{"id":5269,"date":"2010-09-20T16:00:42","date_gmt":"2010-09-20T19:00:42","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=5269"},"modified":"2010-11-21T21:38:49","modified_gmt":"2010-11-22T00:38:49","slug":"bruchstucke-vergangener-kulturen-1998","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/09\/20\/bruchstucke-vergangener-kulturen-1998\/","title":{"rendered":"Bruchst\u00fccke vergangener Kulturen (1998)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/09\/20\/fragmentos-de-culturas-perdidas-1998\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Alda Mar\u00eda Armagni zeigt Graphiken bei Atica<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/alda2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/alda2.jpg\" alt=\"\" title=\"alda2\" width=\"250\" height=\"357\" class=\"alignleft size-full wp-image-5275\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/alda2.jpg 250w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/alda2-210x300.jpg 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Aus dem Universum der vorkolumbianischen Kunst und Kultur sch\u00f6pft die Graphikerin Alda Mar\u00eda Armagni (seit 1991 Mitglied der renommierten Akademiker der &#8220;Academia Nacional de Bellas Artes&#8221;). Sie hat nicht nur den lateinamerikanischen Kontinent besucht, sondern sich auf weiten Reisen auch mit europ\u00e4ischer und afrikanischer Kultur befasst. In ihren in der Galerie Atica ausgestellten neuesten Arbeiten, die sie &#8220;Serie Latinoamericana&#8221; nennt, verfolgt sie, wie schon zuvor, die Spuren der V\u00f6lker, die einst diesen Kontinent bewohnten &#8211; nicht, indem sie ihre Kunst nachahrnt, sondern indem sie Symbole aufgreift und in ihrer ihr eigenen meisterhaften K\u00fcnstlersprache uminterpretiert.<\/p>\n<p>Alda Armagni hat ihre beeindruckenden Graphiken nun um eine Dimension erweitert &#8211; sie bezieht die Rezeption der Werke, das Wirken der vorkolumbianischen Kulturen auf uns heute, mit in ihr Werk ein. Durch Unterteilen ihrer Werke in verschiedene Segmente bzw. graphisch fein gearbeitete Fl\u00e4chen erweckt stellt sie Bruchst\u00fccke, Scherben, Fetzen vergangener Kulturen dar &#8211; hier ein Gesicht, dort ein St\u00fcck einer Skulptur, die irgendwo ausgegraben und vorsichtig wieder zusammengesetzt wurde.<!--more--><\/p>\n<p>Wir schauen und staunen, bewundern und lieben diese wundersch\u00f6nen Relikte einer Vergangenheit, die uns nicht mehr ber\u00fchrt. Oder betrifft sie uns doch noch? K\u00f6nnen wir sie auch nur ann\u00e4hernd verstehen? Alda Mar\u00eda Armagnis Suche geht an den Kern, die Identit\u00e4t. Auch ihre Werke sind mysteri\u00f6s, entziehen sich, wie eine sch\u00f6ne Melodie, die der Wind davontr\u00e4gt. Sie sind kompliziert und einfach zugleich, wie die reizende K\u00fcnstlerin selbst. Es ist schwer, ihr gerecht zu werden.<\/p>\n<p>Die sehr empfehlenswerte Ausstellung, die auch drei von Armagni gestaltete Gedichtb\u00e4nde zeigt, sollte man sich nicht entgehen lassen. Sie ist noch bis zum 31. Oktober in der Galerie Atica, Libertad 1240, P.B., zu sehen.<\/p>\n<p><em>Erschienen im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221; am 17.10.1998.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. Alda Mar\u00eda Armagni zeigt Graphiken bei Atica Von Susanne Franz Aus dem Universum der vorkolumbianischen Kunst und Kultur sch\u00f6pft die Graphikerin Alda Mar\u00eda Armagni (seit 1991 Mitglied der renommierten Akademiker der &#8220;Academia Nacional de Bellas Artes&#8221;). 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