{"id":541,"date":"2010-11-12T20:07:40","date_gmt":"2010-11-12T23:07:40","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2006\/07\/24\/quelle-der-inspiration\/"},"modified":"2010-11-22T19:55:57","modified_gmt":"2010-11-22T22:55:57","slug":"quelle-der-inspiration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/11\/12\/quelle-der-inspiration\/","title":{"rendered":"Quelle der Inspiration (2001)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2010\/11\/12\/una-fuente-de-inspiracion-2001\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Die K\u00fcnstlerin Rachel Lebenas &#8211; &#8220;inoffizielle&#8221; Kulturbotschafterin Argentiniens<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Von Susanne Franz<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image542\" alt=rachel.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2006\/07\/rachel.jpg\" align=right hspace=5 \/>Eigentlich ist sie Schauspielerin, und in dieser Eigenschaft reiste <a href=\"http:\/\/www.holistica2000.com.ar\/Galeriasarte\/Llebenas\/GaleriaLlebenas.htm\">Rachel Lebenas<\/a> im Jahre 1976 nach Uruguay, um dort in der Botschaft einige Angelegenheiten f\u00fcr ihren Mann, den Theaterregisseur Max Berliner, zu regeln. Der Botschafter sah die Mappe der Autodidaktin, wollte ihre Bilder sehen &#8211; und erkannte sofort, dass er hier etwas Besonderes vor sich hatte. So kam die erste Ausstellung Rachels zustande, in Tel Aviv &#8211; gemeinsam mit Werken von Picasso, Dal\u00ed, Mir\u00f3 und Chagall. Letzterer hat sie nicht nur k\u00fcnstlerisch und menschlich stark beeinflusst, sondern war ein pers\u00f6nlicher Freund. Wie \u00fcbrigens auch Jorge Luis Borges, dessen metaphysische Erz\u00e4hlungen Rachel illustrierte &#8211; und ihnen so die visuelle Dimension gab, \u00fcber die der Meister nicht mehr verf\u00fcgte.<\/p>\n<p>Seit 1976 ist keine Ruhe mehr eingekehrt. Mit mehreren Ausstellungen pro Jahr ist die K\u00fcnstlerin unglaublich aktiv. Quer durch die Kontinente ist sie mit ihren Werken gereist, und \u00fcberall l\u00f6ste sie begeisterte Reaktionen aus: in der Kunstwelt, in der Presse und in diplomatischen Kreisen.<!--more--><\/p>\n<p>Ihre Ausstellungsreisen nach China, Japan, Thailand, Indien, Korea, Indonesien, in die USA, nach Australien, durch fast ganz Lateinamerika, nach Spanien, Frankreich, Russland und \u00d6sterreich (und das sind nicht alle) haben Rachel Lebenas beeinflusst &#8211; sie malt viel vor Ort, mit allen ihr zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln, in allen m\u00f6glichen Techniken. Besonders die chinesische Kunst hat es ihr angetan. So entstand die chinesische Serie, mit faszinierenden Farben und angedeuteten Tuschezeichnungen.<\/p>\n<p>Beinahe h\u00e4tte es auch in Deutschland geklappt. Der ehemalige Kulturattach\u00e9 der deutschen Botschaft, Heinz Peters, der einen sehr guten Kunstverstand hatte (einige von ihm gef\u00f6rderte K\u00fcnstler wie Mario P\u00e9rez oder Eduardo Esquivel aus San Juan sind inzwischen bei internationalen Galerien wie Praxis unter Vertrag), wollte eine Ausstellung organisieren und sprach auch die Empfehlung aus, Lebenas&#8217; Werke f\u00fcr Botschaften zu kaufen. Leider hat jemand an entscheidender Stelle nicht auf ihn geh\u00f6rt; die Initiative verlief im Sande.<\/p>\n<p>Rachel ist eine Art &#8220;inoffizielle&#8221; Kulturbotschafterin Argentiniens geworden. Mit ihrem durchs Theaterleben geschulten Auftreten, ihrem von gro\u00dfer Herzlichkeit und respektvollem Abstand gepr\u00e4gten Kontakt mit anderen Menschen, aber vor allem mit ihrer Kunst ist sie die ideale Pers\u00f6nlichkeit f\u00fcr diese Rolle, die ihr das Schicksal zugespielt hat. Ihre Bilder? Ein Rausch an Farben, Bewegung und Emotionen. Innerstes nach au\u00dfen gekehrt. In ihren Werken kommt zum Ausdruck, dass Rachel Lebenas einen Ort gefunden hat, nach dem sich alle sehnen &#8211; die Quelle der Inspiration und Kreativit\u00e4t, die es uns erm\u00f6glicht, aktiv etwas zu bewegen und zu ver\u00e4ndern: den Akt der Sch\u00f6pfung nachzuvollziehen, um dadurch erst wirklich Menschen zu werden.<\/p>\n<p>Gerade junge Leute sind vom Werk Lebenas&#8217; fasziniert. &#8220;Sie sp\u00fcren, dass das hier echt ist&#8221;, sagt Rachel. Bei ihrer letzten Ausstellung in der OEA mit \u00fcber 60 Werken, die gerade zu Ende gegangen ist, haben sich wieder viele Interessierte f\u00fcr ihren Zeichen- und Malereiunterricht angemeldet, den sie nach einer eigenen Methode durchf\u00fchrt, die auf Chromotherapie und Energetik beruht. Dies diene der Entwicklung der Kreativit\u00e4t und helfe beim Entstehen der k\u00fcnstlerischen Pers\u00f6nlichkeit, betont die Ausnahme-K\u00fcnstlerin.<\/p>\n<p><em>Erschienen im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221; am 03.02.2001.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. Die K\u00fcnstlerin Rachel Lebenas &#8211; &#8220;inoffizielle&#8221; Kulturbotschafterin Argentiniens Von Susanne Franz Eigentlich ist sie Schauspielerin, und in dieser Eigenschaft reiste Rachel Lebenas im Jahre 1976 nach Uruguay, um dort in der Botschaft einige Angelegenheiten f\u00fcr ihren Mann, den Theaterregisseur Max Berliner, zu regeln. 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