che der Gletscher projiziert. <\/p>\n<p>Die 10 Minuten lange Videoprojektion &#8220;Girasoles&#8221; zeigt ein Feld Sonnenblumen, die sich im lauen Wind wiegen. Bis pl\u00f6tzlich eine nach der anderen Feuer f\u00e4ngt und schlie\u00dflich alles in einem Flammenmeer untergeht. Nachdem der Brand erloschen ist, bleibt nichts mehr \u00fcbrig.<\/p>\n<p>&#8220;Encapsulados&#8221; (4 Min.) zeigt eine Gruppe von Personen, die in eine durchsichtige Blase eingeschlossen sind, welche langsam nach oben steigt. W\u00e4hrend sie aus dem oberen Bildrand verschwindet, taucht von unten eine neue Gruppe auf, um auch wieder aufzusteigen und zu verschwinden.<\/p>\n<p>&#8220;El \u00faltimo fuego&#8221; (2,30 Min.) ist eine apokalyptische Vision des Krieges: eine Explosion, mit der alles ausgel\u00f6scht wird, symbolisiert die vom Menschen ausgel\u00f6ste Vernichtung.<\/p>\n<p>Bei der Performance &#8220;Rojo&#8221; werden rote T\u00fccher \u00fcber die Gletscher gebreitet, so dass von Ferne der Eindruck einer blutenden Wunde entsteht.<\/p>\n<p>&#8220;Die Antarktis schmilzt&#8221;, schreibt Andrea Juan, &#8220;unter den Gletschern steigt Methangas auf, das den Treibhauseffekt anheizt. Der Klimawandel schreitet voran, unvorstellbare Katastrophen stehen uns bevor. Riesige Eismassen werden sich in Wasser verwandeln, der Meeresspiegel wird ansteigen. Das Resultat sind \u00dcberschwemmungen und D\u00fcrren, Hunger und Gewalt.&#8221;<\/p>\n<p>Mit ihrem Projekt will die K\u00fcnstlerin ein &#8220;Bewusstsein im Menschen&#8221; f\u00fcr diese Prozesse wecken und folgende Fragen aufwerfen: &#8220;Sind wir verantwortlich f\u00fcr diese Entwicklungen? Werden wir den Kurs der Geschichte beeinflussen oder \u00e4ndern k\u00f6nnen?&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. 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