{"id":5310,"date":"2010-09-20T17:15:40","date_gmt":"2010-09-20T20:15:40","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=5310"},"modified":"2011-08-07T15:14:00","modified_gmt":"2011-08-07T18:14:00","slug":"turen-die-sich-nach-innen-offnen-1998","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/09\/20\/turen-die-sich-nach-innen-offnen-1998\/","title":{"rendered":"T\u00fcren, die sich nach innen \u00f6ffnen (1998)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/09\/20\/puertas-que-se-abren-hacia-adentro-1998\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Horacio Coppolas Ausstellung weiht den neuen Sitz des &#8220;Foto Club Argentino&#8221; ein<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/coppola2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/coppola2.jpg\" alt=\"\" title=\"coppola2\" width=\"250\" height=\"379\" class=\"alignright size-full wp-image-5502\" srcset=\"https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/coppola2.jpg 250w, https:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/coppola2-197x300.jpg 197w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Ein kleiner Ausstellungsraum in einem renovierten alten Patrizierhaus, frisch wei\u00df gestrichene W\u00e4nde, orange abgesetzte Stuckdecken. Im Zwischenstock bl\u00e4ttert der Putz von den W\u00e4nden, ein Schild weist darauf hin, das die Arbeiten noch in vollem Gange sind. Seit Anfang des Jahres ist der &#8220;Foto Club Argentino&#8221; an seiner neuen Adresse in der Per\u00f3n 1606 (Ecke Montevideo), die drei ehrenamtlichen Angestellten haben das alte Haus so gut wie in Eigenregie hergerichtet. Deshalb konnte der lange ertr\u00e4umte Ausstellungssaal &#8220;Espacio de Exposiciones&#8221; erst jetzt, im Novernber, eingeweiht werden. Hier wollen die Fotofanatiker im Monatsrhythmus sowohl Werke schon bekannter oder gar ber\u00fchmter argentinischer Fotografen zeigen als auch jungen, unbekannten K\u00fcnstlern Raum geben, sich einem breiteren Publikum vorzustellen.<\/p>\n<p>Mittwoch, 25. November. Man muss Treppen klettern, um zum neuen Ausstellungssaal hochzusteigen, aber heute hat Ra\u00fal Rodr\u00edguez, Vorsitzender des Foto Clubs, auch den Aufzug angeworfen. Immerhin ist der Ehrengast des Abends, einer der gr\u00f6\u00dften argentinischen Fotografen, nicht mehr der J\u00fcngste, obwohl man ihm seine 92 Jahre nicht ansieht. Begleitet wird der K\u00fcnstler wie immer von seiner charmanten Ehefrau Raquel. Die beiden strahlen, hat sich doch zur Er\u00f6ffnung der Ausstellung eine gro\u00dfe Besuchermenge eingefunden. Von \u00fcberallher regnet es Lob und Bewunderung, auch und gerade von ganz jungen Fans.<!--more--><\/p>\n<p>Die Foto Club-Mitarbeiter haben die ausgestellten Werke bei Horacio Coppola zu Hause mit ihm zusarnmen ausgew\u00e4hlt. Klug konzipiert, gibt die Exposition dem Betrachter die M\u00f6glichkeit, einen \u00dcberblick \u00fcber das jahrzehntelange Schaffen Coppolas zu gewinnen, von 1928 bis heute. Dar\u00fcber hinaus wird eben dadurch, dass die genau beschrifteten Bilder nicht in chronologischer Reihenfolge geh\u00e4ngt wurden, die Kontinuit\u00e4t und Dichte im Werk des K\u00fcnstlers deutlich, der nie nachgelassen hat, Bilder von h\u00f6chstem poetischen Rang und technischer Meisterschaft zu schaffen. Die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung sind Werke von 1928 oder Anfang der 30er Jahre, deren experimentelle Themen die modeme Fotografie vorwegnehmen.<\/p>\n<p>Auch Ra\u00fal Rodr\u00edguez strahlt an diesem Mittwochabend. Mit der Ausstellung des gro\u00dfen Coppola, einst Baubaus-Mitglied und erster Ehemann der Fotografin Grete Stern, haben er und seine Mitarbeiter ein Zeichen gesetzt. Viele T\u00fcren seien im neuen Haus des Clubs nach au\u00dfen hin ge\u00f6ffnet worden, sagt er in einer Ansprache. Aber die Fotografie an sich, das seien T\u00fcren, die sich nach innen \u00f6ffneten. Dass einer ihrer gr\u00f6\u00dften Meister heute hier diesen Saal einweihe, erf\u00fclle ihn mit Freude.<\/p>\n<p>Mit der Coppola-Ausstellung geht der Foto Club Argentino nicht nur eine Art Qualit\u00e4tsverpflichtung ein, sondern setzt sich auch daf\u00fcr ein, dass hervorragende Fotografen voriger Generationen nicht dem Vergessen anheimfallen. Auch dies ist ein gro\u00dfes Verdienst. <\/p>\n<p>Bis zum 25. Dezember kann man die Ausstellung der Werke Horacio Coppolas bewundern: im Foto Club Argentino, Per\u00f3n 1606\/08, montags bis freitags von 11-21 Uhr.<\/p>\n<p><strong>Foto:<\/strong><br \/>\n&#8220;Toldos&#8221;, 1931.<\/p>\n<p><em>Erschienen im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221; vom 28. November 1998.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. 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