{"id":560,"date":"2006-07-31T12:43:41","date_gmt":"2006-07-31T15:43:41","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2006\/07\/31\/gluckwunsch-zum-hundertsten\/"},"modified":"2006-08-02T15:27:18","modified_gmt":"2006-08-02T18:27:18","slug":"gluckwunsch-zum-hundertsten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2006\/07\/31\/gluckwunsch-zum-hundertsten\/","title":{"rendered":"Gl\u00fcckwunsch zum Hundertsten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2006\/07\/31\/horacio-coppola-100-anos\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Der argentinische Fotograf Horacio Coppola wird heute 100 \/ Ausstellung im MALBA<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Von S.F.\/S.H.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image576\" alt=Coppola.JPG src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2006\/07\/Coppola.JPG\" align=right hspace=5 \/>Der argentinische Fotograf Horacio Coppola begeht am heutigen Montag seinen hundertsten Geburtstag. Zur Fotografie kam der Jurastudent auf seinen Europareisen, auf denen er sich endg\u00fcltig der Fotokunst verschrieb. In Berlin lernte der Bauhaussch\u00fcler 1932 seine sp\u00e4tere Frau, die bekannte Fotografin Grete Stern kennen. 1935 heiratete das Paar, und zwei Jahre sp\u00e4ter er\u00f6ffneten sie ein Werbe- und Fotografie-Studio in der argentinischen Hauptstadt. Die Ehe, aus der eine Tochter und ein Sohn hervorgingen, wurde sp\u00e4ter geschieden.<\/p>\n<p>Zu Coppolas Arbeiten geh\u00f6rt unter anderem ein gro\u00dfes Foto-Essay \u00fcber Buenos Aires von 1936. Anl\u00e4sslich seines Hundertsten stellt das Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires (MALBA) vom 4. August bis zum 11. September Fotografien des &#8220;Geburtstagskindes&#8221; aus, darunter auch das Buenos Aires-Essay.<\/p>\n<p>In diesem erscheint Buenos Aires beinahe wie eine leere Stadt ohne Menschen &#8211; eine kalte, geometrische, fast abstrakte Metropolis. Coppola schreibt dazu: &#8220;Mein Werk als Fotograf ist ein optisches Abbild der Realit\u00e4t, von der Kamera transkribiert und festgehalten im Endprodukt Fotografie. Es ist ein Zeugnis meiner Identit\u00e4t als Autor: Erschaffen von meiner Sichtweise, ist es ein Fragment der Realit\u00e4t, das unter eigenen Gesetzen schlie\u00dflich ein Eigenleben f\u00fchren darf.&#8221;<\/p>\n<p>Auch das filmische Werk Horacio Coppolas, der Kurz- und Dokumentarfilme drehte, ersteht im MALBA zu neuem Leben. So wurde der 6-min\u00fctige 16 mm-Kurzfilm &#8220;As\u00ed naci\u00f3 el Obelisco&#8221; (Die Geburt des Obelisken) \u00fcber den Bau des Wahrzeichens von Buenos Aires, entstanden im Jahr 1936, vom Direktor der Kinoabteilung des MALBA, Fernando Mart\u00edn Pe\u00f1a, restauriert und digitalisiert.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem restaurierte Pe\u00f1a den in Deutschland entstandenen experimentellen Kurzfilm &#8220;Traum&#8221; (1933) und den Paris gedrehten &#8220;Un dique en el Sena&#8221; (1934). Ein vierter Kurzfilm wird zur Zeit noch restauriert.<\/p>\n<p>Im August werden diese Filme (Gesamtl\u00e4nge 12 Minuten) im Auditorium des MALBA jeweils donnerstags bis sonntags um 18 Uhr bei freiem Eintritt gezeigt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.malba.org.ar\/web\/\">Genauere Informationen zur Ausstellung auf der Internetseite des MALBA.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. Der argentinische Fotograf Horacio Coppola wird heute 100 \/ Ausstellung im MALBA Von S.F.\/S.H. Der argentinische Fotograf Horacio Coppola begeht am heutigen Montag seinen hundertsten Geburtstag. Zur Fotografie kam der Jurastudent auf seinen Europareisen, auf denen er sich endg\u00fcltig der Fotokunst verschrieb. 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