{"id":658,"date":"2006-08-27T08:04:57","date_gmt":"2006-08-27T11:04:57","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2006\/08\/27\/ein-deutscher-kunstler-bei-arteba-2001\/"},"modified":"2006-08-26T16:05:39","modified_gmt":"2006-08-26T19:05:39","slug":"ein-deutscher-kunstler-bei-arteba-2001","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2006\/08\/27\/ein-deutscher-kunstler-bei-arteba-2001\/","title":{"rendered":"Ein deutscher K\u00fcnstler bei &#8220;arteBA&#8221; (2001)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Franz Leinfelder nimmt auf Einladung der Galerie Lagard an der bedeutenden argentinischen Galerienmesse teil<\/p>\n<p><em>Von Susanne Franz<\/em><\/strong><\/p>\n<table align=left>\n<tr>\n<td align=center>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image659\" alt=LEIN2.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/LEIN2.jpg\" \/><br \/>\n<em>&#8220;Untitled&#8221;, 26 x 20, 2000.<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Sein Vater war Kunstmaler und Landwirt, und Franz Leinfelder wollte als Junge gerne das eine oder das andere werden. Aber die Eltern waren nicht einverstanden, und als er aufwuchs, habe man sich den W\u00fcnschen der Eltern noch gef\u00fcgt. \u201eDie 68er kamen erst sp\u00e4ter!&#8221;, erz\u00e4hlt der 1941 geborene K\u00fcnstler mit einem Augenzwinkern. Die Mutter schlug Landvermesser vor, dann sei er immer im Freien und k\u00f6nne auch noch zeichnen, und diese Laufbahn w\u00e4hlte Leinfelder, der heute weiter als freiberuflicher Vermessungsingenieur t\u00e4tig ist. \u201eEs ist auch in Deutschland von Vorteil, neben dem K\u00fcnstlerberuf noch eine andere T\u00e4tigkeit zu haben.&#8221;.<\/p>\n<p>\u201eFreiberuflich&#8221;, das sei f\u00fcr ihn \u00fcberhaupt das Zauberwort, sagt der Rheinl\u00e4nder aus Haan, er genie\u00dfe es, sich seine Zeit frei einteilen zu k\u00f6nnen, auch einmal Mitarbeiter zu einem Projekt zu schicken und sich ein paar Tage im Atelier zu nehmen, um wie jetzt, vor seiner Reise nach Argentinien, ganz neue Werke f\u00fcr \u201earteBA&#8221; vorzubereiten.<!--more--><\/p>\n<p>Die vier Reliefcollagen &#8211; so bezeichnet Leinfelder seine Werke, in denen er Gegenst\u00e4nde wie Holzreste, W\u00e4scheklammern, Sackleinen, Metalle, Strandgut, Abf\u00e4lle harmonisch zu poetischen Kompositionen verdichtet -, die f\u00fcr Argentinien entstanden sind, waren am Dienstag noch beim Zoll, was ihn doch etwas nerv\u00f6s machte, denn am Mittwoch sollte der Aufbau der Galerienmesse beginnen. Die Galeristin Claudia Lagard war sich jedoch sicher, dass die Werke rechtzeitig ankommen w\u00fcrden. Die Kunstwerke der ausl\u00e4ndischen Galerien, die an der Messe teiln\u00e4hmen, seien auch noch nicht freigegeben. Und \u00fcberhaupt, dies sei eben Argentinien und nicht Deutschland!, versuchte sie den K\u00fcnstler zu beruhigen.<\/p>\n<p>Claudia Lagard &#8211; \u00fcbrigens eine Gro\u00dfnichte von Max Oph\u00fcls &#8211; sah vor vier Jahren bei einem Deutschlandbesuch eine Ausstellung Franz Leinfelders in M\u00fcnchen. \u201eIch habe mich sofort in seine Werke verliebt&#8221;, schw\u00e4rmt die Galeristin. Sie besuchte auch seine gro\u00dfe Ausstellung im Neanderthal Museum bei D\u00fcsseldorf und sein Atelier und lud ihn dann ein, auf der arteBA 2001 auszustellen. Ein besonderes Privileg, denn w\u00fcnscht sich nicht jeder K\u00fcnstler in Argentinien sehnlichst, hier vertreten zu sein? \u201eEin Bild bei arteBA ist mehr wert als mehrere Einzelausstellungen&#8221;, betont auch Lagard die Bedeutung der Galerienmesse.<\/p>\n<p>Franz Leinfelder ist viel gereist, vor allem in Europa und auf dem afrikanischen Kontinent, und abseits der Touristenpfade, aber dies ist seine erste Reise nach Lateinamerika. Seit vergangenem Samstag lernt er zun\u00e4chst einmal Buenos Aires kennen. Am liebsten ginge er in Baum\u00e4rkte und schm\u00f6kere in Buchl\u00e4den, gesteht er, und schreibt sich begeistert gleich die Adresse vom Easy-Baumarkt auf. Und wie man aufs Land hinauskomme?<\/p>\n<p><em>Dieser Artikel erschien am 19.05.2001 im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221;.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Franz Leinfelder nimmt auf Einladung der Galerie Lagard an der bedeutenden argentinischen Galerienmesse teil Von Susanne Franz &#8220;Untitled&#8221;, 26 x 20, 2000. Sein Vater war Kunstmaler und Landwirt, und Franz Leinfelder wollte als Junge gerne das eine oder das andere werden. 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