{"id":502,"date":"2010-08-10T13:58:58","date_gmt":"2010-08-10T16:58:58","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2006\/07\/11\/innerer-und-ausserer-kosmos\/"},"modified":"2010-11-20T15:15:59","modified_gmt":"2010-11-20T18:15:59","slug":"innerer-und-ausserer-kosmos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/08\/10\/innerer-und-ausserer-kosmos\/","title":{"rendered":"Innerer und \u00e4u\u00dferer Kosmos (2000)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/08\/10\/cosmos-interior-y-exterior-2000\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Ernesto Pesce stellt im Centro Cultural Recoleta aus<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Von Susanne Franz<\/strong><\/em><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image503\" alt=pesce.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2006\/07\/pesce.jpg\" \/><\/div>\n<p>Das unfassbar Gro\u00dfe und das unfassbar Kleine beschreibt Ernesto Pesce in seiner &#8220;Kosmischen Serie&#8221;, die seit etwa 1990 sein Schaffen bestimmt. Die unendlichen Weiten des Weltraums, dem der Mensch dank immer st\u00e4rkerer Teleskope immer neue Geheimnisse abringt, stellt er den Erkenntnissen der Quantenphysik gegen\u00fcber, die in ihrem Vordringen bis zur Zusammensetzung des Atoms &#8220;nach innen&#8221; in ebenso ungeheure Tiefen gelangt wie die Astronomen &#8220;nach au\u00dfen&#8221;. Dabei stellt Pesce die Frage, ob es nicht verborgene Dimensionen gibt, die der Mensch aufgrund seiner eigenen dreidimensionalen Beschr\u00e4nktheit niemals wird begreifen k\u00f6nnen. Wobei er einr\u00e4umt, dass selbst die Wissenschaft eingesteht, dass uralte Weisheiten beispielsweise der Zen-Buddhisten durchaus andere Dimensionen durchdringen k\u00f6nnen und schon immer verstanden haben.<!--more--><\/p>\n<p>&#8220;Der Mensch ist ebenso ein Geheimnis wie der Kosmos!&#8221;, sagt Pesce. &#8220;Nach innen sind wir unendlich vielf\u00e4ltig und reich, aber wenn man unseren Planeten in Relation zum Universum betrachtet, sind wir wiederum gar nichts.&#8221; Wie bei Sartre sei die gesamte Menschheit nur ein Komet, der kurz am Himmel der Existenz aufleuchte und dann verschwinde.<\/p>\n<p>&#8220;Eine Idee mit vielen Techniken zu bearbeiten, reizt mich besonders&#8221;, erkl\u00e4rt der K\u00fcnstler die Vielzahl an unterschiedlichen Methoden, die man in der Ausstellung sehen kann. Aquarelle, Lithographien, Objekte, K\u00e4sten und Gem\u00e4lde zeigen mythologische Tierkreiszeichen, Symbole aus der Quantenphysik, den Himmel \u00fcber Buenos Aires&#8230;<\/p>\n<p>&#8220;Ich glaube, dass jeder Mensch einen Ursprung hat, einen Ort, wo er hingeh\u00f6rt&#8221;, wendet sich Pesce gegen die Idee der Globalisation und allgemeinen Entwurzelung des heutigen Menschen. Den er eben in einem kosmischen Zusammenhang begreift.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ernestopesce.com.ar\/\">Ernesto Pesces Werk kann man auch im Internet sehen.<\/a><\/p>\n<p><em>Dieser Artikel erschien am 11.11.2000 im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221;.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. Ernesto Pesce stellt im Centro Cultural Recoleta aus Von Susanne Franz Das unfassbar Gro\u00dfe und das unfassbar Kleine beschreibt Ernesto Pesce in seiner &#8220;Kosmischen Serie&#8221;, die seit etwa 1990 sein Schaffen bestimmt. 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